DE2235C - Anordnung eines Rohres behufs Einführung von Luft unterhalb des Ventils an Fafsspunden für gährende Flüssigkeiten - Google Patents

Anordnung eines Rohres behufs Einführung von Luft unterhalb des Ventils an Fafsspunden für gährende Flüssigkeiten

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DE2235C
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Germany
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C. POHL, Braumeister der Aktien-Bierbrauerei "PLAUEN'scher Lagerkeller" zu Dresden
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1672Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element
    • B65D51/1688Venting occurring during initial closing or opening of the container, by means of a passage for the escape of gas between the closure and the lip of the container mouth, e.g. interrupted threads

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Description

Nachdem in neuerer Zeit das Abzapfen gährender und moussirender Flüssigkeiten auch dadurch beschleunigt wird, dafs man durch den Spund der Fässer Luft unter Druck einführt, ein Verfahren des Abzapfens, welches unter anderem für den Betrieb insofern ökonomischer ist, als dadurch ein häufigeres Oeffnen kalter Keller erspart wird, hat Erfinder seinen patentirten Ventilspund auch dieser Manipulation angepafst.
Zu diesem Zweck wird der konische Theil des Spundes, gleichviel, ob glatt oder mit Gewinde, in seinem oberen Theil verjüngt verlängert und unterhalb des Gasabzugventilchens v, das ebenfalls mit Schraube statt durch Einschlagen befestigt werden kann, Gewinde eingeschnitten und ein Rohrstück eingeführt, das an sich mittelst einer zwischenliegenden Gummischeibe zu verdichten ist. Auf diese Weise kann der Ventilspund nach Aufschieben eines Gummischlauches oder .eines anderen Verbindungsrohres für den oben angeführten Zweck dienen. Für den Fall des Nichtgebrauches erwähnten Rohres wird die seitliche Oeffnung durch Einschrauben, einer Kopfschraube k verschlossen.
In vorliegender neuen Construction ist der Ventilspund oberhalb des Gasentweichungsventilchens cylindrisch ausgebohrt und in diesen Cylinder ein Gufseisen- oder Messingkörper m von entsprechendem Gewicht und entsprechender Form so einzusetzen, dafs er in der Bohrung selbst sicher geführt wird. In den unteren Theil dieses Ventilkörperchens ist eine dünne Gummiplatte g zur Abdichtung fest eingesetzt und in dieser Gummiplatte und dem Ventilkörper sind am Rande miteinander correspondirende Ausschnitte α angebracht, so dafs nach Aufheben des Ventilgewichtes durch comprimirte Gase, diese Gase durch erwähnte Einschnitte am äufseren Rande entweichen können.
Das Messingventil ν als in den Spund eingeschraubt hat sich als überflüssig herausgestellt; es genügt, einfach ein Loch vom Durchmesser d an der Stelle des Ventiles einzubohren. Nur nach längerem Gebrauch des Spundes dürfte es sich empfehlen, da die Ränder alsdann nicht selten auszubröckeln anfangen, einen messingenen Einsatz ν derart, wie ihn die Zeichnung vorsieht, einzuschrauben.
Das Ventil erscheint in der Zeichnung durch Ausübung eines hohen Druckes mittelst Bügel b und Schraube festgeschlossen. Dies bezieht sich auf den Fall der Abzapfung unter gebotenem starken Drucke, der seltener vorkommen dürfte. In den gewöhnlich vorkommenden Fällen ist der Bügel entfernt zu denken und das Gewicht des Ventilkörperchens m als dem Drucke, welcher im Fasse herrschen soll, gerade entsprechend bestimmt. Drücke, die diesen Normaldruck um nur Weniges übersteigen, können durch Auflegen von Belastungsringen auf die obere Scheibe 0 ermöglicht werden, wobei noch immer das Ventil seinen Nebencharakter als Sicherheitsventil bewahrt.
Patent-Anspruch: Das Anbringen eines Rohres behufs Einführen von Luft unterhalb des selbstthätig entlastenden Ventiles in einem Fafsspunde für gährende Flüssigkeiten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 64.
CARL POHL in DRESDEN.
Anordnung eines Rohres behufs Einführung von Luft unterhalb des Ventils an Fafsspunden für
gährende Flüssigkeiten.
Zusatz-Patent zu No. 411 vom 14. September 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom io. Februar 1878 ab. Längste Dauer: 13. September 1892.
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