DE223166C - - Google Patents

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DE223166C
DE223166C DENDAT223166D DE223166DA DE223166C DE 223166 C DE223166 C DE 223166C DE NDAT223166 D DENDAT223166 D DE NDAT223166D DE 223166D A DE223166D A DE 223166DA DE 223166 C DE223166 C DE 223166C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/54Installations characterised by use of jet pumps, e.g. combinations of two or more jet pumps of different type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/02Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being liquid
    • F04F5/04Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow the inducing fluid being liquid displacing elastic fluids

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'.- JVr 223166 KLASSE 27d. GRUPPE
JOH. LENTZ in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1908 ab.
Es ist bekannt, mittels eines aus einer* Düse austretenden Wasserstrahles Luft aus einem Gefäße abzusaugen oder eintretenden Dampf mittels Streudüse niederzuschlagen. Man hat ferner bereits in Mischkondensatoren unter dem Wasserzulaufrohr Turbinenräder angeordnet, um das Einspritzwasser möglichst im Kondensator zu verteilen. "
Läßt man nun eine aus einem solchen Tur-ο binenf reilauf rade austretende Wassergarbe direkt in eine oder mehrere Injektordüsen arbeiten, und erteilt man ferner dem Zulauf wasser eine hohe Geschwindigkeit durch eine Pumpe oder durch statische Druckhöhe, so wird die In-
iS jekt or wirkung wesentlich erhöht, da jeder, der einzelnen Wasserteile, sogenannter Wasserkolben, eine saugende Wirkung ausübt.
Die vorliegende Erfindung behandelt nun ein Verfahren, bei welchem diese Erscheinung zur-Dampfkondensation nutzbar gemacht ist, und zwar erstens, um Luft aus einem Oberflächenkondensator abzusaugen und ins Freie zu drücken oder Dampf in einem Mischkonden-
. sator niederzuschlagen und bei der letzten An-Ordnung gleichzeitig das Gemisch von Kondensat und Einspritzwasser ohne Anwendung einer weiteren Pumpe ins Freie zu schaffen. Bei dem vorliegenden Verfahren wird also einer Wassermenge durch Pumpe oder statisch eine Druck- und somit eine Geschwindigkeitshöhe erteilt. Der Wasserdruck wird vor dem Eintritt in das Freilaufrad zum größten Teil bereits in Geschwindigkeit umgesetzt. Das Freilaufrad wird durch den Wasserstrahl in rasche Umdrehung versetzt, und da die Schaufehl im Rade sich beim Austritt verengen, wird die Geschwindigkeit weiter erhöht, bis dieselbe der von der Pumpe erzeugten Geschwindigkeitshöhe entspricht. Bei der raschen Rotation des Rades werden durch die Schaufeln einzelne Wassergarben abgeschnitten, welche in die Düsen treten und jeweilig ein Quantum Luft durch Injektor-Wasserscheiben wirkung mit sich reißen oder eintretenden Dampf niederschlagen und das Gemisch ins Freie fördern.
. Auf der beiliegenden Zeichnung, Fig. 1, ist eine Ausführung des Verfahrens für Oberflächenkondensatiori, also für reine Luftab saugung, zur Darstellung gebracht, während Fig. 2 eine Ausführung für Mischkondensation zeigt. . " ■
Von einer Zentrifugalpumpe, welche gegebenenfalls gleichzeitig das Kühlwasser für den Oberflächenkondensator fördern kann, wird bei W ein Wasserstrahl abgenommen und unter 55, Querschnittsverengung, also Umsetzung des Druckes in Geschwindigkeit, einem Turbinenfreilaufrade L zugeführt. Das Rad wird hierdurch in rasche Umdrehung versetzt, jedoch wird die an der Welle des Rades erzeugte Kraft nicht, abgenommen, sondern das Freilaufrad dient lediglich dazu, den von der Pumpe erzeugten kontinuierlichen Wasserdrucksträhl durch die Schaufeln zu zerteilen und dadurch
(2. Auflage, ausgegeben am 31. Januar

Claims (1)

  1. zu einem intermittierenden zu gestalten und die eingangs erwähnte saugende Wirkung der-Wasserkolben zu erzielen.
    "Die Querschnitte des Laufrades verengen sich nach dem Austritt hin, und.da, wie bereits erwähnt, keine Kraft abgenommen wird, so wird auch die Geschwindigkeit des Wasserstrahles nicht vermindert, sondern kann bis zu der durch die Pumpe erzeugten Geschwindigkeitshölie gesteigert werden.
    Die Wasserteile strömen zusammen mit den mitgerissenen Luftmengen durch ein weiteres Düsenpaar zur Austrittsclüse. Bei D ist ein Stutzen vorgesehen, um eventuell ein Anlassen 'der Maschine durch ' Frischdampf zu ermöglichen und hierdurch Luft aus dem Kondensator abzusaugen. Zweckmäßiger wird dies jedoch durch einfaches Auffüllen der Zentrifugalpumpe mit Wasser erreicht.
    Bei Mischkondensationen (Fig. 2) handelt es sich für gewöhnlich um größere Wassermengen, welche zur Niederschlagung des Dampfes und zur Fortschaffung' des Kondensators erforderlich sind. Aus diesem Grunde erfolgt die Beaufschlagung an mehreren Stellen bzw. am ganzen Umfange des Rades.
    Der Raum unter dem Freilaufrade dient als Kondensator und sind in demselben verschiedene Verteilungsdüsen angeordnet, so daß der durch Stutzen A eintretende Abdampf durch fein verteilte Wasserstrahlen niedergeschlagen wird, •während die saugende Wirkung durch einen intermittierend wirkenden Wasserstrahl des Freilaufrades in die erste Düse erzielt wird. Die Geschwindigkeit des Wassers ist so bemessen, dai3 das Kondensat sowohl wie das · Einspritzwasser ins Freie gedruckt werden.
    Ρλ τ en τ - A ν s ρ κ υ c 11:
    • ■ · Verfahren, um mittels intermittierend wirkenden Wasserstrahles Luft abzusaugen oder Dampf zu kondensieren, dadurch gekennzeichnet, daß ein beim Durchströmen eines Turbinenfreilaufrades zerlegter Wasserdruckstrahl direkt in ein injektorartiges Düsensystem eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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