DE2222326B2 - Verfahren und anordnung zum vereinzeln von aus magnetischem material bestehenden gegenstaenden - Google Patents
Verfahren und anordnung zum vereinzeln von aus magnetischem material bestehenden gegenstaendenInfo
- Publication number
- DE2222326B2 DE2222326B2 DE19722222326 DE2222326A DE2222326B2 DE 2222326 B2 DE2222326 B2 DE 2222326B2 DE 19722222326 DE19722222326 DE 19722222326 DE 2222326 A DE2222326 A DE 2222326A DE 2222326 B2 DE2222326 B2 DE 2222326B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- magnetic field
- magnetic
- objects
- guideway
- guide track
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/02—Devices for feeding articles or materials to conveyors
- B65G47/04—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
- B65G47/12—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles
- B65G47/14—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding
- B65G47/1407—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl
- B65G47/1414—Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from disorderly-arranged article piles or from loose assemblages of articles arranging or orientating the articles by mechanical or pneumatic means during feeding the articles being fed from a container, e.g. a bowl by means of movement of at least the whole wall of the container
- B65G47/1421—Vibratory movement
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/22—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors
- B65G47/26—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles
- B65G47/28—Devices influencing the relative position or the attitude of articles during transit by conveyors arranging the articles, e.g. varying spacing between individual articles during transit by a single conveyor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G54/00—Non-mechanical conveyors not otherwise provided for
- B65G54/02—Non-mechanical conveyors not otherwise provided for electrostatic, electric, or magnetic
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
- B65G2201/02—Articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Non-Mechanical Conveyors (AREA)
- Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
- Jigging Conveyors (AREA)
Description
55
Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Anord nung zum Vereinzeln von aus magnetischem Material
bestehenden Gegenständen unter Verwendung einer Führungsbahn sowie eines sich entlang dieser Führungs
bahn erstreckenden, in Bewegungsrichtung der Gegenstände an Stärke zunehmenden Magnetfeldes.
In der Technik besteht ein weit verbreitetes Bedürfnis zum Vereinzeln von Gegenständen vor deren Weiterverarbeitung. Besonders problematische Beispiele solcher Gegenstände sind Sicherungsringe mit nach innen
oder außen vorspringenden abgebogenen Zähnen oder gewellt bzw. geschlitzte Federringe. Die Problematik
ergibt sich hier besonders daraus, daß sich die
Gegenstände derart untereinander verhaken oder
verketten können, daß sie sich mit bekannten Vereinzelungsvorrichtungen nicht mehr trennen lassen. Verklemmte oder ineinander verhakte Gegenstande behindern verständlicherweise die üblichen automatischen
Zuführeinrichtungen ganz erheblich, weil sie sich in deren Führungskanälen und Trichtern verkSemmen
können, die nur für den Durchlaß eines einzelnen Gegenstandes eingerichtei sind. Hierdurch wird der
Betrieb ganzer Produktionsanlagen behindert, weil es beim Auftreten von Verklemmungen innerhalb von
Automaten gewöhnlich notwendig wird, den ganzen Automaten abzustellen, von Hand einzugreifen und den
Fehler zu beheben.
Nun ist es aus der US-PS 35 37 580 bekannt, einer Vereinzelungsvorrichtung ein Gerät vorzuschalten, das
den nachfolgender. Vereinzelungsvorgang dadurch vorbereitet und vereinfacht, daß die Gegenstände in
bestimmter Weise ausgerichtet und in dieser Ausrichtung der Vereinzelungsvorrichtung zugeführt werden.
Zum Ausrichten dient ein homogenes Magnetfeld, das zusammen mit der Schwerkraft auch der Förderung der
Gegenwände entlang einer Führungsbahn dient.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren nebst Anordnung vorzuschlagen, durch die
das bekannte Gerät in die Lage versetzt wird, die Gegens'ände bereits vereinzelt abzugeben. Zur Lösung
dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, bei dem eingangs geschilderten Verfahren das Magnetfeld als insgesamt
pulsierendes Feld aufrechtzuerhalten.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß es keines gesonderten Ausrichtens mehr bedarf, um ein einwandfreies Arbeiten der Vereinzelungsvorrichtung sicherzustellen.
Ein besonderer Vorzug dieser Lösung besteht darüber hinaus darin, daß es zum Fördern der
Gegenstände keiner Schrägführung der Gegenstande mehr bedarf, daß also die Schwerkraft keinen Anteil
mehr am Fördern hat. Hieraus resultiert ein vereinfach ter Einsatz von mit dem Verfahren arbeitenden
Vorrichtungen in kontinuierlich fördernden Bandstraßen. Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß die
erfindungsgemäße Lösung den Fortfall mechanischer Vereinzelungselemente bedeutet, so daß insoweit auch
kein Verschleiß mehr auftreten kann.
Bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Verfahrens und eine bevorzugte Anordnung zum
Ausführen des Verfahrens sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung ist nachstehend anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert. Dort zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vereinzelungsvorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung einer anderen Ausführungsform der Vereinzelungsvorrichtung,
Fi g. 4 eine Schaltung zur Erzeugung des pulsierenden
Magnetfeldes in einer Vereinzelungsvorrichtung gemäß F i g. 3, und
Fi g. 5 und 6 graphische Darstellungen von Spannungen
und Strömen in der Schaltung gemäß F i g. 4.
Zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung gehört ein herkömmlicher Vorratstrichter
10, in dem unsortierte Scheiben oder ähnliche Gegenstände in einer großen Menge bevorratet sind,
die vereinzelt werden sollen. Der Trichter 10 wird in
bekannter Weise vibriert und besitzt eine spiralförmige Außenbahn 11, auf der die Scheibe unter dem Einfluß
der Vibrationen herauswandern. Die Außerbahn 11 ist so geformt, daß die Scheiben während des Steigevorganges sich zu einer einzigen Reihe formieren. Zwar
können die Scheiben auf der Außenbahn 11 zu zweit oder zu dritt 'ibereinanderliegen, es ist jedoch
ausgeschlossen, daß zwei von ihnen nebeneinander liegen. Ferner sind auf der Außenbahn Abweiser
angeordnet, welche diejenigen Scheiben wieder in den
Vorrat zurücklenken, welche sich nicht einwandfrei eingeordnet haben. Nach Verlassen der spiralförmigen
Außenbahn 11 des Trichters 10 rutschen die Scheiben über eine Gleitbahn 12 auf das Zuführ-Ende eines
linearen Förderers 13. Dieser Förderer 13 besitzt eine gerade Führungsbahn 14 mit kanalförmigen Querschnitt, die aus einem nicht-magnetischen Werkstoff
besteht. Die Breite der Führungsbahn 14 ist etwas größer als der Durchmesser der zu fördernden
Scheiben. Zu beiden Seiten dieser Führungsbahn 14 ist je ein Magnetpol 15 und 16 als Bestandteil eines
magnetischen Systems angeordnet, dessen Aufbau sich am besten aus Fig. 2 entnehmen läßt. Zwischen den
Magnetpolen 15 und 16 befindet sich ein Maenetjoch 17,
welches mit einer Erregerwicklung 18 umv. ickelt ist. Die
Formgebung der beiden Magnetpole 15 und 16 ist so
gewählt, daß ein hochkonzentriertes horizontales Magnetfeld entsteht, dessen maximale Konzentration in
einer dicht oberhalb des Bodens der Führungsbahn 14 liegenden Ebene verläuft. Ferner laufen die Magnetpole
15 und 16 in der Draufsicht (siehe Fig. 1) in
Fördernchtung schräg zusammen, so daß die Stärke des entstehenden Magnetfeldes in Richtung auf das
Entnahmeende der Führungsbahn 14 stärker wird.
Wenn die geforderten Scheiben bzw. ähnliche
magnetisierbar^ Gegenstände dem Zuführ-Ende der Führungsbahn 14 der Reihe nach zugeführt werden,
nehmen sie eine vorbestimmte Lage ein. Zum ersten wird jede Scheibe etwa in der in F i g. 2 dargestellten
Weise so beeinflußt und abgehoben, daß sie sich horizontal in einem Abstand vom Boden der Führungsbahn
14 ausrichtet. Zum zweiten stoßen sich die einzelnen Scheiben gegenseitig magnetisch ab, weil sie
quer zur Längsrichtung der Führungsbahn 14 magnetisiert werden; sie verteilen sich somit in gleichmäßigen
Abständen voneinander über die Länge der Führungsbahn 14. Außerdem nimmt jede Scheibe in dem Maße,
wie sie von einer gleichmäßig kreisförmigen Konfiguration abweicht, eine Stellung ein, in der sie den quer über
die Führungsbahn 14 verlaufenden magnetischen so Kraftlinien die geringste magnetische Reluktanz bietet.
Dabei ist jede Scheibe bestrebt, im Verlaufe der Führungsbahn 14 in Richtung von der kleineren zur
höheren magnetischen Felddichte weiter zu wandern. Dieser Bewegungsantrieb wird jedoch gebremst bzw.
aufgehoben von der magnetischen Rückstoßkraft, welche die im Verlaufe der Förderbahn jeweils
davorliegende Scheibe erzeugt. Das bedeutet, daß für eine gegebene magnetische Konfiguration und Feldstärke die Scheiben bzw. die Gegenstände im Verlaufe der
Führungsbahn 14 eine genau definierte Reihenanordnung einnehmen. Entnimmt man eine einzelne Scheibe
am Entnahmeende der Führungsbahn 14, so wandern die nachfolgenden Scheiben sofort nach, um das
ursprüngliche Verteilungsmuster wieder herzustellen.
Hat eine Scheibe am Entnahmeende der Führungsbahn 14 eine Position 20 erreicht, so wird sie mittels
einer Entnahmeeinrichtung 22 erfaßt und einer Ableitbahn 21 zugeführt Der Aufbau der Entnahmeeinrichtung 22 richtet sich weitgehend nach der porm der zu
fördernen Gegenstände bzw. Scheiben; im vorliegenden Ausführungsbeispiel gehört zu dieser Einrichtung ein
herkömmlicher pneumatischer Zylinder 23 mit Luftleitung 24 und 25 und einer Kolbenstange 26, die einen
Finger 28 bewegt, welcher jeweils eine Scheibe bei Position 20 erfaßt und in die Ableitbahn 21 schiebt Von
der Ableitbahn 21 werden die Scheiben einzeln mittels entsprechender Einrichtungen ihrer Weiterverwendung
zugeführt
Die Aufrechterhaltung eines pulsierenden Magnetfeldes führt dazu, daß doppelt oder mehrfach übereinander
liegenden Gegenstände ihre relative Lage zueinander ai'Jgeben müssen, weil zwischen den Gegenständen
starke Abstoßkräfte wirken, so daß die Gegenstände mit Sicherheit vereinzelt und geordnet werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 besitzt die Führungsbahn 14 einen Deckel 30. Wegen der auf
diese Weise weitgehend geschlossenen Führungsbahn wird die Bewegung der Gegenstände unter dem Einfluß
des Magnetfeldes begrenzt. In dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 3 tragen die beiden Magnetpole 15, 16 je
eine separate Spule 18a bzw. 18/>. Außerdem fehlt hier
das in der anderen Ausführungsform vorhandene gemeinsame Magnethoch zwischen den Magnetpolen
15 und 16.
Zur Erzeugung des pulsierenden Magnetfeldes wird entweder ein Wechselstrom oder ein pulsierende!
Gleichstrom benutzt. Ferner ist es möglieh, eine Kombination aus pulsierendem Strom und Gleichstrom
zu verwenden; eine Schaltung zur Erzeugung einer variablen Kombination solcher Ströme ist in F i g. 4
schematisch dargestellt.
In die Schaltung von Fig. 4 sind die bereits
erwähnten Erregerwicklungen 18a und 18b einbe/ogen. Beide Erregerwicklungen 18a und 186 sind gleichsinnig
gewickelt, so daß bei gleichzeitiger Erregung der resultierende Magnetfluß ebenfalls die gleiche Richtung
aufweist, vvie durch Pfeile angedeutet. Ferner enthält die Schaltung einen Brückengleichrichter 31, der aus
Dioden DX bis D4 besteht und über einen veränderlichen Widerstand 32 in Serienschaltung an Eingangsklemmen 33 einer Wechselstromquelle angeschlossen
ist. Schaltungsgemäß liegt die Erregerwicklung zwischen der Verbindungsstelle zwischen Gleichrichter D 1
und D 3 und der einen Eingangsklemme 33, während die andere Erregerwicklung 186 zwischen der Verbindungsstelle
der Dioden D 2 und D 4 und der gleichen Eingangsklemme 33 angeschlossen ist. Durch Verstellung
des veränderlichen Widerstandes 32 ist es möglich, das Verhältnis der Gleichstrom- und Wechselstromanteile
zu verändern, welche die beiden Erregerwicklungen 18a und 18b durchfließen. Und zwar deshalb, weil
die Erregerwicklungen 18a und 186 abwechselnd über die Dioden Dl und Dl erregt werden, welche im
entgegengesetzten Sinne geschaltet sind. Stellt man den veränderlichen Widerstand 32 auf den Widerstandswert
O ein, so nimmt der Strom unter dem Einfluß der als Schwungrad-Dioden wirksamen Dioden D3 und DA
einen Kurvenverlauf gemäß (b) von F i g. 5 an, wenn eine Spannung gemäß Kurve (a) von F i g. 5 angelegt
wird. Vergrößert man den Widerstandswert des veränderlichen Widerstandes 32, so ändern sich
Spannuiigs- und Stromkurve gemäß (c) bzw. (d) von
F i g. 6. Die entstehenden Wellenformen für Spannung und Strom sind von verschiedenen Fakoren abhängig,
der Stromfluß durch die Dioden D 3 und D 4 wird
jedoch durch die Gegen-EMK. der Erregerwicklungen
verursacht. Eine Vergrößerung des Serienwiderstandes im Schwungrad-Diodenkreis bringt eine Vergrößerung
der Zeitkonstante für den Zusammenbruch des Magnetfeldes in der Spule mit sich.
Daher ist bei der Spannungskurve (a) keine
Gegenspannung sichtbar, da die Schwungrad-Diode die Spannung nahe dem Nullwert begrenzt, und zwar
geringfügig positiv infolge des Spannungsabfalls an der Diode. Die Kurve (c) zeigt jedoch, daß bei vergrößertem
Serienwiderstand eine Gegenspannung auftreten kann. Für die schmaleren Stromimpulse der Kurve (d) kann
nicht so ohne weiteres eine Begründung gegeben werden; wahrscheinlich ist der Grund für die Verzerrung der Stromkurve in der Hysterese der magnetischen
Schaltung und insbesondere im remanenten Magnetismus des Eisens am Ende jedes Stromsimpulses zu
suchen. Die Wellenformen für den magnetischen Fluß sind in der Zeichnung nicht dargestellt, es besteht aber
eine durchgehende Komponente aufgrund der Eisen-Remanenz. Vergleicht man die Kurven (b) und (d)
miteinander, so fällt auf, daß sich die Stromimpulse nur bei der Kurve (b) zeitlich überlappen. Somit trägt eine
Vergrößerung des Widerstandswertes im veränderlichen Widerstand 32 dazu bei, den Zwischenwert des
Feldes zu reduzieren und die Wechselfeld-Komponente zu vergrößern. Dieser Effekt erzeugt zusätzliche
Vibrationen in den Gegenständen, welche mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gefordert werden.
Damit oszillieren die Gegenstände stärker innerhalb der begrenzenden Wände zwischen den Spulen und fügen
ίο sich leichter in die Bahn in Richtung auf das sich
verstärkende Magnetfeld ein, welches durch die in
Förderrichtung zusammenlaufenden Magnetpole 15
und 16 der Vorrichtung erzeugt wird.
Um bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten erfindungs-
gemäßen linearen Fördervorrichtung den bester Wirkungsgrad zu erzielen, sollte man darauf achten, daß die
Zuführrate an Scheiben od. dgl. in die Führungsbahn 14 so gesteuert wird, daß die Anzahl der in einem
bestimmten Zeitraum zugeführten Gegenstände jeder-
jo zeit zwischen einem bestimmten oberen und unteren
Grenzwert liegt.
Claims (7)
1. Verfahren zum Vereinzeln von aus magnetischem Material bestehenden Gegenständen unter s
Verwendung einer Führungsbahn sowie eines sich entlang dieser Führungsbahn erstreckenden, in
Bewegungsrichtung der Gegenstände an Stärke zunehmenden Magnetfelds, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld als insgesamt
pulsierendes Feld aufrechterhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeid derart auf die
Führungsbahn ausgerichtet wird, daß sein Bereich größter Konzentration etwas oberhalb des Bodens
der Führungsbahn liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld eine Gleichstromkomponente enthält
4. Anordnung zum Ausführen de Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Führungsbahn
(14) für die Gegenstände (20) und durch in beiden Seiten der Führungsbahn angeordnete
Magnetpole (15,16) zur Erzeugung des pulsierenden Magnetfeldes, wobei die Anordnung der Magnetpo-Ie
so getroffen ist, daß die Stärke des Magnetfeldes in Bewegungsrichtung der Gegenstände entlang der
Führungsbahn zunimmt.
5. Anordnung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetpole (15, 16) eine ein hochkonzentriertes Magnetfeld bildende Form aufweisen
und so angeordnet sind, daß sich die maximale Konzentration dicht oberhalb des Bodens
der Führungsbahn (14) befindet.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Magnetpol (15, 16) eine separate Erregerwicklung (I8.1, 18i>) zugeordnet ist, die an einer eine
Kombination aus Gleich- und Wechselstrom liefernden Stromquelle liegt.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung (18a, 186)
gleichsinnig gewickelt und so an einen Brückengleichrichter (31) mit gegensinnig geschalteten
Dioden (D 1, D3; D2, D4) angeschlossen sind, daß die Wicklungen im Wechsel erregt werden und daß
das Verhältnis zwischen dem den Erregerwicklungen zugeführten Gleich- und Wechselstrom mittels
eines veränderbaren Widerstandes (32) steuerbar ist, der in Serie mit dem Brückengleichrichter an einer
Wechselstromquelle (33) liegt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1352871A GB1359503A (en) | 1971-05-06 | 1971-05-06 | Handling and sorting devices |
| GB1352871 | 1971-05-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2222326A1 DE2222326A1 (de) | 1973-12-13 |
| DE2222326B2 true DE2222326B2 (de) | 1976-11-11 |
| DE2222326C3 DE2222326C3 (de) | 1977-06-23 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032688B1 (de) * | 1980-01-22 | 1984-07-04 | Siemens Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Vereinzeln und Ordnen von sich verhakenden im Haufwerk vorliegenden metallischen Werkstücken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0032688B1 (de) * | 1980-01-22 | 1984-07-04 | Siemens Aktiengesellschaft | Vorrichtung zum Vereinzeln und Ordnen von sich verhakenden im Haufwerk vorliegenden metallischen Werkstücken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1359503A (en) | 1974-07-10 |
| US3753513A (en) | 1973-08-21 |
| DE2222326A1 (de) | 1973-12-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102015104023A1 (de) | Vorrichtung zum Bewegen von Objekten | |
| DE874516C (de) | Elektromagnet mit zwei Spulen | |
| DE2427755C2 (de) | Vorrichtung zum Messen oder Bearbeiten von teilweise aus ferromagnetischem Material bestehenden elektronischen Bauelementen | |
| DE2631314A1 (de) | Foerderband fuer auf magnetischem wege arbeitende trenneinrichtungen | |
| DE1275948B (de) | Vorrichtung zum Beschicken eines Transportbandes mit stabfoermigen Teilen, insbesondere Schweisselektroden | |
| DE1964505C3 (de) | Vorrichtung zum Orientieren von elektrisch leitenden unmagnetischen Körpern | |
| DE2102234A1 (de) | Antrieb fur die Bewegung von Werk stucktragern | |
| DE1960310B2 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten von elektrisch leitenden unmagnetischen Körpern | |
| DE2222326C3 (de) | Verfahren und Anordnung zum Vereinzeln von aus magnetischem Material bestehenden Gegenständen | |
| DE2222326B2 (de) | Verfahren und anordnung zum vereinzeln von aus magnetischem material bestehenden gegenstaenden | |
| DE1964659A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Orientierung elektrisch leitender,vorzugsweise unmagnetischer Koerper im Magnetfeld | |
| DE620916C (de) | Elektromagnetische Schienenbremse | |
| EP0082356A1 (de) | Vorrichtung zum Fördern ferromagnetischer Werkstücke | |
| DE2235854A1 (de) | Elektromagnetischer linearantrieb | |
| DE688493C (de) | Verfahren und Einrichtung zum Abteilen einzelner magnetisierbarer Glieder von einem Stapel, insbesondere von einem aus Kettenfadenwaechterlamellen bestehenden Stapel | |
| DE202015103161U1 (de) | Vorrichtung zum Zusammenstecken von Schraubenrohlingen und Unterlegscheiben | |
| DE7637264U1 (de) | Foerdervorrichtung zum waehlen von transportbahnen | |
| DE3726537A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur messung von gegenstaenden auf einer foerderstrecke | |
| DE934101C (de) | Einrichtung zum Loesen von Blechpaketen | |
| CH603245A5 (en) | Separator for ferromagnetic or paramagnetic components | |
| DE3628025C2 (de) | ||
| DE1289486B (de) | Magnetbandfoerderer | |
| DE3215393A1 (de) | Vorrichtung zum abtransport von werkstuecken | |
| DE3525964C2 (de) | Sortiervorrichtung | |
| DE1267614B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen und Vereinzeln der Bleche eines Blechstapels sowie zum Transportieren der einzelnen Bleche zu einer Arbeitsstelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: EISENFUEHR, G., DIPL.-ING. SPEISER, D., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 2800 BREMEN |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |