DE2255751C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbau eines aus mehreren Kernspeichermatrizen gebildeten Kernspeicherblockes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbau eines aus mehreren Kernspeichermatrizen gebildeten Kernspeicherblockes

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DE2255751C2
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Karl 8021 Neuried Huber
Ulrich 8000 Muenchen Theis
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C5/00Details of stores covered by group G11C11/00
    • G11C5/12Apparatus or processes for interconnecting storage elements, e.g. for threading magnetic cores

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  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zum Aufbau eines aus mehreren Kernspeichermatrizen gebildeten Kernspeicher-
ao blockes, insbesondere für die Verwendung in einem Rechner.
In datenverarbeitenden Anlagen ist es bekannt. Kernspeicher zu verwenden, die aus einer Mehrzahl von zu einem Kernspeicherblock gestapelten Kern-
a5 Speichermatrizen bestehen. Die einzelnen Drähte der in mehreren Ebenen angeordneten Kernspeichermalrizen, vorzugsweise die sogenannten X-, Y-Drähte der einzelnen Matrizen, sind in Reihe geschaltet, derart, daß die einzelnen Matrizen des Blockes sich funktionell zu einer Kernspeichermatte zusammenfügen. In entsprechender Weise sind auch die Inhibitdrähte der einzelnen Kernspeichermatrizen des Blokkes untereinander verbunden. Das Verbinden der Drähte der einzelnen Kernspeichermatrizen ist recht aufwendig und geschieht durch Heranführen an eine eine Vielzahl Kontakte tragende Kunststoffleiste, wobei die Kontaktierung der Drähte mit den Kontakten durch Schweißen oder Löten erfolgt. Das Zusammenschließen der einzelnen Drähte einer Kernspeicherma'rize mit den zugehörigen Drähten der benachbarten Matrize erfolgt mittels Kontaktbrücken, die die einzelnen Kontakte der Kontaktleisten verbinden.
Diese Verfahrensweise ist recht arbeitsaufwendig, wobei außerdem der Aufwand an zusätzlichen Teilen, nämlich der Kontaktleisten und Brücken, beachtlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufbau eines aus einer Mehrzahl von Kernspeicher-So matrizen bestehenden Kernspeicherblockes zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird gemäß dem erfinderischen Verfahren dadurch gelöst, daß man die Zeilen- und Kolonnendrähte einer ersten Kernspeichermatrix mit den zugehörigen Drähten einer zweiten Kernspeichermatrix durch Löten summarisch verbindet und darauf folgend die Drähte der zweiten Kernspeichermatrix mit denen der dritten Kernspeichermatrix summarisch verbindet usw., wobei
man nach jedem Lötvorgang den sich sukzessiv bildenden Kernspeicherblock und die nachfolgende, in den Kernspeicherblock einzufügende Kernspeichermatrix unter den Kernspeicherblock einfügt, dabei die zu verbindenden Drähte der jeweils unteren und benachbarten oberen Kernspeichermatrix gespannt über ein Lotbad hält sowie mittels eines aus einem lotabweisenden Material hergestellten Kammes die Drähte summarisch in ein Lotbad taucht und wieder
heraushebt und nach so erfolgtem Verlöten die über die Lötstelle herausragenden Drahtenden abschneidet.
Diese erfinderische Verfahrensweise ermöglicht einen material- und zeitsparenden Aufbau eines aus mehreren Kernspeichermatrizen gebildeten Kemspeicherblockes. Die Anzahl der Verbindungsstellen gggnüber der herkömmlichen Verfahrensweise ist bedeutend verringert, denn zusätzliche Brücken oder sonstige Schaltungselemente zum Verbinden der Drähte der einzelnen Kemspeichermatrizen entfallen. Bedingt dadurch, daß der Kamm aus einem lotabweisenden Material gebildet ist und während des Absenkens des Kammes in das Lotbad die Drähte stets über den Kammscheitel gespannt verlaufen, erfolgt das Verlöten paarweise ..u kontaktierenden Drähten summarisch.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht gemäß der Erfindung aus einer die Kemspeichermatrizen unter Einfügung von Zwischenrahmen aufnehmenden Sockelplatte und zwei Klemmin mit jeweils einer führbaren Klemmleiste 1C aus mindestens einem aus einem lotabweisen-Material gebildeten, senkrecht zur Sockelplatte unu zwischen den Kemspeichermatrizen und den Klemmleisten führbaren Kamm, unter dem ein Lotbad angeordnet ist.
Besonders vorteilhaft ist es, die die zu verbindenden Drahte haltenden Klemmleisten gleitbeweglich und unier der Last von Federn zu führen. Beim Senken des Kammes werden so die Drähte stets gespannt gehalten und heben sich selbsttätig bei einer Aufwärtsbewegung des Kammes aus dem Lotbad.
An Hand der Zeichnungen wird das Verfahren und die /ur Ausübung des Verfahrens dienende Vorrichtung zum Aufbau eines aus mehreren Kemspeichermatrizen gebildeten Kemspeicherblockes
FigSan Hand eines Schemas die Verfahrensweise zum Verlöten der Koordinatendrähte von zwdKernspeichermatrizen. Die zwei Kernspeichermatrizen 1 Ld 2 sind unter Einfügung von Zwi-Senrahmen 1' und 2' zu einem Block 10 gestapelt. ede Kernspeichermatrix besitzt einen Rahmen, in dem die Zeilen- und Kolonnendrähte 7 gehalten sind. Feme hin besitzen die Kernspeicher- und Zwischenrahmen Paßbohrungen 8, mittels denen sie durch Paßstifte 9 gegenseitig ausrichtbar sind. Der KernspSerblockfo ruht auf einer Sockelplatte 11, in der hier zwei schmelzflüssiges Lot 13 bzw. 13' enttender Abwärtsbewegung des Kammes werdenι die Drähic von den gleitbeweglichen Klemmleisten standig gespannt gehalten; dabei verschieben sicn die Klemmleisten in Richtung des Pfeiles 20. Die Bewegung des Kammes erfolgt so weit bis die uoer den Kammscheitel 21 gespannten Drähte in das Lot 13 eintauchen. Der Kamm besteht aus einem lotabweisenden Material; dadurch wird bewerkstelligt, daß das Lot das Material des Kammes nicht hatteno ίο beaufschlagt. Die zu verbindenden Drähte der Rernspeichermatrizen 1 und 2 werden jedoch vom Lot benetzt und verlötet. Bei der nun folgenden Auwärtsbewegung des Kammes 18, entgegen der fteurichtung 19, werden die Klemmleisten 14 und IS von den Federn zurückgeschoben. Die nunmehr miteinander verlöteten Drähte verlaufen wiederum gespannt über dem Lotbad. Abschließend werdenι die noch in den Klemmleisten 14 und «gehaltenen Drähte, benachbart von ihren Lötstellen, durchtrennt ao und die Restdrähte aus den Klemmleisten entfernt Damit ist das Verlöten dieser Drähte beendet üie zum Anschluß des Kemspeicherblockes, ζ. B. an eine Kontaktleiste, dienenden Signaleingangs- und -ausgangsdrähte, nämlich die jeweiligen Drahtenden 2S 30' der in Reihe geschalteten Kemspeichermatrizen, werden ebenfalls in entsprechender Weise mit einer Lotschicht versehen. Dadurch wird das spatere Kontaktieren erleichtert.
Fig 2 zeigt eine zur Durchführung des Verlanrens dienende Vorrichtung in der Seitenansicht, teilweise geschnitten. Das in der Sockelplatte eingelassene Lotbad 12, 13 steht hier mit einer Hubplatte 2Z in Verbindung. Diese Hubplatte ermöglicht eine Regelung der Eintauchtiefe der zu verlotenden Drähte bei einem konstanten Hub des Kammes Sollen eine Vielzahl von Kernspeicfz B 1 bis 6, zu einem Kernspeicherblock
geschlossen
Drähte sukzessive, wodci
klemme 23 die z. B. gemäß
speichermatrizen 1 und 2
nunmehr die nächstfolgende zum Kontaktieren in die Vorrichtung ei Vorzugsweise besitzt die Lötvorrichtung Flankenfiachen der
Kemspeicherblockes
Bei dieser Anordnung werden und Kolonnendrähte der beiden taktierenden Kemspeichermatrizen 50 gang verlötet. Benutzt man -^c«. tung mit nur
emem
und 31 über das Lotbad 12, 13 gespannt und jeweils in eine Klemmleiste 14 bzw. 15 festgelegt. Dje Klemmleisten stehen unter der Last von hier nicht dargestellten Federn, welche bestrebt sind, die Drahte
drehen. n.aktierend,n Kemspeichermatrizen,
Die zu kontakt^ ^e ^1116n 24 und
hier 5 »"° 6'.?™'^e Klemmleisten 14 bzw. 25 gehalten die ^f™™™™^ In der Dar-
Darauf folgend wird ein Kamm 18 in Richtung des Pfeiles 19 auf die von den Klemmleisten 14 und gespannt gehaltenen Drähte gesenkt. Bei fortschrei- ^ ^ J £Π5 fol|en entgegen der Die Klemmen IA^uno 1 g ^ ^ ^
Last der Feder 26 dem vornuo
sprechender Weise erfolgt der Rückhub bei einer Aufwärtsbewegung des Kammes 18. Die über die Lötstellen herausragenden Enden der Drähte werden abgeschnitten und die Lötstellen durch Aufsprühen eines Isolierlackes isoliert.
Wie insbesondere aus F i g. 3 hervorgeht, ist der Kamm 18 in einer Klemme 27 gehallen, die mit einer hier nicht dargestellten Hubvorrichtung in Verbindung steht. Diese an sich z. B. bei Lötbarkeits-Prüfgeräten bekannte Hubvorrichtung steuert die Bewegung des Kammes 18 hinsichtlich der gewünschten Tauchgeschwindigkeit und Tauchdauer im Lotbad. Der Kamm 18 ist an seinem Scheitel 21 mit Kerben 28 versehen, wobei der Teilungsabstand t der Kerben der Teilung der Zeilen- und Kolonnendrähte 7 (Fig. 1) in den Kernspeichermatrizen entspricht. Durch diese Maßnahme wird ein gegenseitiges Verlöten seitlich benachbarter Draht' vermieden.. Die Kerben 28 sind jeweils im Bereich ihres Scheitels 7.8' leicht gerundet; dadurch wird beim Niedergehen des Kammes 18 bzw. Tauchen in das Lotbad eine auf die zu verlötenden Drähte ausgeübte Scherwirkung unterbunden.
F i g. 4 zeigt in einer Seitenansicht und Schnittdarstellung eine mit Vorzug zur Anwendung kommende Klemmleiste 14 zum Halten der Drähte in der Vorrichtung. Eine derartige Klemmleiste besteht aus einem aus Metall gebildeten Trägerplättchen 29 mit beidseitig angeordneten Lagerköpfen 41, in denen jeweils eine Führungsbohrung 42 zur Aufnahme der Gleitachse 43 (F i g. 2) eingebracht ist. Auf dem Trägerplältchen 29 ist eine Halteleiste 44 befestigt, die ebenfalls Kerben 45 aufweist, deren Teilung t jener des Kammes 18 entspricht. In diesen Kerben werden die zu verlötenden Drähte, entsprechend der Reihenfolge der Zeilen- bzw. Kolonnendrähte in den Kern-S speichermatrizen eingelegt. Nach dem Einlegen der Drähte wird das Trägerplättchen durch eine Andruckleiste 46 abgedeckt. Diese Andruckleiste trägt einen aus einem elastischen Material gebildeten Streifen 47, der sich bei hinreichendem Andruck fest gegen
ίο die nunmehr in die Kerben eingelegten Drähte preßt. Das Trägerplättchen 29 und die Andruckleiste 46 sind mit Quernuten 48 versehen, in die jeweils eine Federklammer 49 einschiebbar ist. Durch die Last der beiden Federklammern werden die Drähte hinreichend fest in der Klemmleiste 14 bzw. IS gehalten.
F i g. 5 zeigt die Anordnung eines vierseitigen Klemmrahmens 24 (oder 25) einer bevorzugten Ausbildung einer Lötvorrichtung mit vier benachbart von den Flankenflächen 50 des Kernspeicherblocks ange-
ao ordneten — hier nur gestrichelt angedeuteten — Lotbädern 12, 13. Jeder Klemmrahmen besteht aus vier identischen Segmenten 51 bis 54, die durch Federn 55 gegeneinander gezogen sind und die jeweilige Kernspeichermatrize, z. B. 5, 5', zwischen sich halten.
Besitzt die Lötvorrichtung nur zwei Lötbäder, z. B. 121 und 122, so sind die Segmente 51 und 52 lediglich als Platten ohne Klemmleiste 14 gebildet. Es ist indessen nach jedem Lötvorgang erforderlich, den Kernspeicherblock 10 sowie die unmittelbar über den Lotbädern liegende Kernspeichermatrix aus dem jeweiligen Klemmrahmen zu entnehmen und um 180° um die Z-Achse (F i g. 2) zu drehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Aufbau eines aus mehreren Kernspeichermatrizen gebildeten Kernspeicherblockes, dadurch gekennzeichnet, daß man die Zeilen- und Kolonnendrähte (7) einer ersten Kernspeichermatrix (1) mit den zugehörigen Drähten einer zweiten Kernspeichermatrix (2) durch Löten summarisch verbindet und darauf folgend die Drähte der zweiten Kernspeichermatrix mit denen der dritten Kernspeichermatrix (3) summarisch verbindet usw., wobei man nach jedem Lötvorgang den sich sukzessiv bildenden Kernspeicherblock (10) anhebt und die nachfolgende, in den Kernspeicherblock einzufügende Kernspeichermatrix (3) unter dem Kernspeicherblock einfügt, dabei die zu verbindenden Zeilen- und Kolonnendrähte der jeweils unteren und benachbarten oberen Kernspeichermatrix gespannt über ein Lotbad (12, 13) hält sowie mittels eines aus einem lotabweisenden Material hergestellten Kammes (18) die Drähte summarisch in das Lotbad taucht und wieder heraushebt und nach dem so erfolgten Verlöten die über die Lötstellen herausragenden Enden der Drähte abschneidet.
2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer die Kernspeichermatrizen (1 bis 6) unter Einfügung von Zwischenrahmen (I' bis 6') aufnehmenden Sockelplatte (11) und zwei Klemmrahmen (24, 25) mit jeweils einer führbaren Klemmleiste (14, 15) sowie aus mindestens einem aus einem lotabweisenden Material gebildeten, senkrecht zur Sockelplatte und zwischen Kernspeichermatrizen und den Klemmleisten führbaren Kamm besteht, unter dem ein Lotbad (12, 13) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleisten (14, 15) in Klemmrahmen (24, 25) gleitbeweglich geführt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleisten (14, 15) unter der Last von Federn stehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (18) aus einem lotabweisenden Material besteht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (18) an seinem Scheitel (21) mit Kerben (28) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kernspeicherblock (10) mittels einer die Kernspeichermatrizen (1 bis 5) durchdringenden Greiferklemme (23) von der Lötvorrichtung abhebbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrahmen (24, 25) aus vier Segmenten (51 bis 54) gebildet und mittels Federn (55) gegeneinander gezogen sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Segment (51 bis 54) eine Klemmleiste (14, 15) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis.9, dadurch gekennzeichnet, daß nur in einzelnen Segmenten (53, 54) eine Klenanleiste (i4, 15) angeordnet ist. .
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Klemmleisten (14 bzw. 15) in jedem Spannrahmen (24, 25) der Anzahl der Lötbäder (121, 122) in der Lötvorrichtung entspricht.
DE2255751A 1972-11-14 1972-11-14 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbau eines aus mehreren Kernspeichermatrizen gebildeten Kernspeicherblockes Expired DE2255751C2 (de)

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