DE2219771C3 - Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung für Uhren, insbesondere Armbanduhren - Google Patents

Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung für Uhren, insbesondere Armbanduhren

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DE2219771C3
DE2219771C3 DE19722219771 DE2219771A DE2219771C3 DE 2219771 C3 DE2219771 C3 DE 2219771C3 DE 19722219771 DE19722219771 DE 19722219771 DE 2219771 A DE2219771 A DE 2219771A DE 2219771 C3 DE2219771 C3 DE 2219771C3
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pressure
pressure chamber
piston
sealing cover
chamber
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DE2219771A1 (de
DE2219771B2 (de
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Walter 7531 Noettingen Duerr
Wolfgang 7531 Keltern Vetter
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HERMANN BECKER KG 7531 KELTERN
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HERMANN BECKER KG 7531 KELTERN
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/006Testing apparatus for complete clockworks with regard to external influences or general good working
    • G04D7/007Testing apparatus for complete clockworks with regard to external influences or general good working with regard to the sealing of the case

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Dichtheitsprüfung für Uhren, insbesondere Armbanduhren, nach Patent 21 53 682.
Das Verfahren nach dem Hauptpatent kennzeichnet sich dadurch, daß das mit eingesetztem Uhrwerk versehene Uhrgehäuse unter Veränderung des normalen Luftdrucks, vorzugsweise bei steigendem Luftdruck, gestellt und hierbei auf Gangabweichungen geprüft wird, was nach einer Weiterbildung der Erfindung dadurch geschieht, daß ein auf ein Mikrofon mit 4S angeschlossener Zeitwaage gesetztes Uhrgehäuse mit eingesetztem Uhrwerk bei laufender Zeitwaage in einer Druckkammer unter Druckveränderung gesetzt wird. Das Hauptpatent betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Hierbei ist vor allem bei Serienprüfungen in der Uhrenfertigung das öffnen und Schließen der Druckkammer zum Einsetzen und zur Entnahme des Uhrwerks mittels Spann- oder Schraubendeckel zeitraubend und muß mit genügender Präzision erfolgen, um Prüfungsfehler zu vermeiden.
Der vorliegenden Weiterbildung der Vorrichtung nach Patent 21 53 682 liegt Hie Aufgabe zu Grunde, diese Nachteile zu beseitigen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Dichtheitsprüfung für Uhren, insbesondere Armband- (,0 uhren, nach Patent 21 53 682, wobei das mit eingesetztem Uhrwerk versehene Uhrgehäuse unter Veränderung des normalen Luftdrucks, vorzugsweise bei steigendem Luftdruck, gestellt und hierbei auf Gangabweichungen geprüft wird, kennzeichnet sich hierzu <> dadurch, daß der Dichtungsdeckel der Druckkammer unter Wirkung des ansteigenden Drucks bei Erhöhung durch Hebelübersetzung selbsttätig schließt, was dadurch bewirkt wird, daß ein Druckkolben unter Wirkung des in der Druckkammer ansteigenden Luftdrucks kommt und die Schließkraft durch Hebelübersetzung gegenüber der Druckkraft mehrfach erhöht wird. Hierdurch wird ein selbsttätiges öffnen und Schließen bei Betätigung der Druckkammer, d. h. Ein- oder Auslassen der Druckluft erreicht
Die Weiterbildung der Vorrichtung nach dem Hauptpatent wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben und dargestellt Es zeigt
F i g. 1 und 2 die Schnitte durch eine solche Vorrichtung mit Verschlußdeckel in Verschluß- und Öffnungslage,
F i g. 3 die Draufsicht bei abgenommenen Verschlußdeckel und Aufnahme für die Uhr.
Entsprechend der Zeichnung ist die Druckkammer 1 mit einem abnehmbaren Deckel 2 mit Spannrand 3 versehen, wobei ein besonderes Schauglas hier entfällt. Im Druckraum 4 befindet sich die Haltefeder 5 zur Aufnahme für das zu prüfende Uhrgehäuse 6 mit eingesetztem Uhrwerk, welchem die Übertragungsstifte 7 zur Weitergabe des Uhrenschlags (Unruhschwingungen) an den Schwingquarz 8 anliegen, die hier gleichzeitig d.;r Halterung der Uhr dienen. Vom Schwingquarz 8 aus erfolgt sodann die Weitergabe der, wie an sich bekannt, in Strom umgesetzten Schwingungen über die Ableitung 9 an die elektrische Zeitwaage. Der Druckraum 4 der Druckkammer 1 wird vom Eingangsstutzen 10 über das Dreiwegeventil 11, welches vom Schalter 12 aus zu bedienen ist, unter Luftdruck A gesetzt, wobei der Druckanstieg am Manometer 13 ersichtlich ist. Der Lufteintritt erfolgt über die Düse 14 in den Druckraum 4, damit ebenso wie bei der Entlüftung keine zu plötzliche Druckänderung auftritt. Die Entlüftung B erfolgt durch Umstellung des Dreiwegeventils 11 über den Austritt 15 nach außen. Bei dichtem Uhrgehäuse ändert sich die Ganggenauigkeit gegenüber derjenigen bei Normaldruck in der Aufzeichnung der Zeitwaage nicht. Ist das Uhrgehäuse dagegen undicht, so tritt deutlich ein Nachgehen der geprüften Uhr auf und zwar erfolgt eine Beeinflussung der Unruhschwingungen durch den veränderten Luftdruck in Richtung auf einen langsameren Gang, welcher von der Zeitwaage aufgezeichnet oder angezeigt wird.
Gemäß der Zusatzerfindung ist unterhalb des Druckraums 4 ein Kolbenraum 16 vorgesehen, welcher über die Zuleitung 17 ebenfalls an die eingeleitete Druckluft bzw. Entlüftung angeschlossen ist, so daß der Druckkolben 18 von dieser betätigt wird. Vom Druckkolben 18, dessen Topfmanschette 19 durch Bolzen 20 gehalten ist, sind hier beispielsweise drei in den Spannrand 3 vom Dichtungsdeckel 2 greifende Spannhebel 21 vorgesehen, welche beim Einlassen der Druckluft A die Übersetzung der Schließkraft übernehmen, wie in F i g. 1 gezeigt ist. Bei Entlüftung B kommen am Druckkolben 8 die Rückstellfedern 22 zur Wirkung, wodurch sich unter Rückstellung des Kolbens 18 die Spannhebel 21, welche um 23 schwenkbar sind, wieder lösen und damit der Deckel 2 entsprechend F i g. 2 zu öffnen ist. Somit erfolgt das Verschließend und offen des Dichtungsdeckels 2 selbsttätig durch Betätigung von der Druckluft aus, so daß ein manuelles Aufschrauben bzw. Aufspannen entfällt und damit vor allem die Serienfertigung erleichtert wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Dichtheitsprüfung für Uhren, insbesondere, j. Armbanduhren, nach Patent 21 53 682, wobei das mit eingesetztem Uhrwerk versehene Uhrgehäuse unter Veränderung des normalen Luftdrucks, vorzugsweise bei steigendem Luftdruck gestellt und hierbei auf Gangabweichungen geprüft wird, da- ι ο durch gekennzeichnet, daß der Dichtungsdeckel der Druckkammer unter Wirkung des ansteigenden Drucks bei Erhöhung durch Hebelübersetzung selbsttätig schließt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Druckkammer aufgesetzte Dichtungsdeckel von einem Druckkolben vermittels Hebelübertragung aufpreßbar ist, wobei der Druckkolben unter Wirkung des in der Druckkammer ansteigenden Luftdrucks kommt und die Schließkraft durch Hebelübersetzung gegenüber der Druckkraft mehrfach erhöht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Druckkammer für die Uhrenprüfung der Druckkolbenraum angeordnet und ebenfalls an die eingeleitete Druckluft bzw. -Entlüftung angeschlossen ist, so daß der Druckkolben von dieser betätigt wird, wobei mehrere vom Druckkolben in einen Spannrand am Dichtungsdeckel greifende Spannhebel die Übersetzung der Schließkraft übernehmen.
DE19722219771 1971-10-28 1972-04-22 Vorrichtung zur Dichtheitsprüfung für Uhren, insbesondere Armbanduhren Expired DE2219771C3 (de)

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US00296999A US3802251A (en) 1971-10-28 1972-10-12 Method and apparatus for testing a watch for tightness
JP47102012A JPS4852283A (de) 1971-10-28 1972-10-13
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DE2219771A1 DE2219771A1 (de) 1973-10-31
DE2219771B2 DE2219771B2 (de) 1977-09-08
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