DE2232624C2 - Einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents

Einäugige Spiegelreflexkamera

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DE2232624C2
DE2232624C2 DE19722232624 DE2232624A DE2232624C2 DE 2232624 C2 DE2232624 C2 DE 2232624C2 DE 19722232624 DE19722232624 DE 19722232624 DE 2232624 A DE2232624 A DE 2232624A DE 2232624 C2 DE2232624 C2 DE 2232624C2
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viewfinder
exposure control
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DE19722232624
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Masaru Ohba
Masayoshi Sakai Osaka Sahara
Minoru Sekida
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Minolta Co Ltd
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einer wahlweise mittels einer Umschaltvorrichtung auf automatische oder manuelle Belichtungssteuerung umschaltbaren Belichtungssteuervorrichtung mit einem mit wenigstens einem lichtempfindlichen Element ausgerüsteten l.ichtmcßstromkreis.
Aus der DE-OS 20 58 598 ist eine wahlweise automatisch oder nach manueller Einstellung arbeitende Belichtungssteuerung bekannt, jedoch ist dies eine solche, bei der in Aulomatikstellung bei manueller Voreinstellung der Belichtungszeit die Blendenöffnung abhängig vom Lichteinfall automatisch gesteuert wird. Die dort beschriebene Erfindung betrifft dabei speziell eine Verbesserung der Möglichkeit zu einer exakten manuellen Einstellung der Blendenöffnung, sie bezieht sich aber nicht auf eine einäugige Spiegelreflexkamera. Alle F.lemente. die für die wahlweise manuelle oder automatische Belichtungssteuerung erforderlich sind, sind innerhalb eines einzigen und einheitlichen Kameragehäuses untergebracht.
Es sind aber auch einäugige Spiegelreflexkameras bekannt, die zu automatischer Belichtungssteuerung in der Lage sind. Jedoch ist auch eine solche Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung verhältnismäßig Voluminös und teuer Wegen der in dem Kamefahauplge' häuse ausgebildeten automatischen Belichtungssleuervorrichtung,
Andererseits ist es bekannt, bei einer einäugigen Spiegelreflexkamera verschiedene auswechselbare Sucherteile Vorzusehen, z. B, ein einfaches Sucherteil für Augenhöhe, das ein Pentagonalprisma enthält, ein hohen Ansprüchen genügendes Sucherteil für Augenhöhe, das ein Pentagunalprisma und einen Belichtungsmesser enthält, ein Sucherteil für Brusthöhe usw. So kann das Kamerahauptgehäuse (Hauptkörper der Kamera) wahlweise mit einem aus der Mehrzahl der auswechselbaren Sucherteile kombiniert werden, um verschiedene Kamera typen zu bilden.
Die DE-OS 20 21 292 geht aus von einer Kamera,
ίο insbesondere einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit eingebautem Belichtungsmesser, dessen Anzeige im Sucher der Kamera sichtbar ist und durch manuelles Verstellen einer mit einem veränderlichen Widerstand verbundenen Wählscheibe für die Belichtungszeit mit
;5 einer ebenfalls im Sucher sichtbaren Anzeige in Obereinstimmung gebracht werden kann, wodurch die manuelle Einstellung der Belichtungszeit erleichtert wird. Diese zunächst nur bei ausreichender, d. h. verhältnismäßig großer Objekthelligkeit geeignete Möglichkeit der Belichtungszeiteinstellung für eine Kamera soll auch in den Bereich sehr niedriger Objekthelligkeit ausgedehnt werden. Dazu werden zwei gegeneinander austauschbare, als Zusatzgeräte gedachte Sucherteile vorgesehen, von denen das eine nur für den normalen Helligkeitsbereich zuständig ist. während das andere für beide Helligkeitsbereiche einsetzbar ist. Das Hauptgehäu?^ der Kamera emhält einen Verschlußmechanismus, einen Belichtungssteuermechanismus für den normalen Helligkeitsbereich und einen Mechanismus zur Durchführung von Ballbelichtungen, d. h. Belichtunger, mit verhältnismäßig langen Belichtungszeiten (z. B. länger als 2 see) bei geringer Helligkeit. Das erste, nur für den normalen Helligkeitsbereich zuständige Sucherteil enthält einen Lichtmeß- Stromkreis, durch den das Lichtmeßergebnis an einem im Kameragehäuse vorgesehenen Instrument /ur Anzeige gebracht wird; der Photograph kann also den Belichtungsmesser ablesen und dementsprechend die Verschlußzeit an der Verschlußzeitskalenscheibe ein stellen. Bei Aufnahme steue; t dann c'er Belichtungssieuermechanismus eine Belichtungszeit in Übereinstimmung mit der manuellen Einstellung der Verschlußzeitskalenscheibe. Eine Ballbelichtung, d h. eine Belichtung mit verhältnismäßig langer Belichtungszeit (d. h. langer als 2 see), kann durch den Belichtungssteuermechanismus nicht gesteuert werden, sondern wird durch einen besonderen, im Kamerahauptgehäuse vorgesehenen Mechanismus gesteuert. Für eine Ballbelichtung wird die Verschlußzeitokalenscheibe in Ballbelichtungsstel lung gebracht. Unter diesem Umstand steuert der Belichtungssteuermechanismus die Belichtungszeit nicht, sondern die Belichtungszeit beginnt mn dem Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfs und wird beendet, indem der Auslöseknopf in seine Ausgangsstel lung zurückgebracht wird. Die Kamera fährt also mit der Belichtung während eines Zeitraums fort, während dessen der Verschlußauslöseknopf durch den finger des Photographen niedergedrückt gehallen wird, also solange er es wünscht. 1st das für einen erweiterten Helligkeitsbereich zuständige /weite Sucherteil am Kamerahauptgehäuse montiert, so steuert dieses Sucherieil in eitlem Bereich geringer Objektheiligkeil die Belichtung unter Verwendung des oben genannten Ballbelichtungsmechanismus in der Kamera. Dazu enthält das zweite Sucherteil neben dem Lichtmeß' Stromkreis und einem eigenen Anzeigeinstrumenl einen Elektromagneten, der den Verschlußauslöseknopf an Stelle des Fingers des Photographen in dem niederge-
drückten Zustand hält, und ein mit dem Elektromagneten verbundenes Zeitglied zur Steuerung der Zeitspanne, während deren der Verschlußauslöseknopf niedergedrückt gehalten wird. Die Zeitspanne des Zeitgliedes wird manuell an der Verschlußzeitskalenscheibe dieses Sucherteils eingestellt. Die Bedienungsperson der Kamera kann den mit dem Anzeigeinstrument verbundenen Belichtungsmesser ablesen, wenn sie die Verschlußzeitskalenscheibe einstellt, um die steuerbare Zeitspanne cL-s Zeitgliedes zu bestimmen. Es wird aber im Falle beider Sucherteile das Ergebnis der Lichtmessung nicht auf eine Belichtungssteuervorrichtung (d. h. einen Belichtungssteuermechanismus oder -Stromkreis) sondern lediglich auf ein Anzeigeinstrument übertragen. Eine Möglichkeit zur automatischen Belichtungssteue- π rung ist nicht gegeben; die Belichtungsmesser dienen lediglich der Anzeige im Sucherteü. Die Belichtungszeit kann nur durch manuelle Einstellung bestimmt werden. Diese bekannte Kamera mit zwei auswechselbaren Sucherteilen enthält also keine Belichtungssteuervorrichtung (d. h. Belichtungssteuermechanismus oder -Stromkreis), die nicht nur unter der manuellen Einstellung sondern auch unter der Steuerung eines entsprechend der Lichtmessung oder Einstellung übertragenen Signals funktioniert. Belichtungssteuer- :5 mechanismus und Ballbelichtungsmechanismus sind im Kamerahauptgehäuse völlig voneinander getrennt. Es funktioniert der Belichtungssteuermechanismus nicht, wenn der Zeitstromkreis im zweiten Sucherteü in Funktion ist, aber der Ballbelichtungsmcchanismus «1 seinerseits funktioniert nur durch die Bewegung des Verschlußauslöseknopfes. Zu beachten ist außerdem, daß das Zeitglied im zweiten Sucherteü für den speziellen Zweck der Steuerung einer verhältnismäßig langen Belichtungszeit (etwa langer als 2 see) ausgelegt ü ist. die von ihrer Natur her mit Hilfe eines Ballbelichtungsmechanismus /u steuern ist. Die Steuerung einer allgemeinen Belichtungszeit (/. B. '/innnsec bis 1 see) isi zwar möglich, wenn das /weite Sucherteü an dem Kamerahauptgehäuse befestigt ist. und /war mit Hilfe des Belicntungsstcuermechamsmus. In diesem Fall jedoch ist der Zeitstromkreis in dem zweiten Sucherteü überhaupt nicht in Funktion, und die Versehlußzeitskalenscheibe wird auf die Einstellung einer normalen Belichtungszeit gebracht abweichend von der Einstel· lung für Ballbelichtung. Somit ist dieser Zustand bei aufgesetztem zweiten Sucherteü im Hinblick auf die Belichtungssteuerung völlig äquivalent dem bei aufgesetztem ersten Sucherteü. Die Möglichkeit der automatischen Belichtungssteuerung ist nicht gegeben. Der in dem /weiten auswechselbaren Sucherteü enthaltene Belichtungsmesser gibt kein Steuersignal für eine automatische Belichtungssteuerung ab sondern dient lediglich der An/eige im Sucher und erleichtert dadurch das manuelle Einstellen der Belichtungszeit in einem bestimmten Helligkeitsbereich, der von dem im Kameragehäuse angeordneten Belichtungsmesser nicht erfaßt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es. eine einäugige Spiegelreflexkamera zu schaffen, aus der eine Kamera. t>n die wahlweise auf automatische oder manuelle Beiich lungssteuerung umschaltbar ist, gebildet werden kann, wiinn es erwünscht ist, und mit der auf Wunsch auch eine einfache Kamera mit nur manueller Belichtungssteuerung gebildet werden kann; die Kamera soll frei von jeder Sperrigkeit sein und keine besonderen Kosten verursachen, indem ein einziges Kamerahauptgehäuse Verwendet wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Teil des Belichtungssteuerstromkreises, der sowohl der automatischen als auch der manuellen Belichtungszeitsteuerung dient, verbunden mit einem entsprechend einer gewünschten Belichtungszeit manuell einstellbaren Zeitstromkreis und mit der Umschaltvorrichtung in dem Kamerahauptgehäuse angeordnet ist, daß der zur Erzeugung eines von dem einfallenden Licht abhängigen automatischen Belichtungszeitsteuersignals dienende Lichtmeßstromkreis in wenigstens einem von mehreren auswechselbaren Such-erteilen angeordnet ist und daß nach Einsetzen dieses Sucherteils in das Kamerahauptgehäuse der das automatische Belichtungszeitsteuersignal führende Anschluß des Lichtmeßstromkreises mit dem Automatik-Anschluß der Umschaltvorrichturi·? verbindbar und bei Einsetzen eines anderen, kein Belichtungszeitsteuersignal erzeugenden Sucherteils dieser Automatik-Anschluß stillgelegt ist.
In voi teilhafter Weiterbildung der Erfindung kanr, der Lichtmeßstromkreis außerde einen Kondensator zur Speicherung des Ausgangssignais ies lichtempfindlichen Elementes enthalten.
Gemäß der Erfindung ist der Lichtmeßstromkreis, der ein wesentliches Teil der automatischen Belichtungssteue·-vorrichtung ist. in einem auswechselbaren Sucherteü enthalten, und es ist nur ein Belichtungssteuerstromkreis, der auf ein von dem Lichtmeßstromkreis abgebbares automatisches Belichtungssteuersignai anspricht, innerhalb des Kamerahaupigehäuses belassen. Das Kamerahauptgehäuse enthält außerdem einen manuell einstellbaren Stromkreis zur Übertragung eines manuell eingestellten Belichtungssteuersignals auf den Belichtungssteuerstromkreis an Stelle des automatischen Belichtungssteuersignals. Das Kamerahauptgehäuse selbst enthält also eine Kombination aus einem manuell einstellbaren Stromkreis und einem Belichtungssteuerstromkreis, der auf ein rminuell eingestelltes BelichtungssteuersiiMul von dem manne-!' i-insiellbaren Stromkreis anspricht, und diese Kombination ist das Mindeste, was für eine manuelle Belichtungssteuerung liotwendig ist. Andere Vorrichtungen, die fur eine manuelle Belichtungssteuerung nicht notwendig sind, sind in dem Kamerahauptgehäuse nicht enthalten, um dieses zu vereinfachen. Wenn eine Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung erwünscht ist. w rd das Kamerahauptgehäuse mit dem auswechselbaren Sucherteil. das den Lichtmeßstromkreis enthält, kombiniert, und der Belichtungssteuerstromkreis in d :m Kamerahauptgehäuse erhält in diesem Fall ein autcriatisches Belichtungssteuersignai von dem l.ich'meßstromkreis in dem auswechselbaren Sucherteü. um eine automatische Belichtungssteuerung zu erreichen
Γ/u-'ch die Erfindung werden folgende Vorteile erzielt:
I. En'sprechend den Absichten eines Benutzers kann die Kamera lediglich durch Auswechseln des Sucherteüs als eine hohen Ansprüchen genügende Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung oder als eine vereinfachte Kamera mit manueller Belichtungssteuerung, die frei von jeder Sperfigkeit und Schwere ist, benutzt werden. Die Kamera verwandelt sich so in geeigneter Weise von Fall zu Fall. Selbstverständlich ist in dem Falle, in dem das Kamerahauptgehäuse mit dem den Lichtmeßstromkreis enthallenden Sucherteil kombiniert ist, atmh pinp mantipllp RplirhtiinirsstptipnifiCT mnirlirh
1. Indem die Erfindung von einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einer kombinierten, wahlweise auf automalische und manuelle (Belichtungssteuerung, insbesondere Belichlungszcilsteuerung umschallbafeii Vorrichtung ausgehl und davon den für <·, beide Steuerungsarien notwendigen Teil im eigentlichen Kameragehäuse, den nur für die automatische Steuerung notwendigen Teil aber in einem auswechselbaren Sücherteil unterbringt, erfordert sie einen verhältnismäßig geringen Aufwand an Material und Kosten und bringt außerdem den Vorteil, daß das Kameragehäuse selbst im Vergleich zu anderen Kameras mit wählbarer Belichtungssteuerung klein und kompakt ist. Wenn feststeht, daß Aufnahmen nur mit manuell eingestellter Belichtungszeit getätigt werden sollen, so erhält man durch Aufsetzen eines einfachen Sucherteils ohne Lichtmeßstromkreis eine sehr handliche und ihrem Zweck vollkommen genügende Kamera. Wird eine automatische Belichtungs steuerung gewünscht, so wird das erfindungsgemäße Sucherleil mit eingebautem Lichtmeßstromkreis aufgesetzt.
3. Ein Benutzer, der eine Kamera braucht, mit der nur eine manuelle Belichtungssteuerung möglich ist. kann eine Kombination bestehend aus dem Kamerahauptgehäuse und einem einfachen Sucherteil ohne Lichlmeßslromkreis erwerben, und zwar zu verhältnismäßig geringen Kosten. Wenn er später eine Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung benötigt, genügt es für ihn, sich zusätzlich das Sucherteil mit dem Lichtmeßstromkreis anzuschaffen
4. Da auch der Lichtmeßstromkreis, entsprechend dem Auswechseln des Sucherteils, auswechselbar ist. können im Hinblick auf die Lichtmessung verschiedene Kameratypen gebildet werden. Es kann nämlich ein Sucherteil mit einem Lichtmeßstromkreis des den Mittelpunkt bzw. das Zentrum bei der Messung bevorzugt berücksichtigenden Typs mit dem Kamerahauptgehäuse kombiniert werden, um einen Kameratyp mit einem das Zentrum bevorzugt berücksichtigenden Lichtmeßsystem zu bilden. Und die Kamera verwandelt sich in einen Kameratyp mit einem den Durchschnittswert messenden Lichtmeßsystem, wenn das Sucherteil gegen ein anderes ausgetauscht wird, das einen Lichtmeßstromkreis des den Durchschnitts- \vert bildenden Typs enthält.
5. In allen Fällen, d. h. im Falle der automatischen Belichtungssteuerung oder im Falle der manuellen Belichtungssteuerung, wird der einzige Belichtungssteuerstromkreis in dem Kamerahauptgehäuse dazu benutzt, die Belichtung zu steuern, und immer arbeitet der Belichtungssteuerstromkreis in der Weise, daß die allgemeine Belichtungszeit (z. B. V100O see bis I see usw.) steuerbar ist
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung anhand der anhängenden Zeichnung. Es zeigt
F i g. I ein Blockdiagramm vorliegender Erfindung,
F i g. 2 ein Schaltbild gemäß vorliegender Erfindung, F i g. 3 einen Längsschnitt durch den wesentlichen Teil der Kamera, der die Anordnung der lichtempfindlichen Elemente gemäß der Erfindung zeigt,
F i g. 4 ein Diagramm, das das Verhältnis zwischen der Helligkeit auf der lichiaufnehmenden Ebene des lichtempfindlichen Elementes und dem Ausgang des Lichtmeßstromkreises zur Änderung der Filmempfindlichkeit und des einzustellenden Blendenwertes aufzeigt,
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung eines Atisführungsbeispiels eines Schlitzverschlusses für den Fall, daß die Belichtung des Schlitzverschlusses durch das Beüchlungssteuersyslem gemäß der Erfindung gesteuert wird,
Fig.6 eine perspektivische Darstellung der Beziehung zwischen dem öffnenden Vorhang und dem Schließvorhang bei dem genannten Schlitzverschluß und dem Bildausschnitl der Kamera.
Fig. 7 ein Diagramm, das die Bewegung des öffnenden Vorhangs und des .Schließvorhangs des Schlitzverschlusses anzeigt,
Fig.8 eine perspektivische Darstellung der Ausbildung der wesentlichen Teile einer Ausführungsform der Erfindung und
F i g. Q ein Blockdiagramm, das die Verbindung des integrierten Stromkreises in dem Kameragehäuse und dem integrierten Stromkreis in dem Sucher der dargestellten Ausführungsform zeigt.
In dem in Fig. I gezeigten Blockdiagramm ist der Block A ein Lichtmeßstromkreis zur Ermittlung des in einem in dem Gehäuse 2 für das Pentagonalprisma enthaltenen lichtempfindlichen Element erzeugten Stromes und ein Speicherstromkreis zur Speicherung der ermiüe'ten Ausgangsgröße. Lichtempfindliche Elemente 4 sinti an der Dachebene 3a des Pentagonalprismas 3 angeordnet, das fest in dem Suchergehäuse 2 angeordnet ist. das aufsetzbar und abnehmbar an dem Kamerahauptgehäuse einer einäugigen Spiegelreflexkamera, wie in F i g. 3 gezeigt, vorgesehen ist.
Gemäß Fig. 3 ist der bewegliche Spiegel 7 im Kamerahauptgehäuse mittels eines Stiftes gelagert, so daß er aus der Bctrachtungsstellung, die durch die ausgezogene Linie gezeigt ist. in die Aufnahmestellung, die durch die unterbrochene Linie 7' gekennzeichnet ist. schwenkbar ist: der Spiegel 7 ist in bekannter Weise so vorgespannt, daß er sich normalerweise in der Betrachtungsstellung befindet und in Verbindung mit der Auslösebetätigung in die Aufnahmestellung verschwenkl wird.
Wenn die Auslösebetätigung bewirkt ist, sind deshalb wegen der Verschwenkung des Spiegels 7 die lichtempfindlichen Elemente 4 von dem Szenenlicht, das von einem Aufnahmeobjekt durch das Objektiv 5 und die Blende 6 einfällt, abgeschnitten. Folglich muß der Block A einen Lichtmeßstromkreis enthalten, der den Strom ermittelt, der von den lichtempfindlichen Elementen 4 erzeugt worden ist, gerade bevor der bewegliche Spiegel 7 durch die Auslösebetätigung aus seiner Betrachungsstellung verschwenkt worden ist, und außerdem muß er einen Speicherstromkreis zur Speicherung der Ausgangsinformation dieses Lichtmeßstromkreises sowie von Informationen über die Blendenöffnung und die Empfindlichkeit des gebrauchten Filmes enthalten.
Die Blocks B. C. D, fund F, die in Fi g. 1 durch eine strichpunktierte Linie umschlossen sind, bilden hintereinander einen Stromkreis, der im Kamerahauptgehäuse 1 in F i g. 3 angeordnet ist
Block B ist ein Belichtungszeiteinstellkreis, der in dem Aufnahmefall gebraucht wird, in dem die Belichtungszeit von Hand eingestellt wird, anstatt durch den "Ausgang von Block A: er schließt einen konstanten Zeit Verzögerungsstrom kreis ein. in welchem ein Wider-
stand und ein Kondensator in Reihe geschähet sind.
Durch Änderung der Impedanz des genannten Widerstandes wird die Zeit, die zum Aufladen der Ladespannung des Kondensators auf eine bestimmte Höhe benötig! wird, geändert.
Block C* ist ein Umschalter für den Fall einer automatischen Bclichtiingszcitstcuerung zum Umschalten des Ausgangs von Block Λ oder Block B auf den Eingar,», von Block D entsprechend der automatischen Belichtuiigszeitsteiicning oder der manuellen Steuerung in der Belichtungszeit.
Block Disl ein DifferentialschaltstromkrfS's mit einem Differentialverstärkerkreis, der einen Schaltvorgang bewirkt, wenn der Ausgang von Block A oder B. der Ober den Block C als Fingang eingegeben wird, eine !1S vorbestimmte Höhe erlangt.
Block f'isi ein Verzögerungsschaltkrcisieil, das einen Verzögcrungsschallkreis einschließt, der einen Zeitablauf um eine gewisse geringe Zeit hervorbringt, wie er der Ausgestaltung des .Srhlit/verschliissps oiacn ist. iinri Jh das außerdem einen Schaltkreis umfaßt, der den Ausgangstransistor nach Ablauf der vorbestimmten Zeit stromlos macht.
Block F ist ein Elektromagnet, dessen Erregung abgeschaltet wird, wenn der genannte Ausgangstransistör des Blocks E von seinem leitenden Zustand in den nichtleitenden Zustand umgeschaltet wird und die Zurückhaltung des Schließvorgangcs des Schlitzverschlusses — wie später noch beschrieben wird — aufhebt.
Die vorliegende Erfindung ist — wie oben angegeben — aur-jebildet. und das Kamerahauptgehäuse 1 ist mit einem Glied ausgestattet, mit welchem die Belichtungszeit von Hand eingestellt wird, so daß es möglich ist. die Kamera so zu verwenden, als hätte sie keine automatische Belichtungszeitsteuerung. Indem das mit einem Block A ausgerüstete Pentagonalprismagehäusc oder Sucherteil 2 auf die Kamera montiert wird, kann die automatische Belichtungszeitsteuerung umgeschaltet werden: wenn nur eine Belichtungszeiteinstellung -to von Hand bei Aufnahme vorgenommen werden soll, ist es deshalb selbstverständlich, daß das Pentagonalprismagehäusc gegen ein Pentagonalprismagehäuse oder Sucherteil ohne Block A ausgewechselt werden kann.
Block A des Pentagonalprismagehäuses oder Sucherteils 2. das wie zuvor beschrieben ausgebildet ist. wird umgewandelt bzw. umgebaut zu einem integrierten Stromkreis in dem Gehäuse oder Sucherteil 2. und die integrierbaren Schaltkreiselemente werden zu einem integrierten Stromkreis zusammengesetzt.
Zusätzlich wird der Steuerstromkreis im Kamerahauptgehäuse 1 in integrierbare Schaltkreiselemente in einem integrierten Stromkreis verwandelt, wobei der Differentialschaltkreisteil des Blockes D als Hauptteil Verwendung findet Auf diese Weise ist es möglich, die Zahl der Anschlösse, die aus den Plättchen der beiden integrierten Stromkreise herausführen, zu reduzieren, und demgemäß kann das Schaltkreisteii sehr klein ausgebildet werden, so daß es sehr leicht in der Kamera untergebracht werden kann. to
Als nächstes wird der Belichtungszeitsteuerstromkreis des elektrischen Verschlusses, der sich aus den zuvor beschriebenen Blocks zusammensetzt, beschrieben, und zwar als Ganzes mit Bezug auf F i g. Z
Der Teil, der in F i g. 2 von der unterbrochenen Linie A' eingefaßt ist. stellt den Block A des Pentagonalprismagehäus oder SucherieHs 2 — wie es zuvor beschrieben wurde — dar. Die Widerstände Ru Ri und Rt und der Transistor Tn bilden einen Konsianlstromkreis. um dem Kollektor des Transistors Tn einen gleichbleibenden Strom zuzuführen. Um den Strom zu dem Kollektor des Transistors Tn gegenüber den Spannungsschwankungen der Energiequelle B und der Änderung der Umgebungstemperatur konstant zu halten, ist es wirkungsvoller, wenn man einen Stromkreis, der aus einem Transistor, einer Diode und einem Widerstand besteht, dem genannten konstanten Stromkreis hinzufügt.
Der Stromkreis, der mit dem Kollektor des Transistors Tn verbunden isl. besteht aus dem lichtempfindlichen Element 4 (dessen Impedanz mil R-, bezeichnet wird) und dem dazu in Reihe geschalteten Widerstand fo'. wobei die in Reihe geschalteten Widerstände Rt und Rt im Nebenschluß zu dem lichtempfindlichen Element fo und dem Widerstand fo' geschaltet sind und der gemeinsame Anschluß der nebengeschlosscncn Widerstände Ra und Ri' mit dem Kollektor rlps Trnncitlnrc TK vprhiinnpn Ul um (Ipn Mittelpunkt des Lichtmcßstromkreisteils zu bilden. An dem Verbindungspunkt a zwischen dem lichtempfindlichen Element fo und dem Widerstand fo' wird ein elektrisches Potential relativ zum Null-Potential erhallen, das proportional dem Logarithmus der Beleuchtung auf der lichtempfangenden Fläche des lichtempfindlichen Elementes foist.
Der mil dem Emitier des Transistors Γο verbundene veränderliche Widersland fo dient der Einstellung der Blendenöffnung und der Filmempfindlichkeit. Die Basis des Transistors TK ist mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Widersland Rt und dem Widerstand R1' verbunden. Das heißt, daß das lichtempfindliche Element fo beispielsweise zwei zueinander parallel geschaltete photoleitende Elemente aufweist, und das Verhältnis zwischen der Beleuchtung der lichtempfangenden Fläche des lichiempfindüchen Elementes Rs und dem elektrischen Potential an dem genannten Verbindungspunkt a sich darstellt, wie in Fig. -1 gezeigt. Gemäß vorliegender Erfindung ermittelt der Stromkreis die Helligkeit eines Objektes bei voll geöffneter Blende, so daß eine festgesetzte Öffnungsangabe der Blende zusammen mit einer Filmempfindlichkeitsangabe als Faktoren für die Belichtungszeitsteuerung erforderlich sind.
Der veränderliche Widerstand fo ist ein Widerstand, dessen Impedanz sich linear ändert: die Filmempfindlichkeit sowie die festgesetzte Öffnungsangabe der Blende werden durch einen an sich bekannten, nicht dargestellten zusätzlichen Mechanismus eingegeben und durch den zusätzlichen Mechanismus als Impedanz des veränderlichen Widerstandes Rf, umgesetzt, und das elektrische Potential an dem Verbindungspunkt a verschiebt sein Niveau gemäß der genannten Impedanz des Widerstandes Rb, wie durch die unterbrochenen Linien in F t g. 4 gezeigt. Zu der Änderung von 1 EV der Filmempfindlichkeil oder zu der voreingestellten Blendenöffnung wird die Weite der Verschiebung des genannten Niveaus so vorbestimmt, daß die Weile Vo gleich der Änderung von 1 EV der Beleuchtung auf der lichtempfangenden Fläche des lichtempfindlichen Elementes foist.
Die Widerstände R-; und Rs teilen die Batteriespannung am Verbindungspunkt C und die Spannung an diesem Punkt C wird dem Eingang des Differentialverstärkerstromkreises zugeführt, der später beschrieben νήτά.
Das elektrische Potential am Punkt a lädt den
Spcielierkondcnsalor Ci über den spüler noch beschriebenen Schalter SWi niif und der Speicherkondensator G wird mil einer Spannung aufgeladen, die proportional ist dem Logarithmus der Beleuchtung auf der lichlcmp fangenden Fläche des lichtempfindlichen Elementes R% um diese zu speichern.
Die aufgeladene gespeicherte Spannung des Speicherkonclensators G wird auf die Basis des Transistors Cr\ für logarithmische Umkehrtransformation aufgegeben, und, wenn der Schalter 5VKi geschlossen wird, fließt der Kollektorstrom, um den reziproken Logarithmus zu der gespeicherten Spannung des Speicherkondensators G /u geben, und den Kondensator C1. der sich im Kollektorstromkreis befindet, mit einem konstanten Strom aufzuladen, der proportional der Beleuchtung auf der lichtempfangenden flache des lichtempfindlichen Elementes foisi.
Die Schalter SW, und SWb sind Umschalter zum Umschalten auf eine Aufnahme mit automatischer
B„i:„i,.. , .·,, . /ι,:«--.,-U „ι, »..i„™„.;»«u« 1.MLfItUfIg-Il-I-If.911.Ul. I UIIg I1IMW flflVII III.3 IIUIUrillllMtlll·
Belichtungssteuerung bezeichnet) und auf eine Aufnahme, bei der die Belichtungszeit von Hand eingestellt wird (hiernach bezeichnet als manuelle Belichtungssteuerung) und sind auf einer Seite des Kamerahauptgehäuses 1 angeordnet.
In dem Falle, daß eine automatische Belichtungszeit-Steuerung gewählt wird, sind die Schalter 5Wi und 5IV6 mit der mit AUTO bezeichneten Seite verbunden, und rm Falle einer manuellen Belichtungssteuerung sind sie mit der mit /VM/Vbezeichneten Seite verbunden.
Der Stromkreis, der aus dem Schalter SW\ und dem Widerstand Rn besteht, ist ein Schalter zum Entladen des elektrischen Potentials des Kondensators Ci oder Ci durch Umschalten des Schalters SVV.
Die Schalter SW2 und SlVj sind beide für die automatische Belichtungssteuerung zuständig und mit der Auslösebetätigung gekoppelt, und der Schalter SWi wird kurz bevor der in Fig. 3 gezeigte bewegliche Spiegel 7 beginnt, in die Aufnahmestellung T zu schwenken, geöffnet, um den Lichtmeßstromkreis A' von dem Speicherkondensator G zu trennen: folglich werden die Lichtstrahlen zu dem lichtempfindlichen Element 4 (Rs) unterbrochen und die Änderung des elektrischen Potentials an dem Punkt a. der in Fig.2 gezeigt ist. hat keine Wirkung auf den Speicherkondenjator G.
Der Schalter SWi wird gleichzeitig mit dem Start des Verschlusses, der durch die Auslösebetätigung bewirkt wird, geschlossen, um mit der Ladung des Kondensators Ci zu beginnen, und die Zeit, die für den Kondensator Ci erforderlich ist. um auf die vorbestimmte Ladespannung Iu kommen, ist die Beiichtungszeit.
Der Stromkreis, in welchem der Kondensator Cj, der Schalter 5VV5 und der veränderliche Widerstand Ru in Reihe zueinander verbunden sind, bildet den Belichtungszeiteinstellkreis für die manuelle Belichtungssteuerung, und der Schalter 5VV5 ist der gleiche Schalter wie der genannte Schalter SWi bei der automatischen Belichtungssteuerung.
Der zu diesem Stromkreis parallel geschaltete Widerstand /?i j ist veränderlich und vorbestimmt gemäß der eingestellten Blendenöffnung und der Filmempfind-Iichkeit bei der manuellen Belichtungssteuerung.
Der Stromkreis, der aus den Transistoren T/i, 7/5, Tr& und Tr-,, den Dioden Du Th und den Widerständen Rn und y?i5 besteht, bildet einen Differentialverstärker- Auf die Basis des Transistors Tn wird die Ladespannung des Kondensators Ci oder Cl aufgegeben, und auf die Basis des anderen Transistors 7"/·-, wird im Falle der automalischen Belichtungssteuerung die Spannung am Punkt C. wo die genannte Ballericspannung durch die Widerstände R, und Rn geleilt wird, und in dem Falle der ι manuellen Belichtungssteuerung die Spannung am Punkt /1CIeS veränderlichen Widerstandes /?π aufgegeben.
Wenn das Basispotential des Transistors Tn abfällt, um mit dem Basispotential des Transistors 77\ in
Übereinstimmung zu kommen, wird der Transistor Tr=, von dem nichtleitenden Zustand in den leitenden Zustand umgeschaltet, und sein Kollekiorpotential fällt ab. um den Transistor Tr* des Schaltstromkreises zu elektrifizieren, weil der Kollektor des Transistors Γλ und die Basis des Transistors Tr<t verbunden sind.
Der genannte Transistor Tr» bildet zusammen mit den transistoren Tr*. Tn0 und Tr1, sowie den Widerständen /?i6 und /?i7. einen Schaltstromkreis, und wenn der Transistor 7>8 in den leitenden Zustand umgesteuert
.üv yftr-rl olnMftrf Qr ραΙΚοΙ rlan Trano>»lnp TV-. in Ann nichtleitenden Zustand.
Durch diesen Schaltslromkreis und den genannten Differentialverstärker wird ein Differentialschallstromkrcis gebildet.
Der Kollektor und der Emitter des Transistors Th 1 sind miteinander über den Kondensator G verbunden.
der in Serie mit dem einstellbaren Abgleichwiderstand /?i8 geschaltet ist.
Wenn der Transistor Thi in den nichtleitenden Zustand gebracht wird, wird folglich der Kondensator G mit der Zeitkortslanlen aufgeladen, die durch den Widerstandswert des Abgleichwiderstands Rm und die Kapazität des Kondensators G vorbestimmt ist. und wenn die Ladespannung die vorbestimmle Spannung erreicht, wird der Transistor Trn. mit dessen Basis der Kondensator G verbunden ist, umgesteuert von dem nichtleitenden in den leitenden Zustand, um die Transistoren Trn und Trlt zu elektrifizieren, und der Transistor 7rn wird nichtleitend, weil sein Basisstrom
■to unterbrochen wird. Die Erregung des Elektromagneten Mg. der in den Kollektorkreis des Ausgangstransistors Tr,s eingeschaltet ist. um den Anker 21ades Arretierhebels 21 des nachlaufenden Vorhangs 9 des Schlitzverschlusses, wie in Fig. 5 gezeigt, zurückzuhalten, wird unterbrochen, und demgemäß beginnt der nachlaufende Vorhang abzulaufen, um die Belichtung zu beenden.
Die Widerstände Rw und R20 sowie die Dioden Ds und Dt. die an den Emitter des Transistors Trn angeschlossen sind, bilden einen Stromkreis zur Kompensation der Arbeitsweise des Transistors Trn im Hinblick auf die Temperatur und die Spannungsschwankungen der Spannungsquelle.
Die Dioden D5. De und Di, die mit dem Transistor Tm über dessen Kollektor und Emitter verbunden sind, dienen zur Aufnahme der in dem Elektromagneten Mg induzierten elektromotorischen Gegenkraft, und die Widerstände 21 und 22 dienen zur Regulierung des Basisstromes der Transistoren Th j und 77ί>
Als nächstes soll die Arbeitsweise der automatischen Belichtungssteuerung, die wie oben beschrieben ausgebildet ist, erläutert werden.
In diesem Fall sind die Umschalter 5Wi und 5VV6 mit der mit AUTO bezeichneten Seite des Kontaktes verbunden, und die Schalter 5W2 und SW4 sind geschlossen, während die Schalter 5VV3 and 5VV5 geöffnet sind. Ob der Schalter 5W5 geöffnet oder geschlossen ist, ist in diesem Fall ohne Bedeutung.
Bevor die Aufnahme durchgeführt wird, wird die
Impedanz des variablen Widerstandes Rh vorbestimmt zweck* Einstellung der Blendenöffnung und d ;r Empfindlichkeit des verwendeten Films, und der Hauptschalter SWi wird /. 13. in dem ersten Stadium, in dem der Verschiußauslöseknopf 11 der Kamera '> niedergedrückt wird, in Verbindung damit geschlossen. Auf diese Weise wird der elektrische Stromkreis in den Versorgungsztistand gebracht, jedoch wurde der Kondensator C) durch den geschlossenen Schalter SWt kurzgeschlossen, und beide Anschlußpotentiale sind sehr niedrig, und demgemäß ist das Basispotential des Transistors TK in dem Differemialverstärker niedriger als das des Transistors Tn. und infolgedessen ist der Transistor Tr% nichtleitend. Die Folge davon ist. daß die Transistoren 7rs. Tn, und Tnn nichtleitend sind, der si Transistor 7hι ist elektrifiziert, also leitend, und der Kondensator Ci in dem Differentialschaltstromkreis ist kurzgeschlossen, und der Ausgangsiransistor Tn, ist leitend, um den Elektromagneten Mg zu erregen, wodurch der Antrieb des nachlaufenden Vorhs""S 9 de. Schlitzverschlusses, der in F i g. 5 gezeigt ist, angehalten wird.
F i g. 5 zeigt die wesentlichen Teile der mechanischen Ausführung des Schlitzverschlusses in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung, wobei der Verschluß gespannt ist.
In F i g. 5 werden die die photographische Linse 5 und die Blende 6 durchsetzenden, das Bild übertragenden Lichtstrahlen durch den vorauslaufenden Vorhang 8 des Verschlusses unterbrochen. Wenn sich der vorauslau-(ende Vorhang 8 in der durch den Pfeil 10 gekennzeichneten Richtung bewegt, beginnt die Belichtung. Nach einer vorbestimmten Zeit bewegt sich der nachlaufende Vorhang 9 in der durch den Pfeil 10 gekennzeichneten Richtung, und die Belichtung wird abgeschlossen. Beim Herunterdrücken des Verschlußauslöseknopfes 11 wird die Arretierung des den vorauslaufenden Vorhang arretierenden Gliedes, das nicht in der Zeichnung dargestellt ist. gelöst, und zur gleichen Zeit werden die Verbindung des Stiftes 13 des Aufwickelzahnrades 12 und des Stiftes 15 des Zahnrads 14 unterbrochen und die Arretierung des Zahnrads 16 gelöst. Das die Öffnung des vorauslaufenden Vorhangs bewirkende Zahnrad 17 »teht in Eingriff mit dem genannten Zahnrad 16 und wird in Richtung des Pfeiles 10 durch die den »orauslaufenden Vorhang aufwickelnde Welle 18. angetrieben, welche die Neigung hat. den Vorhang aufzuwickeln, während sich das Zahnrad 16 dreht. Betreffs den nachlaufenden Vorhang 9 wird durch den erregten Elektromagneten, wie zuvor beschrieben, der Anker 21a angezogen, um ihn gegen die Wirkung der Feder 22 festzuhalten, und der Arretierhebel 21 für den Schließvorgang liegt an dem Stift 20 des Zahnrades 19. das wiederum mit dem Schließzahnrad 23 in Eingriff ist an, um die Drehung des Zahnrades 19 zu sperren und demgemäß auch den Antrieb des nachlaufenden Vorhangs 9. Wenn der Elektromagnet Mg durch die Schaltfunktion des zuvor beschriebenen Differentialstromkreises entregt wird, so wird die Verbindung des Arretierhebels 21 des nachlaufenden Vorhangs 9 mit dem Stift 20 unterbrochen, und das Zahnrad 19 kann sich drehen, und der nachlaufende Vorhang 9 beginnt sich zu bewegen, um die Belichtung zu beenden.
Während des Vorgangs des Niederdrückens des Verschlußauslöseknopfes 11 werden die Schalter SW2 und SW4 in F i g. 2 geöffnet und dann wird der Schalter SWz geschlossen, und zwar gleichzeitig mit dem Beginn der Bewegung des vorauslaufenden Vorhangs 8, und der Kollektorstrom, der durch die logarithmische Dchr ung der Spannung /wischen der Basis und dem Emitter des Transistors Tr, gegeben ist, fließt, um den Kondensator Ci aufzuladen. Das elektrische Potential am Punkt dan dem einen Anschluß des Kondensators G fällt ab und folglich auch das Basispotential des Trrnsistors Tr? in dem Differentialverstärker. Wenn das genannte Basispotenlial niedriger wird als das durch die WideiStände Ri und Rs gegebene elektrische Potential am Punkt c. nämlich das Basispotential am Transistor Tr·» wcroei; beide Transistoren 7>$ und Tn umgesteuert, der Transistor 7>s wird leitend, und der Transistor Tr1, wird nichtleitend, und der Kondensator Q beginnt sich mittels des Stroms durch den Abgleichwiderstand R\i aufzuladen.
Die Zeit von dem Zeitpunkt an gerechnet, zu dem der vorauslaufende Vorhang 8 sich zu bewegen beginnt, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Transistor Th ι umgesteuert und nichtleitend wird, ist die durch den LiLniincuiifuinkicib üi'iu uci'i DriiciciHiimcfrimbiiumkreis automatisch gesteuerte Belichtungszeit. Jedoch nach der vorliegenden Erfindung beginnt die Bewegung des nachlaufenden Vorhangs 9 etwas später als zu dem Zeitpunkt, zu dem der Transistor 11 nichtleitend wrrde. Der Grund hierfür wird hiernach näher erläutert.
Fig.6 zeigt das Verhältnis zwischen dem vorauslaufenden und dem nachlaufenden Vorhang 8 und 9 zu der Zeit, zu der der Verschluß gespannt ist (F i g. 5), und den Bildausschnitt 25 der Kamera. Bei Schlitzverschlüssen mit zwei Vorhängen ist im allgemeinen, um den Durchtritt von Licht zu verhindern, eine vorbestimmte Überlappung — etwa soviel wie mit dem Bezugszeichen 26 in Fig. 6 gekennzeichnet — zwischen dem vorauslaufenden Vorhang 8 und dem nachlaufenden Vorhang 9 gebildet. Folglich führen beide Vorhänge eine Bewegung aus, wie in F ι g. 7 gezeigt. In 1 i g. ' ist auf der Abszisse die Zeit vom Beginn der Bewegung des vorauslaufenden Vorhangs 8 aufgezeigt, und juf der Ordinate ist die Verschiebung S des Vorhangs nach einem gewissen Zeitinu --vail f aufgezeigt. S1 s:ibt an.daß der nachlaufende Vorhang 9 sich aus einer Stellung /u bewegen beginnt, die näher an der Seite der Aufwickelwelle 24 ist als die des vorauslaufenden Vorhangs zu seiner Aufwickelwelle 18, und .war um so viel, wie die Breite 26 der Überlappung der beiden Vorhänge ausmacht, und S? und Si kennzeichnen die beiden Seitenränder der über den Bildausschnitt 25 der Kamera belichteten Filmaufnahmefläche. Die Kurve 27 kennzeichnet die Verschiebung des vorauslaufenden Vorhangs 8 im Laufe der Zeit, und die Kurven 28, 29, 30 31 und 32 kennzeichnen den Verschiebungsstand des nachlaufenden Vorhangs 9, der seine Bewegung um Z0. ii. h, h oder £, Sekunden später beginnt als der vorauslaufende Vorhang 8. Die Tatsache, daß jede der Kurven der beiden Vorhänge nach dem Start stark gekrümmt ist, ist durch die Trägheitskraft bedingt.
Der transversale Abstand zwischen der Antriebskurve 27 auf der Filmaufnahmefläche (zwischen S-. und S,) und den anderen Antriebskurven 28 bis 32 stellt die Belichtungszeit dar.
Wenn der Antrieb des nachlaufenden Vorhangs 9 um ίο später als der Antrieb des vorauslaufenden Vorhangs 8 beginnt decken sich die beiden Kurven 27, 28 vollständig zwischen S2 und Si Diese Tatsache beweist daß, obwohl der Antrieb des nachlaufenden Vorhangs 9 um die Zeitspanne fi> nach dem Start des vorauslaufenden Vorhangs 8 beginnt deren gespannte Stellung auf der Abszisse lmrf ripr 1 inie "v verschieden ist <;r> HaR rfip
ί4
eigentlich bewirkte Belichtungszeit null ist. Das bedeutet, daß auch zwischen der Antriebskurve 27 und den anderen Antriebskurven 29 bis 32 die Belichtungszeit im Bezug auf die betreffende Startzeit r, bis ti des nachlaufenden Vorhangs 9 verkürzt wird.
Das heißt, angenommen die Belichtungszeit des Films ist 7"und das Zeitintervall zwischen den Startzeiten der Vorhänge ist Ts. so gilt allgemein Ts = T+ tu.
Wie vorher beschrieben, basiert ίο auf der Überlappung des vorauslaufenden und des nachlaufenden Vorhangs 8 und 9, und die Zeit, die durch die Größe der Überlappung vorbestimmt ist. ist eine charakteristische Konstante für jeden Schlitzverschluß. Wie das Ergebnis, da:, in üblichen Schlitzverschlüssen gemessen wurde, zeigt, ist in im allgemeinen V,mm — VIOoo Sekunden und 4 bis 5 mal so hoch wie die kürzeste Verschlußzeit des Verschlusses von VIOoo Sekunden.
Infolgedessen ist eine ausreichende Kompensation dieses Behchtungsfehlers. der auf diesem r< > beruht, äußerst wichtig für eine Erhöhung der Präzision der Ver-.c/hiuß/»:1..
Die vorliegende Erfindung sieht einen Verzögerungsschaltstromkreis zur Kompensation dieses in an der Ausgangsseite des Differentialschaltstromkreises vor, und dies ist der Stromkreis von dem Abgleichwiderstand /?i„ und dem Kondensator G zu dem Transistor Tn \- Das heißt, die Impedanz des Abgleichwiderstands Rtf 'st genau auf die jeweilige Kamera eingestellt, und nachdem die Verzögerungszeit, die äquivalent mit /n ist. noch nach der Schaltzeit des Transistors Trw verstrichen ist. betätigt der Transistor Tn--, den Elektromagneten Mg.
In dem Fall der manuellen Belichtungssteuerung wird durch Verbinden der Umschalter SWi und S\Vb mit dem Kontakt MAN und wahlweise Einstellung der Impedanz des veränderlichen Widerstands /?i > die Einstellung der Verschluß/eil ermöglicht. In diesem Stromkreis, der durch Schließen des Hauptschalters SW- in den Bereitschafts/ustand gebracht wird, wird beim Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes der Schalter 5IV4 zuerst geöffnet und dann der Schalter .SVV-, geschlossen. Daher wird der Kondensator C( aufgeladen, und wenn das elektrische Potential am Verbindungspunkt e unter das an dem verschiebbaren Anschluß /'des veränderlichen Widerstands R<\ /um Einstellen der Filmempfindlichkeii und der Blendenöffnung gesunken ist. werden die Transistoren Tr-. und Tn in dem Differentialvcrstärker umgesteuert und der Transistor 7r-, wird aufgesteuert. Danach werden die gleichen Betätigungen wie bei der automatischen Belichtungssteuerung ausgeführt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist beabsichtigt, den genannten, in F i g. 2 gezeigten Stromkreis als integrierten Stromkreis auszubilden, um dessen Einbau in die Kamera /u erleichtern.
Nach dem letzten Stand sind die Plättchen des integrierten Stromkreises sehr klein in ihrer Abmessung, aber die Zahl der Anschlüsse, die aus dem Plättchen herausführen, werden /ahlreich, und demgemäß wird der dafür benötigte Raum natürlich vergrößert.
Wenn man in diesem in F i g. 2 gezeigten gesamten Stromkreis integrierbare Siromkreisleile auf einer einzigen Grundplatte zu integrieren versucht, so würde sich die Anzahl der Anschlüsse, die aus dem integrierten Stromkreis herausführen, auf 26 belaufen) und Uni einen solchen integrierten Stromkreis aufnehmen zu können, muß folglich die (räumliche) Aufnalimekapazilät der Kamera erhöht werden.
Infolgedessen wird gemäß der vorliegenden Erfindung der elektrische Stromkreis aufgeteilt, und zwar in einen Teil für das Pentagon.ilprismagehäuse oder Sucherteil 2 der Kamera und einen Teil für das Kamerahauptgehäuse 1. und das Pemagonalprismagehäuse oder Sucherteil 2 ist wahlweise auf das Kamerahauptgehäuse aufsetzbar und abnehmbar angeordnet.
In dem Pentagonalprismagehäuse oder Sucherteil 2 ίο sind das lichtempfindliche Element 4. der Lichtmeßstromkreis zum Aufladen des Kondensators G zur Steuerung der Belichtungszeit auf einem Wert, der durch die Beleuchtung auf der lichtempfangenden Fläche des lichtempfindlichen Elements 4. die eingestelli> te Blendenöffnung und die Empfindlichkeit des verwendeten Films bestimmt wird, außerdem der Speicherstromkreis und dessen integrierter Stromkreis aus Transistoren, Dioden und einem Festwiderstand geringer Impedanz angeordnet. In dem Kamerahauptgehäuse sind 1 angeordnet der Belichtungszeiteinstellstromkrcis /ur Einstellung der Belichtungszeit von Hand, ein Umschalter SlV, zum Umschalten des Ausgangs des genannten Speicherstromkreises und des genannten Belichtungszeiteinstellstromkreises sowie der Schalt· Stromkreis, der den Differentialverstärker umfaßt, an den der genannte Speicherstromkreis oder der gesamte Belichtungszeiteinstellstromkreis über den genannten Umschalter SlV, angeschlossen wird; wenn deren Ausgangsspannung einen vorbestimmten Wert erreicht. so wird das Ausgangsniveau umgekehrt. Indem dies alles als integrierter Stromkreis ausgebildet wird, der aus den genannten integrierbaren Stromkreisteilen besteht, wie beispielsweise Transistoren, Dioden und Festwiderständen mit geringer Impedanz, wird die Zahl der Anschlüsse des Plättchens des betreffenden integrierten Stromkreises auf weniger als 14 vermindert, und die entsprechenden Plättchen sind alle von geringer Größe, so daß sn- jeweils leicht in das Pentagonalprismagehäuse 2 b/w. das Kamerahauptge-■in häuse 1 einzubauen sind.
Die Anordnung der genannten betreffenden Stromkreise, die in dem Kamerahauptgehäuse 1 und dem Pentagonalprismagehäuse oder Suchericil 2 enthalten sind, ist in F i g. 8 gezeigt.
Ί5 In F i g. 8 ist mit dem Bezugszeichen 33 eine Öffnung bezeichnet, die in der Mitte der oberen Fläche des Kamerahauptgehäuse 1 ausgebildet ist. In die Öffnung 33 ist auswechselbar das Pentagonalprismagehäuse oder .Sucherteil 2 eingesetzt, indem von einem Paßteil Gebrauch gemacht wird, und das Pentagonalprismage häuse oder Sucherteil 2 ist durch Stifte 34. die aus dem Paßteil unterhalb des Okulars 36 hervorragen, und durch Verriegelungsglieder 35, die an der Seitenwand der Öffnung 33 angeformt sind, in einer vorgegebenen Stellung in der Öffnung 33 fest gehallen. Wenn der bewegliche Spiegel 7 sich in Beobachtungsstellung befindet, so treten die Lichtstrahlen, die von dem Aufnahmeobjekt kommen, durch das Objektiv 5 und die Blende 6 hindurch und werden durch das Okular 3C f>o wahrgenommen.
Die Nummer 37 bezeichnet den Aüfwickclhebcl, dei am KamefähauplgehäUse 1 befestigt ist, und 38 ein Filmrückspulglied mit einem emklappbafen Rückspül· hebel 39. Die Rückspulwellc schließt sich ah den uhlerer Teil Von der Mitte des genannten Rückspulgliedes 38 irt Kameragehäuse 1 an, Die Nummer 40 bezeichnet eine Belichtungszeiteinstellscheibc und 41 ein Betätigungs· glied für die Umschalter SW, und SWbl die bereit!
beschrieben wurden.
Auf der Oberseite des Pentagonaiprismagehäuses oder Sucherteil 2 sind die Filmernpfindlichkeits-Einstellscheibe 42 und die Belichtungszeit-Einstellscheibe 43 angeordnet. An der Seitenwand, an der sich das Okular 36 befindet, ist ein Schalter 44 zum Ein- und Ausschalten der Stromquelle vorgesehen sowie ein Betätigungsglied 45 zum Schließen des Okulars 36, um Lichtstrahlen, die umgekehrt von dem Okular 36 in das Pentagonalprisma eintreten, abzuschirmen.
In dem Pentagonalprismagehäuse oder Sucherteil 2 ist eine flexible Grundplatte 48 eines gedruckten Leiters 47 angeordnet, auf welcher die Anschlüsse des integrierten Stromkreises A", der aus den Transistoren. Dioden und einem Festwiderstand mit geringer Impedanz in dem Lichtmeß- und Speicherstromkreis, wie oben beschrieben, besteht, und die Anschlüsse der anderen Stromkreise, die nicht integrierbar sind, verbunden sind, und zum Beispiel nahe bei seinem abgebogenem Teil 49 bildet der Leiter 47 ein freiliegendes, isoliertes Kontaktteil 50, und der gedruckte Leiter 47 ist mit einem isolierenden Film der gleichen Substanz, aus der auch die Basisplatte besteht.
beschichtet Die Nummer 55 bezeichnet ein Meßinstrument.
Andererseits sind schräg unterhalb des Rückspulgliedes 38 im Kamerahauptgehäuse 1 der integrierte
> Stromkreis G", der aus integrierbaren Stromkreisteilen von Transistoren, Dioden und einem Festwiderstand von geringer Impedanz in dem von Hand einstellbaren Belichtungszeiteinstellstromkreis besteht, und der Differentialschaltstromkreis einschließlich des Differential-Verstärkers, angeordnet.
Auf der Grundplatte 51 sind d;e Anschlüsse 52 des integrierten Stromkreises und von nicht integrierbaren Stromkreisteilen verbunden mit elastischen Kontakten 53 aus Metall, und die Enden dieser Kontaktteile 53 greifen über das Fenster 54, das an der Seitenwand der Öffnung 33 gebildet ist, in die Öffnung 33, ein.
Wenn das Paßteil des Pentagonalprit. nagehäuses oder Sucherteils 2 in die Öffnung 33 eingepaßt und in der richtigen Stellung montiert ist, sind die elektrischen
_'i) Kontakte 53 elektrisch mit dem gedruckten Leiter 47 der flexiblen Grundplatte 48 durch das Verbindungsteil 50 verbunden, und der Stromkreis, der in F i g. 2 gezeigt ist, ist gebildet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
230 217/109

Claims (2)

Palentansprüche:
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit einer wahlweise mittels einer Umschaltvorrichtung auf automatische oder manuelle Belichtungssteuerung umschaltbaren Belichtungssteuervorrichtung mit einem mit wenigstens einem lichtempfindlichen Element ausgerüsteten Lichtmeßstromkreis, dadurch gekennzeichnet, daßderTeilfCD.E F) des Belichtungssteuerstromkreises, der sowohl der automatischen als auch der manuellen Belichtungszeitsteuerung dient, verbunden mit einem entsprechend einer gewünschten Belichtungszeit manuell einstellbaren Zeitstromkreis (B; Ci, /?u) und mit der Umschaltvorrichtung (SlVi) in dem Kamerahauptgehäuse (1) angeordnet ist, daß der zur Erzeugung eines von dem einfallenden Licht abhängigen automatischen Belichtungszeitsteuersignals dienende Lichtmeßstromkreis (A; A') in wenigstens einem von mehreren auswechselbaren Sucherteilen (2) angeordnet ist und daß nach Einsetzen dieses Sucherteiis (2) in das Kamerahauptgehäuse (1) der das automatische Belichtungszeitsteuersignal führende Anschluß (d) des Lichtmeßstromkreises (A; A') mit dem Automatik-Anschluß (AUTO)der Umschaltvorrichtung (SWx) verbindbar ist und bei Einsetzen eines anderen, kein Belichtungszeitsteuersignal erzeugenden Sucherteils dieser Automatik-Anschluß (AiVTCty stillgelegt ist.
2. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtmeßstromkreis (A; A ) außerdem einen Kondensator (C\) zur Speicherung des Ausf angssi,~ials des lichtempfindlichen Elements (4; R=,) enthält.
DE19722232624 1971-07-05 1972-07-03 Einäugige Spiegelreflexkamera Expired DE2232624C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP4878671 1971-07-05
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Publications (2)

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