DE220118C - - Google Patents
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- DE220118C DE220118C DENDAT220118D DE220118DA DE220118C DE 220118 C DE220118 C DE 220118C DE NDAT220118 D DENDAT220118 D DE NDAT220118D DE 220118D A DE220118D A DE 220118DA DE 220118 C DE220118 C DE 220118C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/36—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
- G08B5/38—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources using flashing light
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220118 -. KLASSE 74 d. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Abgabe von kombinierten Lichtzeichen,
die aus einer Anzahl verschieden zusammengestellter Einzelzeichen bestehen und durch
das Drücken einer Taste ausgelöst und durch eine zweite Taste zu einem beliebigen Zeitpunkt
zum Verlöschen gebracht werden können. Die Einzelzeichen bestehen aus Lichtpunkten
oder -bändern, die zweckmäßig linear, auf
ίο einem Lichttableau nebeneinander angeordnet
sind, beispielsweise eine Anzahl .von Glühlampen oder Fallklappen, die eine beleuchtete
Scheibe sichtbar machen o. dgl. Die den einzelnen Zeichen zugeordneten Einzelleitungen
sind an im Kreise angeordnete Kontakte geführt, deren Einschaltung durch einen Schaltelektromagneten
erfolgt, der am Anfang des Signals durch Drücken der Signaltaste in Drehung versetzt wird und nach. einer einmaligen
Umdrehung sich selbsttätig wieder ausschaltet. Das Signal erfolgt also während einer Umdrehung des Elektromagneten und
kann durch eine besondere Taste zu einem beliebigen Zeitpunkt gelöscht werden. Die
Drehung des Schaltelektromagneten erfolgt durch eine Fortschaltevorrichtung, bei der
ein durch einen. Elektromagneten bewegter Anker mit Selbstunterbrechung in die Zähne
eines mit dem Schaltelektromagneten verbundenen Schaltrades greift. Die Löschung
der Zeichen erfolgt in der Weise, daß durch einen besonderen Elektromagneten die Sperrungen
für die Kontakte der Einzelzeichen alle zugleich aufgehoben werden.
Die Zeichnungen veranschaulichen eine Ausführungsform der Erfindung. Der den Elektromagneten
5 tragende Arm b ist mit dem Schaltrad R verbunden, in dessen Zähne der.Schalthebel·
Ä eingreift. Dieser bildet den Anker des Schaltelektromagneten U, der beim Drücken
der Taste VT über die Leitung I7, Federn fv f2,
Leitungen Z1,I3,Z1 an die Batterie geschaltet
wird. Beim Anziehen seines Schaltankers unterbricht er selbsttätig seinen Strom an dem
Unterbrecherkontakt m, wobei der Schälthebel zurückschnappt und bei abermaligem Anziehen
das Schaltrad um einen Zahn weiterschaltet usf. Sobald der Arm b anfängt, sich zu drehen,
unterbricht der mit ihm starr verbundene Arm α den Kontakt an den Federn fx, f2 und
schließt ihn an den Federn fv f3, so daß der
Schaltelektromagnet U alsdann über die Leitung Z2, Federn f3,fv Leitung Z4, I3 und I1 an
die Batterie geschaltet ist und das Schaltrad R so lange fortschaltet, bis nach einer vollen Umdrehung
der Arm α den Kontakt zwischen flt fs
unterbricht. Eine neue Drehung kann alsdann erst durch Drücken der Taste VT wieder eingeleitet
werden. Dem rotierenden Elektromagneten 5 stehen im Kreise angeordnete Winkelhebel c (Fig. 2) gegenüber. Wird der
Elektromagnet S erregt, so zieht er einen der vor ihm stehenden Winkelhebel c an, und dieser
drückt dabei eine ihm gegenüberstehende Feder F auf den zugehörigen Kontakt g. Die Fedem
F sind untereinander durch eine Ringleitung und durch diese mit dem einen Batteriepol
über die Leitung Z5, Z1 verbunden, während
die Kontakte g über die Leitungen ί, 2, 3 usf.
an die auf einem Lichttableau L nebeneinander angeordneten Glühlampen i',.2',.3' usf. und
von hier aus über die Leitung I6 an den anderen
Pol der Batterie geführt sind. Es wird also jedesmal beim Anziehen eines Winkelhebels c
die an den zugehörigen Kontakt angeschlossene Glühlampe eingeschaltet. Die Erregung des
Elektromagneten 5 erfolgt durch Niederdrücken der Taste VT über die Leitung I7, Ende der
Feder f2, Leitung /8,Z9,I1 zur Batterie. Das
Festhalten der Kontaktfedern f auf ihren Kontakten g erfolgt durch den federnden Sperrhebel
e, der auf der einen Seite eine Nase f, auf der anderen eine gleichartige Nase i trägt.
Die Kontaktfeder schnappt beim Andrücken hinter die Sperrnase f und wird von dieser so
lange gehalten, bis der Hebel dadurch ausgehoben wird, daß die der Nase i gegeriüberstehende
kreisrunde Scheibe d gegen die Nase, i
gedrückt wird. Dies geschieht durch Erregung des Elektromagneten LM, der seinen die kreisrunde
Scheibe d tragenden Anker anzieht. Die Erregung dieses Ausschalteelektromagneten LM
erfolgt durch Drücken der Löschtaste LT über die Leitung I10 und I11. Durch diesen Handgriff
werden sämtliche Sperrhebel e auf einmal ausgehoben und das ganze Signal gelöscht.
Die Art der Signale veranschaulicht Fig. 3.
In dieser ist beispielsweise ein Signal 2+2+3 dargestellt. Die Abgabe dieses Signals vollzieht
sich folgendermaßen: Zuerst wird die Taste VT einmal gedrückt. Dadurch wird der
Elektromagnet S erregt und die Glühlampe 1' eingeschaltet. Gleichzeitig wird durch Erregung
des Schaltelektromagneten U das Schaltrad R eingeschaltet, der Elektromagnet S wird
weitergedreht und hierbei schließt der Schaltarm α die Fortschaltvorrichtung an die Batterie
an, so daß das Schaltrad selbsttätig weitergedreht wird. Nach einer kleinen Pause wird die
Taste VT abermals gedrückt und hierbei beispielsweise die Lampe 3' eingeschaltet, die
■ von 1' durch einen dunklen, die Pause wiedergebenden Streifen getrennt ist. Der Signalgebende
macht dann eine etwas längere Pause und drückt abermals die Taste, wobei eine weitere Lampe, beispielsweise 6', eingeschaltet
wird, die von den beiden ersten durch einen etwas breiteren dunklen Streifen getrennt ist,
usf. Das Signal erscheint sodann, wie aus der Figur ersichtlich, in hellen Lichtbändern, die
voneinander durch" schmälere oder breitere dunkle Streifen getrennt sind. Durch verschiedenartige
Zusammenstellung dieser hellen Lichtstreifen kann man eine große Anzahl der verschiedensten Signale abgeben. Die Abgabe
eines vollständigen Signals erfolgt während einer Umdrehung des Schaltrades, welches in
dem Augenblick, wo es eine Umdrehung vollj endet hat, den Schaltelektromagneten U selbsttätig
wieder ausschaltet. Das Löschen des Signals erfolgt alsdann durch Drücken der Taste LT.
Claims (4)
1. Vorrichtung zur Abgabe von Lichtsignalen, die aus einer Anzahl verschieden
zusammengestellter Einzelzeichen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelzeichen
(Glühlampen, Fallklappen o. dgl.) nebeneinander in einer offenen Linie angeordnet
sind, während ihre Leitungen an im Kreise angeordnete Kontakte (g) geführt
sind, deren Einschaltung durch einen Elektromagneten (S) erfolgt, der mittels
der Signaltaste in Drehung versetzt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehung des Zeichenelektromagneten
(S) eine Fortschaltevorrichtung, bestehend in einem Schaltrad (R)
und einem sich selbst unterbrechenden Schalt elektromagneten (U) mit Schaltanker
(k) angeordnet ist, welche nach erfolgter Auslösung den Zeichenelektromagneten eine
volle Umdrehung ausführen läßt und alsdann durch ein von dem Schaltrad (R) beeinflußtes
Schaltorgan (a) selbsttätig ausgeschaltet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der
Einzelzeichen durch Federkontakte (F) bewirkt wird, die durch vom rotierenden
Elektromagneten angezogene Anker (c) hinter eine bewegliche Sperrvorrichtung (e)
gedrückt werden, wobei diese die Federkontakte auf den entsprechenden feststehenden
Kontakten (g) bis zur Entsperrung festhält.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Löschen der Lichtzeichen
durch einen mittels besonderer Taste schaltbaren Ausschalteelektromagneten (LM) in der Weise erfolgt, daß dieser
durch Anziehen seines Ankers (h) die Sperrungen für sämtliche Schaltkontakte
(F) der Zeichen aushebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220118C true DE220118C (de) |
Family
ID=481193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220118D Active DE220118C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220118C (de) |
-
0
- DE DENDAT220118D patent/DE220118C/de active Active
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