DE223373C - - Google Patents

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DE223373C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 223373 KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1909 ab.
In elektrischen Zentralen für Ein- und Mehrphasenstrom sind vielfach mehrere Sammelschienengruppen angeordnet, von denen aus verschiedene Bezirke des Gesamtnetzes gespeist werden. Die Generatoren der Zentrale können nach Bedarf auf die eine oder die andere Schienengruppe geschaltet werden, beispielsweise durch Trennschalter, die in den Zuleitungen zu den Schienengruppen angeordnet sind. Diese Trennschalter und die Sammelschienen liegen hinter dem Schaltbrett der Zentrale oder im Keller, jedenfalls an einem Ort, der von dem Wärter der Anlage nicht überblickt werden kann.
Wenn in derartigen Anlagen mehrere Schienengruppen in Betrieb sind und zu einer Gruppe ein Generator hinzugeschaltet werden soll, so kann es vorkommen, daß der Generator durch den Trennschalter noch einer arfderen Schienengruppe zugewiesen ist. Wenn dann, nachdem die Instrumente an der Schalttafel gleiche Spannung und Phase anzeigen, der Hauptschalter des Generators geschlossen wird, so können dadurch schwere Unglücksfälle herbeigeführt werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, welche diese Gefahren vermeidet. Die Erfindung besteht darin, daß die Schalttafelinstrumente zum Vergleichen der Phasen und der Spannungen nur dann ansprechen können, wenn die zuzuschaltende Maschine der richtigen Sammelschienengruppe zugewiesen und von der anderen Sammelschienengruppe getrennt ist. Um dies zu erreichen, werden die Synchronisierungsinstrumente an eine Schalt-Vorrichtung angeschlossen, mittels derer sie in Abhängigkeit von den Sammelschienengruppen und von den Anschlußvorrichtungen zwischen Generatoren und Schienengruppen andererseits . gebracht ist, derart, daß sie nur ansprechen kann, wenn der mit ihrer Hilfe auf eine Sammelschiene zu schaltende Generator zuvor von den anderen Sammelschienen getrennt ist.
In der Figur ist ein Beispiel der Sicherheitsvorrichtung für eine Einphasen-Hochspannungszentrale mit beispielsweise zwei Sammelschienengruppen nx und W2 und drei Generatoren a, b und c dargestellt. Die Hauptschalter sa, s4 ... der Generatoren liegen vor, die Trennschalter U1, a2 und J1, b2 liegen hinter der punktiert angedeuteten Schaltwand w. Durch die Schalter U1 und δ-, werden die Anschlüsse der Generatoren α und b an die Schienengruppe W1, durch a2 und J2 die Anschlüsse an die Schienengruppe W2 gebildet.
Die Synchronisierungseinrichtung besteht aus den Instrumenten zur Messung der zu vergleichenden Spannungen V1 und V2 und zum Vergleich der Phasen p. tlt t2 und ta, tb sind Meßtransformatoren, um die Hochspannung auf eine für die Instrumente passende Spannung herabzutransformieren. Die Synchronisierungseinrichtung ist nun mit den Generatoren bzw. Sammelschienen mittels einer Kontaktvorrichtung f verbunden, die entsprechend der Zahl der Generatoren und der Schienengruppen mit sechs (wagerecht gezeichneten) Kontaktreihen versehen ist. Es ist also für
jede Kombinations- oder Schaltungsmöglichkeit eine besondere Kontaktreihe angeordnet. Die beiden rechts untereinander gezeichneten Kontaktschienen führen über die Meßtransformatoren tx und t2 zu den Schienengruppen W1 und W2, die links gezeichneten Kontakte sind mittels der Meßtransformatoren ta, tb . . . mit den Generatoren verbunden, und zwar über Kontaktvorrichtungen A1, A2, A3, A4. . ., die an
ίο den Trennschaltern av a2, bx, O2 ... so angebracht sind, daß sie bei geschlossenem Schalter ebenfalls geschlossen sind. Der rechts liegenden, beispielsweise zum Netz W1 führenden Kontaktschiene entsprechen auf der linken Seite solche Kontakte, die ebenfalls zu W1 führen. Der verschiebbare Kontaktbügel fx besteht aus zwei voneinander isolierten Schaltstücken, deren eines die zu den Generatoren führenden Kontakte mit dem einen Pol der
ao Synchronisierungseinrichtung verbindet, während das andere die zu den Schienengruppen führenden Kontaktschienen an den anderen Pol der Synchronisierungseinrichtung anschließt.
Wenn es sich, wie in der Figur beispielsweise angenommen ist, darum handelt, den Generator b auf das Netz W1 zu schalten, auf welches der Generator α schon arbeitet, so muß der Trennschalter b2 geöffnet und der Schalter bx geschlossen sein. Dann zeigt der Spannungsmesser v2 die Spannung des Generators b an. Würde fälschlicherweise der Trennschalter b2 geschlossen und bx geöffnet sein, so würde der Spannungsmesser v2 nicht ausschlagen und damit dem Wärter anzeigen, daß der Generator b noch nicht der richtigen Sammelschienengruppe zugewiesen ist.
Die konstruktive Durchbildung der Kontaktvorrichtung f ist natürlich beliebig. Die Vorrichtung kann unter Umständen noch weiterer Kontakte bedürfen, wenn beispielsweise eine gemeinsame Leitung von den Schienengruppen nach der Synchronisierungsvorrichtung nicht zweckmäßig oder nicht möglich ist. Auch die Art der Abhängigkeit der Synchronisierungsvorrichtung von den Anschlüssen der Generatoren an die Sammelschienengruppen bzw. die Ausbildung der Kontaktvorrichtungen A1, k2, k3 . . . an dem Trennschalter ist unwesentlich. Wesentlich ist nur, daß jeder Schaltmöglichkeit der Generatoren eine besondere Schaltstellung des Kontaktbügels fx entspricht, so daß sich Fehler in der Schaltung durch den Spannungsmesser ohne weiteres bemerkbar machen und das Synchronisieren nicht zusammengehöriger Maschinen ausgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Einrichtung zum Parallelschalten von Wechselstrommaschinen in Zentralanlagen mit mehreren Sammelschienengruppen, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierungsvorrichtung (vv v2, p) an eine Schaltvorrichtung (f) angeschlossen ist, mittels derer sie in Abhängigkeit von den Sammelschienengruppen (nx, W2 . . .) und von den Anschlußvorrichtungen (av a%, bv b2 . . .) zwischen Generatoren und Schienengruppen gebracht ist, derart, daß sie nur ansprechen kann, wenn der auf eine Sammelschienengruppe zu schaltende Generator zuvor von den anderen Sammelschienengruppen getrennt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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