DE220208C - - Google Patents
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- DE220208C DE220208C DENDAT220208D DE220208DA DE220208C DE 220208 C DE220208 C DE 220208C DE NDAT220208 D DENDAT220208 D DE NDAT220208D DE 220208D A DE220208D A DE 220208DA DE 220208 C DE220208 C DE 220208C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/44—Mechanical actuating means
- F16K31/46—Mechanical actuating means for remote operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 220208 KLASSE Ac. GRUPPE
angreifenden Zugmitteln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1908 ab.
Die bis jetzt bekannten Antriebsvorrichtungen für Hähne und ähnliche Vorrichtungen
haben gewöhnlich zwei an den beiden Enden eines zweiarmigen Hebels angebrachte Zugmittel.
Durch Zug an dem einen oder anderen Ende wird die Schluß- oder Offenstellung bewirkt. Die Kennzeichnung der Stellung
erfolgt durch Anbringung entsprechender Buchstaben, so daß es notwendig ist, immer
ίο streng darauf zu achten, ob auch die gewünschte
Stellung des Hahnes u. dgl. vorhanden ist. Bei dieser Einrichtung kann nicht immer eine genaue Kontrolle über die
Stellung des Hahnes, namentlich in dunklen Räumen, vorgenommen werden und infolgedessen
der Hahn unbeabsichtigt offen stehen. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich
dadurch von den bekannten Vorrichtungen ^
daß die beiden ungleich langen Zugmittel auf einen Teil ihrer Länge durch eine Führung
und eine der beiden Handhaben nebeneinander geführt sind, so daß die Handhaben der
Zugmittel stets untereinander liegen. Je nachdem die beiden Handhaben voneinander ent- ■
fernt oder einander genähert sind, ist der Hahn offen oder geschlossen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt die Verwendung von Draht, Fig. 2 die Verwendung von Schnur als Zugmittel.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine besondere Ausführungsform der Führungsöse.
Nach Fig. 1 sind Drähte α b und c d mit
je einem Ende an ösen ik des Hebels e befestigt. Über beide Drähte wird eine der
Länge der Zugvorrichtung entsprechende Drahtspule f geschoben, um beide Drähte nebeneinander
zu führen. Das untere Ende des Drahtes c d ist mit dem als Handhabe dienenden
Knauf g fest verbunden, während der Draht α b durch diesen Knauf hindurchgeführt
wird und an seinem unteren Ende eine zweite Handhabe h (Ring, Quaste o. dgl.) erhält.
Die Zugvorrichtung befindet sich in der in Fig. ι gezeichneten Stellung, und zwar nach
Lage des Hebels e in der Offenstellung. Soll nun der Hahn I geschlossen werden, so geschieht
dies durch Zug an dem Knauf g, der um die senkrechte Länge der Hebelbewegung
nach unten geht, während die Handhabe h sich um genau so viel nach oben bewegt;
dadurch stellt sich die Zugvorrichtung in die punktiert gezeichnete Stellung (Fig. 1) ein.
Die beiden Handhaben befinden sich in dieser Stellung unmittelbar beieinander und zeigen
damit die unverkennbare Schlußstellung des Hahnes an, während bei der Offenstellung
des Hahnes die beiden Handhaben sich voneinander entfernt befinden, wodurch jede Verwechslung
der beiden Stellungen ausgeschlossen ist.
Außerdem sind die Handhaben der beiden Zugmittel verschieden gestaltet, so daß es
leicht möglich ist, im dunklen Raum sowohl
durch die verschiedene Form als auch durch die gegenseitige Stellung der beiden Handhaben
beim bloßen Zugreifen schon zu erkennen, ob sich der Hahn in der Offen- oder Schlußstellung befindet.
Ebenso trägt die Vorrichtung beim Montieren an Gasbrennern — gegenüber den bisher
seitlich herabhängenden Ketten — zum gefälligen Aussehen bei.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist statt Draht Litze oder Schnur als Zugmittel
angenommen und die Drahtspule durch eine Führungsöse m ersetzt, welche an der
Schnur η festgeklemmt ist, während die Schnur 0
frei hindurchführt. Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei der Ausführungsform nach
Fig. i. Es kann auch jede Art Gliederkette als Zugmittel verwendet werden; ferner kann
der Knauf g (nach Fig. 1 und 2) auch statt
einer gemeinsamen Durchbohrung für beide Drähte auch deren zwei haben, wie in Fig. 3
und 4 beispielsweise angedeutet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Antriebsvorrichtung für Hähne u. dgl. mit zwei an einem zweiarmigen Hebel angreifenden Zugmitteln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden ungleich langen Zugmittel auf einen Teil ihrer Länge durch eine Führung (m) (Ring, Drahtspule o. dgl.) und eine der beiden Handhaben (g) nebeneinander geführt sind, so daß die beiden Handhaben der Zugmittel stets in gleichem Sinne untereinander liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220208C true DE220208C (de) |
Family
ID=481276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220208D Active DE220208C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220208C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12302781B2 (en) | 2018-11-07 | 2025-05-20 | Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg | Method for controlling the operation of a machine for harvesting root crop |
-
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- DE DENDAT220208D patent/DE220208C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US12302781B2 (en) | 2018-11-07 | 2025-05-20 | Grimme Landmaschinenfabrik Gmbh & Co. Kg | Method for controlling the operation of a machine for harvesting root crop |
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