DE219764C - - Google Patents

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DE219764C
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steam
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wheel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/34Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating
    • F01K7/38Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being of extraction or non-condensing type; Use of steam for feed-water heating the engines being of turbine type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 219764-KLASSE 14 c. GRUPPE
GADDA & CO. und GIUSEPPE BELLUZZO in MAILAND.
Mehrstufige Dampfturbine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Italien vom 7. Juni 1906 anerkannt.
die Priorität
Es ist bei Kolbenmaschinen bekannt, das Kesselspeisewasser durch den arbeitenden Dampf im Gegenstrom stufenweise vorzuwärmen und dem Dampf entsprechend Wärme zu entziehen.
Nach der vorliegenden Erfindung wird nun dem in einer Turbine wirkenden Dampf ebenfalls stufenweise Wärme entzogen, und zwar indem
i. innerhalb der Turbine Wasser erwärmt wird, dessen Gewicht dem des verbrauchten Dampfes gleich ist, und welches in entgegengesetzter Richtung zum Dampf bewegt und in den Kessel geführt wird;
2. eine andere Flüssigkeit, deren obere Grenzkurve unterhalb der unteren Grenzkurve des Dampfes verbleibt, verdampft und zur Arbeitsleistung in dieselbe Turbine eingeführt wird (beispielsweise Schwefeldioxyd, Alkohol, Tetrachlorkohlenstoff usw.). ■ ■ . '
Dem Dampf wird so viel Wärme entzogen, daß vor dem Kondensator entweder Wasser vorhanden ist, wenn eine der angegebenen Lösungen benutzt wird, oder sehr nasser Dampf, wenn Wasser benutzt wird. Der Kondensator kann, mit Rücksicht auf die geringe Wärme, welche er aufnimmt, zweckmäßig ein Strahlkondensator sein.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung. · .
Fig. ι zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine Überdruckturbine. Selbstverständlich kann das folgende auch bei einer Druckturbine benutzt werden.
Gemäß Fig 1 ist die Turbine in fünf Sätze oder Gruppen g1, g2, g3, g4, g5 eingeteilt. Am Ende eines jeden Satzes ist ein Vorwärmer A1, A2, As, A*, A5 vorgesehen, in welche der Abdampf des vorhergehenden Satzes auspufft; die Vorwärmer A1, A2 usw. sind hintereinander geschaltet. . . . ·
ι ist das Druckrohr des ersten Rades einer ■ Zentrifugalpumpe, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist. 2 ist das Saugrohr des zweiten Rades der genannten Zentrifugalpumpe. 3 ist das Druckrohr des zweiten Rades dieser Pumpe und 4 das Saugrohr des dritten Rades. 5 ist das Druckrohr, des dritten Rades und 6 das Saugrohr des vierten Rades, 7 das Druckrohr des vierten Rades und 8 das Saugrohr des fünften Rades derselben Zentrifugalpumpe.
Die dem Treibmittel gegenströmende, Wärmeaufnehmende Flüssigkeit tritt bei 1 ein und geht von dem letzten Überhitzer A5 nach A* und von diesem nach A3, von wo der erzeugte Dampf mittels des Rohres b auf den letzten
Satz Laufräder übergeführt wird. Am unteren Teil von A3 geht die erhitzte, jedoch nicht verdampfte Flüssigkeit durch das Saugrohr 2 des zweiten Rades der Zentrifugalpumpe (indem das erste Rad die Flüssigkeit in das Rohr 1 hineindrückt). Die genannte Zentrifugalpumpe drückt die Flüssigkeit in den Vorwärmer A2, wo sie zum Teil verdampft wird. Der erzeugte Dampf wird durch das Rohr c zu dem Rädersatz g4 geführt usf.
Am unteren Teile von A1 befindet sich das Saugrohr 6 des vierten Rades der Zentrifugalpumpe, und dieses Rad drückt durch das Rohr 7 die warme Flüssigkeit in den Vor-
wärmer A0, durch welchen der an dem ersten j Entlastungskolben S1 entweichende Dampf hindurchgeht.
Der Vorwärmer A 8, welcher ■ mit A 4 durch das Rohr b1 verbunden ist, nutzt die Wärme desjenigen Dampfes aus, welcher an dem zweiten Entlastungskolben S2 entlang : entweicht, und der erzeugte Dampf vereinigt sich mit dem von dem Überhitzer ΑΆ kommenden. Der Abdampf von S3 geht durch A5 mittels eines nicht gezeichneten Rohres.
Zwischen S1 und S2 und zwischen S2 und S3 kann für den gleichen Zweck Wasser eingespritzt werden. .
Fig. 7 zeigt schematisch einen teilweisen Schnitt durch eine. Druck- oder Überdruckturbine mit mehreren Rädern; die Figur zeigt nur den Schnitt durch den ersten Satz der Räder, da für die darauffolgenden Sätze dieselbe Anordnung wiederholt wird. Es ist immer für denselben Zweck vorausgesetzt, daß an der Auspuffstelle des letzten Satzes ein Verdichter irgendwelcher Art (z. B. ein Satz von in Reihe hintereinander geschalteten Zentrifugalrädern) die geringe Menge Dampf der zweiten Flüssigkeit, welche dort gebildet wird, ansaugt, zusammendrückt und durch einen an der Auspuff stelle des vorletzten Satzes angeordneten Vorwärmer drückt usf.
Zu gleicher Zeit wird die an der Auspuffstelle gesammelte Flüssigkeit in den letzten Vorwärmer eingeführt, dann von diesem letzteren aufgenommen und in den vorletzten ein-, geführt usf. Wenn Wasser erhitzt werden soll, so wird das heiße Wasser gezwungen, durch eine Zentrifugalpumpe mit mehreren in Reihe verbundenen Rädern umzulaufen, welche entweder von der Turbine abgesondert oder gleich in dieselbe eingebaut ist.
Die Fig. 2 zeigt den ersten und zweiten Satz von Turbinenlaufrädern g1 und g2. Die Verdichter v1 sind hintereinander geschaltet; sie erhalten durch t2 den Dampf der wärmeaufnehmenden Flüssigkeit. Der Dampf, welcher den Satz g1 verläßt, fließt durch den Vorwärmer A* und gelangt zu dem Satz g2. Durch das Rohr α tritt die von den Vorwärmern A2, A3 nicht verdampfte Flüssigkeit in den Vorwärmer A x ein; die in Ax nicht verdampfte Flüssigkeit entweicht durch t und kann in einen Vorwärmer gehen, welcher von den Verbrennungsgasen des Kessels umspült wird. Der Dampf der zweiten Flüssigkeit, welcher durch die Verdichter ^1 zusammengedrückt wird, fließt durch das Rohr i1 und wird einer weiteren Kompression durch Verdichter ν unterworfen; dann entweicht er im Sinne des Pfeiles durch Rohr 9, worauf er entweder dem zweiten Satz der Räder g2 zugeführt wird oder überhitzt und mit dem von B kommenden Dampf gemischt wird. Die Räder ν nehmen nebenbei den Achsialschub der Turbine auf.
Schließlich betrifft die Fig. 3, in welcher der Pfeil 10 den Eintritt des Dampfes zeigt und der Pfeil 11 die Leitung zu der Zentrifugalpumpe mit mehreren Rädern, welche in der Zeichnung nicht dargestellt ist, eine Anwendung der Erfindung auf eine Druckturbine mit senkrechter Achse und mehreren Druckstufen. Die Anordnung bleibt im wesentlichen dieselbe, wenn es sich um eine Druckturbine mit wagerechter Achse handelt.
r1, r2, r3 und r4 sind die Laufräder der Turbine, während v1, v2, v3 und u4 die Zentrifugalräder der Pumpen darstellen mit c1, c2, c3 und c4 als Sammelkammern, p1, ft2, ft3 sind Rohre, welche durch das Turbinengehäuse hindurchgehen und mit den Förderpumpen in Verbindung stehen. 1, 2, 3 sind Räume, welche die Räder υ1, ν2, ν3 mit den Vorwärmern A1, A2, A3 verbinden. Der Dämpf der vorzuwärmenden Flüssigkeit am Auspuff 4 des Rades rl wird durch das Rad vl komprimiert und durch das Rohr i4 in den Vorwärmer. A 3 gebracht, zusammen mit dem angesammelten Kondenswasser. Der erzeugte . Dampf wird durch den Verdichter v3 zusammengedrückt und geht von c3 durch das Rohr, t3 nach A2. Das heiße Wasser wird durch das Rohr p3 mittels einer Zentrifugalpumpe in A2 eingeführt. Der im ersten Vorwärmer A1 erzeugte Dampf fließt durch 1 zur Pumpe v1. und gelangt von c1 in das Rohr t1, wo er getrocknet und überhitzt wird, wenn er sich mit dem Dampf, der vom Kessel kommt, verbindet.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mehrstufige Dampfturbine,' dadurch gekennzeichnet, daß : zwischen je zwei benachbarten Stufen Vorwärmer eingeschaltet sind, welche durch eine Flüssigkeit nacheinander in einer dem Dampf entgegengesetzten Richtung durchflossen werden.
2. Ausführungsform der Dampfturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzuwärmende Flüssigkeit Wasser ist, das bis zu einem Drucke gepreßt wird,
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