DE223073C - - Google Patents

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DE223073C
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carbide
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gasified
container
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
    • C10H21/02Packages of carbide for use in generators, e.g. cartridges

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223073 KLASSE 26 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1909 ab.
Bei Acetylenentwicklern, welche für Wasserzulauf zum Carbid gebaut sind, macht sich der Übelstand . geltend, daß bei Füllung des Carbidbehälters mit der maximal zulässigen Carbidmenge das zulaufende Wasser das zunächst liegende Carbid zersetzt und bei Aufhören des Zulaufes einen dicken Brei bildet, der bei neuerlichem Zulauf das Eindringen des Wassers zu dem übrigen Carbid verhin-
to dert. . .
Dieser zähe Schlamm fließt nur sehr schwer
und bei nur sehr reichlicher Bespülung ab, ein Erfordernis, dem jedoch bei den meisten Apparaten mit Wasserzulauf zum Carbid nicht entsprochen werden kann.
Die obere Carbidschicht zieht die Feuchtigkeit dieses Schlammes an und wird infolgedessen außerordentlich heiß, kommt sogar zum Glühen. Außerdem backt diese obere Schicht derart zusammen, daß sie ein kompaktes Ganzes bildet und^ kein Wasser mehr zudringen läßt.
Um diesem Ubelstand entgegenzutreten, sind Entwickler gebaut worden, bei welchen die jeweils auf einmal zu vergasenden Carbidmengen sich in übereinander angeordneten und voneinander unabhängigen Behältern befinden, in welche das Wasser der Reihe nach eindringt.
Es sind des ferneren Entwickler bekannt geworden aus übereinander angeordneten, im Durchmesser sich verjüngenden Behältern, zu dem Zwecke, das aufsteigende Wasser am Rande überlaufen zu lassen.
In beiden Fällen stehen, wie erwähnt, die. Behälter übereinander und stellen nach oben offene Kasten dar, die mit Carbid beschickt werden, und das eindringende Wasser füllt die bei der Beschickung entstehenden Zwischenräume. Die Erhebung des Wasserniveaus ist bis zur ganzen Höhe der übereinander gelagerten Behälter erforderlich, und das Wasser muß immer höher bis über die Oberkante des höchsten Behälters ansteigen.
Demgegenüber hat die gewählte Anordnung den Vorteil, daß bei einem bestimmten Niveauunterschied, wie er beispielsweise bei Acetylenapparaten nach dem Verdrängersystem gegeben ist, die übereinander gelagerten Behälter sich selbsttätig dem Verbrauch entsprechend ins Wasser senken.
In beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 bis 4 die Ausführungsform eines solchen Carbidbehälters. Er besteht aus einer beliebigen Anzahl Etagen, deren Durchmesser, und Seitenwandhöhe der jeweils zu vergasenden Carbidmenge angepaßt ist. Bei einer zulässig höchsten Carbidfüllung von beispielsweise 2 kg und einem Gasometerinhalt von 100 1 werden sechs Etagen für je 1Z3 kg angeordnet werden, welche nacheinander zur Vergasung gelangen (1 kg Carbid = 300 1 Acetylen).
Die unterste Etage 1 ist an einem Gestell, in der Zeichnung an der Stange 6, fest. Die oberen Etagen 2, 3, 4, 5 usw. sind jede für sich mittels Führung auf der Stange 6 bzw. an dem Gestell verschiebbar. Ist der Carbidinhalt der ersten Etage vergast, sinkt die zweite Etage von selbst nach usw.
Die Etagen verschieben sich teleskopisch ineinander, was dadurch erreicht wird, daß jede obere Etage einen etwas geringeren
Durchmesser als die darunter befindliche hat, so daß sie zuletzt ganz ineinandersitzen (Fig. 4). Der Carbidschlamm der einzelnen Etagen wird durch die teilweise offenen Seitenwände herausgeschwemmt Die Etagenböden sind natürlich Vollbleche, also nicht gelocht, um zu verhindern, daß bei Wasserzutritt und folgender rapider Entwicklung Wasser von einer unteren nach einer oberen Etage spritzt.

Claims (1)

  1. Patent-Ans PR υ cn:
    Carbidbehälter aus einzelnen übereinander gelagerten Abteilungen, dadurch gekennzeichnet, daß diese in ihren Abmessungen nach oben hin abnehmen und mittels einer Führung teleskopisch bewegbar sind, so daß sie dem Carbidverbrauch entsprechend mehr oder weniger tief ineinander versinken können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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