DE22017C - Neuerungen an Vacuumbremsen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Neuerungen an Vacuumbremsen für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE22017C DE22017C DENDAT22017D DE22017DA DE22017C DE 22017 C DE22017 C DE 22017C DE NDAT22017 D DENDAT22017 D DE NDAT22017D DE 22017D A DE22017D A DE 22017DA DE 22017 C DE22017 C DE 22017C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
- B60T13/24—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
- B60T13/46—Vacuum systems
- B60T13/465—Vacuum systems for railway vehicles
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Diese vorliegende Neuerung der in Patentschrift No. 9046 beschriebenen Bremse soll
eine plötzliche, momentane Wirkung erzielen; zu diesem Zweck ist ein Doppelventil in Verbindung
mit zwei Systemen von Vacuumbremsröhren verwendet.
Fig. 4 ist Ansicht der Lokomotive mit angekuppeltem Wagen. Die Lokomotive ist mit
einem grofsen und einem kleinen Ejector versehen, mit denen die Zugröhren verbunden sind.
Fig. S ist ein Grundrifs des Wagengestelles unter Weglassung des Wagenkastens und zeigt
die Anordnung der Röhren B Bx des Vacuumreservoirs
C, des Doppelventiles A und der dehnbaren Behälter D in Verbindung mit einander.
In Fig. ι ist A das Doppelventilgehäuse in
Verticalschnitt, A1 dessen biegsames Diaphragma mit hohler Spindel, die oben durch ein Ventil a
geschlossen ist, während sie unten ein umgekehrtes, die Verbindung und den Abschlufs des
Vacuumreservoirs gegen den zusammenklappenden Behälter herstellendes Ventil a1 trägt, «2 ist
ein am Boden des Ventilgehäuses A sitzendes Ventil, das durch die erwähnte Spindel gegen
seinen Sitz geprefst wird.
B ist das gewöhnliche Zugrohr, das mit dem Ejector in Verbindung steht, Fig. 2 und 5; Bx ist
das automatische, mit der oberen Partie des Doppelventilgehäuses in Verbindung stehende
Zugrohr, während C das Vacuumreservoir bezeichnet, das durch Rohr Cx in das Doppelventilgehäuse unter dem Diaphragma A1 einmündet.
D ist der dehnbare Behälter, durch Zwischenventilgehäuse E und Rohre Dx und Z>2
mit dem Doppelventilgehäuse A verbunden. Das Zwischenventilgehäuse E, durch ein Rohr D3
auch mit dem gewöhnlichen Zugrohr B in Verbindung, ist durch zwei Querwände e e1, von
denen jede mit Ventilsitz versehen ist, in drei Kammern getheilt. Die mittlere Kammer ist
mit dem Behälter durch Rohr D2, die beiden äufseren Kammern dagegen sind mit dem Doppelventilgehäuse
und dem gewöhnlichen Bremsrohre durch die Rohre B1 und D% in Verbindung gebracht.
Im Ventilkasten E ist ein Doppelsitzventil E1 angeordnet, dessen Teller abwechselnd
die Oeffnungen in den Scheidewänden e e1
schliefsen und so die eine oder die andere äufsere Kammer mit der mittleren Kammer
in Verbindung setzen. Eine Feder e2 wirkt gegen das Ventil derart, dafs eine Communication
zwischen dem gewöhnlichen Bremsrohr B und dem Behälter D vorhanden ist.
Wenn nun das automatische System voll Luft gelassen wird, wird Ventil α geschlossen, a1 geöffnet
und das Ventil E1 durch das Vacuum irri Reservoir gehoben und so zugleich die Verbindung
des gewöhnlichen Bremsrohres B mit dem Behälter aufgehoben. Auf diese Weise behält der
automatische Bremsapparat ungeachtet eines Röhrenbruches im gewöhnlichen System seine
Wirksamkeit bei.
Bemerkt sei noch,' dafs die mit dem Doppelventilgehäuse durch Rohr D1 in Verbindung
stehende äufsere Kammer des Zwischenventilgehäuses in jenes Gehäuse unter dem umgekehrten
Ventil a1, dagegen über dem Ventil «2
am unteren Theil des Doppelventilgehäuses mündet. Dieses letztere Ventil benutze ich als
Luftabschlufs nach aufsen und kann durch dasselbe Luft in die Kammern der Ventilgehäuse
treten, die ein Niederdrücken des Ventiles E1
sowie eine Communication des gewöhnlichen Zugrohres mit dem Behälter behufs Abstellens
der Bremsen bewirkt. Der Hub dieses Ventiles ist eine Folge des Aussaugens des automatischen
Rohres.
Eine andere Art, die Einwirkung des Bruches des gewöhnlichen, auf die automatische Bremse
wirkenden Zugrohres zu verhüten, besteht darin, dafs an Stelle des Zwischenventilgehäuses die
auf Blatt II in den Fig. 2 und 3 im Schnitt und theilweiser Ansicht vorliegende Modification des
Doppelventilgehäuses angebracht wird.
Bei dieser Anordnung ist das Doppelventilgehäuse A mit- einem zweiten biegsamen Diaphragma
A" versehen, das eine in ein Ventil az
endigende Spindel trägt, wie bei dem biegsamen Diaphragma a1, das, wie oben beschrieben, ein
nach oben schliefsendes Ventil a1 trägt. Ein
mittlerer Raum wird bei diesem Ventilgehäuse durch zwei mit Ventilsitzen versehene Querwände
gebildet. Das Ventil a3 des unteren
Diaphragmas schliefst durch seinen Hub die untere, das Ventil a1 des anderen Diaphragmas
die obere Scheidewand.
Die mittlere Kammer ist durch D1 in directer
Verbindung mit Behälter D. Die durch die obere Scheidewand und das obere Diaphragma
gebildete Kammer ist durch Rohr Cx mit dem
Vacuumreservoir C in Verbindung, während die Räume an den entgegengesetzten Enden des
Doppelventilgehäuses zusammen durch Rohr Az verbunden sind. Der Raum am oberen Ende
hat mit dem automatischen Bremsrohr Bx Verbindung,
während ebenfalls zwischen dem gewöhnlichen Bremsrohr B und dem Raum unmittelbar
über dem zweiten Diaphragma und unter der zweiten Scheidewand Verbindung stattfindet.
Während in dem automatischen Rohre Bx
Luftentleerung stattfindet, bleibt das obere Ventil a1 geschlossen und das untere «3 geöffnet,
wie in Fig. 2 angegeben, welche Stellung des Apparates die Anwendung der. gewöhnlichen
Bremsrohre gestattet.
Gelangt aber durch Bruch des Rohres oder irgendwie Luft in das automatische Rohr, so
geht dieselbe durch das Doppelventilgehäuse und kehrt die Stellung der beiden Ventile um,
wodurch aller Connex der gewöhnlichen Bremsröhre mit dem dehnbaren Behälter aufhört und
letzterer nach dem Vacuumreservoir zu geöffnet wird.
Um bei einer Trennung der Wagen von der Maschine ein Schleifen der Bremsen zu vermeiden,
richte ich mein Doppelventil, durch welches eine Verbindung zwischen dem Vacuumreservoir
und dem dehnbaren Behälter hergestellt wird, so ein, dafs nur ein geringes Undichtwerden
entsteht, das bei der Thätigkeit des Apparates jedoch nicht von Belang ist. Diese Lockerung erreiche ich durch Wirkung
einer schwachen Feder ax, Fig. 1, auf das die
Spindel des Doppelventiles yi schliefsende Ventil a,
welche Feder das Ventil um ein Geringes vom Sitz abhält, damit so das Gleichgewicht zwischen
dem automatischen Rohr und dem Vacuumbehälter gebildet wird.
Zur leichten Theilung und Zusammenstellung eines mit der automatischen Bremsvorrichtung
versehenen Zuges versehe ich jeden dehnbaren Behälter mit einem Lufteinlafsventil, wie in Fig. 1
bei d ersichtlich. Sämmtliche Ventile d bringe ich durch am Zuge entlang laufende Seile oder
auf andere Weise in Thätigkeit, so dafs die Bremsen durch Einrichtungen gelöst werden
können, die von den den Bremsapparat in Thätigkeit setzenden Mitteln unabhängig sind.
Zur Verhütung des Vacuumverlustes in den Reservoiren beim Loskuppeln von Wagen construire
ich die Kupplungen der Verbindungsröhren dergestalt, dafs durch Loskuppeln der Zugröhren der Verschlufs an den Aufsenstellen
sich vollzieht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Zwischenschaltung des Doppelventiles £l in dem Gehäuse E zwischen dem Behälter D und Doppelventilgehäuse A zur Herstellung der Verbindung zwischen A und Ό oder zwischen D und dem Rohr Z>3 bezw. dem Bremsrohr B, durch welche Anordnung die Wirkung des Automatbremsrohres Bx in keiner Weise beieinträchtigt wird, wenn ein Bruch des Rohres B eintritt, Fig. 1.2; Die Modification des Doppelventiles A in Fig. 2 und 3 durch Anbringung des zweiten Diaphragmas A2, welches das Ventil az trägt, das zum Abschlufs der Verbindung zwischen dem gewöhnlichen Zugbremsrohr und dem Behälter D dient, wenn das Automatbremsrohr in Wirksamkeit tritt.3. Die Anordnung des kleinen Lüftungsventiles a, Fig. ι und 2, das einem elastischen Druck ausgesetzt ist, zu dem angegebenen Zweck.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22017C true DE22017C (de) |
Family
ID=298677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22017D Active DE22017C (de) | Neuerungen an Vacuumbremsen für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22017C (de) |
-
0
- DE DENDAT22017D patent/DE22017C/de active Active
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