DE220207C - - Google Patents

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DE220207C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/30Hand irons of special external shape or form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 220207 KLASSE 3d. GRUPPE
FREDERICK ALLEN MILLS in NEW YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. November 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bügeln von Kleidungsstücken, insbesondere zum Faltenbügeln, z. B. von Beinkleidern. Sie hat hauptsächlich den Zweck, eine Vorrichtung zu schaffen, mit welcher ein Bügeln und Faltenbügeln von Kleidungsstücken, z. B. von Beinkleidern, während der Benutzung der letzteren veranlaßt werden kann.
Die neue Bügelvorrichtung ist auf der Zeichnung zur Veranschaulichung gekommen, und zwar ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht zur Darstellung der Benutzungsweise der neuen Vorrichtung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer der Klemmen zum Festhalten des Kleidungsstückes,
Fig. 3 eine Draufsicht auf diese Klemme,
Fig. 4 ein Schnitt durch dieselbe nach der Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht der beiden Bügeleisen.
In der Zeichnung ist 1 ein aufrechtstehender Ständer, der zweckmäßig aus zwei runden, hohlen Stangen gebildet ist, die miteinander verlötet oder auf sonstige Weise sicher verbunden sind. Dieser Ständer hat an seinem unteren Ende einen Bügel 2, der zur Aufnahme . des Fußes der Person dient, deren Beinkleider gebügelt werden sollen. Das obere Ende des Ständers 1 ist mit einem Knopf 3 oder einem Handgriff versehen, so daß der ganze Ständer von der Person, wie in Fig. 1 dargestellt, gehalten wird.
Auf dem* Ständer 1 sind zwei Klemmenpaare 4 angeordnet, welche das zu bügelnde Beinkleid festhalten, und zwar sitzt die eine Klemme in der Nähe des Fußes und die andere am oberen Teil des Beinkleides, so daß letzteres straffgespannt wird und gleichzeitig eine Falte entsteht an der Stelle, an der die Bügelfalte. erzeugt werden soll.
Jede dieser Klemmen besteht aus zwei Armen oder Backen 5 und 6, die an einem Ende durch einen Zapfen 7 drehbar miteinander verbunden sind. Am anderen Ende sind. die Klemmbacken 5 und 6 mit flachen inneren Flächen 5a und 6a versehen, zwischen welchen der Stoff des Beinkleides zu liegen kommt, wie dies die Fig. 3 und 4 klar erkennen lassen. Die Backe 5 ist derart ausgebildet, daß sie den Ständer" 1 aufnehmen kann, während die Backe 6 auf die andere Seite des Ständers einwirkt, so daß letzterer zwischen den beiden Backen der Klemmen sitzt und somit festgehalten wird. Dies geschieht dadurch, daß die beiden Backen gegeneinandergedrückt werden, und zwar vermittels einer Flügelschraube 8, welche durch eine länglich gehaltene Öffnung 6b der Backe 5 und durch eine mit Schraubengewinde versehene Öffnung 10 der Backe 6 hindurchgeht. Durch Anziehen dieser Flügelschraube werden die beiden Backen zusammengedrückt und damit am Ständer 1 gesichert. Gleichzeitig wird auch durch die freien Enden der Klemmen der Stoff des zu bügelnden Bein-Ideides faltenartig festgehalten. Die Flügelschraube 8 ist mit einem Kragen 6C versehen, welcher in Verbindung mit dem Flügel 8a eine Seitenbewegung der Schraube mit Bezug zur Backe 5 verhindert. Ebenso ist am Ende
der Schraube ein Kopf ii vorgesehen, um die Seitenbewegung der Backe 6 zu begrenzen. Die Backe 6 hat eine solche Gestalt, daß der Stoff des Beinkleides zwischen den Flächen 5a und 6a fest zusammengedrückt wird, ehe der Arm 6 auf den Ständer ι einwirkt und so die Sicherung der Klemme in gewisser 'Höhe herbeiführt. Dadurch wird ein genaues Ein: stellen der Klemmen am Stander ermöglicht.
ίο Eine solche Einstellbarkeit der Klemmen 4 am Ständer ist aber wünschenswert, besonders bei der oberen Klemme, da hierdurch eine Aufwärtsbewegung der Klemme ermöglicht wird, nachdem sie schon den Stoff ergriffen hat. Es kann daher auf diese Weise leicht ein kräftiges Straffspannen des Beinkleides erlangt und diese gespannte Lage durch Anziehen der Flügelschraube gesichert werden. Ebenso kann die Bügelvorrichtung durch die verstellbaren Klemmen Beinkleidern verschiedener Länge angepaßt werden.
Nachdem so das Kleidungsstück, z. B. das Beinkleid, unter Vermittlung der Klemmen in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, wird durch Auf- Und Abgleiten der Bügelvorrichtung an dem Ständer 1 die Bügelfalte erzeugt. Diese Bügelvorrichtung besteht aus zwei Bügeleisen 12, 13, die derart miteinander verbunden sind, daß sie einerseits auseinanderbewegt, andererseits gegeneinandergedrückt werden können, um den Stoff des Beinkleides zwischen sich zusammenzudrücken.
Die beiden Bügeleisen sind mit Bügeln 14, 15
versehen, welche zur Aufnahme eines Drehzapfens 16 und des Handgriffes dienen.
Der Bügel 14 ist mit Ansätzen 14" versehen, die zur Aufnähme des Drehzapfens dienen. Der andere Bügel 15 besitzt ähnliche Ansätze ΐ5Λ, in denen jedoch offene Schlitze 15* vorgesehen sind, um den Drehzapfen 16 aufzunehmen. Die Einrichtung ist derart, daß das Eisen 13 leicht vom Gegeneisen 12 entfernt werden kann, indem man dasselbe mit seinen Nasen i5n vom Drehzapfen abzieht.
' An den Bügeln 14, 15 sind (Fig. 5) Handgriffe 17, 18 angeordnet, ig ist eine auf dem Drehzapfen 16 angeordnete Srhraubenfeder, deren unteres Ende bei io,n mit dem Bügel 14 und deren oberes Ende bei 19/ mit dem Bügel 15 in Berührung steht.
Das letztgenannte Ende der Feder ist bei 19/ derart verlängert, daß es den am Handgriff 17 befestigten Haken 20 erfassen kann. Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß die Feder beide Bügeleisen 12 und 13 stets zusammendrückt und diese bzw. die Bügelnasen I5a mit dem Drehzapfen 16 in Eingriff hält. Wenn die beiden Bügeleisen voneinander getrennt werden sollen, ist es nur notwendig, das Ende 19° der Feder in den Haken 20 zu legen, so daß der Bügel 15 dem Einfluß der Feder entzogen wird und nunmehr Ohne weiteres vom Gegeneisen 13 befreit und durch Abziehen der Bügelnasen 15* vom Drehzapfen entfernt werden kann.
Die Bügel 14 und 15 sind an ihren inneren Kanten mit Ausschnitten 14°. und i5c versehen, um den Ständer 1 aufnehmen und umfassen zu können.
Bügeleisen, wie sie hier zur Anwendung kommen, können in der verschiedensten Art und Weise beheizt werden. Jedoch erscheint es vorteilhaft, diese Beheizung des einen oder beider Eisen mit Hilfe der Elektrizität zu bewirken. Zu diesem Zweck sind am Bügeleisen 13 die Stöpsel 25, 26 angeordnet, die in üblicher Weise mit den Polen eines elektrischen Stromkreises in Verbindung stehen. Das Innere des Bügeleisens ist dabei mit einer Heizspule versehen.
Das Eisen 13 kann auch, nachdem es vom Gegeneisen getrennt ist, selbständig als Plättoder Bügeleisen in der üblichen Weise Benutzung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Bügeln, insbesondere zum Faltenbügeln von Kleidungsstücken, bei welcher eine Klemme den Stoff zu einer Falte festhält, wenn das beheizte Bügeleisen zur Einwirkung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar solcher Klemmen einstellbar an einem Tragständer (1) befestigt ist, der gleichzeitig als Tragführung für die Bügeleisen dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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