DE969603C - Verbesserung an einer Tonwiedergabevorrichtung - Google Patents
Verbesserung an einer TonwiedergabevorrichtungInfo
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- DE969603C DE969603C DEF2473A DEF0002473A DE969603C DE 969603 C DE969603 C DE 969603C DE F2473 A DEF2473 A DE F2473A DE F0002473 A DEF0002473 A DE F0002473A DE 969603 C DE969603 C DE 969603C
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- H04R11/00—Transducers of moving-armature or moving-core type
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B5/00—Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
- H04B5/20—Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems characterised by the transmission technique; characterised by the transmission medium
- H04B5/24—Inductive coupling
- H04B5/26—Inductive coupling using coils
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- H04B—TRANSMISSION
- H04B5/00—Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems
- H04B5/70—Near-field transmission systems, e.g. inductive or capacitive transmission systems specially adapted for specific purposes
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- H04R27/00—Public address systems
- H04R27/02—Amplifying systems for the deaf
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tonwiedergabevorrichtung und befaßt sich im besonderen aber nicht
ausschließlich mit solchen für öffentliche Anlässe, bei denen einzelne Teilnehmer einer Versammlung
mit Kopfhörern versehen sind, entweder um die Lautstärke für schlecht hörende Teilnehmer zu
vergrößern oder einen von dem normalerweise gehörten Ton unterschiedlich zu erzeugen, z. B. in
einer gleichzeitigen Übersetzungseinrichtung. Die Erfindung ist auch anwendbar auf Einrichtungen
zur Benutzung in Krankenhäusern und an anderen Plätzen, wo die Tonwiedergabe den Einzelpersonen,
welche hören wollen, zugänglich sein soll, ohne andere zu stören, oder wo aus irgendeinem
Grund gewöhnliche Lautsprecherwiedergabe unerwünscht ist.
Es ist bekannt, einen Kopfhörer mit einer Erregerspule zu versehen und diese an einen Verstärker
anzuschließen. Bewegungen mit dem Kopfhörer sind dann nur in Reichweite der Anschlußleitung
möglich. Es ist auch schwierig, viele Kopfhörer an den Apparat anzuschließen.
Es ist auch schon bekannt, eine Empfangsspule für ein Kopfhörergerät um die Beine eines Stuhles
zu wickeln. Aber auch dabei braucht man im Kopfhörer eine Erregerspule.
Ferner sind Schwerhörigengeräte bekannt, deren Erregerspulen durch einen besonderen Verstärker
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gespeist werden. Eine solche Anlage erfordert aber einen großen Aufwand, der nur bei einem Spezialgerät
begründet sein kann.
Eine Tonwiedergabevorrichtung, bei welcher ein durch eine von einem Tonfrequenzverstärker
erregte Spule in einem Gebäude oder einem Raum erzeugtes magnetisches Wechselfeld wenigstens einen
tragbaren und in dem Raum frei beweglichen Empfänger beeinflußt, ist auch bekannt. Dieser für
ίο Schwerhörige entwickelte Empfänger hat einen
Kopfhörer und benötigt einen Verstärker, mit dem er durch eine Leitung verbunden ist.
Demgegenüber hat die Tonwiedergabevorrieh.-tung
nach der Erfindung den Vorteil, daß sie einfächer aufgebaut ist und, weil sie keinen Verstärker
benötigt, leichter tragbar und, weil sie keine Leitungsverbindung zu einem Verstärker hat, wirklich
ungehindert beweglich ist.
Bei einer Tonwiedergabevorrichtung, bei welcher
ein von eimer durch einen Tonfrequenzverstärker erregten Spule in einem Gebäude oder einem Raum
erzeugtes magnetisches Wechselfeld wenigstens einen tragbaren und. in dem Raum frei beweglichen
Empfänger beeinflußt, weist erfindungsgemäß der Empfänger ein von einem beweglichen Anker aus
in entgegengesetzten. Richtungen sich erstreckendes,
magnetisch gut leitendes Polstückpaar auf, der Anker überbrückt magnetisch den Abstand der
einander zugekehrten Enden der Polstücke bis auf zwei enge Luftspalte, und die durch Überlagerung
eines permanenten Magnetflusses über das Wechselfeld in den Polstücken resultierenden Schwankungen
des magnetischen Feldes werden als Schwingungen des beweglichen Ankers unmittelbar auf
eine Membran od. dgl. übertragen.
Die Spule erzeugt in dem Raum einen Kraftliniennuß, welcher vorzugsweise eine wesentliche
senkrechte Komponente besitzt. Die Empfänger sind derart eingerichtet, daß sie auf eine solche
Komponente ansprechen. Auf diesem Wege kann der Empfang im wesentlichen unabhängig von dem
Ort der Empfängereinheit sein, und der Benutzer kann herumgehen, sich in verschiedenen Richtungen
drehen, ohne den Ton zu verlieren.
Statt dessen kann es mitunter möglich sein, zwei getrennte Programme zu übertragen, in dem zueinander
senkrechte Kraftliniennüsse hervorgerufen werden, so daß der Hörer durch Drehen des
Kopfes im die entsprechende Richtung nach Be-Heben hören kann.
Bei einer Ausführungsfoarm der Erfindung ist die Empfängereinheit, welche die Form eines
Kopfhörers besitzen kann, so eingerichtet, daß die Polstücke einstellbar sind, etwa senkrecht um die
Achse der Membran, so daß er in die Richtung des maximalen Kraftlinienflusses, eingestellt werden
kann, wodurch eine bequeme und einfache Form der Lautstärkeregelung geschaffen ist.
Der magnetische Kreis der Empfängereinhert kann verschiedene Formen annehmen. Vorzugsweise
besteht es aus einem Paar von Polstücken bzw. Kernen hoher Permeabilität, welche sich in
entgegengesetzten Richtungen von dem die Membran antreibenden Anker erstrecken. Hierdurch
wird ein Weg für den magnetischen Kraftlinienfluß zwischen den benachbarten Enden der Kerne
über permanente Magnete geschaffen, welche zur Erzeugung eines permanenten Kraftlinienflusses
durch die Luftspalte angeordnet sind.
Der permanente Magnet kann zwischen die Polstücke angeschlossen sein, vorausgesetzt daß er
von niedriger zusätzlicher Permeabilität ist, so daß er nicht die Veränderungen des Kraftlinienflusses,
welche den wiederzugebenden Ton darstellen., ablenkt oder kurzschließt. Statt dessen
kann ein Paar permanenter Magnete gebraucht werden, welche die zwei Polstücke nicht verbinden,
z. B. kann jedes. Polstück einen permanenten Magnet neben sich besitzen.
Die Gesamtlänge der Polstücke kann derart kurz sein, daß sie in einem Gehäuse üblicher Größe,
z. B. von etwa dem gleichen Durchmesser wie die Membran, untergebracht werden können. Statt
dessen können sie auch verlängert sein, so daß sie über das Gehäuse hervorragen, oder das letztere
kann mit Ansätzen versehen sein, um sie unterzubringen.
Die Erfindung kann in verschiedener Weise ausgeführt
werden, und einige besondere Ausführungsformen sollen beispielsweise an Hand der Zeich-
nungen erläutert werden, welche darstellen in
Fig. ι ein schematisches Diagramm des allgemeinen
Schaltschemas,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Hörmuschel einer Empfängereinheit im Schnitt,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Hörmuschel im Schnitt,
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer abgeänderten Anordnung des permanenten Magnets in
der Hörmuschel der Fig. 2 und 3 in Teilansicht.
Die Erfindung wird in ihrer Anwendung in der Öffentlichkeit, z. B. in einer Halle oder einem Gebäude,
gezeigt, in welchem Fall der wiederzugebende Ton einem Verstärker A zugeführt wird,
z. B. von einem Mikrophon, einem Radioenipfänger,
einem Plattenspieler oder einer anderen Quelle. Der Verstärkerausgang ist mit einer
großen Spule B aus einem oder mehreren Windungen üblichen geflochtenen oder Litzendrahts verbunden,
welcher rund an den Wänden oder auf dem Boden oder an der Decke des Gebäudes in einer
solchen Weise angeordnet ist, daß die Spule, wenn erregt, ein magnatisches Feld durch den Teil1 des
Gebäudes hindurch hervorruft, in welchem die Tonwiedergabe gefördert wird.
Jeder einzelne Hörer, welcher die Tonwiedergabe zu hören wünscht, ist mit einem besonderen Paar
von Kopfhörern C versehen, von welchen eine Hörmuschel in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist.
In ihrer allgemeinen Ausführung kann diese iao Hörmuschel dem eines üblichen Kopfhörers gleichen.
Der Hauptunterschied besteht darin, daß sie in dieser Ausführung keine Spulen besitzt. So besteht
die Hörmuschel· C aus einem Gehäuse mit einem Deckel oder Kappe E, welche eine konische
Aiembran F trägt, deren Mitte an einer Zunge oder
einem Anker G befestigt ist. Das ganze wird von
dem Gehäuse D getragen. Die Zunge oder der Anker G ist vor dem Spalt zwischen den benachbarten
Enden eines Paares von Polstücken H angebracht, welche sich in entgegengesetzten Richtungen, von
dem Anker erstrecken und aus einem Material hoher Permeabilität bestehen. Die Polstücke H
sind durch einen permanenten Magnet / überbrückt, welcher entweder von C-Form sein kann
ίο oder, wie in Fig. 3 gezeigt, aus einem Stabmagnet
und einem Paar Brücken /' aus weichem Eisen aufgebaut sein kann. Statt dessen kann, wie in
Fig. 4 gezeigt, der permanente Magnet / in eine Aussparung in den Polstücken H eingelassen sein,
um sie so zu überbrücken.
Im Betrieb wird der Kopfhörer in das Feld der Spule B gebracht, so daß die Polstücke der Länge
nach sich in Richtung des durch die Spule hervorgerufenen Kraftlinienflusses befinden. Die PoI-stücke
sammeln und konzentrieren den Kraf tlinienfluß in ihrer Nähe, so· daß ein beträchtlicher
Kraftlinienfluß durch die Luftspalte und durch den Anker geht und hierdurch die Membran zur
Wiedergabe des Tons betätigt. Der permanente Magnet funktioniert in der üblichen Weise, indem
er einen gleichförmigen Kraftlinienfluß erzeugt, um eine Umkehrung der auf den Anker ausgeübten
Kraft zu verhüten.
Der Deckel jedes Kopfhörers ist mit diem übliehen
Kopf band verbunden, während das Gehäuse mit dem Deckel· in einer solchen Weise verbunden
ist, daß es um die Achse der Membran gedreht werden kann. Daher ist der Rand, des Deckels mit
Gewinde versehen, um einen Klemmring E' aufzunehmen, welcher eimen Schlitzring oder Keilring E2
an seinem Platz festhält, welcher in eine Ringnut D' am Gehäuse hineinragt.
Demgemäß können die Polstücke H und damit verbundene Teile um die Achse der Membran F
gedreht werden, um ihre Längsrichtung im die Richtung des Kraftlinienflusses zu bringen und die
maximale Lautstärke zu erhalten. Sie können auch aus dieser Stellung herausgedreht werden, wodurch
eine einfache Form der Lautstärkeregelung geschaffen ist.
Die Polstücke sind über das Gehäuse herausragend dargestellt, was der Anordnung zusätzliche
Empfindlichkeit verleiht. Wenn indessen eine solche Empfindlichkeit nicht erforderlich ist, können
die Polstücke innerhalb des Gehäuses enden. Es ist offensichtlich, daß der permanente Magnet
im Nebenschluß zu den Polstücken liegt, so daß er, wenn er einen. Weg geringen magnetischen
Widerstandes dem veränderlichen Kraftlinienfluß darbieten würde, die Empfindlichkeit der Anordinung
verschlechtern würde. Bei der fraglichen Anordnung wird das Material für den permanenten
Magnet so gewählt, daß die zusätzliche Permeabilität, das ist die Permeabilität für sich verändernden
Kraftlinienfuß, niedrig ist, und daher gehen Veränderungen des Kraftlinienflusses fast
ganz durch den Anker.
In einer anderen Anordnung verbindet der permanente Magnet die zwei Polstüeke nicht miteinander.
Zum Beispiel können zwei permanente Magnete vorhanden sein, von welchen je einer
längs eines Polstückes liegt. Ihr Kreis wird durch Streufluß von ihren äußeren Enden geschlossen.
Claims (4)
1. Tonwiedergabevorrichtung, bei welcher ein in einem Gebäude oder Raum ein durch eine
von einem Tonfrequenzverstärker erregte Spule erzeugtes magnetisches Wechselfeld wenigstens
eine tragbare und frei, bewegliche Empfängereinheit beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Empfänger ein von einem beweglichen Anker aus in entgegengesetzten Richtungen sich
erstreckendes magnetisch gut leitendes Polstückpaar aufweist und der Anker den Abstand
der einander zugekehrten Enden der Polstücke magnetisch bis auf zwei enge Luftspalte überbrückt
und daß die nach Überlagerung eines permanenten Magnetflusses über das Wechselfeld
in dien Polstücken resultierenden Schwankungen des magnetischen Feldes als Schwingungen
des beweglichen Ankers unmittelbar auf eine Membran od. dgl. übertragen werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polstücke um eine zu ihrer Längsachse senkrechte Achse verstellbar
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein permanenter Magnet
von hoher Koerzitivkraft, aber niedriger zusätzliicher Permeabilität mit den Polstücken
verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Empfänger aus einem Gehäuse von im allgemeinen glatter
Form besteht und die Polstücke entweder über das Gehäuse herausragen oder in dessen Ansätzen
untergebracht sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 252 641;
Zeitschrift »Wireless World«, 1938, S. 446, 561; 1939. S. 63, 64; 1940, S. 126 bis 128.
USA.-Patentschrift Nr. 2 252 641;
Zeitschrift »Wireless World«, 1938, S. 446, 561; 1939. S. 63, 64; 1940, S. 126 bis 128.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
O809 552/32 6.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB19748/49A GB674753A (en) | 1949-07-27 | 1949-07-27 | Improvements relating to sound-reproducing systems |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE969603C true DE969603C (de) | 1958-06-26 |
Family
ID=10134543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF2473A Expired DE969603C (de) | 1949-07-27 | 1950-08-22 | Verbesserung an einer Tonwiedergabevorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE506590A (de) |
| DE (1) | DE969603C (de) |
| FR (1) | FR1022470A (de) |
| GB (1) | GB674753A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0296092A3 (de) * | 1987-06-19 | 1989-08-16 | George Geladakis | Anordnung für drahtlose Kopfhörer ohne Batterien und elektronische Schaltungen zur Anwendung in Audio- oder audio-visuellen Systemen |
| CA2767988C (en) | 2009-08-03 | 2017-07-11 | Imax Corporation | Systems and methods for monitoring cinema loudspeakers and compensating for quality problems |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2252641A (en) * | 1937-07-05 | 1941-08-12 | Poliakoff Joseph | Method of and apparatus for the transmission of speech and other sounds |
-
0
- BE BE506590D patent/BE506590A/xx unknown
-
1949
- 1949-07-27 GB GB19748/49A patent/GB674753A/en not_active Expired
-
1950
- 1950-07-25 FR FR1022470D patent/FR1022470A/fr not_active Expired
- 1950-08-22 DE DEF2473A patent/DE969603C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2252641A (en) * | 1937-07-05 | 1941-08-12 | Poliakoff Joseph | Method of and apparatus for the transmission of speech and other sounds |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1022470A (fr) | 1953-03-05 |
| BE506590A (de) | |
| GB674753A (en) | 1952-07-02 |
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