DE22176C - Schützende Sitzunterlage für Klosets - Google Patents

Schützende Sitzunterlage für Klosets

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DE22176C
DE22176C DENDAT22176D DE22176DA DE22176C DE 22176 C DE22176 C DE 22176C DE NDAT22176 D DENDAT22176 D DE NDAT22176D DE 22176D A DE22176D A DE 22176DA DE 22176 C DE22176 C DE 22176C
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DE
Germany
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seat board
box
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pelvis
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DENDAT22176D
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English (en)
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peuvrez & ClE. in Paris
Publication of DE22176C publication Critical patent/DE22176C/de
Active legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/14Protecting covers for closet seats
    • A47K13/18Protecting covers for closet seats of paper or plastic webs
    • A47K13/22Protecting covers for closet seats of paper or plastic webs rolled-up ; Dispensers therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
V,
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die directe Berührung mit dem Sitzbrett zu verhindern und die Genitalien gegen Berührung mit dem Becken zu schützen. Das Schutzblatt kann entweder ein einfaches isolirtes Blatt sein, das man auf die Brille legt, oder es sind eine Anzahl derartiger Blätter mit einander in Form eines Bandes, das an einer Seite des Sitzbrettes festgehalten wird, vereinigt. In dem einen wie im anderen Falle wird das Blatt, wie in folgendem zu beschreiben, abgeschnitten und auf das Sitzbrett gespannt.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι das Sitzbrett eines Closets, welches mit einem Kasten versehen ist, der die hygienischen Blätter enthält; Fig. 2 ist ein Grundrifs, Fig. 3 ein Theil eines aus mehreren an einander gereihten Blättern bestehenden Bandes, Fig. 4 ein Längsschnitt des Kastens, in den das aufgerollte Band gelegt wird, Fig. 5 ein Grundrifs dieses geöffneten Kastens, Fig. 6 ein Querschnitt des geöffneten Kastens; Fig. 7 zeigt eine Art Schlüssel zum Oeffnen des Kastens behufs Herausziehens eines Blattes, Fig. 8 eine Einrich-, tung zum Festhalten des Papierblattes auf dem Sitzbrett.
Das Papierblatt A ist nach dem Profil des Sitzbrettes oder der Brille ausgeschnitten, jedoch bleibt der mittlere Theil B desselben mit dem äufseren A noch an einzelnen Stellen mittelst kleiner Streifen aa α im Zusammenhang. Wenn man sich nun auf das mit diesem Papier belegte Sitzbrett setzt, so werden diese Streifen aa a abgerissen und der mittlere Theil B klappt sich, um die vordere Linie x-x drehend, in das Becken hinab und schützt die Genitalien gegen Berührung mit diesem Becken. Die Zähnelungen b legen sich hierbei um den Rand des Sitzbrettausschnittes.
In Fig. 3 ist an dem ersten Blatt A dargestellt, wie der mittlere Theil B von dem äufseren am gröfsten Theil des Umfanges abgetrennt ist und nur noch bei x-x mit demselben zusammenhängt, während bei den Blättern ΑΛ Α2 der mittlere Theil noch auf seinem ganzen Umfamge mit dem äufseren Theil zusammenhängt; In Fig. 9 sieht man in gleicher Weise in punktirten Linien das Blatt B in das Innere des Beckens vor den Sitz geklappt.
Auf der einen Seite des Closets, Fig. 1 und 2, wird ein Kasten C befestigt, der durch einen Deckel D geschlossen wird. Dieser Kasten nimmt eine Papierrolle E auf, deren Achse c in den verticalen Schlitzen d geführt ist, welche in den Kopfenden des Kastens angebracht sind. Die Rolle berührt naturgemäfs stets den Boden des Kastens und das Papierblatt A tritt seitlich durch den Spalt e aus, .der in dem unteren Theil des Kastens angebracht ist. Um die Reibung zu vermindern, kann man den Boden des Kastens, Fig. 4 und 6, aushöhlen, so dafs die Papierrolle nur auf den Enden aufliegt, oder man bringt an den Enden besondere Tragstücke an, auf welchen die Rolle ruht.
Die Seitenwand des Kastens, aus welcher das Papierblatt heraustritt, ist innen mit einem Schieber f versehen, der in der Führung g gleitet und constant durch eine Feder h gehoben wird, welche an ihrer Mitte an dem Kasten befestigt ist. Der untere Theil i des Schiebers ist entsprechend der Form der Vorderkante des Kastenbodens derart ausgeschnitten,
dafs, wenn der Kasten geschlossen wird (vergl. Fig. i), das Papierblatt A an dieser Stelle gehalten wird und, so lange der Kasten geschlossen bleibt, nicht weiter aus demselben gezogen werden kann.
Der Kasten wird durch einen Haken / geschlossen gehalten, der in eine Aussparung k der Feder / fafst. Um den Deckel zu öffnen, ha.t man sich des in Fig. 7 dargestellten Schlüssels zu bedienen, mittelst dessen Haken man hinter die Feder / fafst und dieselbe anzieht, so dafs der Haken j frei wird. Dieser Schlüssel bleibt stets in den Händen der Aufseherin, welche allein ein Blatt vorziehen kann.
Auf der anderen Seite des Sitzbrettes ist ein Lineal η befestigt, auf welches man das freie Ende des Papierblattes A legt. Das letztere wird durch die rahmenartig gestaltete Leiste ο festgehalten, welche Leiste mittelst eines Scharnieres / am Sitzbrett befestigt ist und mittelst ihres Schlitzes q das Lineal ή genau umfafst. Das auf diese Weise mehrmals gehaltene Papierblatt ist somit völlig festgespannt und kann nicht auf dem Sitzbrett hin- und hergleiten. Ein kleiner Riegel r hält die Leiste 0 fest.
Alle Blätter A des Bandes sind numerirt, so dafs eine Controle leicht möglich ist. Die einzelnen Blätter sind durch perforirte Querlinien Ji abgegrenzt, welche ein leichtes Abreifsen des gebrauchten Papierblattes gestatten. Damit man stets sicher ist, dafs der Papierausschnitt sich genau über dem Sitzbrettausschnitt befindet, kann man an dem Papierblatt eine Marke oder ein Zeichen anbringen, welchem ein auf dem Sitzbrett befindlicher Nagel entspricht.
Für den Privatgebrauch kann der Schlüssel durch eine einfache Druckeinrichtung ersetzt werden, mittelst welcher der Deckel D des Kastens C geöffnet wird. Oder noch einfacher, man lagert einfach die Rolle in zwei kleinen Böcken, ohne Anwendung eines äufserenKastens, und hält das Blatt an beiden Enden durch, Leiste ο und Lineal η fest, wie mit Bezug auf Fig. i, 2 und 8 beschrieben wurde.
Auch kann die Rolle, wie in Fig. 9 dargestellt, am hinteren Theil des Sitzbrettes angeordnet und mit Sperrrad und Klinke versehen sein, während das freie Ende des Blattes durch eine Schirmleiste χ oder in anderer Weise gehalten wird.
Wendet man einzelne Blätter an, so können dieselben an beiden Enden mittelst Lineale oder in einem Rahmen befestigt oder aber auch an den vier Ecken aufgeklebt oder in anderer Weise angebracht werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein schützendes, hygienisches Papierblatt, welches entsprechend den Contouren des Sitzbrettausschnittes von Hand oder auf mechanischem Wege so ausgeschnitten ist, dafs der ausgeschnittene mittlere Theil an einzelnen Stellen mittelst kleiner Streifen mit dem übrigen Theil des Blattes zusammenhängt, aufserdem aber noch an der vorderen Seite mit dem Blatt verbunden ist, derart, dafs der mittlere Theil in das Becken herabklappt und die Genitalien gegen Berührung mit dem Becken schützt, wenn das. Blatt benutzt wird.
2. Die bandförmige Anordnung derartigerPapierblätter, welche neben einander gereiht und auf eine Rolle gewickelt sind, welche fest oder beweglich auf dem Sitzbrett angeordnet ist.
3. Die speciellen Hülfsmittel zum Aufspannen des Blattes auf das Sitzbrett, bestehend in der Anordnung des Kastens C mit federndem Schieber f in der Vorderwand und Deckel D, sowie des Lineals η mit rahmenartiger Leiste 0.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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