AT401036B - Gleitschirm - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D17/00—Parachutes
- B64D17/02—Canopy arrangement or construction
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Description
AT 401 036 B TECHNISCHER BEREICH:
Die Erfindung betrifft einen Gleitschirm, der für Sportzwecke angewendet werden kann. BISHERIGER STAND DER TECHNIK:
Es ist ein Gleitschirm bekannt, bestehend aus einer Kuppel aus Segeltuch und einem Seilsystem (Takelwerk). Die Kuppel ist aus einer oberen und einer unteren Kuppelfläche gebildet und weist eine rechteckige Form auf. Darin sind Profilquerrippen aus Stoffgewebe mit partiellen Querlatten in Form von geraden harten Stäben angebracht, die an der unteren Kante eines jeden Rippens angebracht sind und bis ca. 1/4 der Kantenlänge einnehmen. Die Angriffskante des Gleitschirmes ist durch eine flexible Querlatte verstärkt, derer Verbindungen zwischen den einzelnen Teilen elastisch sind (DE A1 3820 474).
Ein Nachteil des bekannten Gleitschitmes besteht darin, daß er eine zu komplizierte Konstruktion und eine geringe Flugstabilität aufweist. Er ist verletzbar beim Abflug in Turbulenzen, was seinen Gebrauch gefährlich macht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Gleitschirm mit vereinfachter Konstruktion, erhöhter Stabilität und Flugsicherheit in allen Flugstadien bei einer größeren Gleitzahl zu schaffen. TECHNISCHES WESEN DER ERFINDUNG:
Diese Aufgabe wird gelöst, indem ein Gleitschirm geschaffen wird, bestehend aus Querlatten, Takelwerk und Kuppel aus Leinen mit oberer und unterer Kuppelfläche, wobei in der Angriffskante der Kuppel eine vordere Längslatte angebracht ist. Die Kuppel weist eine 100 %-ig elliptische Form auf. Die obere Kuppelfläche wird durch die daran befestigten Querlatten geformt und im hinteren Teil der Kuppel ist eine hintere Längslatte vorgesehen. Alle Latten bilden das Skelett des Gleitschirmes. Jede Querlatte weist einen festen Vorderteil und einen flexiblen Hinterteil auf, wobei der feste Teil nach einem Flugzeugprofil gebogen ist, dabei nimmt die Länge des flexiblen Teils von 1/3 bis 1/4 der Gesamtlänge der Latte ein.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß diese eine vereinfachte Konstruktion aufweist und einen Effekt der Flugsicherheit erreicht, weil die Kuppel des Gleitschirmes beim Start oder beim Flug in Turbulenzen nicht zurückgeklappt oder gelöscht werden kann. Dies wird durch die Konstruktion des Gleitschirmes erreicht, die ein zuvor gespanntes Skelett und demzufolge eine stabile Kuppelform beim Flug aufweist. Das durch die Latten gebildete Skelett stabilisiert die Konstruktion schon beim Start und erfährt keine Änderungen beim Flug.
Daneben führt die elliptische Kuppelform in Kombination mit den beiden Längslatten zu einer gezwungenen (automatischen) Selbststreckung der Konstruktion im Betriebszustand. Für ihre Stabilisierung und Aufrechterhaltung setzt die Konstruktion diejenigen Kräfte ein, die für ihr Vernichten und Zurückklappen im Betriebszustand wirken. BESCHREIBUNG DER BEIGEFÜGTEN ABBILDUNGEN :
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels für einen Gleitschirm ausführlicher erläutert, das in den Abbildungen dargestellt ist, wobei: - Fig. 1 eine Ansicht von unten, - Fig. 2 eine Vorderansicht und - Fig. 3 eine partielle Gesamtansicht des Gleitschirmes zeigt.
Der abgebildete Gleitschirm schließt eine Kuppel 1 aus Leinen mit oberer 2 und unterer 3 Kuppelfläche, einem Takelwerk 4 sowie Querlatten 5 ein. In der Angriffskante der Kuppel 1 ist eine vordere Längslatte 6 angebracht. Die Kuppel 1 weist eine 100 %-ig elliptische Form auf. Die obere Fläche der Kuppel 1 ist durch die daran befestigten Querlatten 5 gebildet. Im Hinterteil der Kuppel 1 ist eine hintere Längslatte 7 vorgesehen. Die Latten 5, 6, 7 bilden das Skelett des Gleitschirmes. Die Querlatte 5 hat einen festen Vorderteil und einen flexiblen Hinterteil, wobei der feste Vorderteil zuvor nach einem Flugzeugprofil gebogen ist, indem die Länge ihres flexiblen Teils von 1/3 bis 1/4 der Gesamtlänge der Latte 5 einnimmt. ANWENDUNGSBEREICH DER ERFINDUNG :
Die Gestaltung des festen Vorderteils der Querlatten 5 nach einem Flugzeugprofil erlaubt die Aufrechterhaltung des in aerodynamischer Hinsicht wichtigsten Profilsektors, nämlich des Bugs des Flügelprofils, der den Hauptteil der Hebekraft bildet und den Stirn widerstand stark verringert. Dadurch wird der 2
Claims (2)
- AT 401 036 B Hebekraftkoeffizient Cy gesteigert und der Widerstandskoeffizient Cx reduziert. Diese Änderungen führen zur Verringerung der Tragfläche und zur Steigerung der Flügeistreckung, woraus eine zusätzliche Erhöhung der Gleitzahl infolge der Verringerung des induktiven Widerstandes resultiert. Der Gieitschirm startet dank seiner Konstruktion immer in gestrecktem (offenem) Zustand, d.h. wie ein Drachen; er zeichnet sich also beim Start durch eine Stabilität aus, die für Gleitschirme nicht typisch ist. Die Verringerung der Gesamtfläche der Kuppel und der Wegfall der Querstege fuhren dazu, daß die Stoffmenge um 50 % reduziert wird. Sind die durch die aerodynamischen Kräfte hervorgerufenen vernichtenden Kräfte danach bestrebt, die Kuppel längs ihrer Streckung zurückzuklappen, zwingt die Skelettkonstruktion die beiden Längslatten 6 und 7 dazu, sich nach außen und nach oben zu biegen, wodurch sich die Konstruktion noch mehr anspannt und ihre Stabilität besser wird. Patentansprü che 1. Gleitschirm, bestehend aus Querlatten, Takelwerk und Kuppel aus Leinen mit oberer und unterer Kuppelfläche, wobei in der Angriffskante der Kuppel eine vordere Längslatte angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuppel (1) eine 100 %-ig elliptische Form aufweist, die obere Fläche der Kuppel (1) durch die daran befestigten Querlatten (5) geformt ist und im Hinterteil der Kuppel eine hintere Längslatte (7) vorgesehen ist, wobei alle Latten (5, 6, 7) ein Skelett des Gleitschirmes bilden, indem jede Querlatte (5) einen festen Vorderteil und einen flexiblen Hinterteil aufweist und der feste Teil der Latte zuvor nach einem Flugzeugprofil gebogen ist, wobei die Länge des flexiblen Teils der Latte von 1/3 bis 1/4 der Gesamtlänge der Latte (5) einnimmt. Hiezu
- 2 Blatt Zeichnungen 3
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