DE220076C - - Google Patents

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DE220076C
DE220076C DENDAT220076D DE220076DA DE220076C DE 220076 C DE220076 C DE 220076C DE NDAT220076 D DENDAT220076 D DE NDAT220076D DE 220076D A DE220076D A DE 220076DA DE 220076 C DE220076 C DE 220076C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes
    • B21D28/26Perforating, i.e. punching holes in sheets or flat parts
    • B21D28/265Perforating, i.e. punching holes in sheets or flat parts with relative movement of sheet and tools enabling the punching of holes in predetermined locations of the sheet, e.g. holes punching with template

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung.betrifft eine Maschine zur Herstellung einer Reihe von Löchern in einem Werkstück, insbesondere zur Herstellung von Nietlöchern in langen Blechen. Bei den bisher gebräuchlichen Lochmaschinen hat man zur selbsttätigen Herstellung der Nietlochreihen den Arbeitstisch, auf welchem die zu lochenden Bleche aufgespannt sind, vor dem auf und nieder gehenden Stempel längsverschiebbar angeordnet und
ίο durch eine von der Bewegung des Lochstempels abhängige Schaltvorrichtung die Vorschubvorrichtung für den Arbeitstisch so beeinflußt, daß das zu lochende Blech in der Zeit zwischen zwei Niedergängen des Lochstempels.
um eine der Lochteilung entsprechende Strecke ,unter dem Lochstempel verschoben wird.
Diese Maschinen haben einerseits den Nachteil, daß sie einen doppelt so langen Arbeitsraum, als die Länge der zu lochenden Bleche beträgt, sowie einen veränderlichen Kraftaufwand zum Betriebe erfordern; andererseits, daß die Bleche nicht selbsttätig' nach Bedarf mit einer Reihe von Löchern verschiedener Teilung versehen werden können, da das Schaltwerk bei einer Änderung der Teilung verstellt werden muß. :
Es sind nun Lochmaschinen bekannt geworden, bei welchen der erstere Übelstand dadurch vermieden ist, daß der Lochstempel über das auf einem feststehenden Arbeitstisch aufgespannte Blech hinweggeführt wird, während die Lochung des Werkstückes bei verschiedener Teilung durch Verwendung einer mit Löchern in der gewünschten Teilung versehenen Schablone ermöglicht wird. Der Lochstempel wird jedoch bei diesen Maschinen nach jeder Lochung von Hand so weit verschoben, bis eine Einstellmarke über dem nächstfolgenden Loch der Schablone liegt. Ferner hat man zur Feststellung des Werkstücks während des Lochens bei mit Schablonen arbeitenden Lochmaschinen vor jeder Lochung einen Einstellstift in eine Schablone eingeführt, jedoch wird bei diesen' Maschinen die fest mit dem Werkstück verbundene Schablone von Hand unter dem Lochstempel verschoben.
Nach der Erfindung wird die selbsttätige Arbeitsweise einer Lochmaschine dieser Art dadurch ermöglicht, daß ein durch eine Feder o. dgl. belasteter, über eine in seiner Bahn liegende Schablone hinweggleitender Einstellstift durch das Getriebe der Maschine nach erfolgter Lochung unter gleichzeitiger Ausrückung der Antriebsvorrichtung für den Lochstempel und Einrückung der Vorschubvorrichtung für den den Stempel 'tragenden Schlitten aus der Schablone herausgezogen wird, worauf er nach Freigabe durch das Getriebe unter dem Einfluß der Feder in das nächste Loch einfällt und dadurch unter gleichzeitiger Ausrückung der Vorschubvorrichtung den Lochstempel einrückt, y?
Bei dieser Einrichtung der Lochmaschine ist bei geringster Rauminanspruchnahme der Maschine die Lochung des Werkstücks genau nach Maßgabe der Teilung der Schablonenlöcher gewährleistet, ohne daß für eine ganze Lochreihe ein einziger Handgriff erforderlich wäre.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der selbsttätigen Lochmaschine dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Vorderansicht der Ma*
schine in teilweise schematischer Darstellung unter Fortlassung der Einstellvorrichtung für den Lochstempel, Fig. 2 den Grundriß der Maschine und Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A -B der Fig. 1, während in Fig. 4 und 5 ein Längsschnitt und ein Querschnitt durch einen Teil der Fig. 1, in Fig. 6 und 7 ein Teil der Fig. 4 zur Veranschaulichung der Einstellvorrichtung des Lochstempels in zwei verschiedenen Arbeitslagen und in Fig. 8 ein Teil der Fig. 3 in größerem Maßstabe dargestellt ist. '
Auf dem als rechteckigen Rahmen (Fig. 1) ausgebildeten Gleitbett 1 der Maschine ist in deren Längsrichtung ein Schlitten 2 in geeigneter Weise geführt, welcher sowohl die Antriebsund Einstellvorrichtung für den Lochstempel 3 als auch die Vorrichtungen zu seiner Verschiebung in der Längs- und Querrichtung der Ma-
ao schine trägt. Zum Antrieb sämtlicher Bewegungsvorrichtungen ist an der Längsseite des Gleitbettes 1 unterhalb des Schlittens 2 eine Welle 4 angeordnet, die an den Enden des Gleitbettes in zwei festen Lagern 5 und dazwischenliegenden Doppellagern 6 ruht und beispielsweise durch eine Riemenscheibe 7 angetrieben wird. Auf der Welle 4 ist mittels Nut und Feder ein Kegelrad 8 verschiebbar angeordnet (Fig. ι bis 3), das sich in einem am Schlitten 2 befestigten, mit einem Abweiser 9 versehenen Bocke 10 drehen kann, und in ein von diesem Bocke getragenes Kegelrad 11 eingreift. Auf der Welle 12 des Kegelrades 11 sitzt ein Schwungrad 13 und ein Stirnrad 14, welches mit einem Stirnrade 15 in Eingriff steht, dessen, in dem Schlitten 2 gelagerte Welle 16 quer zum Bett 1 liegt. Von dieser Welle aus wird durch das Stirnrad 15 der Antrieb für den Lochstempel 3 und durch ein auf dem anderen Ende der Welle sitzendes Stirnrad 17 der Antrieb für den Vorschub des Schlittens 2 bewirkt.
Zu diesem Zwecke steht das Stirnrad 15 mit einem Stirnrade 18 in Eingriff, welches fest auf der Nabe der Scheibe 19 einer Zahnkupplung sitzt (Fig. 3), die in einem auf dem Schlitten 2 befestigten Bocke 20 drehbar, jedoch in der Längsrichtung unverrückbar gelagert ist. In der Nabe der Kupplungsscheibe 19 kann sich eine ebenfalls in ihrer Längsrichtung nicht verschiebbare Welle 21 drehen, auf welcher der den Lochstempel. 3 und dessen Antriebsvorrichtung tragender Ständer 22 sich verschieben kann, der auf einer Querführung 23 des Schlittens 2 geführt wird (Fig. r) und durch eine von Hand drehbare, auf dem Schlitten 2 in der Querrichtung der Maschine unverrückbar gelagerte Gewindespindel 24 verstellt werden kann (Fig. 2). Die Antriebsvorrichtung für den Lochstempel 3 besteht in bekannter Weise aus einem den Lochstempel 3 tragenden Schlitten 25, welcher mit einem auf der Antriebswelle 21 sitzenden Exzenter 26 zusammenwirkt, das jedoch bei der dargestellten Ausführungsform der Lochmaschine auf der Welle 21 verschiebbar ist. Gegenüber der Kupplungsscheibe 19 ist auf der Welle 21 mittels Nut und Feder verschiebbar eine Kupplungsscheibe 27 angeordnet, welche mit einer Nut 28 versehen und als Kurvenscheibe 29 ausgebildet ist. Die Welle 21 ist von der an der Kupplungsscheibe 19 gelegenen Stirnseite her auf eine bis zur Kupplungsscheibe 27 reichende Länge ausgebohrt und in die Bohrung ein unter der Wirkung einer Druckfeder 30 stehender Bolzen 31 eingeführt, welcher mit der Kupplungsscheibe 27 durch einen Splint 32 verbunden ist. In der Welle 21 sind Schlitze 33 vorgesehen, in welchen der Splint 32 zusammen mit der Kupplungsscheibe 27 sich verschieben kann. In der Nut 28 der Kupplungsscheibe 27 ist ein Ring 34 angeordnet (Fig. 3 und 4), welcher an seinem oberen Ende mit einem in der Bahn der Kurvenscheibe 29 liegenden Anschlag 35 versehen und an seinem unteren Ende an einem Querstück 36 befestigt ist. Mit dem Querstück 36 ist ein im Grundriß keilförmiges Anschlagstück 37 fest verbunden, welches den unteren Teil der Kupplungsscheibe 19 umfaßt und in die Bahn eines auf der Kupplungsscheibe 27 vorgesehenen Anschlagstiftes 38 gebracht werden kann (Fig. 3 und 5 bis 7). Das Querstück 36 ist gelenkig mit dem einen Arme eines drehbar an dem Bocke befestigten Doppelhebels 39 verbunden,
dessen anderer Arm durch eine Gelenkstange 40 an einen doppelarmigen, auf dem Schlitten 2 drehbar gelagerten Hebel 41 angeschlossen ist. An dessen anderem Arme hängt gelenkig der Einstellstift 42 für den Lochstempel 3, der durch eine in dem Schlitten vorgesehene Bohrung hindurchtreten kann. Auf dem Schlitten ist der Einstellstift 42 in einer Kapsel 43 geführt und steht unter dem Einflüsse einer Druckfeder 44.
Um den Antrieb für den Vorschub des Schlittens 2 von der Welle 16 aus zu bewirken, steht das Stirnrad 17 in ständigem Eingriff mit einem Stirnrade 45, welches auf einer an dem Schlitten 2 in Böcken 46 quer zur Längsrichtung der Lochmaschine gelagerten Welle 47 lose drehbar angeordnet ist. Auf dieser Welle sind zu beiden Seiten des. Zahnrades 45 zwei Reibscheiben 48 und 49 vorgesehen, von denen letztere fest auf der Welle sitzt, während die Reibscheibe 48 auf der Nabe der Reibscheibe 49 mittels Nut und Feder verschiebbar ist und durch eine einstellbare Druckfeder 50 gegen das Zahnrad 45 gepreßt wird (Fig. 8).
An dem dem Gleitbett zugewendeten Ende der Welle 47 sitzt auf der Nabe eines lose auf
der Welle drehbaren Kegelrades 51 ein kleines Stirnrad 52, das in eine an der Längsseite des Gleitbettes 1 angebrachte Zahnstange 53 eingreift. Das Kegelrad 51 steht in ständigem S Eingriff mit einem am Schlitten 2 angeordneten Kegelrade 54 und einem auf der Welle 47 lose drehbaren Kegelrade 55. Zwischen den Kegelrädern 55 und 51 ist eine Klauenmuffe 56 auf der Welle 47 mittels Nut und Feder verschiebbar angeordnet, welche von Hand mittels eines Ausrückb,ebels 57 wechselweise mit letzteren Kegelrädern in Eingriff gebracht werden kann (Fig. 2).
Der zum Aufspannen der zu lochenden Bleche dienende Arbeitstisch 58 besteht aus einem T-Eisen, welches auf dem Gleitbette 1 an dessen beiden Querseiten mittels der Böcke 59 (Fig. ι und 2) so befestigt ist, daß seine . Oberkante in ungefähr gleicher Flucht mit der auf einem austragenden Teile des Bockes 22 unter dem Lochstempel 3 angeordneten Matrize 60 liegt. Bei großer freitragender Länge kann der Arbeitstisch 58 durch Doppellager 61 in geeigneten Abständen unterstützt werden.
Auf dem Schlitten 2 sind Rollen 62 angeordnet, auf welchen das T-Eisen beim Vorschub des Schlittens ständig aufliegt. Das zu lochende Blech 63 (Fig. 1 und 3) wird an seinen Enden zweckmäßig mittels auf dem T-Eisen des Arbeitstisches 58 geführter und feststellbarer Klammern 64 aufgespannt, während es an der zu lochenden Stelle durch an dem Ständer 22 verstellbar befestigte Rollen 65 auf die Matrize 60 beim Vorschub des Schlittens ständig niedergedrückt wird. Der Schlitten 2 wird zur Verminderung der Reibung auf dem Gleitbette ι zweckmäßig mittels Rollen 66 geführt (Fig. 2 und 4).
In das Gleitbett 1 kann unter der Bahn des
40. Einstellstiftes 42 in eine entsprechende Aussparung eine Schablone 67 (Fig. 3 bis 5) eingelegt und in geeigneter Weise befestigt wer--, den, welche in der Längsrichtung mii Löchern 6S von mindestens dem Durchmesser des Stiftes 42 versehen ist. Die gegenseitige Entfernung dieser Löcher 68 ist gleich der Entfernung der in dem Blech herzustellenden Löcher.
Nach Einlegen der mit der gewünschten Teilung versehenen Schablone 67 in das Gleitbett ι und nach Aufspannen des zu bearbeitenden Bleches 63 auf den Arbeitstisch 58 wird der beispielsweise über das eine Ende des zu lochenden Bleches gefahrene Schlitten 2 durch die Riemenscheibe 7 angetrieben. Der Einstellstift 42 steht dabei auf der Schablone 67,. wie Fig. 3 und 4 zeigen. Bei dieser Stellung des Einstellstiftes ist durch die Hebelübertragung 41,40,39 das Querstück 36 und damit der Ring 34 und das keilförmige Anschlagstück 37 angehoben, gegen welches der Anschlagstift 38 infolge, des Druckes der Feder 30 anliegt. Die Kupplung 19, 27 ist daher ausgerückt und die Antriebswelle 21 für den Lochstempel 3 steht still, während durch die Übertragung der Zahnräder 8,11, 14, 15 das Zahnrad 18 sich mit der Kupplungsscheibe 19 im Bocke 20 auf der Welle 21 leer dreht.
Durch das zugleich angetriebene Zahnrad 17 wird das Zahnrad 45 in Drehung versetzt. Der Druck der Feder 50 wird nun so eingestellt, daß die Reibung zwischen dem Zahnrad 45 und den Reibscheiben 48 und 49 die Reibung des Schlittens 2 auf dem Gleitbette 1 überwiegt. Ist die Klauenmuffe 56 mittels des Handhebels 57 beispielsweise mit dem Kegelrade 51 gekuppelt, so wird das Stirnrad 52 in demselben Sinne wie das Rad 45 in Drehung versetzt und durch dessen Eingriff in die Zahnstange 53 der Schlitten 2 vorgeschoben. Bei dem Vorschub des Schlittens wird das Kegelrad 8 durch den Bock 10 mitgenommen und bleibt in ständigem Eingriff mit dem Kegelrade 11.
Kommt beim Vorschub des Schlittens 2 der Einstellstift 42 über ein Loch 68 in der Schablone 67, so wird er durch die Feder 44 in das · Loch eingedrückt, wie Fig. 5 zeigt. Der Schlitten 2 wird dadurch festgestellt, so daß der zwischen dem Zahnrade 45 und den Reibscheiben 48 und 49 herrschende Reibungsdruck durch den auf die Zahnstange 53 von dem Einstellstift 42 aus fortgepflanzten Widerstand überwunden wird, und infolgedessen das Zahnrad 45 sich auf der Welle 47 lose dreht (Fig. 3). Durch die Niederbewegung des Einstellstiftes 42 wird, wie in Fig. 5 dargestellt ist, mittels der Hebelanordnung 41, 40, 39 das Querstück 36 und damit der Ring 34 sowie das keilförmige Anschlagstück 37 gesenkt. Bei dieser Bewegung des Anschlagstücks 37 kommt der Anschlagstift 38 von der schrägen Gleitfläche desselben frei, und die Kupplungsscheibe 27 wird unter der Wirkung der Feder 30 mittels des Splintes 32 mit der sich ständig drehenden Kupplungsscheibe 19 in Eingriff gebracht und so die Welle 21 in Drehung versetzt. Der Lochstempel 3 senkt sich und stellt in dem Bleche 63 ein Loch an der Stelle her, welche demjenigen Loche 68 in der Schablone 67 entspricht, in das der Einstellstift 42 eingefallen ist. Man ist demnach in der Lage, mittels derselben Schablone durch Zudecken einiger Löcher 68 die Teilung auch während des Vorschubes des Schlittens 2 ändern zu können.
Beim Einrücken der Kupplung 27,19 nimmt die Kurvenscheibe 29 die aus Fig. 4 und 6 ersichtliche Stellung ein. Steht der Lochstempel 3 nach vollendeter Lochung über dem Bleche 63, so wird durch Auftreffen der Kurvenscheibe 29 auf den Anschlag 35 (Fig. 7) der Ring 34 und das Anschlagstück 37 angehoben und zugleich durch die Hebelanordnung 39,
40, 4i der Einstellstift 42 aus dem Loche .68 der Schablone 67 herausgezogen. Die Reibungskupplung 48, 45, 49 tritt dann wieder in Wirkung und der Schlitten 2 wird so weit vorgeschoben, bis der Einstellstift 42 wieder in ein Loch 68 einfällt.
Während nun beim weiteren Hochgange und darauf folgenden Abwärtsgange des Lochstempels 3 die Kurvenscheibe 29 in die in Fig. 6 dargestellte Stellung gelangt, ist der Anschlagstift 38 auf die schräge Leitfläche des Anschlagstücks 37 gekommen und rückt dadurch die Kupplung 27,19 aus (Fig. 4).
Soll nun beispielsweise in dem Bleche 63 innerhalb der ersten Lochreihe eine zweite parallele Lochreihe hergestellt werden, so wird auf dem am anderen Ende des Bleches 63.angekommenen Schlitten 2 der Ständer 22 mittels der Spindel 24 in der Querrichtung der Loch-
so maschine um das gewünschte Maß verstellt, wobei sich das Exzenter 26 längs der Antriebswelle 21 des Lochstempels verschiebt. Die Bewegungsumkehr für den Schlitten 2 Wird dui'ch die als Wendegetriebe mit der Klauenmuffe 56 zusammenwirkenden Kegelräder. 55, 54, 51 bewirkt, indem die Klauenmuffe 56 mit
·- dem Kegelrade 55 in Eingriff gebracht wird.
Beim Vorschub des Schlittens 2 werden die
Doppellager 6 durch den Abweiser 9 und die Doppelläger 61 durch den Schlitten 2 selbst in bekannter Weise umgekippt und wieder aufgerichtet.
An Stelle der dargestellten Kupplungen, Wendegetriebe und sonstigen Antriebsvorrichtungen können natürlich gleichwertige Mittel Verwendung finden.
Die beschriebene Maschine läßt sich ohne Schwierigkeiten als Doppellochwerk ausbilden, durch welches Bleche gleichzeitig auf beiden Längsseiten mit Löchern versehen werden 40' können.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch :
    Selbsttätige Lochmaschine für Bleche, bei welcher der Lochstempel nach jeder Lochung über dem auf einem feststehenden Arbeitstisch aufgespannten Blech um die Lochteilung selbsttätig weitergerückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch eine Feder (44) belasteter, über eine in seiner Bahn liegende Schablone (67) hinweggleiten-■ der Einstellstift (42) durch das Getriebe (29> 35. 39. 4°> 41) der Maschine nach erfolgter Lochung unter gleichzeitiger Ausrückung der Antriebsvorrichtung (25) für den Lochstempel (3) und Einrückung der Vorschubvorrichtung (47,52) für den den Stempel tragenden Schlitten (2) aus der Schablone herausgezogen wird, darauf nach Freigabe durch das Getriebe unter dem Einflüsse der Feder in das nächste Loch der Schablone einfällt und dadurch unter gleichzeitiger Ausrückung der Vorschubvorrichtung den Lochstempel einrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2378581A1 (fr) * 1977-02-01 1978-08-25 Menci Santi Machine a poinconner et a grignoter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2378581A1 (fr) * 1977-02-01 1978-08-25 Menci Santi Machine a poinconner et a grignoter

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