DE22575C - Neuerungen in der Herstellung von Strähnen aus Seiden-, Baumwollen-, Wollen-, Flachs- und anderen Garnen - Google Patents

Neuerungen in der Herstellung von Strähnen aus Seiden-, Baumwollen-, Wollen-, Flachs- und anderen Garnen

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DE22575C
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J. M. GRANT in Hartford, Connecticut, V. St. A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D06B3/08Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments as hanks

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezweckt, Seiden-, Baumwollen- oder andere Garne vor ihrer Färbung auf eine neue Art aufzuhaspeln und die erhaltenen Strähnen dann so zu verschnüren, dafs sie sich beim Färben nicht verwickeln. Sie bietet die Mittel zur Herstellung einer besseren Garnsträhne und zur Aufwickelung einer bedeutenderen Garnmenge innerhalb eines gegebenen Zeitraumes auf derselben Maschine, sowie auch zur Herstellung der Strähne in einer zur Aufnahme der Farbe am besten geeigneten Form und zum bequemen Aufbringen derselben nach dem Färben auf die Spulmaschine behufs Aufwickelung auf die Spulen in bekannter Weise.
Durch diese Neuerung ist man im Stande, Strähnen von je 24000 m und mehr auf die Haspeln zu wickeln und auf diese Weise viel Arbeit beim Abnehmen der Strähne von den letzteren zu sparen, während gleichzeitig der Vortheil geboten wird, dafs die nach meinem Verfahren hergestellten gröfseren Strähnen sofort auf die Spulmaschine gebracht und ohne alle Schwierigkeit abgewickelt werden können.
Die Neuerung besteht darin, das Garn in Form eines breiten Bandes auf der Haspel ungefähr so wie bisher, aber ohne dafs dabei einzelne Strähnen entstehen, von einer Seite zur anderen zu wickeln, so dafs die Fäden sich in mehreren über einander liegenden Lagen kreuzen. Am besten erscheint es, wenn die Fäden bei je einer 5/6 -Umdrehung der Haspel sich kreuzen. Ist die erforderliche Menge Garn auf diese Weise aufgewickelt, so wird die Strähne, ehe man sie von der Haspel abnimmt, an einer oder mehreren Stellen, gewöhnlich an zwei gegenüberliegenden Seiten, so verschnürt, dafs sie in verschiedene Theile getheilt wird und ihre flache, bandartige Gestalt behält. Diese Verschnürung bildet den Kernpunkt der Erfindung, denn durch sie behält die Strähne ihre Gestalt und wird dem Verwickeln beim Färben vorgebeugt.
Nach dem Verschnüren wird die Strähne abgenommen und gelangt in die Hände des Färbers. Vorher wird sie ein wenig in der Breite auseinandergezogen, so dafs die sich kreuzenden Garne maschenartig ausemandertreten, wodurch trotz der bedeutenden Gröfse der Strähne die Farbe leicht nach allen Theilen desselben durchdringen kann und eine gleichmäfsige Färbung erzielt wird. Die einzelnen Garne' können auf diese Weise nicht zusammenkleben, wie dies bei den auf die gewöhnliche Art gewickelten Strähnen vorkommt.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine nach meinem neuen Verfahren aufgehaspelte und verschnürte Strähne Garn dar, während in Fig. 2 eine solche Strähne auf einer Spulmaschine fertig zum Abhaspeln und Aufwickeln auf Spulen gezeigt ist.
A ist die Strähne, B die Verschnürung, die derselben während des Färbens ihre Form bewahrt. C bezeichnet eine Stelle an der Strähne, wo dieselbe ein wenig auseinandergezogen ist, um die kreuzweise Lage und Anordnung der Garne zu veranschaulichen, von der die Strähne wieder abgewickelt wird. Um dies zu bewerkstelligen, werden vorher die Verschnürungen B
abgenommen, worauf sich die Strähne leicht abhaspeln läfst. Verwickelungen der einzelnen Stränge sind hierbei im Gegensatz zu den kleinen, auf die gewöhnliche Weise gewickelten Strähnen fast vollständig ausgeschlossen.
Durch Anwendung dieser Erfindung soll eine erhebliche Ersparnifs an Betriebskosten erzielt, der Materialabfall verringert werden und weniger Uebung vom Arbeiter beim Wiederabwickeln nach der Färbung erforderlich sein, wodurch die ziemlich erheblichen Ausgaben für die bisher nothwendigen geschulten Arbeitskräfte in Wegfall kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Strähne aus Seiden-, Baumwollen-, Wollen-, Flachs- und anderem Garn, welche in der beschriebenen Weise auf einer Haspel von einer Seite zur anderen aufgewickelt und ihrer Breite nach von einer Seite zur anderen verschnürt wird, um ihre Gestalt beizubehalten.
    Die Combination der Verschnürung B mit einer breiten Strähne Seiden-, Baumwollen-, Flachs- oder anderem Garn, wobei die Strähnen sich in der beschriebenen Weise diagonal kreuzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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