DE225005C - - Google Patents
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- DE225005C DE225005C DENDAT225005D DE225005DA DE225005C DE 225005 C DE225005 C DE 225005C DE NDAT225005 D DENDAT225005 D DE NDAT225005D DE 225005D A DE225005D A DE 225005DA DE 225005 C DE225005 C DE 225005C
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- PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N (1s,3r,4e,6e,8e,10e,12e,14e,16e,18s,19r,20r,21s,25r,27r,30r,31r,33s,35r,37s,38r)-3-[(2r,3s,4s,5s,6r)-4-amino-3,5-dihydroxy-6-methyloxan-2-yl]oxy-19,25,27,30,31,33,35,37-octahydroxy-18,20,21-trimethyl-23-oxo-22,39-dioxabicyclo[33.3.1]nonatriaconta-4,6,8,10 Chemical compound C1C=C2C[C@@H](OS(O)(=O)=O)CC[C@]2(C)[C@@H]2[C@@H]1[C@@H]1CC[C@H]([C@H](C)CCCC(C)C)[C@@]1(C)CC2.O[C@H]1[C@@H](N)[C@H](O)[C@@H](C)O[C@H]1O[C@H]1/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/[C@H](C)[C@@H](O)[C@@H](C)[C@H](C)OC(=O)C[C@H](O)C[C@H](O)CC[C@@H](O)[C@H](O)C[C@H](O)C[C@](O)(C[C@H](O)[C@H]2C(O)=O)O[C@H]2C1 PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N 0.000 claims 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F7/00—Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
- G03F7/0037—Production of three-dimensional images
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225005 V KLASSE 57b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1908 ab.
die Priorität
00
Die Erfindung betrifft eine Suchervorrichtung zur Ausführung eines Photoskulptur-Verfahrens,
bei dem man zur Festlegung der Raumpunkte (Punktieren) von Photographien ausgeht, die von dem wiederzugebenden Gegenstand
aufgenommen wurden. Punktierverfahren, die von Photographien des Objekts ausgehen, sind bekannt. Diese benutzten die
Photographien in der Weise für die Festlegung der Raumpunkte, als ob sie Parallelprojektionen
wären, während tatsächlich jede Photographie eine Zentralprojektion darstellt, deren
Augenpunkt im optischen Zentrum des photographischen Objektivs in der Stellung desselben
liegt, welche es bei der betreffenden Aufnahme einnahm.
Die neue Vorrichtung ist diesem Grundsatz entsprechend eingerichtet und unterscheidet
sich dadurch wesentlich von den bisher bekannten Punktiervorrichtungen.
Bei ihr ist der eigentliche Sucher durch eine bewegliche Stange gebildet, die genau
die Stellung der Strahlen annehmen kann, welche bei der Aufnahme des Bildes durch
den optischen Mittelpunkt des Objektivs hindurchgegangen sind. Infolgedessen kann man
mit Hilfe zweier solcher Suchervorrichtungen, die auf zwei benachbarten Seiten eines parallelepipedischen
Sockels (eines sogenannten Stuhles) angebracht sind, den Schnittpunkt der Sucherstrahlen, d. h. den Raumpunkt eines
jeden in zwei im Winkel zueinander stehenden Photographien des Objekts sichtbaren
Punktes des Gegenstandes festlegen.
Auf den Zeichnungen ist Fig. 1 ein rechtwinkliges Achsensystem % y z, welches zur
Erklärung des Prinzips des Apparates dient. Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung
den Stuhl, auf welchem das zu bearbeitende Werkstück aus Stein, Holz oder plastischer
Masse angebracht wird; an einer Seite dieses Stuhles ist die Suchervorrichtung befestigt.
Fig. 3 zeigt perspektivisch eine Einzelheit dieser Vorrichtung, während Fig. 4 eine schematische
Darstellung der Vorrichtung zur Klarlegung der geometrischen Verhältnisse ist. Fig. 5 ist eine schematische Darstellung der
bereits in Fig. 2 gezeichneten Vorrichtung. Die Fig. 6 bis 8 zeigen die Suchervorrichtung
in größerem Maßstabe.
In Fig. ι wird bei / auf der Achse OY in
einem Abstande d = OI ein erster Augenpunkt
angenommen; es soll nun der Sucherstrahl für den Punkt N festgelegt werden;
dieser ist der Strahl IN, der bei N1 seinen
Schnittpunkt .mit der Ebene XOZ (entsprechend
der von / aus aufgenommenen Photographie) hat; N1 ist dann der Spurpunkt von
N auf dieser Fläche. Der Punkt iV1 hat dann
eine scheinbare Höhe N1N2 und eine scheinbare
Breite ON2.
Nun soll bei J1 auf der Achse 0 X in einem Abstande ^ = OI1 ein zweiter Augenpunkt
angenommen werden. Es wird dann der Strahl J1 N gezogen, welcher bei Ns eine neue
Projektion des Punktes N auf der Ebene YOZ bildet. Dann ist 2V3 2V4 die scheinbare Profilhöhe
des Punktes N und O N1 die scheinbare
Tiefe.
Wenn man nun mittels zweier photographischer Apparate, deren Objektive mit ihrem
optischen Zentrum bei I und J1 stehen, die beiden Projektionen 2V1 und N3 des Punktes N
aufnimmt, so braucht man nur von den in den Ebenen XOZ und YOZ zum Achsensystem
richtig eingestellten Photographien die Geraden N11 und Na I1 zu ziehen, um durch
ihren Schnittpunkt den Punkt N im Raum festzulegen. Hierauf beruht die den Gegenstand
vorliegender Erfindung bildende Suchervorrichtung.
Der die Suchervorrichtung und das Werkstück tragende Stuhl nach Fig. 2 ist ein Prisma
mit rechteckiger Grundfläche aus Holz, Stein oder Metall. Das zu bearbeitende Material
ist auf der Mitte der Oberfläche T befestigt. Ziemlich tiefe Nuten sind bei e dicht
an den Seiten dieser Oberfläche angebracht und bilden in ihrer Gesamtheit ein vollständig
ebenes Viereck. In diesen Nuten kann ein Rahmen r gleiten; die Nuten sind tief
genug, um den Rahmen r in genau senkrechter Stellung zu halten.
Auf diesem mit Merkzeichen für die Lage der Achsen versehenen Rahmen r wird die
entsprechend vergrößerte Photographic, auf der ebenfalls die Achsen genau angegeben
sind, befettigt. In Fig. 2 ist nur ein einziger gleitender Rahmen dargestellt, ebensolche Rahmen
können in alle vier Nuten eingeschoben werden, von denen jeder einzelne die seiner
Stellung entsprechend aufgenommene Photographie trägt. Ein selbsttätig wirkender Riegel
hält den Rahmen in der Nut an, wenn die senkrechte Achse ζ ζ mit der Achse vs vl des
Stuhles zusammenfällt. Genau in der Achse jeder Fläche des Stuhles ist eine dicke Metallplatte
K angebracht, in welcher sich drei Löcher befinden; in diese greifen drei Stifte t1
der Platte k (Fig. 3) des im folgenden beschriebenen gelenkigen Tasters ein. Der Taster
kann weggenommen und jederzeit wieder genau an dieselbe Stelle gebracht werden.
Der bewegliche Taster, der den sogenannten Sucher x1 y1 trägt, ist im großen Maßstabe
im Aufriß und in Ansicht in Fig. 6 dargestellt und yoh der Seite gesehen im Schnitt
in Fig. 7 und in Aufsicht in Fig. 8. Er besteht aus den beiden Schenkeln A und B, die
Gelenke besitzen und an ihrem oberen Teil durch den Arm C verbunden sind. An ihrem
unteren Teil sind sie gleichfalls mit Gelenken versehen und mit einem anderen hohlen Arm D
verbunden. Das Ganze bildet so ein bewegt liches Parallelogramm.
Die Schenkel A und B besitzen jeder einen Ausschnitt E, in dem ein Gleiter F sich bewegt,
der auf den Schenkeln in der gewünschten Höhe befestigt werden kann. Die beiden
Gleiter F tragen den .in seiner Längsrichtung verschiebbaren Sucher x1, y1 und ermöglichen
es diesem, so alle gewünschten Lagen in Rücksicht auf die Arme C und D einzunehmen.
Die Schenkel A und B sind beweglich auf dem unteren Rohr D mit Hilfe von Schrauben
oder sonstigen Befestigungseinrichtungen G und H befestigt. Außerdem kann das gesamte
Parallelogramm um eine Achse L rotieren, die durch das Innere des Armes D
geht und die an ihrem Ende mit einem Halter / versehen ist, mit dessen Hilfe sie an
dem Stuhl S angebracht werden kann. Durch eine Schraube K kann man in der gewünschten
Stellung das Parallelogramm befestigen.
Der Taster ist schematisch in Fig. 4 dargestellt. Es sei uv u1 v1 ein Parallelogramm,
das an seinen Ecken gelenkig ist und dessen Seite u1 v1 unveränderlich ist. . Eine Gerade
geht durch die an den Seiten u1 u und v] ν
festen Punkte xx y1 hindurch. Schwingt man
das Parallelogramm in der Ebene der Zeichnung in die Stellung u1 u2 v2 v1, so gelangt
die Gerade x1 y1 in die Lage x2 y2. Die Gerade
x2 y2 wird die Achse u1 v1 in demselben
Punkte z1 schneiden wie die Gerade x1 y1 infolge
der für ähnliche Figuren geltenden Lehrsätze, denn es bestehen in den ähnlichen Dreiecken
ul x1 z1 und v1 y1 z1 folgende Verhältnisse:
1 z1
u1 z
W- Χ1
v1 y1
Andererseits gilt für die zweite Stellung des Parallelogramms die Formel:
u1 x2· u1 z1
v1yz
vl zl
Da nun u1 χ1 = u1 χ2 und
= v1 y2
ist, und da sich die Größe u1 v1 nicht ändert,
so ergibt sich daraus, daß der Abstand u1 z1
in beiden Stellungen des Tasters derselbe ist oder, anders ausgedrückt, daß die Verlängerung
des in der Linie x1 y1 oder x2 y2 liegenden
Tasters beide Male durch den Punkt z1 geht.
Dasselbe gilt für. jede andere Stellung des Parallelogramms. Es sei nun noch angenommen,
daß das gesamte Tasterparallelogramm um die Achse u1 v1 drehbar ist, so ergibt sich,
daß die Gerade x1 y1, welche den Suchstrahl
bildet, jeden beliebigen Punkt z1 des Raumes
erreichen kann, trotzdem aber stets durch den Punkt zl hindurchgeht, welcher für die
Projektion der Augenpunkt ist.
Man stellt nun mit dem Taster auf folgende Weise einen Punkt fest:
Der Stuhl ist in Fig. 5 mit S bezeichnet, die beiden Rahmen sind mit den auf ihnen
angebrachten Photographien bei r und r1 angeordnet.
Derselbe Punkt A des Raumes ist bei α auf dem ersten Rahmenblatt r photographiert,
für den der Augenpunkt oder das optische Zentrum des ersten Objektivs bei I1
liegt. Der Punkt A ist ferner bei a1 auf dem
zweiten Rahmen photographiert, für den der Augenpunkt I ist.
Man bringt nun die beiden Tasterparallelogramme , das eine bei u v, das andere bei
u1 v1 an, darauf neigt man sie und dreht sie
so lange, bis der Suchstrahl χ y den Punkt a und der zweite Suchstrahl x1 y1 den Punkt α1
berührt.
«Diese beiden Vorgänge werden getrennt vorgenommen, worauf man sämtliche Schrauben
der Tasterparallelogramme fest anzieht.
Nur die Suchstrahlen bleiben frei in den Hülsen der Gleiter F, in welchen sie mit
leichter Reibung gleiten können. In diesem Augenblick ist der gewünschte Punkt durch
die Richtung der beiden Suchstrahlen festgelegt, so daß man die Rahmen mit den Photographien wegnehmen kann.
Wenn sich nichts auf dem Stuhl S befände, könnten die in ihren Hülsen gleitenden Sucher
mit ihren Spitzen sich in ein und demselben Punkte treffen, welcher derjenige ist, den man
anvisiert hatte. Wenn aber nun das Material, Wachs, Holz oder Ton sich auf dem Stuhl
befindet, muß man dieses so lange wegarbeiten, bis sich die beiden Spitzen der Sucher auf
der Oberfläche des Materials treffen.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Schervorrichtung zur Ausführung eines von zwei im Winkel zueinander stehenden photographischen Aufnahmen ausgehenden Punktierverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Sucher bildender längsverschieblicher Arm (χ1 y1) durch zwei Gleitschuhe (F) getragen ist, die auf zwei parallelen Schenkeln (A B) eines Gelenkparallelogramms (A B C D) befestigt sind, welches mit einer zwischen jenen Schenkeln liegenden Seite (D) um eine auf einer Seite des Werkstuhles (S) befestigte Achse (L) schwenkbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225005C true DE225005C (de) |
Family
ID=485690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225005D Active DE225005C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225005C (de) |
-
0
- DE DENDAT225005D patent/DE225005C/de active Active
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