DE223752C - - Google Patents

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DE223752C
DE223752C DE1908223752D DE223752DA DE223752C DE 223752 C DE223752 C DE 223752C DE 1908223752 D DE1908223752 D DE 1908223752D DE 223752D A DE223752D A DE 223752DA DE 223752 C DE223752 C DE 223752C
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paper sheet
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DE1908223752D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/08Sound-deadening, or shock-absorbing stands, supports, cases or pads separate from machines

Landscapes

  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' KLASSE 155·. GRUPPE
HEINRICH MICHALSKI in HEIDELBERG.
Schreibmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1908 ab.
Man hat schon versucht, bei Schreibmaschinen durch einen über dieselben gesetzten gepolsterten Kasten die bei Benutzung der Maschine entstehenden Geräusche zu dämpfen. Es ist dieses aber durch das angegebene Mittel nur in geringem Maße gelungen, da der Kasten eine verhältnismäßig große Öffnung in seiner Vorderwand besitzt, durch welche die Tastenhebel hindurchgehen. Es dringt daher durch die vordere Öffnung immer noch der größte Teil des beim Bewegen des Typenanschlagwerks entstehenden Geräusches.
Die Erfindung betrifft eine Schreibmaschine, bei welcher eine fast vollständige Geräuschlosigkeit dadurch erreicht wird, daß das ganze Getriebe in einen geschlossenen Kasten eingebaut ist, welcher nur einen Schlitz zum Einführen des Papiers besitzt, und durch dessen Wandung die Tasten, die Achsen von Stellkurbeln u. dgl. zum Einstellen dienenden Einrichtungen . beweglich und ohne Spielraum hindurchgeführt sind. Ein solcher Kasten, welcher gleichzeitig auch als Transportkasten dient ' und das Eindringen von Fremdkörpern in denselben verhindert, läßt so gut wie kein Geräusch nach außen dringen und erreicht daher seinen Zweck in möglichst vollkommener Weise.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfühiungsbeispiel der neuen Schreibmaschine dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht dieselbe in der Vorderansicht, Fig. 2 im wagerechten Schnitt nach der gebrochenen Linie A-B in Fig. 3 und Fig. 3 im senkrechten Längsschnitt durch die Mitte der Maschine. ■■'■■■. ■'
Die in der Zeichnung nicht dargestellten, sondern nur durch ein mit .verschiebbaren Typen versehenes Typenrad und dessen Welle sowie eine Stoßstange angedeuteten Einrichtungen der Schreibmaschine, welche keinen 4" Teil der Erfindung bilden, sind. in einen gepolsterten Kasten α vollständig eingeschlossen, welcher als einzige Öffnung in seiner oberen Wandung einen kreisbogenförmigen Schlitz b besitzt. Unter diesem Schlitz b befindet sich in dem Kasten eine aus zwei dem Kreisbogen-'\ verlauf des Schlitzes entsprechend gebogenen Blechplatten c und d bestehende,Führung für ' das zu beschreibende Papierblatt. Der untere;. Rand des Papierblattes wird in eine zwischen· den Platten c und d auf- und abwärts ver-' schiebbare Klemmvorrichtung f eingesetzt, nachdem diese Klemmvorrichtung so weit hochgeschoben ist, daß sie aus dem Schlitz b des Kastens hervorragt. Die Klemmvorrichtung f wird durch ein Schaltwerk nach Beendigung jeder Zeile um einen Zeilenabstand selbsttätig gehoben, kann aber auch durch eine besondere Einrichtung unabhängig von den Tastenhebeln bewegt werden.
Die zur Führung des Papierblattes dienende Platte c besitzt an der Stelle, an welcher die Typen gegen das Papierblatt schlagen sollen, einen Schlitz g, und hinter diesen Schlitz ist in die Platte d ein Kautschukring h eingesetzt, gegen welchen das Papierblatt sich beim Auftreffen der Typen auf dasselbe stützt.
Die Tasten i sind mit Stielen k verbunden, welche durch Hülsen I in einer wagerechten Fläche des vorderen Teiles des Kastens α hin-
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durchgehen. Die Hülsen I umschließen die
• Stiele k möglichst dicht, so daß das Hindurchdringen von Geräusch durch diese Führungen nach außen hin möglichst verhindert wird. Die in den Kasten hineinragenden Enden der Tastenstiele k wirken beim Niederdrücken auf die nicht dargestellten Hebel und die mit diesen in Verbindung stehenden oder auf diese einwirkenden Zwischenglieder ein und werden
ίο nach dem Loslassen der Tasten durch Federn wieder hochgedrückt. Die Tastenstiele /c können auch, anstatt unmittelbar die Bewegungen der Hebel einzuleiten, als Kontaktstücke für elektrische Stromkreise benutzt werden, welche bei ihrem Schließen die betreffenden Hebel zum Bewegen der Typen beeinflussen. Der in Fig. 3 in punktierten Linien dargegestellte Teil dient zum Verdecken der Tastatur während des Transportes der Maschine.
Um die Schrift sichtbar zu machen, kann in bekannter Weise an geeigneter Stelle in die Wandung des Kastens α eine Glasschiene eingesetzt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell als geschlossener, das Getriebe in sich einschließender Kasten (a) ausgebildet ist, der zweckmäßig gepolstert ist und einen Schlitz
    (b) zum Ein- und Ausführen des Papierblattes besitzt, und durch dessen Wandung die Stiele (k) der außenliegenden Tasten (i) sowie die Achsen von Stellkurbeln u. dgl. 3§ zur Einstellung dienenden Einrichtungen beweglich und ohne Spielraum hindurchgeführt sind.
  2. 2. Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schlitz (b) des Kastens (a) eine im Innern des, Kastens befindliche, das .Papierblatt von beiden Seiten umgreifende Führung (c, d), angeschlossen ist, welche die Typenanschlagstelle (g) freiläßt und hinter dem Papierblatt an dieser Stelle ein elastisches Druckwiderlager (h) für das Papier besitzt.
  3. 3. Schreibmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führung (c, d) für das Papierblatt eine Klemm- vorrichtung (f) zum Festhalten des unteren Randes des Blattes in Richtung der Längskanten des Blattes verschiebbar angeordnet ist und nach Beendigung jeder Zeile um einen Zeilenabstand verstellt wird.'
  4. 4. Schreibmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (b) und die Führung (c, d) für das Papierblatt kreisbogenförmig zweckmäßig zur Drehachse des Typenträgers gestaltet sind, um die Breite der Maschine zu vermindern. ,. . .". .\ . '..V/'" ■■ ;;■ .·■ -'..■'■'." , ' .:.'. .:■■'.·■
    Hierzu rBlatt Zeichnungen.
DE1908223752D 1908-07-14 1908-07-14 Expired - Lifetime DE223752C (de)

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DE223752T 1908-07-14

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