DE2251663A1 - Handsteuerventil fuer bremsanordnungen - Google Patents

Handsteuerventil fuer bremsanordnungen

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DE2251663A1
DE2251663A1 DE19722251663 DE2251663A DE2251663A1 DE 2251663 A1 DE2251663 A1 DE 2251663A1 DE 19722251663 DE19722251663 DE 19722251663 DE 2251663 A DE2251663 A DE 2251663A DE 2251663 A1 DE2251663 A1 DE 2251663A1
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DE
Germany
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cam
valve
spring
opening
handle
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Pending
Application number
DE19722251663
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Coupland
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Wabco Automotive UK Ltd
Original Assignee
Clayton Dewandre Co Ltd
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Publication date
Application filed by Clayton Dewandre Co Ltd filed Critical Clayton Dewandre Co Ltd
Publication of DE2251663A1 publication Critical patent/DE2251663A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/041Driver's valves controlling auxiliary pressure brakes, e.g. parking or emergency brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Bremsanordnungen bzw. Bremssysteme für Motorfahrzeuge sowie Systeme mit Bremsbetätigungseinrichtungen, die durch Federkraft betätigt und durch Fluiddruck freigegeben werden. Derartige Betätigungseinrichtungen werden gewöhnlich verwendet, um eine herkömmliche Druckluftbremsanlage zu ergänzen, bei der der Druck in der Bremsleitung dazu verwendet wird, die Federbetätigungseinrichtungen in der Ruhestellung bzw. in der Lage,, in der sie nicht wirken, zu halten. Wenn dabei der Druck in dem Hauptsystem unter einen vorher festgelegten Wert abfällt, führt dies dazu, daß die Federbremsen automatisch angelegt werden.
Es ist bereits bekannt, zum gewollten Lüften der Federbremskammern ein Handsteuerventil vorzusehen, so daß man eine Hilf^bremseinrichtung hat. Es ist weiterhin der Einbau von Einrichtungen bekannt, die dieses Ventil in dem Lüftungszustand
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halten, wodurch es möglich ist, die Federbremsen für das Parken zu verwenden.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, ein verbessertes und vereinfachtes Handsteuerventil für diese Verwendung zu schaffen.
Dies wird erfindungsgemäß durch ein Handsteuerventil erreicht, das ein Ventilgehäuse mit einer Einlaßöffnung, einer Förderöffnung und einer Auslaßöffnung sowie eine Ventilanordnung in dem Gehäuse aufweist. Diese Ventilanordnung ist zwischen einer ersten Einstellung bzw. Lage, in der die Auslaßöffnung verschlossen und die Einlaßöffnung und die Förderöffnung miteinander verbunden sind, und einer zweiten Einstellung bzw. Lage bewegbar, in der die Einlaßöffnung verschlossen ist und die Förderöffnung mit dem Auslaß verbunden ist. Das Ventilgehäuse hat weiterhin eine von Hand betätigbare Einrichtung zum Betätigen der Ventilanordnung. Diese Einrichtung umfaßt einen drehbaren Nocken, der quer zur Ventilanordnung gehaltert ist, eine Abnahmeeinrichtung für den Nocken bzw. einen Nockenfolger, der aus einem Stößel oder einem Kolben besteht und in Wirkungseingriff mit der Ventilanordnung steht, einen mit dem Nocken drehbaren Handgriff sowie eine Torsionsfedereinrichtung, die den Nocken zu der Lage hin vorspannt, in der die Ventilanordnung in der ersten Einstellung gehalten ist.
Für das Halten der aus Handgriff und Nocken bestehenden Anordnung in der Lage, die der zweiten Ventileinstellung entspricht, ist vorzugsweise eine weitere Einrichtung vorgesehen.
Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch das Ventil.
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Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnitten Seitenansicht des Ventils. ■
In einem zylindrischen Ventilgehäuse 1 sitzt die Ventilanordnung. Diese Anordnung umfaßt eine Büchse 2, die an ihrem oberen Ende einen nach innen gerichteten Ringsitz 3 trägt und an ihrem unteren Ende eine Führung für ein hohles, federvorgespanntes Stößelventil 4 bildet, dessen Kopf 4a mit dem Sitz 3 zusammenwirkt. Das Stößelventil 4 ist durch den Schaft 5 eines Kolbens 6 verschiebbar, der in einer Kammer 7 in dem oberen Teil des Gehäuses bewegbar ist. Eine Förderöffnung 8 in der Gehäusewand mündet in einen Raum über dem Ringsitz 3· Die Einlaßöffnung 9 in der Wand mündet in einen Raum unter dem Sitz, während die Bohrung des Stößelventils 4 an ihrem unteren Ende in eine Auslaßkammer Io mündet, die dauernd mit der Atmosphäre über eine Öffnung 11 verbunden ist.
Xn einem Deckelteil 12 an dem oberen Ende des Gehäuses ist eine quer angeordnete Spindel 13 gehaltert, die einen Drehnocken l4 trägt, der mit der oberen Fläche des Kolbens 6 zusammenwirkt. Ein an der Spindel und dem Nocken angebrachter Handgriff 15 ist in einer bogenförmigen Führung 12a in dem Deckel beweglich, damit der Nocken gedreht werden kann. In dem Deckel ist weiterhin konzentrisch zur Spindel eine Torsionsschraubenfeder 16 angeordnet, von der sich ein Teil quer durch eine Axialnut 17 in dem Nocken erstreckt, während ein Ende 16a der Feder an dem Gehäuse oder Deckel so anliegt, daß die Feder den Nocken in eine Grenzlage drückt.
Das Ventil arbeitet folgendermaßen:
Der Nocken 14 ist im Normalfall durch eine Feder in eine Lage gedruckt, in welcher der Kolben 6 herabgedrückt ist und der .Kolbenschaft 5 an dem Stößelventilkopf 4a angreift, so daß
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die Auslaßverbindung verschlossen ist und das Ventil k von seinem Sitz 3 weggehalten ist, wodurch die Förderöffnung und die Einlaßöffnung miteinander verbunden sind, wodurch Druckfluid zu den Federbremsen geführt wird, um sie in ihrer nicht angelegten Lage bzw. in losgelöstem Zustand zu halten. Eine Bewegung des Handhebels von der in gestrichelten Linien gezeigten Lage in die ausgezogen gezeichnete andere Grenzlage dreht den Nocken und führt zu einem Anheben des Kolbens 6 unter der Wirkung der Spannfeder 18, wodurch das Stößelventil k so sitzt, daß die Einlaßöffnung 9 verschlossen wird und die Förderöffnung 8 mit dem Auslaß verbunden ist, wodurch die Federbremsen zum Wirken gebracht werden.
Für Parkzwecke ist an dem Handhebel eine Büchse 19 angebracht, die mit einem Sockel in Eingriff bringbar ist, der in dem Führungsaufbau 12a vorgesehen ist. Dadurch wird der Nocken in der Lage mit angelegten Bremsen arretiert. Die Büchse ist entgegen der Wirkung einer Vorspannfeder 2o zurückziehbar, so daß der Handgriff für die Bewegung längs der Führung freikommt. Alternativ können auch federgespannte Rastklinken- bzw. Arretiereinrichtungen vorgesehen werden, um die Büchse entweder in der Wirkungsstellung oder in der Ruhestellung zu halten.
Der mit dem erfindungsgemäßen Ventil erreichte Vorteil besteht darin, daß der Auegangedruck proportional zur Handgriffbewegung ist, während die Handgriffsbelastung bzw. die am Handgriff aufzubringende Kraft mit einem konstanten Wert zunimmt, wenn der Handgriff von der Lage mit freien Bremsen in die Lage mit angelegten Bremsen bewegt wird.
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Claims (6)

  1. PATENTANSPRUC HE
    C 1.,Handsteuerventil für Bremsanordnungen für Kraftfahr-
    V /zeuge, gekennzeichnet durch ein Ventilgehäuse (l) mit
    einer Einlaßöffnung (9), einer Förderöffnung (8) und einer Auslaßöffnung (11), durch eine Ventilanordnung in dem Gehäuse (l), die zwischen einer ersten Einstelllage, in welcher die Auslaßöffnung (11) verschlossen und die Einlaßöffnung (9) und die Förderöffnung (8) miteinander verbunden sind, und einer zweiten Einstellage bewegbar ist, in der die Einlaßöffnung (9) verschlossen und die Förderöffnung (8) mit dem Auslaß (11) verbunden ist, und durch eine Einrichtung für Handbedienung zum Betätigen der Ventilanordnung, die einen drehbaren Nocken (14), der quer von der Ventilanordnung gehaltert ist, einen stößel- oder kolbenförmigen Nockenfolger (6), der mit der Ventilanordnung in Wirkungseingriff steht, einen mit dem Nocken (ik) drehbaren Handgriff (15) sowie eine Trosionsfedereinrichtung (.16) aufweist, die den Nocken (14) in die Lage vorspannt, in der die Ventilanordnung in der ersten Einstellage gehalten ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (16) eine Schraubenfeder ist und konzentrisch zur den Nocken (14) tragenden Spindel (Iß) angeordnet ist, wobei die Feder (l6) ein Querteil, das sich durch eine Axialnut (I7) in dem Nocken (l4) erstreckt, und ein Endteil (l6a) hat, das an dem Gehäuse (l) anliegt.
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  3. 3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch freigebbare Einrichtungen (19), um den Handgriff (15) für die Betätigung des Nockens (l4) in der zweiten
    Lage zu halten.
  4. k. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (15) in einer Führung bzw. Kulisse (12a) bewegbar ist und die Halteeinrichtung aus einer zurückziehbaren Büchse (19) besteht, die an dem Handgriff angebracht ist und mit dem Kulissenaufbau in Arretierungseingriff bringbar ist.
  5. 5· Ventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (19) in die zweite Lage durch eine Feder (2o) vorgespannt ist.
  6. 6. Ventil nach Anspruch k, gekennzeichnet durch eine
    federgespannte Arretier- bzw. Rastklinkeneinrichtung zum Halten der Büchse (19) in ihrer arretierten und nicht arretierten Lage.
    3098 1 7 / 0 9 0 Λ
    L e e r s e i t e
DE19722251663 1971-10-21 1972-10-20 Handsteuerventil fuer bremsanordnungen Pending DE2251663A1 (de)

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GB4897571 1971-10-21

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ID=10450659

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GB (1) GB1349020A (de)

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