DE22126C - Vorrichtung zum Herablassen von Personen und Gegenständen und dazu gehöriger Kran - Google Patents

Vorrichtung zum Herablassen von Personen und Gegenständen und dazu gehöriger Kran

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Publication number
DE22126C
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DE
Germany
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fastened
brake
wheel
crane
drive
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Active
Application number
DENDAT22126D
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English (en)
Original Assignee
C. H. HÖHMANN in Cassel
Publication of DE22126C publication Critical patent/DE22126C/de
Active legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/08Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys
    • A62B1/10Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys mechanically operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT..
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1882 ab.
Die· durch Fig. 1 bis 9 dargestellte Vorrichtung ist so eingerichtet, dafs der Strang sich vermöge der Schwere der angehängten Personen oder des Gegenstandes langsam abwickelt und nach stattgefundener Entlastung durch eine Feder selbstthätig wieder emporgezogen wird, so dafs mehrere Personen oder Gegenstände schnell nach einander herabgelassen werden können.
Der Hängebügel D ermöglicht die Befestigung des Ganzen mittelst geeigneter Vorrichtungen am Fensterkreuz oder an dem durch Fig. 9 bis 14 dargestellten Kran. Dieser läfst sich für jede Mannesstärke einstellen und befestigen, indem er mit der Stiftschiene X versehen ist, die sich auf dem Arm Y verschieben und mittelst des Vorsteckers W feststellen läfst. Durch die Schraube V wird der Kran fest an die Mauer geprefst und derartig gehalten, dafs er mit Sicherheit zum Tragen von Lasten verwendet werden kann. Der Bügel U dient als Sicherung und kann ebenfalls mit Prefsschrauben versehen werden. Das Gehäuse A dient zur Aufnahme einer Feder B, der Strangtrommel und zur Unterbringung einer Sperrvorrichtung. Auf der Achse C ist die Feder B mit ihrem inneren Ende befestigt, während das äufsere Ende derselben um einen der Versteifungsbolzen d gelegt ist, welch letztere die Federgehäusedeckel/ mit einander starr verbinden. Das Federgehäuse ist durch die Trommel E abgeschlossen, welche den Strang G aufnimmt. In den Bügel des Stranges kann die die Personen oder den Gegenstand haltende Schnur bezw. der Leibgurt eingeschlungen werden.
An dem einen Deckel des Federgehäuses ist der Lagerbügel D festgenietet, welcher mit der Oese J um die Achse C greift und sich auf letzterer drehen kann. Ferner ist bei HH die Welle g des Triebes K gelagert. Mit letzterem ist die Sperrscheibe K fest verbunden, in welche der an dem Rade L befestigte Sperrkegel b greift, der die Drehung des Rades L nur dann gestattet, wenn der Strang sich abwickelt, mithin das Federhaus sich dreht und infolge dessen auch der Trieb M mit der Scheibe N gedreht wird, während nach Entlastung die gespannte Feder zur Wirkung kommt und die Sperrscheibe h schnell zurückdreht. Der Trieb M und die Scheibe N sind auf der Achse C verschiebbar, infolge dessen kann die Scheibe N gegen das auf der Achse C stillstehende Rad geprefst und die Strangaufwickelung gehindert werden.
Die Anpressung des Triebes bezw. der Bremsscheibe geschieht mittelst des Hebels O auf der Achse C, welcher mit einer Wulst η versehen ist, die in der senkrechten Stellung in eine entsprechende Vertiefung des Aufhängebügels pafst, so dafs in dieser Stellung der Hebel O keinen Drück auf den Trieb und die Bremsscheibe ausübt. Ist der Strang auf die Trommel aufgewickelt, die Vorrichtung an Ort und Stelle befestigt und mit einer Person oder einem Gegenstande belastet, so wird durch Senkrechtstellen des Hebels O die Bremsscheibe gelöst, der Strang wickelt sich langsam ab, die Feder B wird gespannt, indem nicht die Achse C umläuft, sondern nur das Federgehäuse mit dem Lagerbügel H, dem Triebe K und der Sperrscheibe h um das auf der Achse C festsitzende Rad Z und um sich selbst gedreht wird. Ist die Person pder der Gegenstand zur Erde ge-
längt und der Strang entlastet, so kommt die durch das Herabgehen der Belastung gespannte Feder zur Wirkung und wickelt das abgewundene Stück des Stranges wieder auf die Trommel. Soll der Strang nicht in seiner ganzen Länge auf- oder abgewickelt werden, so wird durch Bewegen des Bremshebels nach rechts oder links die Bremsung durch Pressung des Triebes M, sowie der äufseren Kante der Scheibe N gegen das feststehende Rad Z bewirkt und die Bewegung gehindert. Hierdurch kann die Belastung von neuem ermöglicht und die Rettung anderer Personen oder Gegenstände durchgeführt werden.
Um die Geschwindigkeit des Sinkens bei verschiedener Belastung gleichmäfsig zu gestalten, ist ein Regulator angebracht, welcher aus drei Stücken in Kreisausschnittsform besteht, die in die Vertiefung ο des auf der Achse C festsitzenden Rades Z passen und längliche Oeffnungen i i haben, in welche die an der Scheibe JV festgenieteten Stifte m eingreifen. Die durch Räderübersetznng vom Rade L auf den Trieb M bedingte grofse Geschwindigkeit der Bremsscheibe wird mittelst der Stifte m auf die Bremsklötze JP übertragen, und da sich dieselben in den Schlitzöffnungen vermöge der Centrifugalkraft bewegen können, so wird an dem Rande des feststehenden Rades eine Bremsung und Milderung der Geschwindigkeit erzeugt. Das Gewicht der Bremsklötze P ist der durchschnittlichen Belastung des Stranges und der Geschwindigkeit der Bremsscheibe entsprechend gewählt.

Claims (2)

. Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Gebrauch bei Feuersund anderer Gefahr, welche gebildet ist aus einem Gehäuse A, das einen Strang und einen Sperrmechanismus enthält. Der erstere dient zum gleichmäfsigen Herablassen von Personen und selbstthätigen Wiederaufziehen des Gurtes und besteht aus der auf der Achse C befestigten Feder B, die mit dem drehbaren Federhause verbunden ist, welch letzteres mit dem um C drehbaren Lagerbügel H zusammenhängt und in beschriebener Weise mit dem Triebe K, der Sperrscheibe h, dem Sperrkegel b, dem Rade L, dem Triebe M, der Bremsscheibe JV nebst den Bremsklötzen P, dem Rade ζ und dem mit einer Bremswulst versehenen Bremshebel O zusammenwirkt.
2. Ein Kran zum Tragen der Rettungsvorrichtung, dessen Eigenthümlichkeit in der Anordnung der verschiebbaren, mit Stiften versehenen, durch Vorstecker ^festzustellenden und mittelst der Schraube V zu befesti-
■ genden Schiene X besteht, wodurch ermöglicht wird, den Kran an jeder beliebig dicken Mauerwand anzubringen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22126D Vorrichtung zum Herablassen von Personen und Gegenständen und dazu gehöriger Kran Active DE22126C (de)

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