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Die Erfindung betrifft ein Bett, insbesondere Krankenbett mit einem vom Fussgestell getragenen
Rahmen für die Matratze und an diesem durch eine Steckverbindung lösbar befestigten Kopf- und
Fussteilen.
In der AT-PS Nr. 349623 und der AT-PS Nr. 347027 sind Krankenbetten mit Kopf-und Fussteilen beschrieben, welche auf Zapfen des Bettrahmens bzw. in Öffnungen des Bettrahmens auf-bzw. einsteckbar sind.
Gemäss AT-PS Nr. 337354 ist bei einem Krankenbett der Kopf teil mit seinen horizontal ausgerichteten
Enden in horizontale Öffnungen des Bettgestells einführbar und kann in der eingeführten Lage verrastet werden.
Die AT-PS Nr. 344314 offenbart ein Krankenbett mit einem Bettrahmen mit nach oben gerichteten
Steckzapfen, auf welche der Fussteil aufgesteckt und durch eine Verriegelung an den Steckzapfen in der gewünschten Höhe festgestellt werden kann.
Der AT-PS Nr. 266307 ist eine Befestigung der Seitengitter am Rahmen eines Krankenbettes zu entnehmen, bei welchem die Seitengitter mit nach unten ragenden Befestigungselementen in nach oben offene Laschen eingreifen, die am Bettrahmen befestigt sind. Eine ähnliche Steckvorrichtung für den
Rahmen eines Krankenbettes kann der AT-PS Nr. 281275 entnommen werden.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Krankenbetten liegt in einer normierten Bettrahmenlänge, wodurch für besonders grosse oder kleine Patienten nur eine unbequeme Liegemöglichkeit geboten ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bett der eingangs erwähnten Art so auszugestalten, dass das Krankenbett sowohl von kleinen als auch grossen Personen belegt werden kann ohne dass eine Umbequemlichkeit in Kauf genommen werden muss.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass an der Fuss- und/oder Kopfseite des Bettrahmens mehrere Taschenpaare in Abständen voneinander angeordnet sind, in welche alternativ der Kopf- und/oder Fussteil mit entsprechenden Steckelementen zwecks Bestimmung der Länge der Liegefläche einführbar ist. Je nach Grösse des Patienten kann daher das eine oder andere Einstecktaschenpaar am Bettrahmen für die Steckverbindung mit dem Kopf- oder Fussteil herangezogen werden.
Erfindungsgemäss ist es auch möglich, dass der Bettrahmen aus einem doppelwandigen hochgestellten Profilrohr mit ebenen Innenseiten, an denen die Stecktaschen befestigt sind, und ebenen Aussenseiten besteht, an welchen vorstehende Bolzenköpfe angeordnet sind, die von einem umlaufenden Gummiwulst umgriffen sind.
Damit ist für die Befestigung der Einstecktaschen, z. B. durch Schweissung am Bettrahmen, eine verhältnismässig grosse Basis geschaffen. Anderseits ist eine einfache und trotzdem solide Befestigung eines Gummiwulstes über die ganze Länge eines Bettrahmens möglich, wodurch ein elastischer Pufferschutz mit einfachen Mitteln geschaffen ist.
Schliesslich besteht die Erfindung auch darin, dass der Kopf teil mit seinem Querteil an einem Vordergrund einer am Bettrahmen lösbar befestigten vertikalen Haltestange anliegt. Durch diese gegenseitige Abstützung der Teile ist die Stabilität des erfindungsgemässen Bettes erhöht, wobei das rasche Entfernen des Kopfteiles oder der Haltestange unabhängig von der erwähnten Abstützung dieser Teile aneinander möglich ist.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen Fig. l bis 5 an Hand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht.
Es zeigen Fig. 1 den erfindungsgemässen Bettrahmen mit gelöstem Kopf- und Fussteil in Seitenansicht, Fig. 2 den Bettrahmen in Draufsicht bei umgelegtem Kopfteil, Fig. 3 und 4 Darstellungen des Kopfteilbereiches des erfindungsgemässen Krankenbettes und Fig. 5 ein Vertikalschnittbild des Bettrahmens.
Das erfindungsgemässe Bett, insbesondere Krankenbett, kann ein beliebiges und daher nur angedeutetes Stützgestell mit Rädern haben und weist einen Rahmen --1-- mit an dessen Innenseite vorgesehenen Einstecktaschen --2 bis 9-- auf, in welche keilförmige, nach unten ragende Zapfen - 10 bis 13-- des Fuss- und Kopfteiles --14, 15-- in Richtung der Doppelpfeile --16, 17-- eingeführt bzw. herausgezogen werden können.
Die Lösung dieser Steckverbindungen zwischen Bettrahmen --1-- und Fuss- und Kopf teil --14, 15-- ist daher durch deren einfaches Anheben nach oben (Pfeile --16, 17--) möglich. Die keilförmigen Zapfen - 10 bis 13-- und die entsprechend ausgebildeten Einstecktaschen --2 bis 9-- begünstigen das rasche Entfernen des Fuss-und Kopfteiles-14, 15-- vom Bettrahmen --1--, wobei trotzdem in der eingesteckten
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Lage der Zapfen --10 bis 13-- eine wackelfreie Verbindung zwischen Bettrahmen-l-und den Fuss- und Kopf teilen --14, 15-- gewährleistet ist.
Wie die Fig. 2 zeigt, kann der Fussteil --14-- entweder in das Einstecktaschenpaar --2, 3 oder 6,7 oder 8, 9-- zwecks Verkleinerung der Bettlänge eingeführt werden. Das dargestellte Bett kann z. B. eine
Gesamtlänge von 2, 2 m haben und ist durch diese aufgezeigten Massnahmen auf eine Länge von etwa 1, 5 m reduzierbar, wenn z. B. die Einstecktaschen 9--benutzt werden. Ein Querteil --18-- an dem einen Ende des Bettrahmens-l-verhindert ein Wegrutschen der nicht gezeigten, auf die grösste Bettlänge abgestellte Matratze. Die aus der Fig. 2 ersichtlichen Quersprossen --19 bis 25-- usw. des Gitterrostes greifen am Bettrahmen-l-oder an den dort befestigten Einstecktaschen --2 bis 9-- an.
Die Bretter --26-- des Fuss- und Kopfteiles --14, 15-- sind an diesen wie üblich befestigt, wobei die Brettunterkante --27-- etwas oberhalb der Zapfen --12, 13-- endet.
Damit ist soviel Platz geschaffen, dass bei in die Einstecktaschen --6, 7 oder 8, 9-- versetztem Fussteil --14-- die Matratzenhöhe berücksichtigt ist.
Gemäss Fig. 3 und 4 liegt der Kopf teil --15-- mit einem Querteil --28-- an einem Vorsprung --29-- der mit dem Bettrahmen --1-- lösbar verbundenen Haltestange --30-- lediglich an und ist dadurch zusätzlich abgestützt. Damit wird die rasche Entfernung des Kopf teiles --15-- vom Bettrahmen --1-- jedoch nicht behindert.
Der Bettrahmen-l-weist, wie Fig. 5 zeigt, einen abgeflachten rohrförmigen Querschnitt auf und ist von mehreren horizontal ausgerichteten Bolzen --31-- durchsetzt, deren Köpfe --32-- von einem Gummiwulst --33-- oben und unten umfasst sind, welcher sich über die ganze Länge des Bettrahmens-l- erstreckt und so einen wirksamen Pufferkörper darstellt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bett, insbesondere Krankenbett mit einem vom Fussgestell getragenen Rahmen für die Matratze und an diesem durch eine Steckverbindung lösbar befestigten Kopf- und Fussteilen, d a d u r c h g e - kennzeichnet, dass an der Fuss- und/oder Kopfseite (14,15) des Bettrahmens (1) mehrere Taschenpaare (2 bis 9) in Abständen voneinander angeordnet sind, in welche alternativ der Kopf-und/oder der Fussteil mit entsprechenden Steckelementen zwecks Bestimmung der Länge der Liegefläche einführbar ist (Fig. 2).