DE225604C - - Google Patents

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DE225604C
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cooling
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J35/00X-ray tubes
    • H01J35/02Details
    • H01J35/04Electrodes ; Mutual position thereof; Constructional adaptations therefor
    • H01J35/08Anodes; Anti cathodes
    • H01J35/12Cooling non-rotary anodes
    • H01J35/13Active cooling, e.g. fluid flow, heat pipes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225604 KLASSE 2\g. GRUPPE.
Firma C. H. F. MÜLLER in HAMBURG.
Kühlvorrichtung für Röntgenröhren mit einem in das lose einsetzbaren Kühlstab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühlvorrichtung für Röntgenröhren, bei der die zu kühlende Elektrode, z. B. die Antikathode, mit einem in die Wandung der Röhre eingeschmolzenen, ein Kühlmittel aufnehmenden Gefäße verbunden ist. Es hat sich bei Kühlvorrichtungen dieser Art als vorteilhaft erwiesen, eine in sich abgeschlossene Kühlflüssigkeit zu verwenden, d. h. das Kühlgefäß, nicht
ίο mit einer Flüssigkeitszu- und -ableitung zu versehen, durch welche die Handhabung der Röntgenröhre erschwert wird. Um hierbei einen möglichst raschen Wärmeaustausch zwischen der Antikathode und der Kühlflüssigkeit zu erzielen, ist bereits vorgeschlagen worden, einen am inneren Ende mit rippenartigen Erhöhungen versehenen Stab in das Kühlgefäß einzusetzen, der indessen mit der Anode durch eine Leitung verbunden war und daher nicht ohne weiteres ausgewechselt werden konnte.
Demgegenüber wird durch die Erfindung bezweckt, unter Verwendung eines leicht auswechselbaren Kühlstabes die Wärmeableitung von dem sich bei stärkerer Beanspruchung der Röhre bis zum Sieden erhitzenden Kühlmittel nach außen zu begünstigon und hierdurch die Möglichkeit zu schaffen, das Kühlmittel dauernd in bestimmten Temperaturgrenzen zu halten und dadurch den Härtegrad der Röhre zu beherrschen.
Nach der Erfindung steht der in das Kühlgefäß einsetzbare Kühlstab weder mit der Antikathode noch mit der Anode in fester Verbindung, so daß er nach stattgehabtem Wärmeaustausch mit dem erhitzten Kühlmittel bei Erreichung einer genügend hohen Temperatur ohne weiteres aus dem Kühlgefäß herausgenommen und durch einen anderen, erforderlichenfalls künstlich gekühlten Stab ersetzt werden kann. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß die in dem Kühlgefäß befindliche Flüssigkeit selbst bei längerer Beanspruchung der Röhre keine zu hohe Temperatur erreicht.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine Röntgenröhre in senkrechtem Schnitt dargestellt, deren mit Flüssigkeitskühlung versehene Antikathode mit einer Kühlvorrichtung der vorliegenden Art ausgestattet ist.
Bei der dargestellten Röntgenröhre ist die Antikathode 1 in bekannter Weise mit dem unteren Teile eines in den Mantel 2 der Röhre eingeschmolzenen Kühlgefäßes 3 verbunden, 55-welches eine in sich abgeschlossene Kühlmittelmenge 4, z. B. Wasser, enthält. Das. die Rückseite der Antikathode bespülende Kühlmittel 4 nimmt die Wärme der sich beim Betriebe der Röntgenröhre stark erhitzenden Antikathode auf und leitet sie naturgemäß nur unvollkommen nach außen ab. ,
Um diese Wärmeableitung möglichst zu begünstigen, ist in das Kühlgefäß 3 ein außer fester Verbindung mit der Antikathode oder Anode stehender massiver oder hohler Kühlstab 5 aus Metall, Glas, Porzellan oder anderem wärmeleitenden Stoffe eingesetzt, dessen
unterer Teil von der Kühlflüssigkeit 4 allseitig umspült wird. Die Lage des mit einem zweckmäßig nichtleitenden Griffe 6 versehenen Stabes 5 kann hierbei durch einen über sein unteres Ende geschobenen, mit Löchern versehenen Ring 7 und durch einen gegen die Innenwandung des Kühlgefäßes 3 anliegenden Bund 8 gesichert werden.
Um die wärmeabgebende Oberfläche des Stabes 5 -möglichst zu vergrößern und dadurch seine wärmeableitende Wirkung zu erhöhen, wird der aus dem Kühlgefäß 3 nach außen ragende, von der Luft umspülte Teil des Stabes zweckmäßig mit Rippen 9 oder sonstigen Vorsprüngen versehen oder erhält einen beträchtlich verstärkten Durchmesser.
Sobald der in das Kühlgefäß 3 eingesetzte Stab 5 beim Betriebe der Röntgenröhre durch Wärmeaustausch mit der Kühlflüssigkeit 4 genügend stark erhitzt ist, kann er durch einen erforderlichenfalls vorher künstlich gekühlten Stab gleicher Art ersetzt werden.
In ähnlicher Weise können auch die übrigen Elektroden der Röntgenröhre mit einer Kühlvorrichtung der beschriebenen Art ausgestattet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kühlvorrichtung für Röntgenröhren mit einem in das Kühlgefäß lose einsetzbaren Kühlstab, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Handgriff versehene Stab weder mit der Antikathode noch mit der Anode in fester Verbindung steht, zum Zwecke, denselben während des Betriebes leicht gegen einen anderen gekühlten Stab auswechseln zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT225604D Active DE225604C (de)

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