DE433683C - Resonanzkasten oder Schalldose - Google Patents
Resonanzkasten oder SchalldoseInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/12—Non-planar diaphragms or cones
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Description
(A
Für Tönaufnahme- oder Tonwiedergabevorrichtungen, Sprechmaschinen, elektrische
Lautsprecher o. dgl. sind bereits Resonanzkästen oder eine Schalldose bekannt, die aus
zwei im Winkel starr miteinander verbundenen Kegelwänden 'bestehen. Zweck der Erfindung
ist, bei einem derartigen Resonanzkasten oder einer derartigen Schalldose neben einer reinen Tonübertragung und Erzielung
einer guten Klangfarbe bei möglichster Starrheit der schwingenden Wandungen eine
größere Raumersparnis und Widerstandsfähigkeit zu erzielen.
Dies wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Spitze des
einen Kegels in das Innere des Resonanzkastens oder der Schalldose gekehrt ist. Der
eine Kegel kann erfindungsgemäß auch vollständig in den anderen Kegel einspringen.
Die Anordnung kann ferner so getroffen sein, daß der eine Kegel durch mehrere miteinander
verbundene Kegelstumpfwandungen ersetzt ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung im Schnitt dargestellt,
und zwar sind als Beispiele Reso-
nanzkästen oder Schalldosen gewählt worden, die zur ,Vprwetidung in Verbindung mit
einem Fernsprechhörer oder der Magnetanordnung eines Lautsprechers vorgesehen sind.
Abb. ι stellt eine Schalldose dar, bei der nur ein Teil des einen Kegels in den anderen
Kegel einspringt.
Abb. 2 veranschaulicht eine Schalldose, bei ίο welcher der eine Kegel vollständig in den
anderen Kegel eintritt.
Abb. 3 zeigt eine Schalldose, deren einer Kegel durch mehrere miteinander verbundene
Kegelstumpfwandungen ersetzt ist. Zwei aus für Membranen geeignetem Werkstoff bestehende Kegel α und b sind an
ihren Grundflächen in beliebiger Weise starr miteinander verbunden. Die Spitze des einen
Kegels, beispielsweise des Kegels a, ist abgeschnitten. Die Ränder der auf diese Weise
in der Wandung des Kegels α entstehenden öffnung sind zwischen zwei Ringe / und K
eingeklemmt, die zweckmäßig ineinander verschraubt werden können. Auf dem Ring/ sind an einer oder zwei gegenüberliegenden
Stellen durch eine oder mehrere Schrauben L zwei oder mehr Lamellen M aus verschiedenem
Werkstoff befestigt, die nach der Mitte der Ringe/ und K hin verlaufen und
im Mittelpunkt durchbrochen sind. Durch die Durchbrechung tritt ein Gewindebolzen
ΛΓ, der durch eine Mutter 0 und eine
hystereselose Eisenscheibe P festgehalten wird. Die Eisenscheibe P dient gleichzeitig
als Mutter und Elektromagnetanker. Dieser Elektromagnetanker P und die erste äußere
Lamelle M können auch aus einem einzigen Stück bestehen. In diesem Falle wird der
Bolzen N an den Lamellen mittels zweier Muttern festgeklemmt. Der Gewindebolzen
N ist außerdem an der Spitze des Kegels b durch zwei Kegelscheiben d und zwei
Muttern c befestigt. Der Bolzen braucht nur an seinen Enden mit Gewinde versehen zu
♦5 sein und kann ebenfalls aus mehreren verschiedenen, miteinander verbundenen Werkstoffen
bestehen.
Die Lamellen M sind zweckmäßig zum Verringern ihrer Eigenschwingung aus verschiedenen
Werkstoffen gefertigt, wodurch Stör schwingungen ausgeschaltet werden.
Um jede Fernsprechübermittlung mittels
der Dose a, b hörbar zu machen, braucht diese mit ihrem Ringi? nur auf einen Fernsprechhörer
oder Lautsprecher aufgeschraubt zu werden, von welchem vorher die Muschel oder der Trichter und die Membran entfernt
worden sind. Die Regelung der Lautstärke wird durch mehr oder weniger tiefes Einschrauben
des Ringes K ermöglicht, wobei sich der Anker P den Polschuhen nähert oder
sich von ihnen entfernt.
Nach Abb. 2 ist der Kegel b vollständig in das Innere des Kegels α hineinverlegt.
Nach Abb. 3 ist der eine Kegel b durch eine Anzahl von Kegelstumpf wänden b, V, b" ...
ersetzt, die starr, und zwar unter scharfen, nicht abgerundeten Winkeln, miteinander verbunden
sind. Jede Abrundung nämlich ist von dem Nachteil begleitet, daß der Resonanzboden
zuviel Elastizität erhält und die Lautstärke dadurch in starkem Maße herabgesetzt
wird.
Es kann auch jeder der beiden Kegel durch mehrere scharfkantig miteinander verbundene
Kegelstumpfwandungen ersetzt werden.
Ferner kann z. B. die Spitze des Kegels a
erhalten bleiben und mit einem Nadelträger versehen werden, falls die Einrichtung als
Schalldose bei Sprechmaschinen verwendet So werden soll. Auch kann der Anker P, je nach
Art des zur Verwendung kommenden Fernsprech- oder Funkspruchempfängers, durch
eine Spule aus feinem isolierten Draht ersetzt werden.
Claims (3)
1. Resonanzkasten oder Schalldose, bestehend aus zwei im Winkel starr miteinander
verbundenen Kegelwänden, deren Spitzen mit den Aufnahme- oder Wiedergabegliedern
in Verbindung stehen, insbesondere für Tonaufnahme- oder Tonwiedergabevorrichtungen,
Sprechmaschinen, Lautsprecher u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze des einen
Kegels (b) in das Innere des Resonanzkastens oder der Schalldose gekehrt ist
(Abb. 1).
2. Resonanzkasten oder Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der eine Kegel (b) vollständig in den anderen Kegel (α) einspringt und der Absatz
(s) zwischen beiden Kegelgrund- ioy
flächen weggelassen ist (Abb. 2).
3. Resonanzkasten oder Schalldose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
der eine Kegel (b) oder beide Kegel durch mehrere miteinander starr verbundene
Kegelstumpfwandungen (b, V, b") ersetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR433683X | 1923-09-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE433683C true DE433683C (de) | 1926-09-10 |
Family
ID=8899520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43078D Expired DE433683C (de) | 1923-09-22 | 1924-09-21 | Resonanzkasten oder Schalldose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE433683C (de) |
-
1924
- 1924-09-21 DE DEA43078D patent/DE433683C/de not_active Expired
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