DE222252C - - Google Patents

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DE222252C
DE222252C DENDAT222252D DE222252DA DE222252C DE 222252 C DE222252 C DE 222252C DE NDAT222252 D DENDAT222252 D DE NDAT222252D DE 222252D A DE222252D A DE 222252DA DE 222252 C DE222252 C DE 222252C
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coupling
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D47/00Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the following sets of groups: F16D1/00 - F16D9/00, F16D11/00 - F16D23/00, F16D25/00 - F16D29/00, F16D31/00 - F16D39/00, F16D41/00 - F16D45/00
    • F16D47/02Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the following sets of groups: F16D1/00 - F16D9/00, F16D11/00 - F16D23/00, F16D25/00 - F16D29/00, F16D31/00 - F16D39/00, F16D41/00 - F16D45/00 of which at least one is a coupling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 222252 KLASSE 47c. GRUPPE
Elastische ausriickbare Stabkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. April 1907 ab.
Wenn zwei Wellen durch eine Kupplung verbunden sind, so sind sie und die Kupplung der Gefahr des Bruches ausgesetzt, sobald das zu übertragende Drehmoment ein bestimmtes Maß überschreitet. Man hat, um diese Gefahr zu beseitigen, die Kupplungen als Rutschkupplungen ausgebildet, die ein Gleiten der beiden Kupplungshälften gegeneinander zulassen; die Wirkung dieser Rutschkupplungen'ist aber sehr ungleichmäßig und unsicher, da sie von der Reibungsziffer, deren Wert beständig schwankt, abhängt, und es sogar leicht vorkommen kann, daß sich . die Kupplungshälften an den Mitnehmerflächen festfressen, so daß ein Gleiten der Flächen gar nicht oder doch erst bei viel größeren Drehmomenten eintritt, als wünschenswert und zulässig ist. Durch den Gegenstand der Erfindung wird dieser Nachteil der Rutschkupphingen beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß die Kupplung nachgiebig ausgebildet wird und die Formänderung der nachgiebigen Kupplungsteile dazu nutzbar gemacht wird, die Überschreitung des zulässigen, von der Kupplung zu übertragenden Drehmomentes zu verhüten.
Die Einrichtung zur Sicherung der Kupplung gegen Überlastung kann beispielsweise in der Weise ausgebildet werden, daß bei Reibungskupplungen die nachgiebigen Kupplungsteile, sobald ihre Durchbiegung einen bestimmten Betrag erreicht hat, entweder unmittelbar oder mittelbar unter Vermittlung eines Gestänges oder sonstiger Hilfsteile eine dem Kupplungsdruck entgegen gerichtete Kraft ausüben oder auch eine Hilfskraft auslösen, welche den Kupplungsdruck so weit vermindert, daß nur ein bestimmtes Drehmoment übertragen wird.
In der Zeichnung sind solche Anordnungen dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen eine Stabkupplung, die bei Überschreitung eines gewissen Drehmomentes selbstätig ausgerückt wird. Wird bei ausgerückter Kupplung die Muffe α nach rechts bewegt, so werden die Scheiben b und c, die auf den federnden Stäben der einen Kupplungshälfte achsial verschiebbar angeordnet sind, mittels des Winkelhebels d und der in der Längsrichtung nachgiebigen Stange e aneinandergedrückt und nehmen die Scheibe η der anderen Kupplungshälfte mit. Das selbsttätige Ausrücken der Kupplung beim Anwachsen des Drehmomentes wird durch einen Hebel f bewirkt, der auf einem Ansatz g der Scheibe c um die Achse h drehbar gelagert ist. Wenn die Scheibe i der Kupplung mit den Anschlägen k sich gegen die Scheiben, b und c verschiebt, so dreht sich der Hebel f um die Achse h und drückt die Scheiben b und c auseinander, da die Entfernung I h an dem kurzen Arm des Hebels größer ist als die Entfernung m h. Dadurch wird die Kupplung gelöst. Wenn die Überlastung verschwindet, wird . der Hebel f durch Anschlag k wieder in die normale Mittellage zurückgeführt und die Kupplung wird wieder eingerückt.
Diese Kupplung wirkt also wie eine Rutsch-
kupplung, besitzt aber gegenüber den üblichen Bauarten den wesentlichen Vorzug, daß ihre Wirkung von der Größe der Reibungsziffer an den Mitnehmerflächen nicht oder nur unwesentlieh beeinflußt wird. Es kann in Anlagen, in denen zwischen Treibmaschine und Generator eine solche Kupplung eingebaut ist, ein Höchststromschalter im Stromkreis des Generators entbehrt werden. Dieser Vorteil ist unter anderem besonders in Förderanlagen und Walzwerken wichtig.
Man kann auch ausrückbare nachgiebige Kupplungen, auch wenn sie nicht als Reibkupplungen ausgebildet sind, so einrichten, daß sie ganz ausgerückt werden, wenn der Kupplungsdruck eine bestimmte Größe übersteigt, sich aber nicht von selbst wieder einrücken, wenn die Überlastung verschwindet. Das Einrücken der Kupplungen muß bei dieser Ausführung von Hand stattfinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elastische ausrückbare Stabkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß auf den an der einen Kupplungshälfte (i) befestigten elastischen Stäben zwei in eingerücktem Zustande der Kupplung federnd gegen eine mit der zweiten Kupplungshälfte verbundene Zwischenscheibe (n) gedrückte Reibscheiben (l·, c) achsial verschiebbar angeordnet sind, die beim Zurückbleiben gegenüber der ersten Kupplungshälfte bei Überschreitung der zulässigen Belastung der angetriebenen Welle durch Doppelwinkelhebel (f), die auf Ansätzen der einen Scheibe (c) drehbar gelagert sind und deren freies Ende zwischen feste Ansätze der ersten Kupplungshälfte greift, so auseinandergedrückt werden, daß sie auf der mit der zweiten Kupplungshälfte verbundenen Zwischenscheibe gleiten können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1195100B (de) * 1959-06-13 1965-06-16 Licentia Gmbh Vorrichtung zur Schlupfueberwachung von Kupplungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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