DE223040C - - Google Patents
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- DE223040C DE223040C DENDAT223040D DE223040DA DE223040C DE 223040 C DE223040 C DE 223040C DE NDAT223040 D DENDAT223040 D DE NDAT223040D DE 223040D A DE223040D A DE 223040DA DE 223040 C DE223040 C DE 223040C
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- coulter
- machine
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F5/00—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
- E02F5/02—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches
- E02F5/12—Dredgers or soil-shifting machines for special purposes for digging trenches or ditches with equipment for back-filling trenches or ditches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ziehen von Drainagegräben, bei welcher das
körnige Drainagematerial selbsttätig einem hoh-. len Schar zugeführt wird.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß das Schar durch geeignete
Übertragungsmittel von der Radachse der Maschine aus entsprechend dem Fortschreiten
der Maschine selbsttätig in senkrechter Richtung . 10 verstellt wird zwecks Erzielung geneigter Gräben.
Bei den bis jetzt bekannten Maschinen wird diese Verstellung des Schars mittels Hand
besorgt, wodurch eine besondere Bedienung zu diesem Zweck erforderlich ist und außerdem
keine so regelmäßige Arbeitsweise erzielt werden kann, weil es unmöglich ist, die Verstellung des
Schars der Fortbewegungsgeschwindigkeit der Maschine genau anzupassen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Drainagematerial mittels eines
Elevators aus einem Vorratsbehälter in 'einen dem Schar aufgesetzten Trichter und von hier
aus durch eine besondere Fördervorrichtung in den Hohlraum des Schars befördert wird, wobei
beide Fördervorrichtungen entsprechend dem Fortschreiten der Maschine angetrieben werden.
Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, in dem Schütteltrichter stets annähernd die gleiche
Füllung an Drainagematerial zu haben, da sonst eine gleichmäßige Verteilung dieses letzteren,
in dem gebildeten Graben nicht erzielt wird. Ein weiteres Ernndungskennzeichen ist noch
darin zu erblicken, daß am Auslauf des Schars ein verstellbarer Schieber vorgesehen ist zum
Zweck, die Stärke der Schichten des Drainagematerials regeln zu können.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, teilweise im
Schnitt, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 eine Vorderansicht derselben.
Auf dem Gestell a, an welchem die Räder b, c
angebracht sind, kann irgendwelcher geeignete Motor angeordnet sein, jedoch könnte man
auch die Maschine von irgendwelcher anderen motorischen Kraft schleppen lassen. Auf dem
Maschinengestell ist ein Behälter d für den gebrannten Ton oder das sonstige Drainagematerial
angebracht, welches durch ein Becherwerk e aus diesem Behälter nach der Gebrauchsstelle übergeführt wird. Auf der Achse des
Rades c sitzt eine Schnecke f, welche in Eingriff mit dem Schneckenrade g steht, dessen
senkrechte Welle h ein Kegelzahnrad k am Oberende trägt. Mit diesem Kegelzahnrade k
kann das eine oder andere Kegelzahnrad m in Eingriff gebracht werden. Die Räder m sitzen
auf einer von dem Träger fi getragenen Welle n,
welche am Ende q vierkantig ausgebildet ist, damit auf diese Welle eine Kurbel gesetzt werden
kann, um die Welle von Hand drehen zu können. Auf der Welle η sitzen ferner zwei
Schnecken s, die in Eingriff mit den Schneckenrädern t stehen. Die Wellen dieser Schneckenräder
tragen Zahnräder u, die in die Zahnstangen ν eingreifen, wobei letztere an den. Seiten
ίο eines gleitbaren Behälters w befestigt sind. Der.
Boden dieses rechtwinkligen Behälters ■ w ist trichterförmig ausgestaltet und geht in einen
Kanal ζ über. In diesem Kanal vermag sich eine archimedische Schraube 2 zu drehen, welche
das Drainagematerial nach dem Boden des mit der Maschine gezogenen Grabens führt. Am
Unterende des Behälters w und unterhalb des Kanals ζ ist die Grabenschaufel 3 angebracht,
welche an der Vorderseite ein gekrümmtes Messer 4 aus Stahl trägt, welches sich nach hinten
verbreitert und nach hinten einen Hohlraum 5 bildet, durch welchen das Drainagematerial
nach unten geleitet wird. Am Hinterende der Grabenschaufel ist ein verstellbarer.
Schieber 6 angeordnet, welcher höher oder tiefer eingestellt werden kann, um hierdurch
die Dicke der auf den Boden des Grabens aufgetragenen Lage zu regulieren.
In dem Behälter w ist ein Gehäuse 7 angebracht,
welches das Kegelzahnradgetriebe 8 umschließt. Das eine Rad 8 sitzt auf der Achse
der Schraube 2, während das andere Zahnrad durch das Kegelzahnrad 9 seinen Antrieb erhält.
Letzteres steht mit dem Zahnrad 10 auf der senkrechten Welle 11 in Eingriff. Unterhalb
des Zahnrades 10 ist ein Arm 12 angebracht, der an dem Behälter w sitzt und somit mit
diesem Behälter auf- und abwärts bewegt wird. Das Oberende der Welle n ist vierkantig und
ragt durch ein entsprechendes Loch des Rades 10, so daß der Antrieb bei der Auf- und Abwärtsbewegung
des Behälters w nicht unterbrochen wird. Am Unterende der Welle 11 sitzt
ein Kegelrad 13, welches von einem entsprechenden Rad angetrieben wird; die Welle des letzteren
trägt ein Zahnrad 14, das in Eingriff mit dem großen Zahnrad 15 steht. Die Welle des
letzteren trägt ein Kettenrad 16, das durch eine Kette 17 mit dem größeren Kettenrad 18 in
Verbindung steht, welches von der Achse des Hinterrades c angetrieben wird.
Das Becherwerk e wird von der Welle angetrieben, auf welcher das Zahnrad 14 sitzt. Auf
derselben Welle sitzt ein Kettenrad, welches durch die Kette 19 mit dem Kettenrad 20 verbunden
ist, wobei letzteres auf der Welle sitzt, welche das Zahnrad 21 trägt. Letzteres kämmt
mit dem Zahnrad 22, welches das Becherwerk e antreibt.
Das Drainagematerial wird aus dem Behälter d durch das Becherwerk e in den Behälter
w übergeführt, um von hier aus durch die Schraube 2 durch den Kanal ζ nach dem
Boden des gezogenen Grabens geführt zu werden. Das Schar 3 wird bei Beginn der Arbeitsperiode
so eingestellt, daß der Graben die gewünschte Tiefe erhält, so daß bei der Bewegung
der Maschine das Schar 3 sich sehr langsam selbsttätig durch die Schneckenradgetriebe hebt,
welche eine Verschiebung der Zahnstangen ν bewirken. Man könnte -dieses Schneckenradgetriebe
auch dadurch ausschalten oder in umgekehrter Richtung laufen lassen, daß man die
Kegelzahnräder m vollkommen außer Eingriff mit dem Rad k bringt oder das eine oder
andere Zahnrad m einschaltet. Man könnte auch das Schar 3 durch die Drehung der Welle η
mit der erwähnten Handkurbel von Hand anheben. Der Antrieb der erwähnten Einrichtung
wird zweckmäßig von den Rädern des Fahrzeuges abgeleitet und erfolgt zweckmäßig mit
Hilfe von Schubklinkeneinrichtungen, welche als Ersatz von Ausgleichsgetrieben Verwendung
finden können. Die Schneidkante des Schars kann leicht auswechselbar gemacht werden. Um
die Maschine in schwerem Boden gebrauchen zu können, könnte man vor dem beschriebenen
Schar eine oder mehrere Vorschare aus Stahl anordnen, durch welche dann ein Teil des
Bodens weggenommen wird, um die Beanspruchung auf das teilweise hohle Schar zu vermindern.
Man könnte auch vor dem Schar einen Pflug mit einfachem oder doppeltem Streichbrett anbringen, um mit diesem den
oberen Teil des Bodens etwa 30 cm tief wegzunehmen und somit die Arbeit für das Schar
zu erleichtern. Wird zum Antrieb eine außerhalb der Maschine befindliche Antriebskraft verwandt,
so kann das Schleppseil an dem Maschinenrahmen oder an der Vorderkante des
Schars in beliebiger Höhe angebracht werden. Zweckmäßig stellt man die Maschine so ein,
daß sich das Schar um etwa 30 cm auf eine Länge von etwa 300 m hebt. Für gewöhnlich
wird die Ausdehnung des Erdbodens ein Schließen des Grabens bewirken, jedoch könnte
man nötigenfalls auch an dem Schar -vorspringende
Zähne oder zwei kleine Scheiben an der Rückseite des hohlen Schars zur Erreichung
dieser Wirkung anbringen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum Ziehen von Drainagegräben, bei welcher das körnige Drainagematerial selbsttätig einem hohlen Schar zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schar durch geeignete Übertragungsmittel von der Radachse der Maschine aus entsprechend dem Fortschreiten der Ma- iaoschine selbsttätig in senkrechter Richtung verstellt wird zwecks Erzielung geneigter Gräben.Maschine nach Anspruch i, dadurchgekennzeichnet, daß das Drainagematerial mittels eines Elevators aus einem Vorratsbehälter in einen dem Schar aufgesetzten Trichter und von hier aus durch eine besondere Fördervorrichtung in den Hohlraum des Schars befördert wird.3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslauf des Schars ein verstellbarer Schieber (6) vorgesehen ist, zum Zweck, die Stärke der Schichte des Draihagematerials regeln zu können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.Berlin. tiEbRUöCT IN der rMChsBrUCkereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223040C true DE223040C (de) |
Family
ID=483892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223040D Active DE223040C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223040C (de) |
-
0
- DE DENDAT223040D patent/DE223040C/de active Active
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