DE2201135C3 - Kraftstoffeinspritzanlage für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzanlage für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
die in mindestens einem Brückenzweig eine» lemperaturabhängigen
Widerstand enthält und deren Brückendiagonaie mit den Eingangsanschlüssen eines den
Regelstrom liefernden Verstärkers verbunden ist
Eine erweiternde Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Regelstrom, der ein Maß für die
pro Zeiteinheit durchströmende Ansaugluftmenge ist, zur λ-Korrektur durch ein mit der Drosselklappe
verbundenes Potentiometer und zur Warmlaufkorrektur durch einen vom Kühlwasser beaufschlagten
temperaturabhängigen Widerstand verstimmbar ist
Als temperaturabhängige Widerstände werden mit Vorteil Hitzdraht- oder Heißfilmwiderstände verwendet,
die einen positiven Temperaturkoeffizienten haben; es ist jedoch bei entsprechender Auslegung der
Verstärker genauso gut möglich, temperaturabhängige Widerstände mit negativem Temperaturkoeffizienten
zu verwenden.
Ein Alisführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. I einen Schnitt durch ein Zumeß- und Mengenteilerventil,
F i g. 2 eine Schaltung zur Erzeugung des Steuerstromes in Abhängigkeit von Motorkenngrößen.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Mengenteiler- und Zumeßventil 1 ist zwischen ein Gehäuse 2 und einen
Bodendeckel 3 eine Metallmembran 4 eingespannt Die Metallmembran 4 teilt gleichmäßig um die Gehäuseachse
verteilte Axialbohrungen in Kammern 6 und 7 und bildet zusammen mit je einem feststehenden in einer
Ebene mit der Membraneinspannung angeordneten Ventilsitz 8 ein Flachsitzventil. Eine Feder 9 belastet die
Membran 4 über einen Federteller 10 in Öffnungsrichtung, so daß das Flachsitzventil bei nicht arbeitender
Kraftstoffeinspritzanlage offen gehalten wird. Der von einer nicht dargestellten Kraftstoffpumpe kontinuierlich
geförderte Kraftstoff gelangt über ein Anschlußteil 13 in durch einen nicht dargestellten Ringkanal miteinander
verbundene Kammern 6 und von dort über Bohrungen 14 in eine Ringnut 15, die durch Bohrungen 16 mit einem
Raum 17 verbunden ist. Im Raum 17 befindet sich ein temperaturabhängiger Widerstand 18. Die elektrischen
Anschlüsse des temperaturabhängigen Widerstandes 18, sowie eines weiteren temperaturabhängigen Widerstandes
19, der in einer Verengung 20 angeordnet ist, sind an Metallstifte 21 geführt. Je each Stellung eines
Steuerschiebers 24 in einer Bohrung 25 überdeckt dieser Steuerschieber mehr oder weniger Steuerschlitze 27, die
durch Kanäle 28 zu je einer Kammer 7 führen. Aus den Kammern 7 gelangt der Kraftstoff über Kanäle 30 zu
den einzelnen nicht dargestellten Einspritzventilen, die in der Nähe der Motorzylinder im Saugrohr angeordnet
sind. Die je aus einer Kammer 6 und 7 gebildeten Membrandosen bewirken, daß unabhängig von der
zwischen dem Steuerschieber 24 und den Steuerschlitzen 27 bestehenden Überdeckung, also unabhängig von
der zu den Einspritzventilen strömenden Kraftstoffmenge
das Druckgefälle an dem Zumeßventil 24, 27 weitgehend konstant bleibt. Damit ist gewährleistet, daß
der Verstellweg des Steuerschiebers 24 und die zugemessene Kraftstoffmenge proportional sind.
Entgegen dem die Stirnfläche 31 des Steuerschiebers 24 beaufschlagenden Kraftstoffdruck wirkt auf den
Steuerschieber ein Elektromagnet 32, dessen elektrische Feldstärke in Abhängigkeit von Motorkenngrößen
gesteuert wird. Der Anker 33 dieses Elektromagneten 32 hat einen Dorn 34, der die Magnetkraft des Ankers 33;
auf den Steuerschieber 24 überträgt Der als Büchse ausgebildete Anker 33 trägt eine Spule 35. Um die Spule
35 herum ist ein ringförmiger Weicheisenkern 36 angeordnet, an dem sich in axialer Richtung ein
ebenfalls ringförmiger Permanentmagnet 37 anschließt An diesen Permanentmagneten 37 schließt sich
weiterhin eine Weicheisenplatte 38 an, die einen Dorn 39 hat, der in die Büchse des Ankers 33 hineinragt Das
gesamte Magnetsystem ist durch eine Blechhaube 40
ίο abgeschlossen und mittels dieser an das Mengenteiler-
und Zumeßventil gespannt Sobald die durch die Spule 35 strömende elektrische Stromstärke in Abhängigkeit
von Motorkenngrößen geändert wird, ändert sich auch die über den Anker 33 und den Dorn 34 auf den
In Fig.2 ist mit 43 ein Saugrohr schematisch
dargestellt in das in Richtung der Pfeile 44 die Ansaugluft einströmt Innerhalb des Saugrohres 43
befinden sich stromaufwärts der Drosselklappe 47 zwei temperaturabhängige Widerstände 45 und 46, die
zusammen mit je einem festen Widerstand 48 und 49 die beiden parallelen Brückenzweige e'nnr Brückenschaltung
bilden. Zwischen den Widerständen 45 und 48 befindet sich der Abgriffspunkt 50 und zwischen den
Widerständen 46 und 49 der Abgriffspimkt 51. Die beiden Brückenzweige sind in den Punkten 52 und 53
parallel geschaltet. Die zwischen den Punkten 50 und 51 auftretende Diagonalspannung der Brücke ist dem
Eingang eines Verstärkers 54 zugeleitet, an dessen Ausgangsklemmen die Punkte 52 und. 55 angeschlossen
sind, so daß seine Ausgangsgröße die Brücke mit Betriebsspannung bzw. mit Betriebsstrom versorgt Der
temperaturabhängige Widerstand 45 wird durch den ihn durchfließenden Strom aufgeheizt bis zu einem Wert,
bei dem die Eingangsspannung des Verstärkers 54, die Brückendiagonalspannung, Null wird oder einen vorgegebenen
Wert annimmt Aus dem Ausgang des Verstärkere fließt dabei ein bestimmter Strom in die
Brückenschaltung. Verändert sich infolge von Mengenänderungen der angesaugten Luft die Temperatur des
temperaturabhängigen Widerstandes 45, so verändert sich die Spannung an der Brückendiagonale und der
Verstärker 54 regelt die Brückenspeisespannung bzw. den Brückenstrom auf einen Wert, für den die Brücke
wieder abgeglichen oder in vorgegebener Weise verstimmt ist Die Ausgangsspannung des Verstärkers
54 stellt ebenso wie der Strom im temperaturabhängigen Widerstand 45 ein Maß für die angesaugte
Luftmenge dar. Die Größe des temperaturabhängigen
so Widerstandes 46 ist so gewählt, daß die Verlustleistung des temperaturabhängigen Widerstandes, die durch den
ihn durchfließenden Zweigstrom erzeugt wird, so gering ist, daß sich die Temperatur dieses Widerstandes
praktisch nicht mit den Änderungen der Brückenspannnng
verändert, sondern stets der Temperatur der vorbeiströmenden Ansaugluft entspricht Der Wert des
temperaturabhängigen Widerstandes 46 entspricht also der jeweiligen Temperatur der Ansaugluft.
ErfindungsgemäU soll ebenfalls die zugemessene Kraftstoffmenge mit einem temperaturabhängigen
Widerstand gemessen werden. Hierfür sind in dem Mengenteiler- und Zumeßventil dem Kraftstoffstrom in
Richtung der Pfeile 58 in dem Raum 17 ein temperaturabhängiger Widerstand 18 zur Kompensation
der Kraftstofftemperatur und in der Verengung 20 ein temperaturabhängiger Widerstand 19 ausgesetzt.
22 Ol
Mit den beiden festen Widerständen 59 und 60 bilden die beiden temperaturabhängigen Widerstände 18 und
19 Brückenzweige, die in den Punkten 61 und 62 parallel
geschaltet sind. Die zwischen den Punkten 63 und 64 auftretende Diagonalspannung der Brücke ist dem
Eingang eines Verstärkers 65 zugeleitet, an dessen Ausgangsklemmen die Punkte 61 und 66 angeschlossen
sind, so daß seine Ausgangsspannung die Brücke mit Betriebsspannung bzw. mit Betriebsstrom versorgt. Der
temperaturabhängige Widerstand 18 hat einen so großen Wert, daß er von dem ihn durchströmenden
Strom nicht erwärmt wird, so daß er seinen Widerstand nur in Abhängigkeit von der jeweiligen Kraftstofftemperatur
ändert. Die Ausgangsspannung des Verstärkers 65 stellt ebenso wie der Strom im temperaturabhängi- is
gen Widerstand 19 ein Maß für die zugemessene Kraftstoffmenge dar.
Vorteilhafterweise werden als temperaturabhängige Widerstände Hitzdraht- oder Heizfilmwiderstände
verwendet. 2n
Die Verengung 20 ist so bemessen, daß sich einerseits
bei einer Änderung der zugemessenen Kraftstoffmenge von I : 30 eine möglichst hohe Geschwindigkeit ergibt,
die aber andererseits noch zu keiner merklichen Fehlanzeige der Druckdifferenz am Zumeßventil 24, 27 2s
infolge Druckabfalls führt.
werden im Operationsverstärker 67 verglichen. Der Operationsverstärker regelt über den Elektromagneten
32 die zugemessene Kraftstoffeinspritzmenge im Mengenteiler- und Zumeßventil 1 so lange nach, bis
Abgleich besteht. Ein Widerstand 68 dient zur Gegenkopplung. Die Widerstände 69, 70 und 71 stellen
Spannungsteiler dar. Um Korrekturen eingeben zu können, kann der Abgleich verstimmt werden, z. B. für
die Α-Korrektur durch ein Potentiometer 72, das mit der Drosselklappe 47 verbunden ist, und für die Warmlaufkorrektur
durch einen temperaturabhängigen Widerstand 73, der vom Kühlwasser beaufschlagt ist.
Die Widerstände jeder der beiden Brückenschaltungen sind dabei so ausgelegt, daß die Kennlinien der
Brückenschaltungen einen näherungsweisc deckungsgleichen Verlauf haben. Durch den Vergleich der beiden
Ausgangsspannungen der Verstärker 54 und 65 und der Rückführung der Differenz auf Null hat man über den
gesamten Strömungsbereich ein konstantes Luft-Kraft stolf-Verhaitnis. Diese Kraitstoffeinspritzaniage hat
also den Vorteil, daß die Rückmeldung der zugemessenen Krnfts'offmenge über eine artgleiche Meßgröße
erfolgt und nicht über mechanische Teile, verschleißbehaftete Potentiometer oder induktive Geber. Um eine
Nullpimktdrift der Meßbrücken klein zu halten, werden
diese von der gleichen Spannungsquelle versorgt.
Claims (7)
1. Kraftstoffeinspritzanlage mit kontinuierlicher Brennkraftmaschinen und einer elektrischen Steuerein-Einspritzung
in das Saugrohr von gemischverdich- 5 richtung, die in Abhängigkeit von Motorkenngrößen
tenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen und das bewegliche Teil eines in der Kraftstoffleitung
einer elektrischen Steuereinrichtung, die in Abhän- angeordneten Ventils zur Zumessung einer an die
gigkeit von Motorkenngrößen das bewegliche Teil Ansaugluftmenge angepaßten Kraftstoffeinspritzmeneines
in der Kraftstoffleitung angeordneten Ventils ge betätigt und mit einer elektrisch arbeitenden
zur Zumessung einer an die Ansaugluftmenge io Vorrichtung zur Messung der Ansaugluftmenge, die mit
angepaßten Kraftstoffeinspritzmenge betätigt und mindestens einem temperaturabhängigen, im Ansaugmit
einer elektrisch arbeitenden Vorrichtung zur luftstrom angeordneten Widerstand arbeitet.
Messung der Ansaugluftmenge, die mit mindestens Bei bekannten Kraftstoffeinspritzanlagen dieser Art einem temperaturabhängigen, im Ansaugluftstrom (DE-PS 11 09 953 und DE-GM 18 02 928) wird zum angeordneten Widerstand arbeitet, dadurch 15 Messen der angesaugten Luftmenge ein temperaturabgekennzeichnet, daß die durch das Mengen- hängiger Widerstand verwendet Dieser Widerstand ieiler- und Zumeßventil (1) zugemessene Kraftstoff- wird vom einem Heizkörper beheizt und befindet sich einspritzmenge durch einen im Flüssigkeitsstrom im Ansaugsystem der Brennkraftmaschine, so daß seine angeordneten temperaturabhängigen Widerstand Widerstandsänderung infolge unterschiedlicher Abküh-(19) meßbar ist, der als ein Widerstand einer M Jung durch die vorbeiströmende Ansaugluft eine BrückenschüUung (18, 19, 59, 60) dient, deren Meßgröße für die angesaugte Luftmenge darstellt. Kennlinie annähernd den gleichen Verlauf hat, wie Diese Kraftstoffeinspritzanlagen folgen jedoch schneldie der die Ansaugluftmenge messenden Brücken- len Mengenänderungen der Ansaugluft nur langsam, da schaltung (45,46,48,49). die Wärmeübertragung vom Heizkörper auf den
Messung der Ansaugluftmenge, die mit mindestens Bei bekannten Kraftstoffeinspritzanlagen dieser Art einem temperaturabhängigen, im Ansaugluftstrom (DE-PS 11 09 953 und DE-GM 18 02 928) wird zum angeordneten Widerstand arbeitet, dadurch 15 Messen der angesaugten Luftmenge ein temperaturabgekennzeichnet, daß die durch das Mengen- hängiger Widerstand verwendet Dieser Widerstand ieiler- und Zumeßventil (1) zugemessene Kraftstoff- wird vom einem Heizkörper beheizt und befindet sich einspritzmenge durch einen im Flüssigkeitsstrom im Ansaugsystem der Brennkraftmaschine, so daß seine angeordneten temperaturabhängigen Widerstand Widerstandsänderung infolge unterschiedlicher Abküh-(19) meßbar ist, der als ein Widerstand einer M Jung durch die vorbeiströmende Ansaugluft eine BrückenschüUung (18, 19, 59, 60) dient, deren Meßgröße für die angesaugte Luftmenge darstellt. Kennlinie annähernd den gleichen Verlauf hat, wie Diese Kraftstoffeinspritzanlagen folgen jedoch schneldie der die Ansaugluftmenge messenden Brücken- len Mengenänderungen der Ansaugluft nur langsam, da schaltung (45,46,48,49). die Wärmeübertragung vom Heizkörper auf den
2. Kraftstoffspritzanlage nach Anspruch 1, da- 25 temperaturempfindlichen Widerstand mit einer Zeitverdurch
gekennzeichnet daß die temperaturabhiingi- zögerung abläuft Darüber hinaus gehen eine Vielzahl
gen Widerstände (19,45) von Regelströmen beheizt von Störgrößen in das Meßergebnis als Fehler ein,
werden und Teile je eines geschlossenen Regelkrei- nämlich einerseits Schwankungen der Heizleistung, und
ses sind, der den durch den jeweiligen Widerstand andererseits Schwankungen der Temperatur der Ansau-(19,45)
fließenden elektrischen Strom so nachregelt, 30 gluft, so daß die Meßgröße nicht genau genug der
daß die temperaturabhängigen Widerstände (19,45) angesaugten Luftmenge entspricht Da die angesaugte
auf jeweils möglichst konstanter Temperatur gehal- Luftmenge jedoch dazu dient genau die zu einer
ten werden. restlosen Verbrennung erforderliche Kraftstoffmenge
3. Kraftstoffeinspritzanlagc nach Anspruch 2, zu ermitteln, ist für eine saubere Verbrennung eine
dadurch gekennzeichnet daß die beiden Regelströ- 35 genaue Meßgröße für die angesaugte Luftmenge
me bzw. die zu diesen proportr nalen Spannungen grundlegend wichtig.
jeweils ein Maß für die Durchströmungen pro Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Zeiteinheit sind. Kraftstoffeinspritzanlage der eingangs genannten Art
4. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 2, zu entwickeln, bei der die oben erwähnten Nachteile
dadurch gekennzeichnet daß die beiden Regelströ- *o vermieden werden und ein konstantes Luft-Kraftstoffme
bzw. die zu diesem proportionalen Spannungen Verhältnis einregelbar ist
in einem Operationsverstärker (67) miteinander Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst
vergleichbar sind und daß durch deren Differenz die daß die durch das Mengenteiler- und Zumeßventil
elektrische Feldstärke eines Elektromagneten (32) zugemessene Kraftstoffeinspritzmenge durch einen im
änderbar ist der das bewegliche Teil (24) des <5 Flüssigkeitsstrom angeordneten temperaturabhängigen
Mengenteiler- und Zumeßventils(l) betätigt. Widerstand meßbar ist der als ein Widerstand einer
5. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 2, Brückenschaltung dient deren Kennlinie annähernd den
dadurch gekennzeichnet daß jeder Regelkreis eine gleichen Verlauf hat wie die der die Ansaugluftmenge
Brückenschaltung umfaßt, die in mindestens einem messenden Brückenschaltung.
Brückenzweig einen temperaturabhängigen Wider- 5° Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung bestand
(19, 45) enthält und deren Brückendiagonale steht darin, daß die temperaturabhängigen Widerstände
mit den Eingangsanschlüssen eines den Regelstrom von Regelströmen beheizt werden und Teile je eines
liefernden Verstärkers (54,65) verbunden ist geschlossenen Regelkreises sind, der den durch den
6. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 3, jeweiligen Widerstand fließenden elektrischen Strom so
dadurch gekennzeichnet, daß der Regelstrom, der 35 nachregelt daß die temperaturabhängigen Widerstände
ein Maß für die pro Zeiteinheit durchströmende auf jeweils möglichst konstanter Temperatur gehalten
Ansaugluftmenge ist, zur Α-Korrektur durch ein mit werden, wobei die beiden Regelströme bzw. die zu
der Drosselklappe (47) verbundenes Potentiometer diesen proportionalen Spannungen jeweils ein Maß für
(72) verstimmbar ist die Durchströmmengen pro Zeiteinheit sind.
7. Kraftstoffeinspritzanlage nach Anspruch 3, &° Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindadurch
gekennzeichnet, daß der Regelstrom, der dung ist derart, daß die beiden Regelströme bzw. die zu
ein MaB für die pro Zeiteinheit durchströmende diesen proportionalen Spannungen in einem Opera-Ansaugluftmenge
ist, zur Warmlaufkorrektor durch tionsverstärker miteinander vergleichbar sind und daß
einen vom Kühlwasser beaufschlagten temperatur- durch deren Differenz die elektrische Feldstärke eines
abhängigen Widerstand (73) verstimmbar ist. &5 Elektromagneten änderbar ist, der das bewegliche Teil
des Mengenteiler- und Zumeßventils betätigt.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist, daß jeder Regelkreis eine Brückenschaltung umfaßt,
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