DE2251663A1 - Handsteuerventil fuer bremsanordnungen - Google Patents
Handsteuerventil fuer bremsanordnungenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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Description
Die Erfindung betrifft Bremsanordnungen bzw. Bremssysteme für Motorfahrzeuge sowie Systeme mit Bremsbetätigungseinrichtungen,
die durch Federkraft betätigt und durch Fluiddruck freigegeben werden. Derartige Betätigungseinrichtungen werden
gewöhnlich verwendet, um eine herkömmliche Druckluftbremsanlage zu ergänzen, bei der der Druck in der Bremsleitung dazu
verwendet wird, die Federbetätigungseinrichtungen in der Ruhestellung bzw. in der Lage,, in der sie nicht wirken, zu halten.
Wenn dabei der Druck in dem Hauptsystem unter einen vorher
festgelegten Wert abfällt, führt dies dazu, daß die Federbremsen automatisch angelegt werden.
Es ist bereits bekannt, zum gewollten Lüften der Federbremskammern
ein Handsteuerventil vorzusehen, so daß man eine Hilf^bremseinrichtung hat. Es ist weiterhin der Einbau von
Einrichtungen bekannt, die dieses Ventil in dem Lüftungszustand
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halten, wodurch es möglich ist, die Federbremsen für das Parken zu verwenden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, ein verbessertes und vereinfachtes Handsteuerventil für diese
Verwendung zu schaffen.
Dies wird erfindungsgemäß durch ein Handsteuerventil erreicht, das ein Ventilgehäuse mit einer Einlaßöffnung, einer Förderöffnung
und einer Auslaßöffnung sowie eine Ventilanordnung in dem Gehäuse aufweist. Diese Ventilanordnung ist zwischen
einer ersten Einstellung bzw. Lage, in der die Auslaßöffnung verschlossen und die Einlaßöffnung und die Förderöffnung miteinander
verbunden sind, und einer zweiten Einstellung bzw. Lage bewegbar, in der die Einlaßöffnung verschlossen ist und
die Förderöffnung mit dem Auslaß verbunden ist. Das Ventilgehäuse
hat weiterhin eine von Hand betätigbare Einrichtung zum Betätigen der Ventilanordnung. Diese Einrichtung umfaßt einen
drehbaren Nocken, der quer zur Ventilanordnung gehaltert ist, eine Abnahmeeinrichtung für den Nocken bzw. einen Nockenfolger,
der aus einem Stößel oder einem Kolben besteht und in Wirkungseingriff mit der Ventilanordnung steht, einen mit dem Nocken
drehbaren Handgriff sowie eine Torsionsfedereinrichtung, die
den Nocken zu der Lage hin vorspannt, in der die Ventilanordnung in der ersten Einstellung gehalten ist.
Für das Halten der aus Handgriff und Nocken bestehenden Anordnung in der Lage, die der zweiten Ventileinstellung entspricht,
ist vorzugsweise eine weitere Einrichtung vorgesehen.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch das Ventil.
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Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnitten Seitenansicht des Ventils. ■
In einem zylindrischen Ventilgehäuse 1 sitzt die Ventilanordnung.
Diese Anordnung umfaßt eine Büchse 2, die an ihrem oberen Ende einen nach innen gerichteten Ringsitz 3 trägt
und an ihrem unteren Ende eine Führung für ein hohles, federvorgespanntes Stößelventil 4 bildet, dessen Kopf 4a mit dem
Sitz 3 zusammenwirkt. Das Stößelventil 4 ist durch den Schaft
5 eines Kolbens 6 verschiebbar, der in einer Kammer 7 in dem
oberen Teil des Gehäuses bewegbar ist. Eine Förderöffnung 8 in der Gehäusewand mündet in einen Raum über dem Ringsitz 3·
Die Einlaßöffnung 9 in der Wand mündet in einen Raum unter
dem Sitz, während die Bohrung des Stößelventils 4 an ihrem unteren Ende in eine Auslaßkammer Io mündet, die dauernd mit
der Atmosphäre über eine Öffnung 11 verbunden ist.
Xn einem Deckelteil 12 an dem oberen Ende des Gehäuses ist
eine quer angeordnete Spindel 13 gehaltert, die einen Drehnocken
l4 trägt, der mit der oberen Fläche des Kolbens 6 zusammenwirkt. Ein an der Spindel und dem Nocken angebrachter
Handgriff 15 ist in einer bogenförmigen Führung 12a in dem
Deckel beweglich, damit der Nocken gedreht werden kann. In dem Deckel ist weiterhin konzentrisch zur Spindel eine
Torsionsschraubenfeder 16 angeordnet, von der sich ein Teil quer durch eine Axialnut 17 in dem Nocken erstreckt, während
ein Ende 16a der Feder an dem Gehäuse oder Deckel so anliegt, daß die Feder den Nocken in eine Grenzlage drückt.
Das Ventil arbeitet folgendermaßen:
Der Nocken 14 ist im Normalfall durch eine Feder in eine Lage gedruckt, in welcher der Kolben 6 herabgedrückt ist und der
.Kolbenschaft 5 an dem Stößelventilkopf 4a angreift, so daß
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die Auslaßverbindung verschlossen ist und das Ventil k von
seinem Sitz 3 weggehalten ist, wodurch die Förderöffnung und
die Einlaßöffnung miteinander verbunden sind, wodurch Druckfluid
zu den Federbremsen geführt wird, um sie in ihrer nicht angelegten Lage bzw. in losgelöstem Zustand zu halten. Eine
Bewegung des Handhebels von der in gestrichelten Linien gezeigten Lage in die ausgezogen gezeichnete andere Grenzlage dreht
den Nocken und führt zu einem Anheben des Kolbens 6 unter der Wirkung der Spannfeder 18, wodurch das Stößelventil k so sitzt,
daß die Einlaßöffnung 9 verschlossen wird und die Förderöffnung 8 mit dem Auslaß verbunden ist, wodurch die Federbremsen zum
Wirken gebracht werden.
Für Parkzwecke ist an dem Handhebel eine Büchse 19 angebracht, die mit einem Sockel in Eingriff bringbar ist, der in dem
Führungsaufbau 12a vorgesehen ist. Dadurch wird der Nocken in der Lage mit angelegten Bremsen arretiert. Die Büchse ist entgegen
der Wirkung einer Vorspannfeder 2o zurückziehbar, so daß der Handgriff für die Bewegung längs der Führung freikommt.
Alternativ können auch federgespannte Rastklinken- bzw. Arretiereinrichtungen vorgesehen werden, um die Büchse entweder
in der Wirkungsstellung oder in der Ruhestellung zu
halten.
Der mit dem erfindungsgemäßen Ventil erreichte Vorteil besteht darin, daß der Auegangedruck proportional zur Handgriffbewegung
ist, während die Handgriffsbelastung bzw. die am Handgriff aufzubringende Kraft mit einem konstanten Wert
zunimmt, wenn der Handgriff von der Lage mit freien Bremsen in die Lage mit angelegten Bremsen bewegt wird.
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Claims (6)
- PATENTANSPRUC HEC 1.,Handsteuerventil für Bremsanordnungen für Kraftfahr-V /zeuge, gekennzeichnet durch ein Ventilgehäuse (l) miteiner Einlaßöffnung (9), einer Förderöffnung (8) und einer Auslaßöffnung (11), durch eine Ventilanordnung in dem Gehäuse (l), die zwischen einer ersten Einstelllage, in welcher die Auslaßöffnung (11) verschlossen und die Einlaßöffnung (9) und die Förderöffnung (8) miteinander verbunden sind, und einer zweiten Einstellage bewegbar ist, in der die Einlaßöffnung (9) verschlossen und die Förderöffnung (8) mit dem Auslaß (11) verbunden ist, und durch eine Einrichtung für Handbedienung zum Betätigen der Ventilanordnung, die einen drehbaren Nocken (14), der quer von der Ventilanordnung gehaltert ist, einen stößel- oder kolbenförmigen Nockenfolger (6), der mit der Ventilanordnung in Wirkungseingriff steht, einen mit dem Nocken (ik) drehbaren Handgriff (15) sowie eine Trosionsfedereinrichtung (.16) aufweist, die den Nocken (14) in die Lage vorspannt, in der die Ventilanordnung in der ersten Einstellage gehalten ist.
- 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (16) eine Schraubenfeder ist und konzentrisch zur den Nocken (14) tragenden Spindel (Iß) angeordnet ist, wobei die Feder (l6) ein Querteil, das sich durch eine Axialnut (I7) in dem Nocken (l4) erstreckt, und ein Endteil (l6a) hat, das an dem Gehäuse (l) anliegt.3098 17/0904
- 3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch freigebbare Einrichtungen (19), um den Handgriff (15) für die Betätigung des Nockens (l4) in der zweiten
Lage zu halten. - k. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (15) in einer Führung bzw. Kulisse (12a) bewegbar ist und die Halteeinrichtung aus einer zurückziehbaren Büchse (19) besteht, die an dem Handgriff angebracht ist und mit dem Kulissenaufbau in Arretierungseingriff bringbar ist.
- 5· Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (19) in die zweite Lage durch eine Feder (2o) vorgespannt ist.
- 6. Ventil nach Anspruch k, gekennzeichnet durch einefedergespannte Arretier- bzw. Rastklinkeneinrichtung zum Halten der Büchse (19) in ihrer arretierten und nicht arretierten Lage.3098 1 7 / 0 9 0 ΛL e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4897571 | 1971-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2251663A1 true DE2251663A1 (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=10450659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722251663 Pending DE2251663A1 (de) | 1971-10-21 | 1972-10-20 | Handsteuerventil fuer bremsanordnungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2251663A1 (de) |
| GB (1) | GB1349020A (de) |
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| EP0311027A3 (de) * | 1987-10-09 | 1990-05-30 | Scholz, Joachim Dipl.-Ing. | Kraftgesteuertes Druckregelventil mit geteiltem Ventilglied |
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-
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- 1971-10-21 GB GB1349020D patent/GB1349020A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1349020A (en) | 1974-03-27 |
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