AT115095B - Verfahren zur Herstellung von Kunstfasern, insbesondere Kunstseide in Stapeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstfasern, insbesondere Kunstseide in Stapeln.

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AT115095B
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synthetic fibers
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Fred Ferrand
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Fred Ferrand
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  Verfahren zur Herstellung von Kunstfasern, insbesondere Kunstseide in Stapeln. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das die Teilung der Kunstfasern, insbesondere Kunstseide bei ihrer Herstellung in Stapeln bestimmter Länge, ermöglicht, die allein oder mit Baumwolle oder andern Faserstapeln gemischt so wie Baumwolle oder andere Faserstapeln versponnen werden können. 



   Nach der Erfindung wird der Strom der den Düsen zugeführten Lösung regelmässig nach annähernd gleichen Zeitabschnitten zerteilt, so dass die Lösung aus den Düsen in Form getrennter oder geteilter Fasern entsprechender Länge in das Koagulierungsbad eintritt. Die Zerteilung des Lösungsstromes geschieht durch Einführung einer Flüssigkeit oder eines Gases unter Druck. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung. 



   Fig. 1 ist ein Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung. (In diesen Figuren ist der Teil der Vorrichtung, in dem der Lösungstrom zerteilt wird, der Deutlichkeit halber in unwirksamer aufrechter Stellung gezeigt.) Fig. 4 stellt die ganze Vorrichtung zum Teil in Ansicht und zum Teil im Schnitt mit allen Teilen in wirksamer Stellung dar. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung ist auf einem runden Sockel 5 aufgebaut, an dessen Unterseite eine Membran 6 mit ihrem Rande befestigt ist (Fig. 1). Die Membran trägt an der Unterseite in der Mitte einen abwärts reichenden Bolzen 7, auf den ein umlaufendes Daumenrad 8 mit seinen Daumen 8 a wirkt, so dass die Membran abwechselnd gehoben und gesenkt wird, mithin als Pumpe wirkt. 



   Die Membran schliesst eine Kammer 9 ab, die mit einem Wasserzuführungsrohr 10 über ein Rückschlagventil 11 und einen Kanal 12 verbunden ist (Fig. 2). Die Kammer 9 ist durch einen Kanal 13 und ein Rückschlagventil 14 mit einem Kanal 15 in Verbindung, der in einem von zwei Drehzapfen 16 vorgesehen ist. Diese sitzen im Sockel 5 und halten eine Hülse 17 drehbar fest, deren axialer Kanal 18 an den Kanal 15 anschliesst. Die Hülse 17 kann um die Drehzapfen 16 aus ihrer horizontalen wirksamen Stellung in die aufrechte Stellung (Fig.   1-3)   verschwenkt werden. 



   Der Kanal 18 führt in ein Rohr 18 a, das mit einem Ende an die Hülle 17 und mit dem andern an die Spinndüse 19 angeschlossen ist. Die Spinndüse besteht aus einem   Konus 19a,   der von mehreren engen Öffnungen 19 b umgeben ist (Fig. 1). Der Kanal 18 hat im unteren Teil eine Erweiterung   20,   die mit einem ringförmigen Raum 21 in Verbindung steht, der mittels eines Kanals 22 im zweiten Drehzapfen 16 an ein Rohr 23 angeschlossen ist (Fig. 3 und 4), dessen anderes Ende durch ein Filter 24 zu einer Messpumpe führt, welche die Zelluloselösung unter Druck zuführt. 



     Die Spinndüse 19 befindet   sich unterhalb der Oberfläche des üblichen   Koagulierungs-   bades 26 und ist zum Teil von dem trichterförmigen Ende 27 eines   Syphonrohres   28 umgeben, das zu einem Rohr 29 führt, in dem genügende Saugwirkung aufrechterhalten ist, um Flüssigkeit aus dem Bade anzusaugen. 

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 den Kanal 18. Die Membranpumpe 6 saugt Wasser aus dem Rohre 10 durch Ventil   11   und Kanal 12 in die Pumpenkammer 9, von wo das Wasser durch den Kanal   13,   Ventil   14   in 
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   durchfliessenden   Zellulosestrom zerteilt, so dass aus dem Zellulosestrom ein Bündel kurzer Fasern entsprechender Länge entsteht.

   Die Länge der Fasern kann dadurch geändert werden, dass die Menge des von der Membranpumpe 6 bei jedem Hub in den Kanal 18 geförderten Wassers oder die Geschwindigkeit der Pumpe und hiedurch die Anzahl der Pumpenhübe und Flüssigkeitsstösse in der Zeiteinheit geändert wird. Statt Wasser kann auch eine andere Flüssigkeit oder auch ein Gas verwendet werden. 



   Die aus den   Düsenöffnungen   austretenden Fäden werden mittels des Konus 19 ader Düse voneinander getrennt gehalten, bis sie beim Durchgang durch die Koagulierungsflüssigkeit genügend fest geworden sind, so dass sie nicht mehr zusammenhaften und sich zu einem Faden vereinigen können. Die gebildeten Fasern werden im   Mundstück   27 des Syphonrohres 28 gesammelt, durch das sie gemeinsam mit der   Koagulierungsflüssigkeit   in das Rohr 29 geführt werden, wo sie in   üblicher-Weise   behandelt werden können, um den Überschuss an   Koagulierungsflüssigkeit   zu entfernen und in das Bad zurückzuführen. Hierauf werden sie mit Karden behandelt oder parallel gelegt, ähnlich wie Baumwolle vor der Bearbeitung zu Fäden.

   Die Fasern können auch in anderer Weise behandelt oder mit Baumwolle oder andern Fasern gemischt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von   Kunstfasern,   insbesondere Kunstseide in Stapeln, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom der den Düsen zugeführten Lösung regelmässig nach annähernd gleichen Zeitabschnitten zerteilt wird, so dass die Lösung aus den Düsen in Form getrennter oder geteilter Fasern entsprechender Länge austritt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zerteilung des Lösungsstromes durch Einführung einer Flüssigkeit oder eines Gases bewirkt wird.
    S. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und dadurch gekennzeichnet, dass die Lösung zu den Düsen durch einen Kanal geführt wird, in den die Flüssigkeit oder das Gas zur Zerteilung des Lösungsstromes regelmässig nach annähernd gleichen Zeitabschnitten eingeführt wird.
AT115095D 1927-12-24 1928-12-05 Verfahren zur Herstellung von Kunstfasern, insbesondere Kunstseide in Stapeln. AT115095B (de)

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