DE219768C - - Google Patents

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DE219768C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 246. GRUPPE
ERNST NATHAN in BRÜSSEL..
Brenner für Rohöl und andere Schweröle.
Patentiert im Deutschen Reiche vom I.November 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Brenner für Rohöl und andere Schweröle, welcher eine vollständige Verbrennung, auch der am schwersten entzündlichen Bestandteile des Brenn-Stoffes gestatten soll.
Versuche haben gezeigt, daß das Rohöl zu seiner vollkommenen Verbrennung mit möglichst niedriger Temperatur der Verbrennungsstelle zugeführt, dort aber stufenweise steigen- der Wärmeeinwirkung ausgesetzt werden muß; ein Vorwärmen des Brennstoffes vor dessen Eintritt in den Brenner kann ein vorzeitiges Entweichen der leicht flüchtigen Bestandteile, wie des Benzins, Ligroins u. dgl., zur Folge haben, die der Ausnutzung zur Wärmeerzeugung verloren gehen, während ein zu plötzliches starkes Erhitzen des Rohöles im Brenner selbst ein Verkoken der schwer verdampf- bzw. schwer brennbaren Bestandteile, wie des Teeres u. dgl., nach sich zieht, wodurch die verhältnismäßig eng gehaltenen Rohrleitungen leicht verlegt werden können.
Der den Erfindungsgegenstand bildende Brenner soll diese Nachteile beseitigen und eine vollständige Verbrennung des Rohöles dadurch ermöglichen; daß. der Vergaserraum inmitten des Verbrennungsraumes angebracht ist und aus Ringräumen besteht, in deren innersten der Brennstoff, gegen die Hitzeeinwirkung geschützt, von oben oder von unten zugeführt wird, wobei die Ringräume vorteilhaft gleichachsig und gegen den Verbrennungsraum stufenförmig abfallend angebracht werden und das Brennstoffzuführungsrohr vorzugsweise aus Wärme nichtleitendem Stoffe hergestellt wird.
Durch diese Bauart wird der Vergasungsraum inmitten der Flammen verlegt; trotzdem ist es aber möglich, das Rohöl kalt, d. h. mit einer Temperatur zuzuführen, bei der auch ^0 seine am leichtesten verdampfbaren Bestandteile noch nicht abgeschieden werden, und es im Brenner selbst unter allmählichem Verteilen gegen den Verbrennungsraum hin derart stufenweise zu erhitzen, daß es ohne Rückstand zur Verbrennung kommt.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise zwei Ausführungsformen des neuen Brenners, und zwar zeigt Fig. 1 den lotrechten Schnitt durch eine Ausführungsform mit Brennstoffzuführung von oben; Fig. 2 und 3 sind wagerechte Querschnitte hierzu nach den Linien A -B und C-D, und Fig. 4 zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen Brenner mit Brennstoffzuleitungen von unten.
Das Hauptmerkmal des neuen Brenners liegt darin, daß der Vergasungsraum inmitten des Verbrennungsraumes in Wärme nichtlei-
tendem Stoffe untergebracht ist und aus Ringräumen oder Ringflächen gebildet ist, welche das Rohöl allmählich gegen den Verbrennungsraum hin verteilen und es hierbei stufenweise steigender Erhitzung zuführen.
Demgemäß besteht der Brenner aus dem mittleren Brennstoffverteilungskörper ι mit den ringförmigen Verteilungsräumen 4, 5, 6 ... für den zentral von oben oder von unten zugeführten Brennstoff.
Diese Ringräume liegen bei der dargestellten Ausführungsform gleichachsig zueinander, werden durch ringförmige Wände 9 gebildet und fallen von der Brennstoffzuführungsstelle gegen den Verbrennungsraum hin stufenförmig ab; sie stehen durch zweckmäßig versetzt zueinander liegende Durchbrechungen 8 miteinander in Verbindung, während der äußerste Ringraum 6 von einem ringförmigen Verteilungs- kanal 12 umschlossen ist; der mit Querkanälen 13 in den Verbrennungsraum 19 ausmündet.
Da somit der Vergasungsraum inmitten des Verbrennungsraumes liegt, also von den Flammen unmittelbar umspült ist, bewirkt die den Verteilungskörper 1 bestrahlende Wärme eine Zersetzung des mit. niedriger Temperatur zentral zufließenden Brennstoffes derart, daß sich die leichter brennbaren Kohlenwasserstoffe in den inneren Ringräumen (4, 5, 6 . . .) abscheiden, während die schwerer verdampfbaren Bestandteile allmählich hoch erhitzt und im Brennerteller 7 verbrannt werden.
Die Verbrennungsluft strömt dem Brenner von unten bei 15 zu und wird durch eine unter dem Brennerteller 7 befindliche Verteilungskammer 16 in den Vorwärmeraum 17 geführt. Dieser wird durch den Brenneroberteil 3 und die Ringwand 20 gebildet, welche aus einem guten Wärmeleiter hergestellt sind, und steht durch in letzterer angebrachte Durchbrechungen 18 mit den Verbrennungsräumen 19 in Verbindung. Der Brenneroberteil 3 überdeckt die Räume 4, 5, 6 und 7, umschließt den Luftvorwärmeraum 17 und besitzt nur Durchbrechungen 14, durch welche die Flammen zum Austritt gelangen.
Bei Zuführung des Brennstoffes von oben trägt der Brenneroberteil 3 einen Brennstoffzuführungskörper 2, durch dessen Bohrung 10 der Brennstoff dem innersten der Verteilungsräume 4 zuläuft. Dem früher geschilderten Umstände, daß der Brennstoff mit möglichst niedriger Temperatur der Verbrauchsstelle zufließen soll, Rechnung tragend, wird der Brennstoffzuführungskörper 2 aus die Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe hergestellt und aus gleichem Grunde der Verteilungskörper 1 aus ebensolchem Stoffe angefertigt.
Um die Verbrennungsluft möglichst hoch vorgewärmt den Verbrennungsstellen zuzuführen und dadurch eine Abkühlung der im Brennerteller 7 befindlichen, schwer brennbaren Zersetzungsgase unter ihre Entzündungstemperatur zu verhüten, werden sowohl die luftführenden Brennerteile, wie auch der die Durchbrechungen 14 enthaltende Brenneroberteil 3 aus gutem Wärmeleiter (Metall) angefertigt, die, der unmittelbaren Berührung mit den Flammen ausgesetzt, einen hohen Hitzegrad erreichen. Damit diese in den metallisehen Teilen aufgespeicherte Wärme lediglich der Vorwärmung nutzbar gemacht werde, wird der Brenneroberteil 3 vollständig mit Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe 21 überzogen. '75
Bei der in Fig, 4 dargestellten Ausführungsform des Brenners mit Brennstoffzuführung von unten enthält der Brenneroberteil 3 ein Deckstück 22 aus Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe, das die Verteilungsräume 4, 5, 6 ... nach oben hin abschließt. Das Brennstoffzuführungsrohr 11 ist auch in diesem Falle aus Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe hergestellt oder mindestens mit einer genügend dicken Schicht aus solchem Stoffe umhüllt.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Brenner für Rohöl und andere Schweröle, gekennzeichnet durch einen inmitten ,des Verbrennungsraumes liegenden, in Wärme nichtleitendem Stoffe untergebrachten, aus ineinanderliegenden Ringräumen gebildeten Vergasungsraum, in dessen Mitte das gegen Hitzeeinwirkung geschützte Qlzuführungsrohr von oben oder von unten einmündet, von dem aus der Brennstoff die einzelnen Ringräume der Reihe nach durchfließt. ' . r
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinanderliegenden Ringräume nach außen hin stufenförmig abfallen.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußöffnungen in den Ringräumen des Vergasers gegeneinander versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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