DE223641C - - Google Patents

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DE223641C
DE223641C DE1909223641D DE223641DD DE223641C DE 223641 C DE223641 C DE 223641C DE 1909223641 D DE1909223641 D DE 1909223641D DE 223641D D DE223641D D DE 223641DD DE 223641 C DE223641 C DE 223641C
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DE
Germany
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bowl
veil
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liquid
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Expired
Application number
DE1909223641D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/16Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
    • B01D3/18Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal bubble plates
    • B01D3/20Bubble caps; Risers for vapour; Discharge pipes for liquid
    • B01D3/205Bubble caps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand des Hauptpatentes bildet eine besondere Anordnung der Stutzen, welche den von unten nach oben strömenden Dampf unter die auf die Kolonnenböden gestellten Näpfe führt. Diese Stutzen ermöglichen es, durch den Spielraum zwischen sich und dem Kolonnenboden, daß ein vollkommener Gegenstrom zwischen dem aufsteigenden und dem herabrieselnden Stoffe stattfinden kann.
Gegenüber den alten Einrichtungen tritt beim Gegenstand des Hauptpatentes eine Vergrößerung der Berührungsflächen und auch eine günstigere Gestaltung des herabrieselnden
la Stromes ein. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, an dem Gegenstand des Hauptpatentes noch eine Verbesserung anzubringen, welche weiterhin die gleichmäßige und innige Berührung der einander entgegen-
ao strömenden Stoffe fördert.
Bei der Ausführungsform der Näpfe .nach Fig. 4 des Hauptpatentes wurde schon angestrebt, die herabrieselnde Flüssigkeit in Form eines Schleiers über den Rand der Näpfe überlaufen zu lassen. Dieser Erfolg wird jedoch bei der im Hauptpatent (Fig. 4) angegebenen Form nicht vollkommen erreicht, sondern es kommt vielmehr häufig vor, daß die Flüssigkeit, anstatt infolge ihrer Schwerkraft von dem Rande des Napfes senkrecht herunterzufallen, doch auch an dem schräg nach innen gerichteten Mantel herabfließt.
Die vorliegende Erfindung soll nun völlige Sicherheit dafür schaffen, daß beim Überfließen der Flüssigkeit über den Napfrand sich tatsächlich stets der gewünschte Schleier bilden muß.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht. .
Fig. ι ist ein beispielsweise aus gegossenem Metall hergestellter Napf α, dessen Mantel zylindrisch gezeichnet ist. Am oberen Rande des Napfmantels, dort, wo die Decke des Napfes sich ansetzt, ist ein unterschnittener Rand b angebracht. Wenn auf diesen Napf Flüssigkeit herabrieselt und sich über die Napfdecke ausbreitet, bis sie am Rande überfließt, so kann die Flüssigkeit beim Abfließen vom Rande nicht mehr an dem Mantel selbst entlang fließen, sondern muß frei senkrecht nach unten fallen. Diese Wirkung wird dadurch sichergestellt, daß der Rand unterschnitten ist, d. h. seine innere Fläche V nach oben ansteigt.
Fig. 2 zeigt einen Napf, welcher beispielsweise aus Eisen oder Kupferblech o. dgl. zusammengesetzt ist. Der Mantel dieses Napfes ist beispielsweise aus einem kegelförmig verjüngten Stücke c mit daran anschließendem Zylinderstück c" gebildet. Um den Rand zu erzeugen, welcher verhindern soll, daß die Flüssigkeit am Mantel selbst entlang fließen kann, welche also es sicherstellen soll, daß die
über den Rand fließende Flüssigkeit in Form eines verspritzenden Ringschleiers senkrecht herabfallen muß, ist hier beispielsweise die Verbindung zwischen dem Napfmantel und der Napfdecke durch einen Falz d hergestellt und dieser Falz unmittelbar dazu benutzt, den gewünschten Rand zu bilden, indem der Falz schräg nach unten umgelegt worden ist.
Aus dem Zweck und der Wirkung des Ernndungsgegenstandes geht hervor, daß es bei der jetzt vorgeschlagenen Gestaltung der oberen Napf kante ganz gleichgültig ist, ob der Napfmantel senkrecht steht oder nach unten hin eingezogen ist usw. Der Mantel kann eine beliebige Form haben, und zwar kann er sich auch sogar nach unten erweitern, ohne daß der Erfindungszweck vereitelt wird. Es ist nur erforderlich, daß der die Bildung des verspritzenden Schleiers sicherstellende Rand genügend weit vorragt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Destilliervorrichtung nach Patent 206902, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Dampfstutzen gestülpten Näpfe zweckmäßig an ihrer oberen Kante mit einem ringsum vorragenden Rande an und für sich bekannter Form versehen sind, welcher die überfließende Flüssigkeit in feinstem, beim Auftreffen auf die Zwischenboden verspritzendem Schleier frei herabfallen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909223641D 1907-07-21 1909-02-24 Expired DE223641C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE206902T 1907-07-21
DE223641T 1909-02-24

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Publication Number Publication Date
DE223641C true DE223641C (de) 1910-06-28

Family

ID=33512153

Family Applications (1)

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DE1909223641D Expired DE223641C (de) 1907-07-21 1909-02-24

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