DE2231663B2 - Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen- oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat - Google Patents

Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen- oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat

Info

Publication number
DE2231663B2
DE2231663B2 DE19722231663 DE2231663A DE2231663B2 DE 2231663 B2 DE2231663 B2 DE 2231663B2 DE 19722231663 DE19722231663 DE 19722231663 DE 2231663 A DE2231663 A DE 2231663A DE 2231663 B2 DE2231663 B2 DE 2231663B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sodium
parts
ester polymer
epoxy groups
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722231663
Other languages
English (en)
Other versions
DE2231663A1 (de
DE2231663C3 (de
Inventor
Rudolf Adolf Gladstone N.J. Behrens (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wyeth Holdings LLC
Original Assignee
American Cyanamid Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Cyanamid Co filed Critical American Cyanamid Co
Publication of DE2231663A1 publication Critical patent/DE2231663A1/de
Publication of DE2231663B2 publication Critical patent/DE2231663B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2231663C3 publication Critical patent/DE2231663C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
    • C08K5/04Oxygen-containing compounds
    • C08K5/09Carboxylic acids; Metal salts thereof; Anhydrides thereof
    • C08K5/098Metal salts of carboxylic acids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Epoxy Resins (AREA)

Description

dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete Natrium- oder Kaliumsalz ein Salz der 2-Äthylhexansäure ist.
2. Vulkanisierbare Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Acrylsäureesterpolymerisat ein Copolymerisat aus wenigstens einem Alkylacrylat und Vinylchloracetat ist.
3. Masse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Acry! Säureesterpolymerisat ein Terpolymerisat aus Äthylacrylat, ButyJacrylat und Vinylchloracetat ist.
4. Vulkanisierbare Masse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse als Vernetzungsverstärkendes Mittel zusätzlich 025 bis 5,0 Gewichtsteile eines N-subr,tituierten Mono- oder Bismaleimids enthält.
Aus US-PS 34 58 461 (=GB-PS 10 83090) sind bereits vulkanisierbare Massen auf Basis eines aktive Halogenatome enthaltenden Acrylsäurcesterpolymerisats bekannt, die als Vernetzungsmittelsystem 0,05 bis 2,5 Gewichtsteile Schwefel und 03 bis 7 Gewichtsteile wenigstens eines Alkalimciallsalzes einer organischen Carbonsäure enthalten. Als Carbonsäuren kommen dabei allgemein sowohl gesättigte als auch ungesäumte einbasische oder mehrbasischc Carbonsäuren mit I bis 18 Kohlenstoffatomen in Frage, wobei in den verschiedenen Ausführungsbcispiclcn als entsprechende Alkalisalze hiervon Natriumstcarat. Kaliumstcarat, Kaliumacclat. Natriumbcnzoal. Dinatriumterephthalal. KaIiumnatriumiarirat. Dinatriumadipat und Nalriumsal/e von verseiftem Kokosnußöl und Tallöl verwendet werden. Die Vorteile dieses Vernelzungsmiitelsyslems liegen in einer guten Formlrennung der einsprechenden vulkanisierten Massen, einer besonderen Wirtschaftlichkeit, einem Fehlen aggressiver Dämpfe, einem möglichen Wegfall einer Nachhärtung und einer ausgezeichneten Versand- und l.agcrfähigkeil. Trot/dcm ist dieses Vernctzungsmitlclsysiem bezüglich mancherlei Eigenschaften noch nicht als optimal anzusehen, so daß beispielsweise die Vulkanisationsgeschwindigkeit damit versetzter vulkanisierbarcr Massen noch immer sehr zu wünschen übrig läßt.
Das aus obiger US-PS bekannte Vernctzungsmittelsyslcm wird gemäß US-PS 35 06 624 nun /war durch zusätzliche Verwendung eines N-subsliluicricn Monooiler liisrriiilcimids verbessert, wodurch sich bei ausreichender ViilkanisalionsgcM hwindigkcil der /usät/liche Voricil einer besseren Verarbcilungssiclicrlicit ergibt, läßt |i"loch trotzdem, insbesondere was die damit er/ielbare Vulkanisationsgcschwindigkc.il betrifft, noch sehr zu wünscheί übrig.
.'\nfi!ahc ilei I ifindiinir lsi diihei die SiliaffuiK' einci vulkanisierbaren Masse aus einem Halogen und Epoxygruppen enthaltenden Aerylsäureesterpolymerisat, das sich durch Verwendung eines besonderen Vernetzungsmittelsystems durch besondere Eigenschaf ten und vor allem durch eine sehr hohe Vulkanisationsgeschwindigkeit auszeichnet und weitere Nachteile der diesbezüglichen bekannten vulkanisierbaren Massen nicht kennt Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nun durch die
ι ο aus den Patentansprüchen hervorgehende, vernetzungsmittelhaltige, vulkanisierbare Masse gelöst
Die überraschende technische Fortschrittlichkeit dieser vulkanisierbaren Masse gegenüber dem nächstliegenden Stand der Technik geht aus in den
ι s Ausführungsbeispielen enthaltenen vergleichenden Untersuchungen hervor.
Unter Halogen oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat werden allgemein folgende Stoffe verstanden: halogen haltige Acrylalpolymere, bei
2i) denen es sich normalerweise um Copolymere aus einem Aikyiacrylat, besonders einem niederen Alkylacrylat, und einer kleineren Menge eines damit verträglichen Vinyl- oder Allylmonomeren, das ein Hologenatom, im allgemeinen ein Chloratom enthält handelt Weiter
r> gehören hierzu auch Copolymere aus einem oder mehreren niederen Alkylacrylaten mit einem halogenhaltigen Monomeren, Copolymere aus einem oder mehreren Alkylacrylaten mit anderen damit verträglichen Acrylatmonomeren. darunter
κι Alkoxyalkylacrylate, Alkylthioalkylacrylaie. Alkoxythioalkylacrylate, Cyanalkylacrylate, Cyanalkoxyalkylacrylate und
r» Cyanthioalkylacrylate.
mit einem halogenhaltigen Monomeren, und Copolymere der oben gem. jnlcn Monomeren mit anderen damit verträglichen Vinylmonomeren, zum Beispiel Acrylnitril, zusammen mit einem halogenhaltigen Monomeren.
4M Die Acrylsäurekomponentc der Masse bilden ein oder mehrere niedere Alkylacrylate. d. h. Ester aus Acrylsäure und einem Alkohol mit etwa I bis 8 Kohlenstoffatomen, /um Beispiel Methyl-, Äthyl-, n-Butyl-, n-Hcxyl- und n-Octylacrylal. Zu den damit
η verträglichen halogenhaltigen, vorzugsweise chlorhaltigen Comonomercn gehören beispielsweise Vinylchloracclal. Vinylchlorpropionat, Allylchlorpropionat. 2-Chloräthylvinylälhcr, 2-Chlorälhylacrylat und dergleichen sowie chlorhaltige Monomere ('fr Formel
Il
O O
Il Il
CI-CHi-C-C)-CII3-CII-ClI2-O-C-C=CH2
CII,
und
CI-CH,-C-O C
cn
Darunter fallen auch die ('hloroprcnclasiomercn. zu denen nicht nur Polymere aus 2 ( hlor-I-J-butadien, sondern auch Copolymere davon mit Vin>l oiler Diennioiiomcren gehören, in denen Chloropren das I l.iuplmononier ist.
Die epoxyhaltigen Acrylatelaslomeren schließlich Minfassen sowohl Homopolymere als auch Copolymere aus einem oder mehreren copolymerisierbaren Monomeren, zum Beispiel Ätbylycrylat, Allylglycidylä ther und Glycidylmethacrylat.
Beispiele für geeignete Copolymere sind solche aus Äthylacrylat und etwa 5 Gewichtsprozent Chloräthylvinyläther. Copolymere aus Äthylacrylat und etwa 5 Gewichtsprozent 2-Chloräthylacrylat und Copolymere aus etwa 70 Gewichtsprozent Äthylacrylat oder mehr und bis zu 15 Gewichtsprozent Vinylchloracetat Mit besonderem Vorteil kann die Erfindung für die Vulkanisation von Copolymeren aus Äthylacrylat und Vinylchloracetat (das Produkt der Copolymerisation von etwa 5% Vinylchloracetat und 95% Äthylacrylat), Copoiymeren aus Äthyl- und Butylacrylat, Methoxyäthyl- oder Äthoxyäthylacrylat und Vinylchloracetat und Copolymeren aus Butylacrylat, Cyanäthylacrylat und Vinylchloracetat angewandt werden. Normalerweise macht das halogen- oder epoxyhaltige Monomere einen kleineren Anteil der gesamten Monomermischung aus, zum Beispiel bis zu etwa 10 Gewichtsprozent. Die Halogen- oder Epoxygruppen in den oben definierten Polymeren werden manchmal als aktive Gruppen bezeichnet, wenn auf elastomere Polymere Bezug genommen wird. Der Grund dafür liegt darin, daß es bekannt ist, daß Polymere, die solche Gruppen enthalten, leichter vulkanisiert werden, wodurch die Vulkanisation von besonderen Zubereitungen ermöglicht wird, die gewöhnlich nicht leicht vulkanisierbar sind. Solche Elastomeren sind wegen ihrer ausgezeichneten Beständigkeit gegen Verschlechterung infolge Wärmeeinwirkung von besonderem Interesse. Sie weisen vermutlich von allen technischen Kautschuken mit Ausnahme einiger Silicone und eis.iger hochfluorierter Elastomerer, die für Sonderanwendungen erzeugt werden, die besten derartigen Eigenschaften auf. Die Polymeren sind ferner in hohem Maße gegen Bruch bei Biegebeanspruchung, bleibende Verformung. Ozon. Ultraviolcttlicht, Mineralöle und Gasdiffusion beständig.
Zur Vulkanisation nach der Erfindung wird das unvulkanisierlc Elastomer mit Schwefel, dem Natriumodcr Kaliumsalz von 2-Älhylhcxansaurc und anderen Additiven vermischt. Das Compoundicren kann in üblicher Weise auf einem Kaulschukmischwal/werk erfolgen. Der conipoundierie Kautschuk wird dann bei erhöhter Temperatur, /um Beispiel in einer crhit/ien Form, gehärtet.
Die verwendete Schwefelmcnge soll 0,05 bi.; 2.5%
und vorzugsweise 0,2 bis 1%, bezogen auf das Gewicht des Elastomeren, betragen.
Die verwendete Menge an Natrium- oder Kalium-2-äthylhexanoat soll 0,5 bis 7%, und vorzugsweise 2 bis ϊ 5%, bezogen auf das Gewicht des Elastomeren, ausmachen.
Wenn ein Maleimid in Verbindung mit Schwefel und dem 2-Äthy|hexansäurealkalimetallsalz verwandet wird, kann seine Menge je nach dem besonderen Zwisck, für
Ki den das System bestimmt ist, in einem weiten Bereich schwanken. Normalerweise wird das Maleimid in einer Menge von etwa 0,25 bis 5 Gewichtsprozent und vorzugsweise 0,5 bis 1,5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Elastomeren, angewandt Im a'lgemei-
ΐϊ nrn nehmen mit zunehmender Maleimidmenge die Härtungsgeschwindigkeit und der Härtungsgrad bei höchstens geringer Abnahme der Verarbeitungssicherheit zu, wenn die Menge an Schwefel und Alkafimetall-2-äthyIhexanoat konstant bleibt.
-Ii Bei der Compoundierung des Elastomeren können Additive, die normalerweise beim Compoundieren von Elastomeren angewandt werden, zugesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Ruß, andere Füllstoffe, Pigmente, Antioxydantien, Stabilisatoren und andere
j> übliche Hilfsstoffe. Manchmal werden zur Verzögerung der Härtung organische Säuren, zum Beispiel Stearinsäure, zugesetzt, woearch sich ein weiteres Mittel zur Steuerung der Härtungsgeschwindigkeit ergibt.
Durch die folgenden Beispiele wird die Erfindung
«ι näher erläutert. Teile sind Gewichisteile, und auf 100 Teile des synthetischen elastomeren Polymeren bezogen.
Beispiel I
r. Eine Grundmasse wird aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Elastomer1) 400 Teile
FEF-Ruß 240 Teile
Stearinsäure 8 Teile
Antioxydans2) 8 Teile
Schwefel 1,2 Teile
') Copolymerisat aus 94% einer Mischung von 85 Teilen Äthylacrylat und 15 Teilen Butylacrylat mit 6% Vinylchloracetat
2) Di-beta-nnpthyl-p-phenylendiamin
Diese Masse wird in vier gleiche Teile aufgeteilt und folgendermaßen compoundicrt:
ücwichtslcilc Λ
I)
Natridmolcat 3,5 -
lillcnheinkÜBelchcn') - 3,5
Natrium-und Kaliumstcarat (2 : I) -Natrium-2-athylhcxanoat
/ug-Dehnungsvcrhalten: 15 Minuten bei I6ft C (330 °l·') gehärtet
3,5
3,5
Modulus bei 100%, kg/cm (psi) 45,7 (650) 38,7 (550) 45,7 (650) 84,4 (1200)
Zugfestigkeit, kg/cm' (psi) 105. 5 (15(X)) 101.9(1450) 102, 6 (14Ml) 119,5 (17(K))
l-'longation, % 270 290 200 150
Shorc-A-Hiirte 70 (.9 72 75
) I hiiintsiichlich Nalriumslcnral: Λη,ιΙ
emihl H.."Wi% Nil. 0.2(>% K.
Die vorstehenden Werte zeigen, daß Natrium-2-äthylhexanoat eine raschere Härtung als Natriumoleat, Natriumstearat oder Mischungen aus Natrium- und Kaliumstearat ergibt. Das Vulkanisat erreicht in der gleichen Zeit einen höheren Härtungsgrad, wie der höhere Modulus, die höhere Zugfestigkeit, die geringere Elongation bei Bruch und die höhere Härte zeigen.
Beispiel 2
Eine Grundmasse wird aus folgenden Bestandteilen hergestellt:
Elastomer von Beispiel 1 100 Teile
FEF-Ruß 60 Teile
Stearinsäure 0,5 Teile
Schwefel 0.25 Teile
Die Masse wird mit 4,0 Teilen Natrium-2-äthylhexanoai versetzt. Zu einer gleichen Masse werden 4,0 Teile Natriumoleat gegeben. Die beiden Massen werden auf einem üblichen 2-Walzenkautschukmischwerk compoundiert und in einer Form 15 Minuten bei 166°C (330° F) gehärtet.
Monsanto-Schwingscheibenrheometer bei 166 C
(330 °F)
Maximale Härtungsrate 4,4 0,9
Zunahme des Dreh- 4,28 (24) 0,71 (4)
moments in 5 Min.,
cm · kg (in. lbs.)
Zug-Dehnungsverhalten: 15 Minuten bei 166 C
(330 0F) gehärtet
Modulus bei 100%, 87,9 (1250) 64,0 (910)
kg/cm2 (psi)
Zugfestigkeit, kg/cm2 123,7(1760) 123,0(1750)
Elongation, %
Shore-A-Härte
140
65
190 68
Die vorstehenden Werte zeigen, daß Natrium-2-äthylhexanoat eine fast fünfmal schnellere Härtung als Natriumoleat ergibt, wobei eine sechsfache Zunahme des Drehmoments in der gleichen Zeitdauer erreicht wird. Das Zug-Dehnungsverhalten zeigt, daß mit Natrium-2-äthyIhexanoat ein höherer Härtungszustand als mit Natriumoleat erzieit wird.
Beispiel 3 Es werden folgende Massen hergestellt:
100
0,3
4
100 60
0,3
100
60
0,3
!00 60
Elastomer1)
FEF-Ruß
Antioxidans2)
Stearinsäure
Schwefel
Natrium-2-äthyl-
hexanoat')
Kaliumstearat
Natriumstearat
Natriumoleat
') 95% Äthylacrylat - 5% Vinylchloracetal.
2) Di-beta-naphthyl-p-phenylendiamin.
■) 5,7 Teile einer 70prozentigen wäUssrigcn Lösung.
Diese Massen werden auf einem üblichen 2-Walzenkautschukmischwalzwerk compoundiert und 10 Minuten bei 166° C (330° F) gehärtet.
Zug-Dehnungsverhalten
Modulus bei 100%, kg/cW (psi)
Zugfestigkeit kg/cm2 (psi)
Elongation, %
Shore-A-Härte
Monsanto-Schwingscheibenrheometer bei 166 C (330 0F) Max. Härtungsrate
Zeit bis 90% der vollen Härtung, Min.
Max. Drehmoment, kg · cm (in. lbs.)
90,0(1.780) 55,9 (795)
134,3 (1910) 133,6 (1900)
160 250
72 68
166 C (330 0F)
4,1 3,1
17 20
11,60(65) 7,50 (42)
35,2 (500)
104,0(1480)
360
0,9
32,5
7.50 (42)
45,7 (650;
109,7(1560)
210
1,4
28,5
R.48 (47,5)
Die ZugDehnungswcrte zeigen, daß Masse A einen höheren Härtungszustand als B. C oder D in der gleichen Zeitdauer err icht. wie sich aus dem höheren Modulus, der höheren Zugfestigkeit, der niedrigeren Plnngation und '!er höheien Härte ergibt. Die Rheomcterwertc /eigen eine weit raschere I lärtungsgo schwindigkeit für Masse Λ und einen höheren Härtungsgrad in kürzerer Zeit.
Beispiel 4 Es werden folgende Massen hergestellt:
Zugdehnungsverhalten
Λ _ B - 4
Elastomer1) 100 100
FEF-RuB 60 60
Antioxidans') 2 2
Stearinsäure 2 2
Schwefel 0,3 0,3
Natrium-2-äthylhexanoat3) 4
Natriumstearat
1I 42% Äthylacrylal - 29% Butylacrylat - 23% Methoxyäthylacrylat - 6% Vinylchloracelat
;) Di-beta-naphthyl-p-phenylendiamin.
'ι 5." Teiie einer Töprozeniigen Lösung in Wasser.
Die Massen werden auf einem üblichen Zweiwalzen-Walzmischwerk compoundiert und 10 Minuten bei 166° C (330° F) gehärtet.
Modulus bei 100%. 78,8(1125) ι 3,0 20,3 (290)
kg/cm2 (psi) 17,5
Zugfestigkeit, kg/cm2 112,7(1610) 70,4 (1005)
(psi) 10,00 (56)
Elongation, % 150 340
Shore-A-Härte 70 60
Monsanto-Schwingscheibenrheometer bei 166 C
(330 0F)
Maximale Härtungsrate 0,5
Zeit bis 90% der 42,5
vollen Härtung, Min.
Max. Drehmoment, 5,71 (32)
kg · cm (in lbs.)
Sowohl die Zug-Dehnungswerte als auch die Rheometerergebnisse bestätigen, daß A schneller härtet als B und in kürzerer Zeit einen höheren Härtungsgrad erreicht.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat, wobei die Masse bezogen auf 100 Gewichtsteile des Polymerisats
(a) 0,05 bis 24 Gewichtsteile Schwefel und
(b) 0,5 bis 7 Gewichtsteile eines Natrium- oder Kaliumsalzes einer aliphatischen Carbonsäure enthält,
DE19722231663 1971-06-30 1972-06-28 Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen- oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat Expired DE2231663C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US15860171A 1971-06-30 1971-06-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2231663A1 DE2231663A1 (de) 1973-01-11
DE2231663B2 true DE2231663B2 (de) 1980-07-10
DE2231663C3 DE2231663C3 (de) 1981-05-07

Family

ID=22568890

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722231663 Expired DE2231663C3 (de) 1971-06-30 1972-06-28 Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen- oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat

Country Status (11)

Country Link
JP (1) JPS5610350B1 (de)
AU (1) AU464629B2 (de)
BE (1) BE785583A (de)
CA (1) CA976696A (de)
CH (1) CH574470A5 (de)
DE (1) DE2231663C3 (de)
FR (1) FR2143799B1 (de)
GB (1) GB1367844A (de)
IT (1) IT958268B (de)
NL (1) NL7207789A (de)
SE (1) SE392280B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS61100962U (de) * 1984-12-10 1986-06-27

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3458461A (en) * 1965-09-01 1969-07-29 American Cyanamid Co Halogen-containing elastomers vulcanized with sulfur and a salt of a carboxylic acid

Also Published As

Publication number Publication date
IT958268B (it) 1973-10-20
BE785583A (fr) 1972-12-29
FR2143799B1 (de) 1977-01-14
NL7207789A (de) 1973-01-03
DE2231663A1 (de) 1973-01-11
GB1367844A (en) 1974-09-25
JPS5610350B1 (de) 1981-03-07
AU4276372A (en) 1973-11-29
CH574470A5 (de) 1976-04-15
CA976696A (en) 1975-10-21
DE2231663C3 (de) 1981-05-07
FR2143799A1 (de) 1973-02-09
AU464629B2 (en) 1975-09-04
SE392280B (sv) 1977-03-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0000583B2 (de) Hochschlagzähe Polyamidmasse und deren Verwendung in Formkörpern
DE2348177A1 (de) Schlagfeste thermoplastische formmassen
DE1745520B2 (de) Verfahren zur herstellung von vulkanisierbaren elastomeren
DE1260135B (de) Schlagfeste thermoplastische Formmassen
DE2255170B2 (de) Waermehaertbare fluorpolymerisatmasse und verfahren zur herstellung von formkoerpern
DE3878786T2 (de) Kautschukmischung.
DE1204407B (de) Verfahren zur Herstellung von Mischpolymerisaten
DE2758946A1 (de) Elastomermasse
DE1470861A1 (de) Verfahren zum Haerten carboxylgruppenhaltiger Kautschuke
DE1033899B (de) Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Produkte
DE1493762A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Aminopolycarbonsaeuren
DE1569398A1 (de) Thermoplastische Spritzgussmasse
DE1694413A1 (de) Stoffzusammensetzung auf Grundlage von Polyvinylchlorid
DE2231663B2 (de) Vulkanisierbare Masse aus einem Halogen- oder Epoxygruppen enthaltenden Acrylsäureesterpolymerisat
DE2234430A1 (de) Verfahren zur herstellung von pvcmassen
DE1171605B (de) Verfahren zur Herstellung von Vulkanisaten aus synthetischen Elastomeren
DE2435906B2 (de) Polymere Formmasse
EP0004032B1 (de) Stabilisierte Vinylchloridhomo- oder -copolymerisatmischungen, Verfahren zur Stabilisierung ihrer wässrigen Dispersionen und Verwendungen dieser Dispersionen
DE1720802B2 (de) Thermoplastisch-elastische Formmassen
DE2030325C3 (de) Wärmebeständige Harzmassen
DE2358112A1 (de) Zu elastomeren vulkanisierbare polyacrylatmassen
DE2356656A1 (de) Chloroprengummi
DE1544960B2 (de) Stabilisierte halogenhaltige vinylpolymensate
DE1262594B (de) Verfahren zum Vulkanisieren von Mischpolymerisaten
DE2418705A1 (de) Oelbestaendige und alterungsbestaendige elastomere

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8328 Change in the person/name/address of the agent