DE2220105B2 - Zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, auf dem Schwimmbeckenrand befestigbare Baueinheit - Google Patents
Zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, auf dem Schwimmbeckenrand befestigbare BaueinheitInfo
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Description
30
Die Erfindung betrifft eine zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende,
auf dem Schwimmbeckenrand befestigbare Baueinheit mit einem zum Arbeiten oberhalb des Wasserspiegels
bestimmten Aggregat aus einem Elektromotor und einer durch diesen angetriebenen Pumpe, deren
Druckstutzen über eine unter die Wasseroberfläche geführte Leitung mit einer Strahldüse verbunden ist.
Eine bekannte solche Baueinheit ist mittels Klam- «o
mern od. dgl. und eines Abdeckblechs auf den Rand des Schwimmbeckens aufsteckbar (deutsches Gebrauchsmuster
71 14 491; der naturgemäß vorhandene Elektromotor
ist in dieser Druckschrift nicht eigens erwähnt). Die durch das Aufstecken bewirkte Halterung am "5
Beckenrand ist, insbesondere gegenüber spielenden Kindern, nicht unbedingt sicher, so daß ein Hineinfallen
der Baueinheit in das Schwimmbecken möglich erscheint, was bei nicht absolut dichten elektrischen
Anschlüssen und Leitungen sehr gefährlich wäre. Die in das Wasser tauchenden Rohre der Saug- und der
Druckleitung der Vorrichtung sind ungeschützt, so daß sie unerwünschten mechanischen Beanspruchungen
ausgesetzt sind.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe M zugrunde, die Baueinheit so auszubilden, daß sie nicht
nur leicht nachträglich an ein bereits fertiggestelltes Schwimmbecken mit Beckenumgang angebaut werden
kann, sondern insbesondere am Schwimmbeckenrand sehr sicher gehalten wird und einen guten Schutz für alle
ihre Teile durch eine stabile Abdeckung bietet, die zugleich, ähnlich wie eine bekannte Umhüllung für einen
Wasserreinigungsapparat (deutsches Gebrauchsmuster 18 15 555), benutzbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, ^s
daß ein einen Oberwasserteil und einen Unterwasserteü aufweisendes abgewinkeltes Gehäuse vorgesehen ist,
Oberwasserteil die Form einer kubischen Schüssel hat deren obenliegender Boden die Trittfläche seines
Startblocks abgibt und den Motor sowie die Pumpe abdeckt und bei dem der den anderen Winkelschenkel
darstellende Unterwasserteü die Strahldüse trägt und den unteren Teil der zu ihr führenden Leitung abdeckt
und daß ferner zum Befestigen der Baueinheit auf dem Schwimmbeckenrand eine Schraub-Befestigungsvorrichtung
vorgesehen ist durch die das Gehäuse festschraubbar ist
Bei dieser Baueinheit sind alle Teile vor Beschädigungen sicher geschützt sie läßt sich rasch und bequem
nachträglich am Beckenumfang anbringen und kann gleichzeitig, bei optimaler Raumausnutzung, als Startblock
dienen, wobei die Schraub-Befestigungsvorrichtung auch harte Stöße beim Abspringen aushält.
Eine zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, am Beckenumgang, teilweise
in das Schwimmbecken ragend, anzubringende Baueinheit mit einem einen Oberwasserteil und einen
Unterwasserteü aufweisenden abgewinkelten Gehäuse wurde an sich schon vorgeschlagen. Bei dieser als
tragbares Wassermassagegerät vorgesehenen Baueinheit deckt auch der Oberwasserteil des Gehäuses den
Motor sowie die Pumpe ab, während der den anderen Winkelschenkel darstellende Unterwasserteü die
Strahldüse aufnimmt und den unteren Teil der zu ihr führenden Leitung abdeckt (älteres deutsches Patent
2158 018).
Besonders vorteilhaft kann beim Erfindungsgegenstand das Gehäuse einen Grundrahmen aufweisen und
über diesen Grundrahmen durch die Schraub-Befestigungsvorrichtung festschraubbar sein, so daß das
Gewicht von Motor und Pumpe direkt auf die Schraub-Befestigungsvorrichtung übertragbar ist.
Zwecks besonders guter Kraftübertragung vom als Startblock dienenden oberen Gehäuseteil auf den
Beckenumgang können vorteilhaft die Ränder der Schüssel zur Befestigung auf dem Grundrahmen auf drei
Seiten abgewinkelt sein.
Zum Abhalten von Schwallwasser und zur Verhinderung eines unerwünschten Eindringens von Schmutz
können die Ränder der Schüssel über einen mit einer elastischen Lippe versehenen Abdeckrahmen und
Schrauben entlang dem Umfang des Grundrahmens mit diesem verbunden sein. Besonders vorteilhaft kann eine
Anpassung an unebene Bodenflächen dadurch erreicht werden, daß der Grundrahmen Bestandteil der Schraub-Befestigungsvorrichtung
ist und diese im übrigen in Dübeln festgehaltene Schrauben aufweist, die einstellbare
Abstützmuttern tragen, auf die der mit Bohrungen versehene Grundrahmen aufsetzbar und auf denen er
über Muttern festklemmbar ist. Besonders einfach können über die Schrauben und die Abstützmuttern und
Muttern zugleich die Ränder der Schüssel und der Abdeckrahmen festgehalten sein, so daß nur wenige
Befestigungsschrauben erforderlich sind.
Zweckmäßigerweise kann das aus Motor und Pumpe bestehende Aggregat am Grundrahmen geräusch- und
schwingungsgedämpft über Schwingelemente befestigbar sein.
Fine sichere elektrische Verdrahtung läßt sich
dadurch erreichen, daß im Oberwasserteil mindestens ein über einen Deckel zugänglicher, am Grundrahmen
befestigter Klemmenkasten untergebracht ist, wobei zur Erhöhung der Sicherheit vorteilhaft im Gehäuse ein
Positionssicherungsschalter angeordnet sein kann, der
bei dem der den einen Winkslschenke! darstellende anspricht, wenp. das Gerät 21JS irgendwelchen Gründen
aus seiner normalen Gebrauchslage entfernt wird. Vorzugsweise kann der Positionssicherungsschalter ein
mit dem Klemmenkasten integrierter Magnetschalter sein.
Die Stromzuführung zum Klemmenkasten bzw. Motor kann unterhalb oder oberhalb der Umgangsfläche
erfolgen. Eine Zuführung von oben her läßt sich leicht so bewerkstelligen, daß am Oberwasserteil ein
Stutzen angeflanscht ist, in den ein Rohr für die Führung eines elektrischen Kabels, das durch eine öffnung in den
Oberwasserteil führt, eingesetzt ist.
Ein montage- und reparaturfreundlicher Aufbau der Baueinheit kann dadurch erreicht werden, daß in der
Tragwand über einen Flanschring ein Düsengehäuse festgehalten ist in das die Strahldüse gelenkig
eingesetzt ist. Zweckmäßigerweise weist das Düsengehäuse einen Stutzen für die zur Strahldüse führende
Leitung auf und es ist eine Gelenkschale für einen Kugelkopf der Strahldüse mit Hilfe von Dichtringen
gebildet, die im Düsengehäuse und im Flanschring angeordnet sind, wobei der Dichtring im Flanschring
unter dem Einfluß eines elastischen Spannrings stehen kann.
Vorteilhaft kann der Unterwasserteil eine Luftzuführleitung abdecken, die zur Strahldüse geführt ist, und in
dieser Leitung kann ein Ventil angeordnet sein, das über ein Betätigungsorgan in der Tragwand leicht vom
Schwimmbecken aus steuerbar ist. Weiter kann im Stutzen des Düsengehäuses eine Regulierklappe angeordnet
sein, die über eine Stange mit einem Hebel in der Tragwand verbunden ist, so daß sich die
Durchflußmenge und die Stärke des aus der Düse austretenden Wasserstrahls einfach einstellen läßt.
Weiter kann in der Tragwand ein elektrischer Ein- und Ausschalter in Form eines Quecksilberschalters vorgesehen
sein, von dem eine Steuerleitung zum Klemmenkasten geführt ist, so daß das Gerät vom Wasser aus ein-
und ausgeschaltet werden kann, durch den Quecksilberschalter aber bei einer unzulässigen Lageveränderung
eine unbeabsichtigte Einschaltung verhindert wird.
Weiterhin können an der Tragwand Handgriffe befestigt sein, damit insbesondere zu Massagezwecken
ein Festhalten in der Nähe der Strahldüse möglich ist Auch bei Gegenstromschwimmanlagen sind solche
Handgriffe zweckmäßig.
An die Strahldüse läßt sich leicht und schnell ein Unterwassermassageschlauch dadurch anschließen, daß
in die Mündung der Strahldüse ein Schlauchanschlußstück mittels einer Schnellkupplung einsetzbar ist
Besonders einfach kann dazu das Schlauchanschlußstück aus einem Kugelkäfigteil und einem dagegen
verschiebbaren Reduzierstutzen bestehen, der ebenso wie die Innenwand der Strahldüse gegeneinander axial
versetzbare Aufnahmerillen für Kugeln des Kugelkäfigteils aufweist die in der Kupplungsstellung in die
Aufnahmerillen der Strahldüse eingreifen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 3 bis 5, 10 und 24 bis 28.
Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform
darstellt näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Baueinheit die ein Gehäuse mit einem »Oberwasserteil« und einem
»Unterwasserteil« aufweist zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dient und
auf dem Bcckenumgang des Schwimmbeckens befestigt ist teilweise im Schnitt
F i g. 2 die Baueinheit in Ansicht von vorn, in Richtung des Pfeils II in F i g. 1, ebenfalls teilweise im Schnitt,
Fig.3 die Draufsicht auf zwei innerhalb des Gehäuses angeordnete Klemmenkasten, in größerer
Darstellung,
ϊ F i g. 4 einen Schnitt durch einen Teil des Oberwasserteils
mit einer Kabelführung,
F i g. 5 einen Schnitt durch einen Teil einer Luftzuführleitung mit Ventil und
F i g. 6 einen Schnitt durch die Anordnung eines
F i g. 6 einen Schnitt durch die Anordnung eines
ίο elektrischen Ein- und Ausschalters.
Das Gehäuse 1 ist winkelförmig, und es gibt der eine Schenkel den Oberwasserteil 2 und der andere Schenkel
den Unterwasserteil 3 ab, der allerdings nur teilweise in das Beckenwasser eintaucht. Weiter weist das Gehäuse
1 einen Grundrahmen 4 auf, der aus U-Profil-Stücken 5 zusammengesetzt ist. Der Oberwasserteil 2 und der
Unterwasserteil 3 bilden einen Abdeckkasten 6, der vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyester selbsttragend
ausgebildet hergestellt ist. Der Oberwasserteil 2 hat die Form einer kubischen Schüssel, deren Seitenwände
teilweise in den Unterwasserteil 3 übergehen, der im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist. Der Abdeckkasten
6 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet, die Höhe 7 des den Oberwasserteil 2 abgebenden Schenkels ist
etwa doppelt so groß wie die Dicke 8 des den Unterwasserteil 3 abgebenden Schenkels. Die Länge 9
nach F i g. 1 beim Oberwasserteil 2 beträgt dagegen nur etwa die Hälfte der Höhe 10 des schürzenförmigen
Gehäuseteils, d. h. des Unterwasserteils 3. Die Ränder 11,12,13 der Schüssel sind nach außen abgewinkelt und
auf den Grundrahmen 4 aufgesetzt. Über einen Abdeckrahmen 14 und Schrauben 15 ist der Abdeckkasten
6 fest mit dem Grundrahmen 4 verbunden. In Verbindung mit dem Abdeckrahmen 14 ist zweckmäßig
noch eine elastische Lippe 16 angeordnet, über die Unebenheiten des den Beckenumgang bildenden
Bodens 34 ausgeglichen werden können.
Im Oberwasserteil 2 sind ein Elektromotor 17 und eine Pumpe 18 untergebracht, die als Aggregat
vorgesehen sind, das über Schwingelemente 19 am Grundrahmen 4 befestigt ist Innerhalb des Abdeckkastens
6 sind, auch im Oberwasserteil 2, die beiden Klemmenkästen 20, 21 angeordnet, die über einen
Winkel 22 am Grundrahmen 4 festgehalten sind. Mit dem in Fig.3 rechts gezeigten Klemmenkasten 20 ist
ein Positionssicherungsschalter 23 zusammengebaut, der als Reedkontakt d. h. als gasgeschützter, abgekapselter
Kontakt, ausgebildet ist Ein entsprechender Dauermagnet 23' ist über einen Dübelhalter 24 fixiert.
so Der Positionssicherungsschalter 23 liegt im Steuerstromkreis und spricht an, wenn das Gerät aus
irgendwelchen Gründen aus seiner normalen Gebrauchslage entfernt wird. Die Klemmenkasten 20, 21
sind über einen Deckel 25 im Oberwasserteil 2 leicht zugänglich. In diesem Teil ist auch ein mit der Pumpe 18
verbundener Einfüllstutzen 26 vorgesehen, der mittels einer Schraube 27 verschlossen werden kann und der
dazu dient, die Pumpe 18 vor der ersten Inbetriebnahme
zu Ansaugzwecken mit Flüssigkeit zu füllen. Es braucht also dazu der Abdeckkasten 6 nicht abgenommen zu
werden. Am Oberwasserteil 2 des Abdeckkastens 6 ist schließlich auch noch ein Stutzen 28 angeflanscht, der
ein einen Haltestab bildendes Rohr 29 aufnimmt, das in
einem an einer Decke 30 befestigten Flanschhalter 31 gefaßt ist Durch den Flanschhalter 31, das Rohr 29, den
Stutzen 28 und eine öffnung 32 im Oberwasserteil 2 hindurch kann in dessen Innenraum, von der Decke 30
her, leicht ein elektrisches Kabel 33 geschützt eingeführt
werden (F i g. 4). Das Kabel kann aber auch, wie es in
F i g. 1 dargestellt ist, im Boden 34 verlegt sein und unterhalb des Oberwasserteils 2 austreten.
Im Unterwasserteil 3 ist eine Strahldüse 35 montiert, und zwar in einer Tragwand 36, die aus der Basis des U
des Unterwasserteils 3 und der mit der Basis in einer Ebene liegenden wasserseitigen Seitenwand der Schüssel des Oberwasserteils 2 gebildet ist An diese
Tragwand 36 ist von innen her ein Düsengehäuse 37 angesetzt, das über einen Flanschring 38, der eine
öffnung 39 begrenzt, mittels Schrauben 40 festgehalten ist. Das Düsengehäuse 37 weist einen Stutzen 41 auf, an
den eine Leitung 42 angeschlossen ist, die die Verbindung mit dem Druckstutzen 43 der Pumpe 18
herstellt. Dieser Druckstutzen 43 ist schräg nach unten in einer Weise gerichtet, die die relativ geringe Dicke 8
des Unterwasserteils 3 zuläßt Der schräge Verlauf soll mit dazu beitragen, ein Leerlaufen der Pumpe, was aus
Ansauggründen schädlich wäre, zu verhindern. Die Leitung 42 kann als starres Rohr, zweckmäßig aber als
flexibler Schlauch ausgebildet sein. In das Düsengehäuse 37 ist von außen her ein Düsenkörper 44 mit einem
Kugelkopf 45 einsetzbar; dazu sind sowohl im Düsengehäuse 37 als auch im Flanschring 38 Dichtringe
46, 47 angeordnet, wobei der Dichtring 47 im Flanschring 38 unter dem Einfluß eines elastischen
Spannrings 48 im Flanschring 38 steht, so daß dieser zwei spezielle Funktionen erfüllen kann, nämlich einmal
das Festhalten des Düsengehäuses 37 und einmal die Spannfunktion für den Kugelkopf 45, dessen Beweglichkeit dadurch gewährleistet ist, daß mittels der
Dichtringe 46,47 eine Gelenkschale gebildet ist
Der Einlauf des Düsenkörpers 44 wird durch einen Düsenteil 49 gebildet an den sich eine plötzliche
Querschnittserweiterung 50, die von einem Konus 51 gebildet ist anschließt An Stellen mit dem größten
Querschnitt der Erweiterung 50 enden Bohrungen 52, die von einer Nut 53 des Düsengehäuses 37 ausgehen.
An dieser Nut 53 endet die Luftzuführleitung 54, deren anderes Ende auf das Ventil 55 aufgesetzt ist das über
ein Betätigungsorgan 56, das an der Tragwand 36 angeordnet ist von dieser aus bedienbar ist (F i g. 5).
In die Mündung des Düsenkörpers 44 kann ein Schlauchanschlußstück 57 über eine Schnellschlußkupplung eingesetzt werden, das im wesentlichen aus einem
Kugelkäfigteil 58 und einem Reduzierstutzen 59 besteht Sowohl in der Innenwand des Düsenkörpers 44 als auch
an der Außenfläche des Reduzierstutzens 59 sind Aufnahmerillen 60, 61 angeordnet, die Kugeln 62
teilweise aufnehmen können. Der Reduzierstutzen 59 ist axial zum Kugelkäfigteil 58 verschiebbar. In der
Verriegelungsstellung sind die Aufnahmerillen 60, 61 gegeneinander axial versetzt Die Kugeln 62 greifen
dann in die Rillen 60 der Düse 35 ein. In der Lösestellung liegen die Rillen 60, 61 in einer Ebene. Der
Reduzierstutzen 59 weist auf der einen Seite einen Einlaufkonus 63 und auf der anderen Seite einen
Schlauchbefestigungsteil 64 auf, auf den ein Unterwassermassageschlauch auf geklemmt werden kann.
Die Luftzuführleitung 54 ist über ein Reduzierstück 65 an einen Krümmer 66 angeschlossen, der auf ein
Ventilgehäuse 67 aufgesetzt ist Das Betätigungsorgan 56 ist im Ventilgehäuse 67 schraubbar, es trägt einen
Dichtflansch 68, der mit dem Ventilsitz 69 zusammenarbeitet Bei zurückgedrehten Dichtflansch 68 strömt Luft
über eine öffnung 70 und den Ventilsitz 69 in die Luftzuführleitung 54 und damit über die Nut 53 und die
Bohrungen 52 in den Düsenkörper 44. Die plötzliche
Querschnittserweiterung 50 sorgt für eine entsprechende Injektor-Wirkung, so daß der durch die Düse 35
strömende Wasserstrahl in entsprechender Weise mit Luft angereichert wird.
Im Stutzen 41 des Düsengehäuses 37 ist eine Regulierklappe 71 angeordnet, die über eine Stange 72
mit einem Hebel 73 verbunden ist, der wieder auf der Außenseite der Tragwand 36 liegt. Dadurch kann von
der Wasserseite her leicht die Durchflußmenge bzw. die
in Stärke des aus der Düse 35 austretenden Wasserstrahls
verändert werden. Damit man sich unmittelbar in der Nähe des Austritts der Düse 35 aufhalten kann, sind an
der Tragwand 36 Handgriffe 74,75 montiert.
is auf, das mit dem Saugstutzen 77 der Pumpe 18 verbunden ist. Handelt es sich um eine normal
ansaugende Pumpe, so wird zweckmäßig am freien Ende des Rohres 76 ein Rückschlagventil 78 angeordnet
(F i g. 2, rechts), damit ein Leerlaufen der Saugleitung im
selbstansaugenden Pumpe kann das Rückschlagventil 78
entfallen.
und Ausschalter 79 in Form eines Quecksilberschalters mit einem Quecksilberschalterteil 80, das auf einer über
ein Betätigungsorgan 81 verdrehbaren Welle 82 sitzt die in zwei Endstellungen bringbar ist zu deren
Festlegung eine Kugelraste 83 dient Ein Anschlag 84 in
einem Schlitz 85 verhindert, daß die Welle 82
durchgedreht werden kann. Vom Quecksilberschalterteil 80 führt eine Steuerleitung 86 (Schwachstromleitung) zum Klemmenkasten 20, von dem ein Kabel 87 zu
einem außerhalb des Geräts liegenden Schaltkasten
führt, von dem über den Klemmenkasten 21 eine
unmittelbare Verbindung über das Kabel 88 zum Motor 17 gegeben ist Beim Einschalten des Schalters 79 wird
ein Relais im Schaltkasten geschlossen, so daß Strom unmittelbar über das Kabel 88 zum Motor 17 gelangt
Dabei kann das Steuersignal nur weitergegeben werden, wenn der Positionssicherungsschalter 23 geschlossen ist
also z. B. die Vorrichtung ordnungsgemäß montiert ist
Das beschriebene Gerät stellt also eine komplette Baueinheit dar, in der alle mechanischen und elektri
sehen Teile fertig montiert und verdrahtet sind, so daß
sie nach ihrer Befestigung am Rande des Schwimmbekkens 89 und dem Anklemmen der elektrischen
Leitungen sofort funktionsbereit ist Die gezeigte Schraubbefestigungsvorrichtung % wird leicht dadurch
bewerkstelligt daß in den Boden 34 über Dübel 90 Befestigungsschrauben 91 eingelassen sind, und zwar in
Form von Gewindestiften, deren Einschraubtiefe jeweils über eine Kontermutter 92 festgelegt werden
kann. Auf die Schrauben 91 sind weiterhin Abstützmut
tern 93 aufgeschraubt auf die sich der Grundrahmen 4
und damit das Gehäuse 1 nach dem Aufsetzen abstützt Die Schrauben 91 durchsetzen dazu den Grundrahmen
4 und in den Rändern 11 bis 13 der kubischen Schüssel des Gehäuses 1 vorgesehene Bohrungen 94. Durch
Abdeckmuttern 95 wird das Gehäuse gegen die Abstützmuttern 93 festgeklemmt Die Befestigungsvorrichtung 96 hält somit nicht nur die ganze Vorrichtung
am Beckenrand fest sie verbindet vielmehr zusätzlich den Abdeckkasten 6 mit dem Grundrahmen 4.
Der Wasserspiegel 97 im Schwimmbecken 89 kann verschieden hoch liegen, d. h. der Abstand zwischen ihm
und dem Beckenumgang kann variieren. Da die Düse 35 etwa 25 cm unterhalb des Wasserspiegels 97 liegen soll,
um Luftansaugungen von der Wasseroberfläche her zu vermeiden und eine möglichst optimale Wirkung auf
den Schwimmer auszuüben, ist eine Höheneinstellung zur Anpassung zweckmäßig, die einmal über die
Einschraubtiefe der Befestigungsschraube 91 beeinflußt werden kann. Zum andern kann die öffnung 39 im
Flanschring 38 in unterschiedlichen Höhen des Unterwasserteils 3 vorgesehen sein; die Leitungen 42 und 54
sind dann zweckmäßig flexibel ausgeführt. Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform können der Oberwasserteil
2 und der Unterwasserteil 3 relativ zueinander verschiebbar angeordnet sein. Insbesondere
kann vorgesehen werden, daß der Unterwasserteil 3 gegenüber dem Oberwasserteil 2 verschieblich ist,
wodurch man die Höheneinstellung der Düse 35 noch weiter erleichtern kann.
Nach der Befestigung der Vorrichtung am Beckenrand stellt der Oberwasserteil 2 einen Startblock dar,
dessen Trittfläche 98, die vom Boden der Schüssel des Oberwasserteils 2 gebildet ist, auch als Sitzfläche dienen
kann.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine kompakte, anschlußfertige
Baueinheit vorliegt, deren stabiles, selbsttragendes Gehäuse 1 den fest am Schwimmbeckenumgang
verankerbaren Startblock bildet und nur wenig in das Schwimmbecken hineinragt, so daß die zur Verfügung
stehende freie Wasserfläche nur minimal beeinträchtigt wird.
Stromführende Kabel unter Wasser sind, wie an sich bekannt, vermieden.
Bei einer solchen Startblock-Baueinheit können serienmäßige normalsaugende oder selbstansaugende
Motorpumpenaggregate verwendet werden. Alle notwendigen Armaturen, wie der Ein- und Ausschalter für
den Motor 17 und die bei Apparaten zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken
üblichen Einrichtungen zur Regulierung von Wasserdurchfluß und Luftbeimischung lassen sich am Unterwasserteil
3 des Gehäuses 1 gut anbringen und direkt vom Schwimmbecken 89 aus bedienen. Ohne Mühe läßt
sich im Unterwasserteil 3 noch ein Unterwasserscheinwerfer einbauen, und es können anstatt einer Düse 35
mehrere Düsen vorgesehen sein, die gemeinsam an den Druckwasserstutzen 43 der Pumpe 18 angeschlossen
sind.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (28)
1. Zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, auf dem Schwimmbekkenrand
befestigbare Baueinheit mit einem zum Arbeiten oberhalb des Wasserspiegels bestimmten
Aggregat aus einem Elektromotor und einer durch diesen angetriebenen Pumpe, deren Druckstutzen
über eine unter die Wasseroberfläche geführte Leitung mit einer Strahldüse verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß ein einen Oberwasserteil (2) und einen Unterwasserteil (3)
aufweisendes abgewinkeltes Gehäuse (1) vorgesehen ist, bei dem der den einen Winkelschenkel
darstellende Oberwasserteil (2) die Form einer kubischen Schüssel hat, deren obenliegender Boden
die Trittfläche (98) eines Startblocks abgibt und den Motor (17) sowie die Pumpe (18) abdeckt, und bei
dem der den anderen Winkelschenkel darstellende Unterwasserteil (3) die Strahldüse (35) trägt und den
unteren Teil der zu ihr führenden Leitung (42) abdeckt, und daß ferner zum Befestigen der
Baueinheit auf dem Schwimmbeckenrand eine Schraub-Befestigungsvorrichtung (96) vorgesehen
ist, durch die das Gehäuse (4) festschraubbar ist.
2. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) einen Grundrahmen
(4) aufweist und über diesen Grundrahmen (4) durch die Schraub-Befestigungsvorrichtung (96) festschraubbar ist.
3. Baueinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (7) des Oberwasserteils
(2) etwa doppelt so groß wie die Dicke (8) des Unterwasserteils (3) ist.
4. Baueinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (4) aus
miteinander verbundenen U-Profil-Stücken (5) besteht.
5. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwasserteil (3)
einen U-Querschnitt aufweist sowie daß die Basis des U und die wasserseitige Schüsselwand in einer
Ebene liegen und eine Tragwand (36) abgeben.
6. Baueinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (11 bis 13)
der Schüssel, zur Befestigung auf dem Grundrahmen (4), auf drei Seiten abgewinkelt sind.
7. Baueinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (11 bis 13) der Schüssel
über einen mit einer elastischen Lippe (16) versehenen Abdeckrahmen (14) und Schrauben (15)
entlang dem Umfang des Grundrahmens (4) mit diesem verbunden sind.
8. Baueinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (4)
Bestandteil der Schraub-Befestigungsvorrichtung (96) ist und diese im übrigen in Dübeln (90)
festgehaltene Schrauben (91) aufweist, die Abstützmuttern (93) tragen, auf die der mit Bohrungen (94)
versehene Grundrahmen (4) aufsetzbar und auf denen er über Muttern (95) festklemmbar ist.
9. Baueinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß über die Schrauben (91) und die
Abstützmuttern (93) und Muttern (92) zugleich die Ränder (11 bis 13) der Schüssel und der Abdeckrahmen
(14) festgehalten sind.
10. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
uauurOil gekennzeichnet, daß dcF ObcrW'ääseriei! (2)
und der Unterwasserteil (3) des Gehäuses (1) aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen.
11. Baueinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das aus Motor (17) und Pumpe (18) bestehende Aggregat am Grundrahmen
(4) über Schwingelemente (19) befestigbar ist
12. Baueinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß im Oberwasserteil (2) mindestens ein Ober einen Deckel (25) zugänglicher,
am Grundrahmen (4) befestigter Klemmenkasten (20,21) untergebracht ist.
13. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (1) ein Positionssicherungsschalter (23) angeordnet ist, der
anspricht, wenn das Gerät aus irgendwelchen Gründen aus seiner normalen Gebrauchslage
entfernt wird.
14. Baueinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Positionssicherungsschalter (23) als
ein mit dem Klemmenkasten (20) integrierter Magnetschalter ausgebildet ist
15. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß am Oberwasserteil (2) ein Stutzen (28) angeflanscht ist, in den ein Rohr (29)
für die Führung eines elektrischen Kabels (33) eingesetzt ist, das durch eine öffnung (32) in den
Oberw&sserteil (2) führt (F i g. 4).
16. Baueinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragwand (36) über einen Flanschring (38) ein Düsengehäuse (37)
festgehalten ist, in das die Strahldüse (35) gelenkig eingesetzt ist.
17. Baueinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet
daß das Düsengehäuse (37) einen Stutzen (41) für die zur Strahldüse (35) führende Leitung (42)
aufweist und eine Gelenkschale für einen Kugelkopf (45) der Strahldüse (35) mit Hilfe von Dichtringen
(46,47) gebildet ist, die im Düsengehäuse (37) und im Flanschring (38) angeordnet sind, wobei der
Dichtring (47) im Flanschring (38) unter dem Einfluß eines elastischen Spannrings (48) steht.
18. Baueinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Unterwasserteil (3) eine Luftzuführleitung (54) abdeckt, die zur Strahldüse
(35) geführt ist, und daß in dieser Leitung (54) ein Ventil (55) angeordnet ist, das über sin Betätigungsorgan
(56) in der Tragwand (36) steuerbar ist.
19. Baueinheit nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß im Stutzen (41) des Düsengehäuses (37) eine Regulierklappe (71) angeordnet ist,
die über eine Stange (72) mit einem Hebel (73) in der Tragwand (36) verbunden ist.
20. Baueinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragwand (36) Handgriffe (74,75) befestigt sind.
21. Baueinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß in der Tragwand
(36) ein elektrischer Ein- und Ausschalter (79) in Form eines Quecksilberschalters vorgesehen ist, von
dem eine Steuerleitung (86) zum Klemmenkasten (20) geführt ist.
22. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß in die Mündung der
Strahldüse (35) ein Schlauchanschlußstück (57) mittels einer Schnellschlußkupplung einsetzbar ist.
23. Baueinheit nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Schlauchanschlußstück (57) aus
einem Kugelkäfigici! (58) und cincü
agege"
verschiebbaren Reduzierstutzen (59) besteht und der Reduzierstutzen (59) und die Innenwand der
Strahldüse (35) gegeneinander axial versetzbare Aufnahmerillen (61, 60) für Kugeji (62) des
Kugelkäfigteils (58) aufweisen, die ·;ι der Kupplungsstellung
in die Aufnahmerillen (60) der Strahldüse (35) eingreifen.
24. Baueinheit nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß der Reduzierstutzen (59) auf der einen Seite eiiicn Einlaufkonus (63) und auf der anderen
Seite einen Schlauchbefestigungsteil (64) aufweist
25. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterwasserteil (3)
ein Unterwasserscheinwerfer eingebaut ist
26. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterwasserteil (3)
mehrere Düsen vorgesehen sind, die gemeinsam an den Druckwasserstutzen (43) der Pumpe (18)
angeschlossen sind.
27. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberwasserteil (2)
und der Unterwasserteü (3) relativ zueinander verschiebbar angeordnet sind.
28. Baueinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß im Oberwasserteil (2)
ein mit der Pumpe (18) verbundener, abschließbarer Einfüllstutzen (26) vorgesehen ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722220105 DE2220105B2 (de) | 1972-04-25 | 1972-04-25 | Zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, auf dem Schwimmbeckenrand befestigbare Baueinheit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722220105 DE2220105B2 (de) | 1972-04-25 | 1972-04-25 | Zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, auf dem Schwimmbeckenrand befestigbare Baueinheit |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2220105A1 DE2220105A1 (de) | 1973-11-08 |
| DE2220105B2 true DE2220105B2 (de) | 1980-08-28 |
Family
ID=5843138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722220105 Withdrawn DE2220105B2 (de) | 1972-04-25 | 1972-04-25 | Zur Erzeugung einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken dienende, auf dem Schwimmbeckenrand befestigbare Baueinheit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2220105B2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2589954B1 (fr) * | 1985-11-14 | 1990-03-09 | Desjoyaux Catherine | Systeme de nage a contre-courant |
-
1972
- 1972-04-25 DE DE19722220105 patent/DE2220105B2/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2220105A1 (de) | 1973-11-08 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8230 | Patent withdrawn |