DE2201649B2 - Herstellung von perfluorkohlenstoffsulfonylfluoriden - Google Patents
Herstellung von perfluorkohlenstoffsulfonylfluoridenInfo
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Description
durchführt, wobei Ri bis Re Wasserstoff und R2 bis R5
Wasserstoff und/oder Methylreste sein können.
25
Perfluorkohlenstoffsulfonsäuredcrivate, insbesondere
langkettige perfluorierte Alkylderivate, sind bekannilich von großer technischer Bedeutung und zeigen eine
Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Oleophob- und Hydrophobausrüstung von Fasermaterialien
wie Textil, Leder und Papier, sowie auf dem Gebiet der Tensidchemie. Dem großen Interesse an
dieser Substanzklasse, insbesondere an langkettigen Perfluoralkansulfonylderivaten, namentlich des Perfluor-n-oktan-sulfonylfluorids,
standen bisher die hohen Herstellungskosten, bedingt durch die nicht zufriedenstellend
gelösten Probleme bei der Elektrofluorierung, " gegenüber. Die hohen Hersteilungskosten verhinderten
weitgehend einen verstärkten Einsatz dieser für Industrie und Technik wertvollen Substanzklasse.
Bekanntlich lassen sich organische Substanzen durch Elektrolyse einer Lösung oder Suspension eines
geeigneten organischen Substrats in weitgehend wasserfreiem flüssigem Fluorwasserstoff, etwa gemäß der
US-Patentschrift 25 19 983 infolge anodischer Subsütution des Wasserstoffs durch Fluor in perfluorierte
Verbindungen überführen. Das von J. H. Simons
(Trans. Electrochem. Soc 95,47 [1948]) gefundene und
bisher nicht wesentlich veränderte Verfahren hat Nachteile und Grenzen insofern, als sich im allgemeinen
nur solche Substanzen glatt fluorieren lassen, die in flüssigem Fluorwasserstoff löslich sind und als Folge
davon eine gute Leitfähigkeit besitzen. Nur in den seltensten Fällen liegen die Ausbeuten an perfluoriertem
Produkt üher 90% (wie etwa im Falle des nur ein Kohlenstoffatom enthaltenden Trifluormethansulfonylfluorids),
während bei Substanzen mit mehr als einem Kohlenstoffatom pro Molekül die Ausbeuten mit
wachsender Kettenlänge schnell abfallen. Beispielsweise werden bei der Herstellung der technisch besonders
interessanten Perfluoroktansulfonylfluoride Ausbeuten
von bestenfalls 25% erzielt (US-Patentschrift 27 32 398; T.Gramstad and R.N. Haszeldine, J.Chem.
Soc, 1640 [1957]), GB-PS 10 99 240; Fortschritte der Chemischen Forschung Nr. 21, »Organic Electrochemistry«
S. 61 [1971]), wobei die restlichen 75 bis 80% an schon teilweise fluoriertem Produkt infolge von
Polymerisations- oder Kondensationsreaktionen, fluorierender Kohlenstoff-Kohlenstoff-Spaltung und anderen
Nebenreaktionen verlorengehen. Darüber hinaus sind diese Nebenreakticnen die Ursache für schnelle
Verharzung der Elektroden, zumal die Ablagerungen der harzartigen Polymerisationsprodukte auf den
Anoden stattfindet Eine schnelle Abnahme der Elektrolytleitfähigkeit, schlechte Stoff- und Stromausbeuten,
geringe Raum-Zeit-Ausbeuten, sowie häufiges Reinigen der verschlammten Elektroden und oftmaliges
Erneuern der Elektrolytlösung sind die unangenehmen Begleiterscheinungen der bisherigen Arbeitsmethoden.
In der US-Patentschrift 30 28 321 wird ein Verfahren zu Elektrofluorierung von Benzolsulfonylhalogeniden beschrieben,
bei dem — zur Verhinderung der Verharzung der Elektroden — Additive dem Elektrolyten zugesetzt
werden. Diese Additive gehören zur Substanzklasse der Mercaptane, Sulfide und Disulfide. Eine merkliche
Verbesserung des Verfahrens kann mit diesen Substanzen nicht erzielt werden, im Gegenteil, Mercaptane
sollen in wasserfreier Flußsäure gar nicht stabil sein und deren Anwesenheit führt zur Bildung harzartiger
Produkte (J. H. Simons, Fluorine Chemistry, Band I,
238 bis 239 [1950]).
Gegenstand der Erfindung ist nun das im Anspruch definierte Verfahren.
Die zu verwendenden Sulfone (2^-Dihydro-thiopen-5-dioxidderivate,
Trivialname »Sulfolene«) sind in wasserfreier Flußsäure sehr gut löslich und zeigen eine
Reihe meist unerwarteter, empirisch gefundener Effekte, die die Bildung der gewünschten Perfluorverbindungen
gegenüber Nebenprodukten begünstigen.
Die erfindungsgemäß als Ausgangssubstrat einsetzbaren organischen Verbindungen können Alkansulfonylhalogenide
beliebiger Struktur sein. Besonders geeignet erscheinen neben dem n-Oktansulfonylfluorid
das n-Oktansulfonylchlorid, aber auch das n-DecansuI-fonylfluorid
oder das n-Hexan-sulfonyl-fluorid, ferner entsprechende verzweigte Derivate, z. B. die isomeren
Oktansulfonylhalogenide.
Das erfindungsgemäße Verfahren überwindet einige der nach herkömmlichen Verfahren besonders bei der
Herstellung langkettiger Perfluoralkylderivate auftretenden Schwierigkeiten und verbessert erheblich die
Wirtschaftlichkeit dieser elektrochemischen Methode zur Einführung von Fluor in organische Verbindungen.
So gelingt es z. B. mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens, die Stoffausbeuten um 70 bis 100% bezogen
auf Literaturangaben — zu erhöhen.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können im Falle des n-Oktansulfonylfluorids, verglichen mit den
Ausbeuten, die ohne Zugabe von Sulfolenen unter sonst vergleichbaren Betriebsbedingungen erhalten werden,
mehr als doppelt so hohe Ausbeuten erzielt werden. Darüber hinaus wird durch laufendes Zudosieren des
erfindungsgemäßen Additivs erreicht, daß die nach bisherigen Verfahren nur anfänglich zufriedenstellende
Elektrolytleitfähigkeit während mehrerer Monate ununterbrochener Elektrolyse mehr oder weniger gut
erhalten bleibt, so daß die Raum-Zeit-Ausbeute verbessert wird. Ferner wird durch Zugabe des
erfindungsgemäßen Additivs die Ablagerung polymerer Nebenprodukte auf den Elektroden verringert, wobei es
von besonderem Vorteil ist, daß die noch in geringem Umfang auftretenden Ablagerungen nicht als klebender
Belag, sondern als weitgehend schwammiger Niederschlag anfallen, so daß die anodische Substitution auch
während langer Versuchszeiten kaum gestört wird. Weiter ist ein Reinigen der Elektroden nach Beendi-
22 Ol 649
gung eines Langzeitversuches allein mit Lösungsmitteln ohne mechanische Eingriffe möglich. Im Gegensatz zu
anorganischen Leitfähigkeitszusätzen /eigen Sulfolene keine unerwünschten Korrosionen der Elektroden, wie
sie beispielsweise beim Zusatz von Alkaiifluoriden beobachtet wurden.
Die jeweils einzusetzenden, optimalen Mengen an
erfindungsgemäßem Additiv sind den gewählten Betriebsbedingungen entsprechend empirisch zu ermitteln.
Am günstigsten haben sich Gewichtsverhältnisse von organischem Substrat zu Additiv von etwa 5:1
erwiesen, allerdings ist jedes andere Gewichtsverhältnis ebenso geeignet Wegen seiner leichten Zugänglichkeit
als Additionsprodukt von Schwefeldioxid an Butadien dient Butandiensulfon (Trivialname »Sulfalen«) als
bevorzugtes Additiv. Aber auch das aus Isopren und Schwefeldioxid erhältliche 3-Methyl-sulfolen oder das
1,4-Dimethyl-sulfolen (aus Dimethylbutadien + Schwefeldioxid)
bieten sich an.
Weitere als Additiv geeignete Produkte sind z. B. in
S.D. Turk und R.L. Cobb, Organic Chemistry, A
Series of Monographs, VoL 8, Academic Press. New
York, 1967, Chapter 2 beschrieben.
Wie sich an Hand früherer Versuche (vgL z. B. deutsche Offenlegungsschrift 19 12 738) gezeigt hat.
sind Sulfolene unter Bildung der entsprechenden perfluorierten aliphatischen Sulfonylfluoride leicht e'ektrofluorierbar.
Die hierbei gebildeten Perfluoralkylsulfonylfhioride sind wertvolle Zwischenprodukte für
weitere Produkte mit zahlreichen technischen Anwendungsmöglichkeiten, die einer wirtschaftlichen Verwertung
zugeführt werden können. So gehören etwa die durch Hydrolyse dieser Sulfonylfluoride herstellbaren
Perfluoralkansulfonsäuren, (RFSChH, Rf = Perfluoralkyl)
zu den stärksten bekannten Protonensäuren und sind wirksame Katalysatoren, beispielsweise für Polymerisationsreaktionen
oder Isomerisierungsreaktionen. Die nach vorliegendem Verfahren durch Fluorierung
der als Additiv eingesetzten Sulfolene entstehenden perfluorierten Sulfonylfluoride sind destillativ leicht
von den übrigen Fluorierungsprodukten abtrennbar und
stellen somit wertvolle Nebenprodukte dar. Die Rohgemische brauchen jedoch nicht unbedingt getrennt
zu werden, sie können auch direkt weiterverarbeitet werden, z. B. zur Herstellung von Tensiden.
Die für die Elektrofluorierung verwendeten Elektrolysezellen
werden vorzugsweise aus Nickel oder einem anderen nicht korrodierenden Material hergestellt Das
Elektrodenpaket besteht aus Nickelanoden und Nickeloder Eisenkathoden, die in Abständen von 2 bis 3 mm
alternierend angeordnet sind. Die Klemmenspannung liegt zwischen 4,5 und 8 Volt die Stromdichte beträgt
etwa 0,5 Ampere/dm2. Die Elektrolyttemperatur während der Elektrolyse übersteigt gewöhnlich nicht 12° C
und beträgt im Durchschnitt 6 bis 8° C. Weitere Zellenanordnungen sowie ausführliche Einzelheiten, die
Aufbau und Betriebsbedingungen der Elektrolysezellen betreffen, und für die sich das erfindungsgemäße
Verfahren eignet, sind der eingangs erwähnten Literatur zu entnehmen.
Für die vorliegende Reihe von Beispielen zur Herstellung von Perfluoroktansulfonylfluorid diente als
Ausgangssubstanz n-Oktansulfonylfluorid. das in wasserfreier FiuBsäure gut löslich ist und in einer
Anfangskonzentration von 10 Gewichtsprozenten, bezogen auf Flußsäure, eingesetzt wurde. Als Additiv
wurde durchweg das technisch erhältliche Butadiensulfon eingesetzt. Die Versuche wurden unter sonst
vergleichbaren Betriebsbedingungen durchgeführt wobei die unter Versuch 1 in der tabellarischen
Zusammenfassung angeführten Ergebnisse lediglich nach Literaturangaben ohne Anwendung des erfins
dungsgemäßen Zusatzes erzielt wurden.
Zur näheren Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden Beispiele angegeben, deren Ergebnisse
ebenfalls in der tabellarischen Übersicht zusammengefaßt sind.
Eine im betriebsbereiten Zustand 35 Liter fassende Elektrolysezelle, mit einer theoretischen Anodenoberfläche
von 12 390 cm2. wurde nacheinander mit 27,5 Liter wasserfreier FiuBsäure, 2,75 kg (14 MoI) n-Oktansulfonylfluorid
und 0,55 kg (4,66) Butadiensulfon beladen. Durch tägliches Zudosieren der für eine gute
Leitfähigkeit erforderlichen Mengen an CsHuSCbF und Additiv, wurden bis Versuchsende insgesamt 113 kg
(60.7 Mol) n-Oktansulfonylfluorid und 2.38 kg (18,2 Mol)
Butadiensulfon eingesetzt Die durchschnittliche Stromstärke betrug 49,2 Ampere, das entspricht einer
theoretischen durchschnittlichen Stromdichte von 337
m-Anipere/cm2. Die gemessene Klemmenspannung lag
zu Beginn der Elektrolyse und nach Zugabe von Rohprodukt und Additiv jeweils bei etwa 6 Volt,
überstieg jedoch auch bei schlechter Badleitfähigkeit nicht 8 Volt Die Temperatur des Bades betrug im
Durchschnitt etwa 9° C
Nach 1033,4 Stunden Elektrolysezeit und einer Stromabnahme von 50 7% Amperestunden wurde die
Elektrolyse beendet In dieser Zeit hatten sich 17,0 kg perfluoriertes Rohprodukt gebildet das sich als
wasserklare schwere Phase am Zellenboden abschied und laufend abgelassen wurde.
Das Rohprodukt wurde zur Entfernung von Spuren restlicher Flußsäure mit wäßriger Triäthylaminlösung
und Wasser gewaschen und anschließend destilliert
Die Stoffausbeute an Perfluoroktansulfonyifluorid betrug 10,5 kg, das sind 343 Molprozent der Theorie.
Die Stoffausbeute an Perfluoroktansulfonyifluorid betrug 10,5 kg, das sind 343 Molprozent der Theorie.
Die verwendete Elektrolysezelle mit einer theoretisch wirksamen Anodenstromdichte von 5 m-Ampere/cm2
gestattete ein Umwälzen der Elektrolytlösung mit einer Geschwindigkeit von etwa 250 Liter pro
• Stunde.
Die Elektrolysezelle wurde nacheinander mit 40 Liter wasserfreier Flußsäure, 33 kg (17,9 Mo'l) n-Oktansulfonylfluorid
und 0,75 kg (635 Mol) Butadiensulfon beladen, und bei einer anfänglichen Klemmenspannung
von 5,5 Volt und einer Stromaufnahme von 100 Ampere elektrolysiert Die weiteren Zugaben an CeHwSOiF und
Additiv in Mengen von etwa 1 kg bzw. 0,2 kg erfolgten immer dann, wenn die Stromaufnahme der Zelle bis auf
etwa 30 Ampere abgesunken war. Gegen Ende des Versuches wurde nun mehr Additiv allein zugefügt, so
lange, bis der Gehalt an Perfluoroktansulfonyifluorid im abgezogenen Rohprodukt kleiner als 40 Gewichtsprozent
war. Insgesamt wurden auf diese Weise während einer Elektrolysezeit von 1600 Stunden 14,8 kg (75,5
Mol) C8H17SO2F und 8,7 kg (73,8 MoI) Butadiensulfon
verbraucht. Das entstandene perfluorierte Rohprodukt
65'hatte einen gaschromatisch bestimmten mittleren
Gehalt an Perfluoroktansulfonylfluorid von 56,4 Gewichtsprozent, das entspricht bei 25,9 kg Rohprodukt
einer Ausbeute von 14,6kg C8F17SO2F, d.h. 383
Molprozent der Theorie, bezogen n-Oktansulfonylfiuorid.
22 01
auf eingesetztes
Versuch
Beispiel Beispiel S 1 2
Eingesetztes n-CsHuSChF 73
O)
O
Gewichtsverhältnis
Substrat zu Additiv
Elektrolysedauer (Stunden) Verbrauchte
Amperestunden (Ah)
Stomausbeute
(g CeFi7SO2F/1000 Ah)
Stoffausbeute an
CeFi7SO2F(kg)
(% der Theorie) bezogen
auf CsHirSChF
Zeitausbeute
(g CeFwSChF pro Stunde
Elektrolyse)
Stoff ausbeute an
C4F9SO2F (kg)
bezogen auf Additiv
(% der Theorie)
1:0
1386 62 776
49,4 3,1 153 23
14.8
1,7:1
1033 1600 50 796 90 830
161 14,6 38,5 9,14
3,10 6,55 503 29,4
15
649
In einer ElektroäysezeHe wurden 0,275 kg n-Octansulfonylfluorid und 0,135 kg 3-Mcthyl-Butadiensulfon in
27,5 kg wasserfreier FIuEsäure an Nickel-Anoden (theoretische Anodenfläche 12 390 cm2) bei durchschnittlich 100C und einer Klemmspannung zwischen 6
und 7 Volt elektrolysiert Weitere Zugaben an Octansulfonylfluorid und Methylbutadiensulfon erfolgten im gleichen Mengenverhältnis zumeist täglich,
spätestens aber bei einem deutlichen Abfall der Leitfähigkeit der Zelle, Insgesamt wurden auf diese
Weise bis Versuchsende 1,4 kg (7,15 Mol) &H17O2F sowie 0,7 kg (53 Mol) CsHsSCh der Elektrolyse
zugesetzt
Die* Stromstärke fiel während der Elektrolyse von
anfänglich 75 Ampere auf 30 Ampere gegen Ende ab und betrug im Mittel 47 Ampere, entsprechend einer
mittleren Anoden-Stromdichte von 3,8 mA/cm2.
Nach Beendigung der Elektrolyse hatten sich 3,75 kg perfluoriertes Rohprodukt als schwere Phase am Boden
der Elektrolysezelle abgeschieden. Es wurde mit Wasser gewaschen und fraktionierend destilliert Die bei 155° C
destillierende Flüssigkeit war laut gaschromatographischer Analyse 94,l%iges Perfluoroctansulfonylfluorid.
Die Ausbeute an CeFwSChF betrug demnach, bezogen auf eingesetztes Octansulfonylfluorid, 44,6% der Theorie (gesamte Dauer: 179 Std.).
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Perfluoralkansulfonylfluoriden durch elektrochemische Fluorierung der entsprechenden Alkylsulfonylhalogenide in praktisch wasserfreier Flußsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man die elektrochemische Fhioriening in Gegenwart von Sulfonen der Formel
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
| DE19722201649 DE2201649C3 (de) | 1972-01-14 | Herstellung von Perfluorkohlenstoffsulfonylfluoriden | |
| NL7300417A NL7300417A (de) | 1972-01-14 | 1973-01-11 | |
| IT47614/73A IT976823B (it) | 1972-01-14 | 1973-01-11 | Procedimento per produrre fluoruri solfonilici organici perfluorati |
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| JP633173A JPS5327246B2 (de) | 1972-01-14 | 1973-01-13 | |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19722201649 DE2201649C3 (de) | 1972-01-14 | Herstellung von Perfluorkohlenstoffsulfonylfluoriden |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2201649A1 DE2201649A1 (de) | 1973-07-19 |
| DE2201649B2 true DE2201649B2 (de) | 1976-08-12 |
| DE2201649C3 DE2201649C3 (de) | 1977-03-24 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0052319A1 (de) * | 1980-11-18 | 1982-05-26 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung perfluorierter Sulfonsäurefluoride |
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| EP0052319A1 (de) * | 1980-11-18 | 1982-05-26 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung perfluorierter Sulfonsäurefluoride |
Also Published As
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|---|---|
| FR2168084A1 (de) | 1973-08-24 |
| GB1413011A (en) | 1975-11-05 |
| IT976823B (it) | 1974-09-10 |
| DE2201649A1 (de) | 1973-07-19 |
| NL7300417A (de) | 1973-07-17 |
| FR2168084B1 (de) | 1976-05-14 |
| JPS4878126A (de) | 1973-10-20 |
| JPS5327246B2 (de) | 1978-08-07 |
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