DE220161C - - Google Patents

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DE220161C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • G09F3/0347Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having padlock-type sealing means
    • G09F3/0352Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having padlock-type sealing means using cable lock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220161 -■ KLASSE 81 c. GRUPPE
Plombe für Schnurverschlüsse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Plomben jener Art, die aus einem U-förmig gebogenen Metallband bestehen/ dessen Enden gezahnt sind und durch eine auf diese aufgeschobene und zusammengepreßte Verschlußhülse zusammengehalten werden.
Die Erfindung bildet eine weitere Ausgestaltung dieser Plomben, um sie zum Plombieren von Schnüren verwendbar zu machen. Zu ίο diesem Zwecke sind die Schnurenden von der einen, die Metallbandenden von der gegenüberliegenden Seite so in die Verschlußhülse eingeführt, daß sie zwischen der inneren Wandung der Hülse und den Verzahnungen der Metallbandenden zu liegen kommen und beim Zusammenpressen der Hülse zwischen beiden Teilen festgeklemmt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι zeigt die Plombe in der Offenstellung und
Fig. 2 in der Verschlußstellung in Ansicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i. .
Fig. 4 zeigt die Plombe mit einer Vignette in Ansicht.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. 4.
Fig. 6 veranschaulicht die . Anwendung der Plombe zur Sicherung des Verschlusses eines Postsackes in einer und
Fig. 7 in einer zweiten Ausführungsform.
Das U-förmig gebogene Metallband α besitzt eine Verzahnung b, deren Zähne aus der Ebene der Metallbandenden gebogen sind, und zwar die Zähne des oberen Metallbandes abwärts und die des unteren Endes aufwärts (Fig. 3).
In die runde metallische Verschlußhülse d werden die beiden Schnurenden m von einer Seite und sodann von der anderen Seite die Metallbandenden derart eingeführt, daß die Verzahnungen b oberhalb bzw. unterhalb der Schnurenden m zu liegen kommen (Fig. 3). Beim Zusammenpressen der Metallhülse d senkrecht zur Oberfläche des Metallbandes α greifen die Zähne zunächst durch die Schnurenden m und dann in die Hülse, während die Metallhülse gleichzeitig seitlich in die Zahnlücken der Verzahnungen gepreßt wird. Auf diese Weise ist ein unlösbarer Verschluß erreicht, der ein Ausziehen der Schnurenden aus der Plombe ausschließt.
Wenn eine Vignette 1 an der Plombe befestigt werden soll, dann erhält diese nahe ihrem vorderen Ende einen Schlitz 2, durch welche das U-förmige Metallband α geführt wird, das als Träger der Vignette 1 dient (Fig. 4). Das Metallband kann an seiner Oberseite einen Ausschnitt 3 erhalten, innerhalb dessen auf der Vignette 1 eine Zahl, ein Buchstabe 0. dgl. beim Zusammenpressen der Plombe eingeprägt werden kann (Fig. 6), welches Zeichen in einer •Umrahmung erscheint und dadurch besser hervorgehoben ist. '
Um eine Beschädigung der Vignette 1 nach ihrer Befestigung mittels der Plombe an dem Sacke zu verhindern, besitzt diese eine Unterlagsplatte 4, die an den Rändern mit Führungsleisten 5 versehen ist, welche die Ränder der auf der Unterlagsplatte 4 liegenden Vignette übergreifen. Die Unterlagsplatte 4 ist unab-

Claims (1)

  1. hängig von der Vignette und der Plombe an dem Sacke mittels einer Verschnürung 7 befestigt, um die Wiederverwendung der Verschnürung der Unterlagsplatte zu ermöglichen. Nach dem Einhängen der Vignette 1 in das Metallplättchen α der Plombe wird diese geschlossen und hierauf die Unterlagsplatte 4 auf die Vignette aufgeschoben und mittels einer Verschnürung 7 an dem Sack befestigt.
    Infolge der Anordnung der Unterlagsplatte 4 unter der Vignette können auf dieser Aufschriften bequem angebracht werden, auch wenn die Vignette bereits mit der Plombe an dem ■ Sack befestigt ist.
    Nach der in Fig. 7 veranschaulichten Ausführungsform besitzt die Vignette 1 zwei öffnungen 6, durch welche die Schnur 7 gezogen und nach Befestigung an dem Sacke mittels der Plombe gesichert wird. Die Unterlagsplatte 4 wird in der beschriebenen Weise auf die Vignette 1 aufgeschoben und unabhängig von dieser an dem Sack befestigt.
    Pate ν T-A N SPR υ c 11:
    Plombe für Schnurverschlüsse, bestehend aus einem U-förmig gebogenen Metallband, dessen Enden gezahnt sind und durch eine Verschlußhülse zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die festzulegenden Schnurenden von der einen, die Metallbandenden von der gegenüberliegenden Seite so in die Verschlußhülse eingeführt sind, daß die Schnurenden zwischen der inneren Wandung der Hülse und den Zahnungen der Metallbandenden zu liegen kommen und beim Zusammenpressen der Hülse zwischen beiden Teilen festgeklemmt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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