DE219738C - - Google Patents

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DE219738C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/166Actions for damping the strings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Mechanik für Pianinos, in welcher der Dämpferhebel eine eigenartige Lagerung erhalten hat.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. ι einen Aufriß der Mechanik,
Fig. 2 und 3 schaubildliche Ansichten der Dämpferstütze und eines Teiles des Dämpferhebels,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine Ansicht der in Fig. 4 dargestellten Federstütze in größerem Maßstabe,
Fig. 6, 7 und 8 Aufrisse weiterer Ausführungsformen der Erfindung,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht der Dämpferstütze.
An die Hammerbank 2 ist der Hebel 3 in üblicher Weise angelenkt. Die Stange 5 stellt die Verbindung zwischen der Klaviatur und dem Hebel 3 her; Hammer, Stößer und Fänger haben die gewöhnliche Einrichtung.
In Fig. ι und 2 stellt 23 einen an der Bank 2 befestigten Blechstreifen dar, der etwas über letztere vorsteht. Unten ist der Streifen 23 zu einem Arm 24 abgebogen und aus diesem eine Zunge 25 abwärtsgerichtet, die als Anschlag für den Filzbelag 24^ des Dämpferhebels dient, wenn der Dämpfer abgehoben wird. Am Ende des Teiles 24 ist der Streifen aufwärts und nach innen gebogen, wie bei 26 und 27 ersichtlich. Der Zahn 28 greift in einen Ausschnitt des Dämpferhebels ein. Da der Streifen 23 federnd ist, so wirken die Teile 24 und _ 26 als Federn und drücken den Dämpferhebel 20 gegen seine Stütze und seinen Kopf gegen die Saite 38.
Um eine Drehachse für den Dämpfer zu bilden, wird das obere Ende des Blechstreifens erst bei 29 vor- und dann bei 30 zurückgebogen. Diese gebogenen Teile werden bei 31 zur Aufnahme des Dämpferhebels ausgeschnitten. Hierdurch wird eine schneiden artige Achse 32 für den Dämpferhebel 20 geschaffen, über den die Kerbe ζτα des letzteren greift. Diese Achse des Hebels 20 wird über den Zahn 28 verlegt, so daß das obere Ende des Hebels gegen die Saite 38 gedrückt wird.
Zur einfachen Unterstützung des Dämpferhebels ist es nicht nötig, daß der Streifen 23 über die Unterstützung des Dämpferhebels hinausgeht. Eine derartige Konstruktion ist in Fig. 6 dargestellt.
Um aber eine Feder für den Hammer vorzusehen, die den Hammer ohne Reibung erfaßt und der Einfachheit halber am vorteilhaftesten mit der Dämpferstütze aus einem Stück besteht, wird die Stütze 23 nach dem Hammer zu verlängert und wellenförmig gebogen, während das freie Ende 34 mit dem Hammer in Berührung tritt. In Fig. 1 ist der Streifenfortsatz 33 gefaltet und greift mit dem Zahn 35 in eine Aussparung der Hammernuß 14 ein.
In Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausführungsform der Hammerfeder dargestellt. Der Unter- schied besteht darin, daß der Schlitz 31 des Teiles 41 sich bis zum Punkte 42 erstreckt, um zwei federnde Streifen 43 zu bilden. Diese
sind unter sich durch den Querstreifen 44 miteinander verbunden, von dem die Zunge 45 vorsteht, deren Ende in eine Spitze 46 ausläuft. Bei diesen Ausführungsformen findet keine Reibung zwischen der Feder und der Hammernuß statt.
Auch kann die Hammerfeder getrennt von der Dämpferstütze ausgeführt werden, wie in Fig. 7 gezeigt. Die Hammerfeder besteht hier aus dem Teil 47, der an der Bank 2 befestigt ist, über letztere aufwärts ■ gebogen und dann entweder wie in Fig. 1 bei 33 gebogen oder wie bei 40 in Fig. 5 gerollt wird. Die in Fig. 7 dargestellte Hammerfeder eignet sich dort, wo keine Dämpfer Verwendung finden.
In Fig. 8 und 9 ist eine andere Ausführungsform der Dämpferstütze und Feder dargestellt. Die Drehachse des Dämpferhebels wird durch eine Platte 50 gebildet, deren Schneide in den Ausschnitt 51 des Dämpferhebels eingreift. Die Hebelstütze besteht aus einer gekrümmten federnden Platte 52, deren Mittelstück zum Durchtritt des Dämpferhebels bei 53 ausgeschnitten ist. Die Platte 52 ist auf der Außenseite des Dämpferhebels und unterhalb der Platte 50 an der Bank 2 befestigt. Diese federnde Platte 52 hat das Bestreben, das untere Ende des Dämpferhebels der Hammerbank 2 zu nähern. Auch kann die Kerbe des Dämpferhebels mit Metall ausgefüttert werden, indem aus dem Material des Ausschnitts 53 eine Zunge 55 gebildet und bei 56 gebogen wird, um in den Ausschnitt des Dämpferhebels eingeführt zu werden, wie aus Fig. 9 ersichtlich.
In Fig. ι ist der Blechstreifen 23 mittels einer Schraube 36 an der Bank 2 befestigt. Um den Dämpferhebel zu entfernen, ist es nur nötig, die Feder 26 zu öffnen. Nach Herausnahme des Dämpferhebels kann man den .Schraubenzieher durch die Öffnung 37 (Fig. 2) stecken, um die Schraube 36 zu entfernen.
Obgleich hier die Hammerfeder als aus einem Stück mit der Dämpferfeder bestehend dargestellt ist, so kann sie auch getrennt von der Dämpferfeder hergestellt und dann gegebenenfalls mit dieser verbunden werden, wodurch der Vorteil gewonnen wird, daß die Hammerfeder leichter als die .Dämpferfeder ausgeführt werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mechanik für Pianinos, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpferstütze (23) mit einer Schneide in eine Kerbe des Dämpferhebels (20) greift und mittels ihres unteren federnden Teiles sowohl den Hebel gegen die Schneide (32) als auch den Dämpfer gegen die Saite (38) drückt, während ihr oberer Teil (33, 43) zu einer Feder gebogen, gerollt oder gefaltet ist und gegen die Hammernüß (14) drückt.
2. Mechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpferstütze (23) und ihre zur Hammerfeder (33, 43) ausgebildete Verlängerung getrennt voneinander und aus verschiedenem Federmaterial ausgeführt und entweder nachträglich miteinander vereinigt oder jede für sich an der Hammerbank (2) befestigt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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