DE220752C - - Google Patents
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- DE220752C DE220752C DENDAT220752D DE220752DA DE220752C DE 220752 C DE220752 C DE 220752C DE NDAT220752 D DENDAT220752 D DE NDAT220752D DE 220752D A DE220752D A DE 220752DA DE 220752 C DE220752 C DE 220752C
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- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C3/00—Wings
- B64C3/58—Wings provided with fences or spoilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 220752 KLASSE 77 h. GRUPPE
Tragfläche für Flugmaschinen u.dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1908 ab.
Es ist bereits bekannt, bei Flugflächen die
Seitenkanten aufzubiegen, auch hat man die Hinterkante etwas nach oben aufgebogen, und
Flächen mit nach oben aufgebogener Vorderkante sind ebenfalls vorgeschlagen.
Nach der Erfindung soll nun die Tragfläche aus einzelnen nebeneinander liegenden Flächen
mit aufgebogenen Kanten zusammengesetzt werden, derart, daß zwischen den einzelnen
ίο Flächenstücken schlitzartige Lufträume entstehen,
zwischen welchen die Luft hindurchstreichen kann. Die Schlitze sollen in erster Linie in der Flugrichtung liegen, doch können
auch senkrecht dazu Schlitze angebracht werden, deren Kanten nach oben, und zwar,
um Luftwiderstand zu vermeiden, zweckmäßig schräg nach hinten aufgebogen sind. Hierdurch
wird erreicht, daß, da stets ein Luftdruck von unten auf die Tragfläche ausgeübt
wird, Luft von unten durch die Schlitze nach oben hindurchströmt und dadurch die Fläche
stabil erhält. Noch verstärkt wird diese Wirkung, wenn man die aufgebogenen Kanten
längs den Schlitzen nicht ganz senkrecht, sondem dachförmig verlaufen läßt. Dann wird
die Luft beim Hindurchströmen durch die Schlitze zusammengepreßt, ehe sie an den!
oberen engeren Teil der Schlitze entweicht.'; Um das Durchströmen möglichst gleichmäßig·.
zu machen, wird es zweckmäßig sein, die Kanten in Kurven aufzubiegen. Gleichzeitig
können dieselben auch federnd angeordnet sein, so daß sie durch den Luftdruck auseinandergebogen
werden, um so bei böigem Wind gewissermaßen als Ventil zu dienen. Um zu starken
Winddruck abzuschwächen, möge man die dach-40
förmigen Schlitzflächen auch von Hand öffnen können, um so der Luft freieren Durchtritt zu
gewähren. Die Anzahl der Schlitze wird natürlich, ebenso wie ihre Größe, durch die Erfahrung
bestimmt werden und kann von einem einzigen bis zu einer großen Zahl gehen. Auch
bleibt es vorbehalten, die Schlitze in der Bewegungsrichtung oder senkrecht dazu ohne
Unterbrechung durchzuführen oder aus konstruktiven Rücksichten nur stückweise mit
Unterbrechungen anzuordnen, und endlich soll die Bezeichnung »in der Bewegungsrichtung
oder senkrecht dazu« keine genau mathematisch definierte sein, sondern eine durch die
Erfahrung zu bestimmende Abweichung von dieser Richtung für den Verlauf der Schlitze
gestatten.
Fig. ι zeigt schematisch eine Tragfläche im Längsschnitt mit Schlitzflächen ax in der Bewegungsrichtung.
Fig. 2 zeigt schematisch eine Tragfläche von oben gesehen, bei welcher Schlitze α in der
Bewegungsrichtung und Schlitze b senkrecht dazu durchgeführt sind.
Fig. 3 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine Tragfläche mit kurvenförmig aufgebogenen
Schlitzflächen «2 in der Bewegungsrichtung
und den senkrecht dazu verlaufenden Schlitzflächen b.:
' Fig. 4 zeigt schematisch einen Schnitt durch ,eine Tragfläche in der Bewegungsrichtung mit
"den in dieser verlaufenden Schlitzflächen a2
.uiid den senkrecht dazu verlaufenden b.
'v: f/Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Tragfläche mit Schlitzen in der Bewegungsrichtung.
'v: f/Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Tragfläche mit Schlitzen in der Bewegungsrichtung.
60
65
ί Ο
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Tragfläche mit Schlitzen in der Bewegungsrichtung
und solchen senkrecht dazu.
Claims (3)
1. Tragfläche für Flugmaschinen u. dgl/,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsrichtung der Tragfläche schlitzartige,
ίο durch die aufgebogenen Kanten der Tragfläche
begrenzte Zwischenräume angeordnet sind, zwischen denen die Luft hindurchstreichen
kann.
2. Tragfläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzartigen
Zwischenräume durch Zusammensetzen der Tragfläche aus einzelnen, mit aufgebogenen
Kanten versehenen Flächen gebildet werden, so daß sowohl in der Bewegungsrichtung
wie senkrecht dazu Zwischenräume entstehen, zwischen denen die Luft hindurchstreichen
kann.
3. Tragfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zwischenräume
begrenzenden aufgebogenen Kanten dachförmig angeordnet und gegebenenfalls drehbar
oder federnd sind, so daß die aufgebogenen Kanten beim Durchstreichen der Luft von selbst auseinandergepreßt werden
oder von Hand aufgebogen werden können, um der Luft freieren Durchtritt zu gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220752C true DE220752C (de) |
Family
ID=481777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220752D Active DE220752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220752C (de) |
-
0
- DE DENDAT220752D patent/DE220752C/de active Active
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