DE225613C - - Google Patents

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DE225613C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/128Folding bedsteads only legs being foldable

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  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3%. GRUPPE
HEINRICH ACKERMANN in BERLIN.
Zusammenlegbares Bettgestell aus U-Eisen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1908 ab.
Zusammenlegbare Bettgestelle aus U-Eisen sind an sich bekannt. Die Erfindung betrifft ein solches Bettgestell, dessen Eigenart in einer für seine Verwendung in Kasernen u. dgl. besonders geeigneten Ausbildung besteht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweise gewählten Ausführungsform veranschaulicht. Es ist:
ίο Fig. ι eine Ansicht des Bettgestelles,
Fig. 2 der Grundriß,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch einen Bettpfosten nach der Linie A-B in Fig. 2,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht des zusammengeklappten Bettgestelles. ■ .
Die vier aus U - Eisen gebildeten Eckpfosten α sind zu je zweien durch Winkeleisen b und U-Eisen d gegeneinander abgesteift (Fig. 1) und enthalten die hölzernen Stirnbretter c zwischen sich, die in die U-förmigen Eisen d leicht auswechselbar eingesetzt sind. Diese Stirnwände sind durch zwei ebenfalls aus U-Eisen gebildete Längsträger e miteinander verbunden, die durch zwei sich kreuzende T-Eisen f gegeneinander versteift sind, so daß ein wagerechter, ebener Rahmen e, f gebildet wird, der die Matratzen usw. zu tragen hat.
Die Eckpfosten α laufen unten in plattenförmige Füße g aus (Fig. 3 und 4) und enthalten am Fuße je einen senkrechten Bolzen h, der in dem U-Eisen des Pfostens geführt ist, etwa dadurch, daß er mit einem Schlitz i versehen ist, um sich an einem am Pfosten befestigten Stift k zu führen. Der Zweck dieses Bolzens, der beim Anheben des Bettgestelles von selbst unter der Wirkung seines Gewichts nach unten fällt, bis er von dem Stift k angehalten wird, ist, beim Aufeinandersetzen zweier Betten diese fest miteinander zu verbinden. Oben in den Pfosten α befinden sich nämlich Aussparungen I von gleichem Querschnitt wie, die Bolzen h, so daß, wenn man ein Bett auf das andere stellt, wie es in Kasernen vielfach tagsüber gebräuchlich ist, die Bolzen h von selbst in die Aussparungen I des darunterstehenden Bettes fallen.
Werden zwei Betten aufeinander gestellt, so erhält da~ obere Bett auf der von der Zimmerwand abgewandten Seite ein seitliches Schutzbrett n, um den Schläfer gegen Herausfallen zu schützen. Dieses Brett wird leicht herausnehmbar in die Pfosten einer Bettseite eingebracht, in denen es auf einem zwischen die Schenkel der Pfosten eingebrachten Stück n' (Fig. 3) ruht.
Der Rahmen e, f ist an seinen vier Ecken mit hakenförmig nach oben gebogenen Zapfen 0 versehen, mit welchen er auf den in die U-Eisenpfosten α eingefügten Blöcken p ruht; bei gebrauchsfertig aufgestelltem Bett (Fig. τ, 3 und 4) wird er durch einen vor den freien Schenkel des Zapfens 0 greifenden Riegel q festgehalten. Letzterer wird durch einen in dem Pfosten befestigten Bolzen r und einen Schlitz s sowie durch einen Stift t
ο. dgl. und diesem entsprechende Schlitze u in den Schenkeln des U - Eisens a in senkrechter Richtung geführt. Der Riegel ist mit einer Nase ν versehen, damit man ihn leicht anheben kann.
Die Längsträger e sind an ihren beiden Enden durch Versteifungsschienen m aus Winkeleisen (Fig. ι und 2) miteinander verbunden, die sich bei gebrauchsfertig aufgestelltem Bett an die die beiden Eckpfosten a jeder Stirnseite verbindenden U-Eisen d anlegen.
Zwischen den Längsträgern e und den Pfosten α der Stirnwände sind Streben w angeordnet, die sich um Bolzen χ und y drehen können und am einen Ende, z. B. am Bolzen y, mit einem Längschlitz ζ versehen sind. Um das in Fig. 1 im gebrauchsfertigen Zustand dargestellte Bettgestell zusammenzuklappen, hebt man zunächst die Riegel q mittels ihrer Nasen ν an und stellt sie in dieser Lage, etwa mittels einer Flügelmutter, fest. Alsdann schwingt man die Stirnwände um ihre Zapfen y in eine wagerechte Lage aus, wobei man den mit den Streben w an den Stirnwänden hängenden Matratzenrahmen e, f senkt, bis er den Fußboden berührt, um nun die Stirnwände um die Zapfen χ herumzuschwingen, bis sie in der durch Fig. 5 veranschaulichten Lage auf dem Matratzenrahmen e, f liegen, so daß das Bettgestell im zusammengeklappten Zustand die in Fig. 5 -veranschaulichte Gestalt zeigt, wobei die Fußplatten g hinter die aufrechtstehenden freien Schenkel der Zapfen 0 greifen. In dieser Lage kann man das Gestell durch am Kopf der einen Stirnwand befindliche Haken 1 zusammenhalten, die in ösen 2 der anderen Stirnwand eingreifen, wobei durch Flügelmuttern, die auf den Stiften y sitzen, die Streben w fest gegen die Bettpfosten gepreßt werden.
Um das Bettgestell wieder aufzuschlagen, verfährt man in umgekehrter, sich aus vorstehendem ergebender Weise.
Die beschriebene Ausbildung des Bettgestelles bietet gegenüber den bekannten Bauarten den Vorteil, daß alle vorspringenden Teile, wie Längsträgerzapfen 0, Riegel q, Bolzen h, Kanten der Stirnwandbretter c und des Schutzbrettes η zwischen den Schenkeln von U-Eisen versteckt sind, so daß sie, was für Bettgestelle, die in großen Mengen, z. B. in Kasernen, Krankenhäusern u. a. aufgestellt werden, von besonderer Wichtigkeit ist, nicht zu Verletzungen Anlaß geben oder selbst beschädigt werden können.
Das Bettgestell läßt sich besonders leicht zusammenklappen und wieder aufstellen, weil die nach oben abgebogenen Zapfen 0 nach erfolgter Entriegelung aus den Eckpfosten heraustreten, ohne daß man den Matratzenrahmen anzuheben braucht.
Die Versteifungsstreben m der Matratzenrahmenstirnseiten entlasten durch ihren Gegendruck auf die Stirnwände die Längsträgerzapfen 0 ganz wesentlich und verhindern nicht nur ein Brechen der Zapfen 0, sondern auch ein Verziehen des Matratzenrahmens.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Zusammenlegbares Bettgestell aus U-Eisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtungen für den Matratzenrahmen und die Stirnwände zwischen den Schenkeln der U-Eisen liegen.
2. Zusammenlegbares Bettgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (e) des Rahmens in nach oben rechtwinklig abgebogene Zapfen (0) endigen, vor welche Riegel (q) greifen, die zwischen den Schenkeln der die Eckpfosten (a) bildenden U-Eisen geführt sind.
3. Zusammenlegbares Bettgestell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der beiden Längsträger (e) an den Stirnseiten durch je eine Versteifungsschiene (m) verbunden sind, die beim gebrauchsfertig aufgestellten Bettgestell fest an der Stirnwand des letzteren anliegt und so die Längsträgerzapfen teilweise entlastet.
4. Zusammenlegbares Bettgestell nach Anspruch 1 mit Führungszapfen an den Eckpfosten zum Aufeinanderstellen zweier Betten, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (h) in den Pfosten (a) mittels Schlitzes und Bolzens (i, k) derart geführt sind, daß sie vollständig in den Pfosten hineingeschoben werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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