DE222889C - - Google Patents

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DE222889C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 222889 KLASSE 21/. GRUPPE
AUGUST SCHAEFFER in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. März 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Aufzugswinde für elektrische Beleuchtungskörper, insbesondere für Bogenlampen mit vereinigtem Trag- und Leitungskabel. Der Erfindung gemäß wird der mit Kontaktfedern h ausgestattete Gehäusedeckel b gegenüber der mit den zugehörigen Kontaktstücken g versehenen Trommel d in der Trommelachsenrichtung zwecks Ein- und Ausschaltung des Kontaktes zwischen
ίο den Kontaktstellen g, h und * verschiebbar und nach Ausschaltung des Kontaktes derart gegenüber der Trommel verdrehbar angeordnet, daß eine unsymmetrisch geformte Einsteckkurbel in die durch die Verdrehung zur Deckung gebrachten, entsprechend unsymmetrisch geformten Öffnungen (z. B. k und I) des Deckels und der Trommel eingeführt werden kann. Die Anordnung gemäß der Erfindung hat den bekannten Anordnungen gegenüber, bei denen die Sperrung der Trommel durch die Kontaktstücke selbst bewirkt wird, unter anderem den Vorteil, daß die Kontakte nicht dauernd durch die an dem Seile hängende Last beansprucht werden und somit Beschädigungen weniger ausgesetzt sind. Bei der Ausführungsform gemäß der Erfindung ist das Gehäuseinnere dauernd nach außen hin abgeschlossen, so daß ein zufälliges Berühren der Kontakte und ein Eindringen von Schmutz in das Gehäuse ausgeschlossen ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Aufzugswinde mit teilweise abgebrochenem Gehäusedeckel, Fig. 2 eine Seitenansicht und einen Längsschnitt durch die Aufzugswinde bei geschlossenen Kontakten, Fig. 3 dasselbe bei geöffneten Kontakten. In dem Windengehäuse a, dessen Deckel b in der Achsenrichtung verschiebbar und um die Hauptachse drehbar mittels der Schrauben c (Fig. 1) an dem Gehäuse α befestigt ist, ist die Trommel d gelagert. Ein Ring e verhindert die Längsverschiebung der Trommel im Gehäuse. An dem Gehäuse a und entsprechend am Gehäusedeckel b sind exzentrisch gelegene Ansätze f (Fig. 1) angebracht, welche, solange der Gehäusedeckel sich nicht in der höchsten Lage befindet, die Drehung des Gehäusedeckels auf dem Gehäuse verhindern. An der Trommel d sind isoliert Kontaktstücke g angebracht, welche bei niedergedrücktem Gehäusedeckel durch die Kontaktfedern h (Fig. 2) mit den am Gehäuse angebrachten Messerkontakten i verbunden werden. Im allgemeinen decken sich die im Gehäusedeckel angebrachte Aussparung k (Fig. 1) und die in der Trommelnabe angebrachte Aussparung I nicht. Soll die Kurbel η zwecks Drehung der Trommel in deren Nabe hineingesteckt werden, so wird der Gehäusedeckel herausgezogen und gedreht, bis die Aussparungen k und I zur Deckung gelangen. Das Herausziehen und die Drehung werden ermöglicht durch die Form der Aussparung m, durch welche der Gehäusedeckel mittels der Schrauben c geführt wird. Nach Einstecken der Kurbel η ist nunmehr nach Lösung der
Trommelsperrung ein Drehen und somit ein Auf- und Abwinden des kombinierten Trag- und Leitungsseiles des Beleuchtungskörpers möglich. Infolge der segmentförmigen Ausgestaltung der Kontaktstücke g und der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausgestaltung des Führungsschlitzes m ist auch, wenn die Winde fehlerhaft bedient wird, d. h. wenn mit der Drehung der Trommel nicht genau an der vorgeschriebenen Stelle aufgehört wird, eine richtige Einschaltung der Kontakte nach dem Herausziehen der Kurbel gesichert. Der Stift ο dient als Anschlag für die einzusteckende Kurbel. Er soll verhindern, daß die Kurbel zu weit in die Einstecköffnung hineingleitet, in dem Fall, daß durch fehlerhafte Bedienung die Aussparungen k und I bei geschlossenen Kontakten zur Deckung gelangen. Nachdem der Beleuchtungskörper wieder in seine Gebrauchsstellung zurückgeleitet ist, wird die Kurbel herausgezogen, der Gehäusedeckel zurückgedreht, so daß die exzentrisch liegenden Ansätze f des Gehäuses und des Gehäusedeckels zur Deckung gelangen, und darauf der Gehäusedeckel auf das Gehäuse geschoben. Durch dieses Einschieben des Deckels werden die Kontakte wieder geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Aufzugswinde für elektrische Beleuchtungskörper, insbesondere für Bogenlampen mit vereinigtem Trag- und Leitungskabel, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Kontaktfedern (h) ausgestattete Gehäusedeckel (b) gegenüber der mit den zugehörigen Kontaktstücken (g) versehenen Trommel (d) in der Trommelachsenrichtung zwecks Ein- und Auschaltung des Kontaktes zwischen den Kontaktstellen (g, h, i) ver- schiebbar und nach Ausschaltung des Kontaktes derart' gegenüber der Trommel verdrehbar angeordnet ist, daß eine unsymmetrisch geformte, z. B. mit einer Nase versehene Einsteckkurbel in die durch die 4-5 Verdrehung zur Deckung gebrachten öffnungen (k und I) des ' Deckels und der Trommel eingeführt werden kann:
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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