DE224373C - - Google Patents

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DE224373C
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housing
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/10Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by mechanical means only

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - M 224373 KLASSE 74 d. GRUPPE
MILLER REESE HUTCHISON in NEW-YORK.
Signalhuppe mit einer Membran, welche durch eine auf der Welle eines Elektromotors sitzende, verstellbare Hub- oder Schlagscheibe
in Schwingungen versetzt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1909 ab.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Signalhuppe gehört zu der Art von Instrumenten bei welchen der Ton durch eine Membran erzeugt wird, die mittels einer Hubscheibe in Schwingungen versetzt wird.
Es sind Signalhuppen dieser Art bekannt, bei denen ebenfalls wie im vorliegenden Falle der Antrieb der Hubscheibe durch einen Elektromotor erfolgt. Ferner ist es bekannt, bei der-
to artigen Instrumenten die Hubscheibe verstellbar einzurichten, so daß sich die Art und Stärke des Tones mittels der verstellbaren Hubscheibe regeln läßt, indem man diese dem zentralen Anschlage der Schallmembran mehr oder weniger nähert.
In den meisten Fällen ist bei den älteren Signalhuppen das eigentliche Instrument von der Antriebsvorrichtung räumlich getrennt, und die Bewegung der Antriebsvorrichtung wird
durch geeignete Übertragungsmittel dem Instrument zugeleitet. In einigen Fällen hat man schon versucht, die Antriebsvorrichtung und das Instrument zu einem einheitlichen Ganzen zu vereinigen. Hierbei befestigte man die Hubscheibe, auf der Motorwelle, wählte aber ein Gehäuse, welches den ganzen Motor umschloß und daher verhältnismäßig groß und hinderlich war. Außerdem wurde dabei der Motor unzugänglich.
Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, die Signalhuppen mit Antrieb durch Elektromotor ganz erheblich zu vereinfachen. Der Antriebsmotor und die Hubscheibe sitzen auch beim Erfindungsgegenstande auf einer und derselben Welle. Nach der Erfindung wird nun aber nicht der Motor in ein besonderes, ihn einschließendes Gehäuse gebracht, sondern der Gußkörper des Motors wird selbst staubdicht ausgeführt und an einer Seite mit einem hülsenartigen Fortsatz versehen, durch den die Motorwelle hindurchgeht. Dieser Fortsatz ragt in das Gehäuse des eigentlichen Instrumentes staubdicht hinein. Hierbei wird nach der Erfindung die Welle nicht konzentrisch, sondern vielmehr exzentrisch durch die Hülse hindurchgesteckt, so daß die Drehung des nach außen vorragenden Motorgehäuses genügt, um die Hubscheibe in ihrer Stellung zur Membran zu regeln.
Bei zuverlässiger Wirkung und bei vollkommenster Regelb ar keit wird hierdurch die erreichbar größte Einfachheit hinsichtlich Bau und Benutzung geschaffen und gleichzeitig die Vorrichtung in allen ihren Teilen staubsicher gestaltet.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Signalhuppe ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht und teil weiser Schnitt bei abgenommener Schallplatte,
Fig. 3 ein wagerechter Schnitt durch die Mitte des Schalltrichters.
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit.
Die Membran ι wird an ihren Rändern unter Zwischenlegung von Dichtungs-scheiben 13 und 14 zwischen Flanschen des Gehäuses 2 und des Deckels 6 eingeklemmt, dessen Rand 11 über den Gehäuseflansch 5 hinweggreift. Das Gehäuse 2 besitzt Ausbuchtungen 3 und 4 zur Aufnahme der Hubscheibe und der Antriebsvorrichtung-
Die Membran 1 weist in ihrer Mitte einen Anschlag 15 auf, welcher durch die Schallplatte hindurchragt und über einer Scheibe oder einem Rande 17 festgenietet ist.
Durch die Stege 18, 19 ist die Antriebswelle 20 nebst der sie umgebenden Hülse 21 des Motorgehäuses hindurchgesteckt. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, steckt die Welle 20 exzentrisch in der Hülse 21; beide sind aber parallel zueinander angeordnet. Dreht man also die Hülse 21, so bewegt sich die Welle 20 auf einem Kreise. Ein durch eine Stellschraube 23 mit einem Stift 24 gesicherter Schraubbund 22 hält die Hülse 21 gegen senkrechte Verschiebung fest. Mittels der Mutter 25 kann man die Hülse 21 festklemmen, so daß sie dann auch nicht gedreht werden kann. Schraubt man die Mutter 25 los, so läßt sich die Hülse 21 zusammen mit dem Motorgehäuse um die Hülsenachse drehen.
Die Schlag- oder Hubscheibe 26 ist beispielsweise mittels eines Stiftes 27 auf der Welle 20 gegen Drehung gesichert und wird mittels Muttern 29 gegen den Wellenansatz 28 geklemmt. Die Büchse 30 und die Nut 31 dienen zur Schmierung.
Die Hülse 21 ist unten mit dem Motorgehäuse 33 staubdicht verbunden. Das Gehäuse 33 wird man zweckmäßig konzentrisch zur Motorwelle ausbilden, so daß dann lediglich die Hülse 21, wie bei 34 in Fig. 2 ersichtlich, eine exzentrische Bohrung für die Welle 20 besitzt.
Der Motoranker 37 dreht sich zwischen Polschuhen 38 mit den Feldspulen 39. Unten ist das Motorgehäuse durch einen Deckel 40 mit einem Spurlager 41 abgeschlossen, in welchem etwa ein Ringraum 42 das Schmieröl aufnimmt, das durch Bohrungen 43 dem Spurzapfen zufließt. Unr das von oben etwa herabfließende Schmieröl nicht an den Anker 37 gelangen zu lassen, wird zweckmäßig oberhalb des Ankers ein Bund oder eine Scheibe 52 angeordnet, welche das Öl abschleudert.
Eine Stromquelle 46 liefert den Betriebsstrom für den Motor. Für den Handel wird es sich empfehlen, die Einrichtung so zu treffen, daß sie in Verbindung mit den Zündbatterien der Kraftfahrzeuge oder aber mit anderen geeigneten Stromquellen, welche gerade zur Verfügung stehen, gebraucht werden kann. Ein Ausschalter 47 und ein Regelungswiderständ R können in den Stromkreis eingebaut sein. Kontakte 48 führen durch Isolierbuchsen 49 hindurch in das Gehäuse. Der Strom wird z. B. gemäß den punktierten Linien in Fig. 1 den Feldspulen 39 und den Bürsten 50 des Kommutators 51 in Parallelschaltung zugeführt.
Gemäß Fig. 4 kann man die Motorwelle unten auch durch eine Stellschraube 53 stützen, welche sich mittels einer Gegenmutter 55 gegen Drehung sichern läßt.
Im Bereich des Bundes 22 können am Gehäuse 2 Anschläge 60,61 gemäß den vollen Linien in Fig. 2 und den punktierten Linien in Fig. 3 angebracht werden, gegen welche die Stellschraube 23 treffen kann, so daß die Drehung der Hülse 21 auf einen bestimmten Winkel, beispielsweise etwa 180 °, beschränkt wird.
Bei geeignetem Abstande, passender Höhe der Vorsprünge und entsprechender Geschwindigkeit der Hubscheibe im Verhältnis zur Motorkraft kann die Hub- oder Schlagscheibe eine verschieden gestaltete Umfläche besitzen. Letztere braucht nicht gemäß Fig. 3 aus Kurven zusammengesetzt zu sein, man kann sie auch als Polygon oder mit Schaltzähnen oder sonstwie ausbilden.
Die Handhabung der Vorrichtung ist außerordentlich einfach. Wenn man die Signalhuppe zum ersten Male in Betrieb setzen will, so braucht man lediglich die Mutter 25 zu lösen, so daß die g0 Hülse 21 sich drehen läßt, worauf man den Strom schließt. Mittels des als Handgriff benutzten Motorgehäuses dreht man die Hülse 21 so, daß die Hubscheibe sich der Membran nähert oder sich von ihr entfernt, bis man die richtige, günstigste Stellung gefunden hat, welche sich durch Art und Stärke des Tones bemerkbar macht. Die Mutter 25 wird dann gut fest geschraubt, und man kann die Vorrichtung in dauernde Benutzung nehmen. Wünscht man den Ton zu ändern, so ist es nur nötig, die Mutter 25 zu lösen und mittels des Motorgehäuses die Hülse 21 zu drehen.
Ein seitlicher Ansatz 83 dient zur Befestigung der ganzen Vorrichtung. Weitere Befestigungen sind nicht erforderlich, da die ganze Vorrichtung ein kompaktes einheitliches Ganze von geringer Größe und sehr handlicher Form bildet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Signalhuppe mit einer Membran, welche durch eine auf der Welle eines Elektromotors sitzende, verstellbare Huboder Schlagscheibe in Schwingungen' versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorgehäuse (33) mittels eines hülsenartigen Fortsatzes (21) in das Membrangehäuse (2) drehbar, aber feststellbar eingeführt ist und die Motor- und Hubscheibenwelle (20) exzentrisch in diesem Fortsatz (21)
    liegt, zum Zweck, durch einfaches Drehen an dem als Handgriff benutzten Motorgehäuse die Hubscheibe in die richtige Lage zur Membran bringen zu können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Membrangehäuse
    (2) und das Motorgehäuse (33) vollkommen geschlossen sind und der hülsenartige Fortsatz (21) in einer Wand (19) des Membrangehäuses (2) zwischen zwei auf den Fortsatz aufgeschraubten Muttern (22, 25) gehalten wird. N
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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