DE224935C - - Google Patents

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DE224935C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/20Controlling by varying liquid flow specially adapted for turbines with jets of high-velocity liquid impinging on bladed or like rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 224935 KLASSE 88^. GRUPPE
HERMANN EGLI in ZÜRICH.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Düsenregelung für Freistrahlturbinen. Die Kolbenstange a (Fig. i) des Servomotors ist als Rohr ausgebildet und enthält an dem in den Raum des Triebwassers b ragenden Ende eine Anzahl Löcher c, welche dem Triebwasser gestatten, auch hinter α zu wirken, so daß dadurch eine vollständige Entlastung von α in achsialer. Richtung stattfindet. Das den Strahlquerschnitt einstellende Organ ist bei kreisrundem Querschnitt eine kegelförmige Spindel d und bei rechteckigem Querschnitt eine Zunge e und wird in ersterem Falle mittelbar und in letzterem unmittelbar durch die Stange f von α betätigt. Als Stopfbüchsen und zugleich als Führungen dienen die Büchse g und der' Deckel h. Die federnde Metallplatte i bildet den Kolben des Servomotors.
Mit fallendem Kraftbedarf erhöht sich die Umdrehungszahl der Turbinenwelle und damit auch diejenige des von letzterer betriebenen Reglers k. Die aufwärts steigende, als Kreuzstück ausgebildete Reglermuffe I bewegt dann das Nadelventil m mittels des Hebels η nach oben und leitet damit, da die Leitung 0 an irgendeiner Stelle an den Raum des Triebwassers angeschlossen ist, Triebwasser zur Düse p. Das austretende Wasser erzeugt in Raum q eine Luftverdünnung, welche die schließende Bewegung von α bewerkstelligt. Währenddem strömt durch den Stutzen r Luft von atmosphärischer Pressung in den Raum s ein. Der Stillstand in der schließenden Bewegung von α erfolgt, wenn die Luftverdünnung im Raum q behoben ist, welcher Fall eintritt, wenn infolge des geschlossenen Nadel-■ ventiles m der Wasserabfluß aus p aufhört. Dieser Zeitpunkt ist eingetreten mit der Erreichung der normalen Umdrehungszahl der Turbinenwelle, also auch des Reglers, und I besitzt dann die Lage, in welcher beide Nadelventile geschlossen sind. Nach erfolgter Bewegung von α entspricht der eingestellte Strahlenquerschnitt der augenblicklichen Kraftabgabe. ■ ■
Fällt die Umdrehungszahl der Turbinenwelle und damit auch die des Reglers, d. h. steigt der Kraftbedarf, so bewegt die abwärts gehende Muffe I das Nadelventil t nach oben, es tritt Wasser aus der Düse u aus, die dadurch in s erzeugte Luftverdünnung bewerkstelligt die öffnende Bewegung von a, während in q Luft von atmosphärischer Pressung einströmt. Die Bewegung von α dauert so" lange, bis die normale Umdrehungszahl wieder erreicht ist und I das Nadelventil t geschlossen hat.
Nachdem die Reglermuffe I ihre höchste bzw. tiefste Lage erreicht hat, unterstützt die Feder υ die Rückbewegung in die Mittellage. . Es wird dadurch eine Uberregelung vermieden.
Etwa infolge von Undichtigkeiten der Führungen g und h in die Räume q und s austretendes Wasser wird durch die Stutzen w und r abgeleitet.
Soll die Turbine in Betrieb gesetzt werden, so ist Hahn χ zu öffnen. Das aus u austretende Wasser erzeugt in s eine Luftverdünnung, welche die öffnende Bewegung von a
verursacht. Nachdem die Turbinenwelle in Rotation gekommen ist, ist χ wieder zu schließen.
Hahn y und Leitung ζ dienen dazu, bei einer nötig werdenden Untersuchung von i, die eine Wegnahme von h nötig macht, den ganzen über dem tiefsten Punkt von α gelegenen Turbinenraum zu entleeren.
Für größere Strahlquerschnitte ist für den
ίο auf d bzw. β in Richtung des austretenden Wassers wirkenden hydraulischen Druck 'in der Weise ein Ausgleich zu schaffen, daß der Durchmesser des in h geführten Endes von α für d entsprechend verkleinert und für e vergrößert wird.
Da α in achsialer Richtung entlastet ist, kommen für die Einleitung der Bewegung als zu überwindende Kräfte nur die infolge des Eigengewichtes von α und i (und ev. noch durch d) in den Führungen g und h erzeugten Reibungen, sowie die Massenträgheit in Frage. Um diese Kräfte zu überwinden, ist für mittlere Verhältnisse eine Luftverdünnung um nur 10 cm Wassersäule nötig.
Die Eigenschaft der Wasserstrahlpumpe, in kurzer Zeit große Luftmengen absaugen zu können, läßt eine Schließungsdauer von 4/10 Sekunden erreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Düsenregelung für Freistrahl-Wasserturbinen mit Luftdruckservomotor und Absaugen der Luft aus diesem durch Wasserstrahlpumpe, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange, des Servomotors als Rohr und der Kolben als federnde Metallplatte ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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