DE219768C - - Google Patents
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- DE219768C DE219768C DENDAT219768D DE219768DA DE219768C DE 219768 C DE219768 C DE 219768C DE NDAT219768 D DENDAT219768 D DE NDAT219768D DE 219768D A DE219768D A DE 219768DA DE 219768 C DE219768 C DE 219768C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
- F23C2700/026—Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 246. GRUPPE
ERNST NATHAN in BRÜSSEL..
Brenner für Rohöl und andere Schweröle.
Gegenstand der Erfindung ist ein Brenner für Rohöl und andere Schweröle, welcher eine
vollständige Verbrennung, auch der am schwersten entzündlichen Bestandteile des Brenn-Stoffes
gestatten soll.
Versuche haben gezeigt, daß das Rohöl zu seiner vollkommenen Verbrennung mit möglichst
niedriger Temperatur der Verbrennungsstelle zugeführt, dort aber stufenweise steigen-
der Wärmeeinwirkung ausgesetzt werden muß; ein Vorwärmen des Brennstoffes vor dessen
Eintritt in den Brenner kann ein vorzeitiges Entweichen der leicht flüchtigen Bestandteile,
wie des Benzins, Ligroins u. dgl., zur Folge haben, die der Ausnutzung zur Wärmeerzeugung
verloren gehen, während ein zu plötzliches starkes Erhitzen des Rohöles im Brenner
selbst ein Verkoken der schwer verdampf- bzw. schwer brennbaren Bestandteile, wie des
Teeres u. dgl., nach sich zieht, wodurch die verhältnismäßig eng gehaltenen Rohrleitungen
leicht verlegt werden können.
Der den Erfindungsgegenstand bildende Brenner soll diese Nachteile beseitigen und
eine vollständige Verbrennung des Rohöles dadurch ermöglichen; daß. der Vergaserraum
inmitten des Verbrennungsraumes angebracht ist und aus Ringräumen besteht, in deren
innersten der Brennstoff, gegen die Hitzeeinwirkung geschützt, von oben oder von unten
zugeführt wird, wobei die Ringräume vorteilhaft gleichachsig und gegen den Verbrennungsraum
stufenförmig abfallend angebracht werden und das Brennstoffzuführungsrohr vorzugsweise
aus Wärme nichtleitendem Stoffe hergestellt wird.
Durch diese Bauart wird der Vergasungsraum inmitten der Flammen verlegt; trotzdem
ist es aber möglich, das Rohöl kalt, d. h. mit einer Temperatur zuzuführen, bei der auch ^0
seine am leichtesten verdampfbaren Bestandteile noch nicht abgeschieden werden, und es
im Brenner selbst unter allmählichem Verteilen gegen den Verbrennungsraum hin derart stufenweise
zu erhitzen, daß es ohne Rückstand zur Verbrennung kommt.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise zwei Ausführungsformen des neuen Brenners,
und zwar zeigt Fig. 1 den lotrechten Schnitt durch eine Ausführungsform mit Brennstoffzuführung
von oben; Fig. 2 und 3 sind wagerechte Querschnitte hierzu nach den Linien A -B
und C-D, und Fig. 4 zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen Brenner mit Brennstoffzuleitungen
von unten.
Das Hauptmerkmal des neuen Brenners liegt darin, daß der Vergasungsraum inmitten
des Verbrennungsraumes in Wärme nichtlei-
tendem Stoffe untergebracht ist und aus Ringräumen oder Ringflächen gebildet ist, welche
das Rohöl allmählich gegen den Verbrennungsraum hin verteilen und es hierbei stufenweise
steigender Erhitzung zuführen.
Demgemäß besteht der Brenner aus dem mittleren Brennstoffverteilungskörper ι mit den
ringförmigen Verteilungsräumen 4, 5, 6 ... für den zentral von oben oder von unten zugeführten
Brennstoff.
Diese Ringräume liegen bei der dargestellten Ausführungsform gleichachsig zueinander, werden
durch ringförmige Wände 9 gebildet und fallen von der Brennstoffzuführungsstelle gegen
den Verbrennungsraum hin stufenförmig ab; sie stehen durch zweckmäßig versetzt zueinander
liegende Durchbrechungen 8 miteinander in Verbindung, während der äußerste Ringraum 6 von einem ringförmigen Verteilungs-
kanal 12 umschlossen ist; der mit Querkanälen 13 in den Verbrennungsraum 19 ausmündet.
Da somit der Vergasungsraum inmitten des Verbrennungsraumes liegt, also von den Flammen
unmittelbar umspült ist, bewirkt die den Verteilungskörper 1 bestrahlende Wärme eine
Zersetzung des mit. niedriger Temperatur zentral zufließenden Brennstoffes derart, daß sich
die leichter brennbaren Kohlenwasserstoffe in den inneren Ringräumen (4, 5, 6 . . .) abscheiden,
während die schwerer verdampfbaren Bestandteile allmählich hoch erhitzt und im Brennerteller 7 verbrannt werden.
Die Verbrennungsluft strömt dem Brenner von unten bei 15 zu und wird durch eine
unter dem Brennerteller 7 befindliche Verteilungskammer 16 in den Vorwärmeraum 17
geführt. Dieser wird durch den Brenneroberteil 3 und die Ringwand 20 gebildet, welche
aus einem guten Wärmeleiter hergestellt sind, und steht durch in letzterer angebrachte
Durchbrechungen 18 mit den Verbrennungsräumen 19 in Verbindung. Der Brenneroberteil
3 überdeckt die Räume 4, 5, 6 und 7, umschließt den Luftvorwärmeraum 17 und besitzt
nur Durchbrechungen 14, durch welche die Flammen zum Austritt gelangen.
Bei Zuführung des Brennstoffes von oben trägt der Brenneroberteil 3 einen Brennstoffzuführungskörper
2, durch dessen Bohrung 10 der Brennstoff dem innersten der Verteilungsräume 4 zuläuft. Dem früher geschilderten
Umstände, daß der Brennstoff mit möglichst niedriger Temperatur der Verbrauchsstelle zufließen
soll, Rechnung tragend, wird der Brennstoffzuführungskörper 2 aus die Wärme nicht-
oder schlechtleitendem Stoffe hergestellt und aus gleichem Grunde der Verteilungskörper 1
aus ebensolchem Stoffe angefertigt.
Um die Verbrennungsluft möglichst hoch vorgewärmt den Verbrennungsstellen zuzuführen
und dadurch eine Abkühlung der im Brennerteller 7 befindlichen, schwer brennbaren
Zersetzungsgase unter ihre Entzündungstemperatur zu verhüten, werden sowohl die luftführenden
Brennerteile, wie auch der die Durchbrechungen 14 enthaltende Brenneroberteil
3 aus gutem Wärmeleiter (Metall) angefertigt, die, der unmittelbaren Berührung mit
den Flammen ausgesetzt, einen hohen Hitzegrad erreichen. Damit diese in den metallisehen
Teilen aufgespeicherte Wärme lediglich der Vorwärmung nutzbar gemacht werde, wird
der Brenneroberteil 3 vollständig mit Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe 21 überzogen.
'75
Bei der in Fig, 4 dargestellten Ausführungsform des Brenners mit Brennstoffzuführung
von unten enthält der Brenneroberteil 3 ein Deckstück 22 aus Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe, das die Verteilungsräume
4, 5, 6 ... nach oben hin abschließt. Das Brennstoffzuführungsrohr 11 ist auch in diesem
Falle aus Wärme nicht- oder schlechtleitendem Stoffe hergestellt oder mindestens mit
einer genügend dicken Schicht aus solchem Stoffe umhüllt.
Claims (3)
1. Brenner für Rohöl und andere Schweröle, gekennzeichnet durch einen inmitten
,des Verbrennungsraumes liegenden, in Wärme nichtleitendem Stoffe untergebrachten,
aus ineinanderliegenden Ringräumen
gebildeten Vergasungsraum, in dessen Mitte das gegen Hitzeeinwirkung geschützte Qlzuführungsrohr
von oben oder von unten einmündet, von dem aus der Brennstoff die einzelnen Ringräume der Reihe nach
durchfließt. ' . r
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinanderliegenden
Ringräume nach außen hin stufenförmig abfallen.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchflußöffnungen in den Ringräumen des Vergasers
gegeneinander versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219768C true DE219768C (de) |
Family
ID=480877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219768D Active DE219768C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219768C (de) |
-
0
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