DE220033C - - Google Patents

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DE220033C
DE220033C DENDAT220033D DE220033DA DE220033C DE 220033 C DE220033 C DE 220033C DE NDAT220033 D DENDAT220033 D DE NDAT220033D DE 220033D A DE220033D A DE 220033DA DE 220033 C DE220033 C DE 220033C
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DE
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lever
footrest
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seated
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DENDAT220033D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/006Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs convertible to stretchers or beds

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220033 -KLASSE 3Oe. GRUPPE
die mittels eines Stellhebels betätigt werden können.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1909 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Krankenstuhl, dessen Rückenlehne und Fußstütze mit dem Sitzteil gelenkig verbunden ist. Die Bewegung bzw. die Einstellung der Rückenlehne und der Fußstütze wird mittels eines Stellhebels bewirkt.
Der Krankenstuhl zeichnet sich dadurch aus, daß mit dem Stellhebel ein Ausrückhebel in Verbindung steht, so daß die Rückenlehne entweder zusammen mit der Fußstütze oder unabhängig von der letzteren betätigt werden kann. Auf der an der Unterseite des Sitzteiles gelagerten Stellhebelwelle sitzen zwei Hebel, deren jeder an seinem freien Ende mit einer Schubstange in Verbindung steht, die an an der Rückenlehne befestigten Armen angelenkt sind. An den auf der Stellhebelwelle sitzenden Hebeln sind Zapfen angeordnet, die in Bogenschütze zweier an der Unterseite der Fußstütze angelenkten Hebel eingreifen. An diesen Hebeln ist je ein weiterer, ebenfalls mit einem Bogenschlitz versehener Hebel angelenkt, in welche die an der Fußstütze angelenkten Füßen befestigten Führungszapfen eingreifen, wobei die Füße durch eine Traverse miteinander verbunden sind, gegen welch letztere eine an der Unterseite des Sitzteiles befestigte Blattfeder drückt, um die Aufwärtsbewegung des Fußtrittes zu unterstützen. In dem Gestellrahmen des Sitzteiles und an den hinteren Füßen des Stuhles ist je eine Welle gelagert, auf deren jeder zwei Schnurrollen sitzen, über welche mit Gegengewichten verbundene Zugleinen gelegt sind, die an an der Rückenlehne befestigten Armen angreifen. Der mit dem Ausrückhebel in Verbindung stehende Stellhebel ist in eine auf der Stellhebelwelle sitzende Hülse leicht herausnehmbar eingesetzt.
Der Ausrückhebel wirkt beim Niederdrücken auf eine schräge Fläche einer in der Stellhebelwelle achsial verschiebbaren Stellstange, wobei ein an der letzteren vorgesehener Arm so auf den an der Fußstütze angelenkten Hebel einwirkt, daß der in den auf der Stellhebelwelle sitzenden Hebeln vorgesehene Stift außer Eingriff mit den an der Fußstütze angelenkten Hebeln befindlichen Rastenlöchern kommt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Krankenstuhl durch die Fig. 1 bis 5 in verschiedenen Stellungen und eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe dargestellt.
An dem Sitzteil 1 des Stuhles sind in bekannter Weise die Rückenlehne 2 und die Fußstütze 3 angelenkt. An der Unterseite des Sitzteiles 1 ist die Stellhebelwelle 4 gelagert, und auf ihr sitzen zwei Hebel 5, deren jeder an seinem äußersten Ende eine Schubstange 6 besitzt, deren anderes Ende an einem an der Rückenlehne 2 befestigten Arm 7 angelenkt ist. Etwa in der Mitte zwischen den beiden Lagern der Hebel 5 sind in denselben je ein Drehzapfen 8 vorgesehen, die in die Bogenschütze 9 zweier an der Unterseite der Fußstütze 3 angelenkten Hebel 11 eingreifen. An jedem dieser Hebel 11 sind weitere, mit Bogenschützen 12 versehene Hebel 13 angelenkt, wobei sich in den Bogenschützen 12 Zapfen 14 führen, die in den an der Fußstütze 3 angelenkten Füßen 15 be-
festigt sind. Die letzteren sind durch eine Traverse 16 miteinander verbunden, gegen welche eine an der Unterseite des Sitzteiles ι befestigte Blattfeder 17 drückt. In dem Gestellrahmen des Sitzteiles 1 und an der Rückseite der Hinterfüße ist je eine Welle gelagert, auf welcher je zwei Schnurrollen 18 und ig sitzen, über welche die einerseits an den an der Rückenlehne 2 vor- gesehenen Armen 20 befestigten und andererseits mit den Gegengewichten 21 in Verbindung gebrachten Zugleinen 22 gelegt sind.- An der einen oder an beiden Seiten des Sitzteiles 1 sind Rastenbögen 23 für den Stellhebel 24 befestigt, welch letzterer mit einem Ausrückhebel 25 in Verbindung steht. Der Stellhebel 24 mit Ausrücker 25 ist in eine auf der Welle 4 sitzende Hülse 10 leicht herausnehmbar eingesetzt. Der Ausrückhebel 25 wirkt beim Niederdrücken auf eine schräge Fläche 26 einer in der Stellhebelwelle 4 gelagerten, achsial verschiebbaren Stange 27, die mit einem Arm 28 ausgerüstet ist, dessen Ende an dem Hebel 11 so anliegt, daß dieser bei der Verschiebung der Stange 27 gegen die Mitte des Stuhles gedrückt wird.
Dadurch kommt ein an der Innenseite des Hebels 5 vorgesehener Stift 29 außer Eingriff mit den in dem Hebel 11 vorgesehenen Löchern 30, und somit wird der Fußstütze 3 ermöglicht, nach unten oder nach oben unabhängig von der Rückenlehne 2 zu gehen. Eine an dem Hebel 5 angebrachte Blattfeder 34 drückt von innen gegen den Hebel 11 und bewirkt dadurch einerseits den sicheren Eingriff des Stiftes 29 in eins der Löcher 30 des Hebels 11, und andererseits wird dadurch auch die Stellstange 27 wieder in ihre Ruhelage zurückgeschoben/ An den beiden Seiten der Rückenlehne 2 ist zweckmäßig eine mit Zahnrasten 31 versehene Stellstange 32 angelenkt, die mit einem am. hinteren Fuß des Stuhles sitzenden Stellstift. 33 in Eingriff kommt und bei zurückgelegter Rückenlehne 2 das selbsttätige Vorgehen derselben verhindert, . wenn die Belastung durch Aufstehen des Kranken aufgehoben ist. Der Krankenstuhl kann verwendet werden mit aufgestellter Rückenlehne und niederhängender Fußstütze, mit zurückgelegter Rückenlehne und aufgestellter Fußstütze, mit aufgestellter Rückenlehne und aufgestellter Fußstütze. Die Schrägstellung der Rückenlehne kann durch den in den Rastenbogen eingreifenden Stellhebel und die Schrägstellung der Fußstütze durch die in dem Hebel 11 vorgesehenen Löcher 30 in Verbindung . mit dem Stift 29 eingestellt werden. .

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche: :
    i. Krankenstuhl mit gelenkig mit dem Sitzteil verbundener Rückenlehne und Fuß- < stütze, die mittels eines Stellhebels betätigt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Stellhebel (24) ein Ausrückhebel (25) in Verbindung steht, so daß die Rückenlehne (2) entweder zusammen mit der Fußstütze (3) oder unabhängig von der letzteren . bewegt werden kann.
  2. 2. Krankenstuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der an der
    ■ Unterseite des Sitzteiles (1) gelagerten Stellhebelwelle (4) zwei Hebel (5) sitzen, deren jeder an seinem freien Ende mit. einer Schubstange (6) in Verbindung steht, die an an . der Rückenlehne (2) befestigten Armen (7) angelenkt sind, während die in den Hebeln (5) sitzenden Zapfen (8) in die Bogenschütze (9) zweier an der Unterseite der Fußstütze
    (3) angelenkter Hebel (11) eingreifen.
  3. 3. Krankenstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden an der Fußstütze (3) angelenkten Hebel (11) ein weiterer, mit einem Bogenschlitz (12) versehener Hebel (13) angelenkt ist, in welche die in den an der Fußstütze (3) angelenkten Füßen (15) befestigten Führungszapfen (14) eingreifen, wobei die Füße (15) durch eine Traverse (16) miteinander verbunden sind, gegen welch letztere eine an der Unterseite des Sitzteiles (1) befestigte Blattfeder (17) drückt, um die Aufwärtsbewegung des Fußtrittes zu unterstützen. .
  4. 4. Krankenstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gestellrahmen des Sitzteiles (1) und an den hinteren Füßen des Stuhles je eine Welle gelagert ist,, auf deren jeder zwei Schnurrollen (18,19) sitzen, über welche die einerseits an der Rückenlehne (3) sitzenden Armen (20) befestigten und andererseits mit den Gegengewichten (21) verbundenen Zugleinen (22) gelegt sind.
  5. 5. Krankenstuhl nach. Anspruch 1, da-100 durch gekennzeichnet, daß der mit dem . Ausrückhebel (25) in Verbindung stehende Stellhebel (24) in eine auf der Stellhebelwelle
    (4) sitzende Hülse (10) leicht herausnehmbar eingesetzt ist.
  6. 6. Krankenstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausrückhebel (25) beim Niederdrücken auf eine schräge Fläche (26) einer in der Stellhebelwelle (4) achsial verschiebbaren Stellstange no (27) wirkt, wobei ein an der letzteren vorgesehener Arm (28) so auf den Hebel (11) einwirkt, daß der in dem Hebel (5) sitzende Stift (29) außer Eingriff mit den in dem Hebel (11) befindlichen Rastenlöchern (30) kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2743764A (en) * 1952-10-22 1956-05-01 Lorenz Auton Article of repose for supporting the body of a person
US2745469A (en) * 1952-10-22 1956-05-15 Lorenz Anton Article of repose for supporting the body of a person
US2746521A (en) * 1952-09-12 1956-05-22 Lorenz Anton Article of repose for supporting the body of a person
US2746522A (en) * 1952-09-12 1956-05-22 Lorenz Anton Reclining article of furniture
US2760555A (en) * 1952-10-22 1956-08-28 Lorenz Anton Article of repose for supporting the body of a person
US2760554A (en) * 1954-01-11 1956-08-28 Lorenz Anton Reclining chair with back rest, seat, and leg rest, movable
DE3206214A1 (de) * 1982-02-20 1983-09-01 Fritz 5461 Hausen Kerstholt Krankensitzhilfen fuer sitz-/liegemoebelelemente

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