DE21956C - Neuerungen an elektrischen Generatoren und Maschinen - Google Patents

Neuerungen an elektrischen Generatoren und Maschinen

Info

Publication number
DE21956C
DE21956C DENDAT21956D DE21956DA DE21956C DE 21956 C DE21956 C DE 21956C DE NDAT21956 D DENDAT21956 D DE NDAT21956D DE 21956D A DE21956D A DE 21956DA DE 21956 C DE21956 C DE 21956C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disks
commutator
armature
innovations
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT21956D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. A. EDISON in Menlo-Park, New-Jersey, V. St. A
Publication of DE21956C publication Critical patent/DE21956C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/54Disc armature motors or generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1882 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf neue und vorteilhaftere Anordnungen von dynamo-, magneto-elektrischen oder elektrischen Maschinen mit äufserst kleinem Widerstand, gröfserer Stärke und geringeren Unterhaltungskosten.
Zu diesem Zweck wird die Spule oder die Windung der Armatur aus einer Anzahl (Kupfer-) Scheiben hergestellt, die, wenn die Maschine als Generator benutzt wird, unter einander verbunden, einen continuirlichen Strom von Elektricität entwickeln, der eine der elektromotorischen Kraft einer Anzahl Scheiben entsprechende Spannung besitzt.
Fig. ι bis 6 zeigen die Anordnung einer solchen Maschine.
ATS sind die Polflächen des erregenden Magneten A, der auf einer geeigneten Grundplatte B gelagert ist. Die Polflächen sind innerlich ausgehöhlt und bilden Kammern, welche entgegengesetzte Theile der Armatur einschliefsen und in welchen sich diese dreht. Die Pole NS sind seitlich bei α abgeschrägt, wodurch die direct von dem einen Pol gegen den anderen wirkende Anziehungskraft reducirt wird. Die Armatur besteht aus einem Eisenkern C, der eine runde, auf der Welle D festsitzende Platte ist, und aus zwei Sätzen Kupferscheiben EF, die an den entgegengesetzten Seiten der centralen Platte C liegen und von einander und von dem Kern durch Scheiben G (wozu sich Papier am besten eignet) getrennt sind. Die Scheiben werden durch metallene Schraubenringe b, die auf die verlängerten Naben c des Kernes geschraubt werden, zusammen- und an den Kern angeprefst; auch können die Scheiben fernerhin durch isolirte, direct hindurchgehende Bolzen zusammengehalten werden. An den Peripherien der Scheiben sind Ansätze de angebracht, die durch Querverbindungen die beiden Scheiberisätze zu einem einheitlichen und symmetrischen Ganzen machen. H ist der Commutatorcylinder, mit welchem die Scheiben durch Stäbe oder Platten / verbunden sind.
Die Verbindungen der Scheiben unter sich sind abwechselnd mit den Stäben der Commutatorcylinder verbunden; der Commutator kann mit den Scheiben an den inneren Kanten der letzteren in den Wellen verbunden werden, zu welchem Zweck die Scheiben in ihren Centren gröfsere Oeffnungen haben und mit Ansätzen versehen sind.
Diese Art der Commutatorverbindung kommt hier mit einer anderen unten beschriebenen modificirten Anordnung der Maschine zur Verwendung.
' In der Zeichnung ist das die Commutatorbürsten oder Federn tragende Joch gezeichnet, die Bürsten oder Federn selbst aber zum Zweck gröfserer Deutlichkeit weggelassen.
Die Kraftlinien an jedem Pol des erregenden Magneten bewegen sich zwischen dem Pol und dem Armaturkern an jeder Seite des genannten Kernes. Die Scheiben eines jeden Satzes schneiden mit ihren entgegengesetzten Partien die Kraftlinien von den entgegengesetzten Polen des Magneten in entgegengesetzten Richtungen; es gehen daher die in den Scheiben eines jeden Satzes erzeugten Ströme alle in der gleichen Richtung. Die Scheiben eines Satzes schneiden daher in jedem Felde Kraftlinien, die sich in entgegengesetzter Richtung gegenüber denjenigen bewegen, welche von den Scheiben des anderen
Satzes in dem nämlichen Felde geschnitten werden; es gehen daher die in einem Satz Scheiben erzeugten Ströme in der entgegengesetzten Richtung gegenüber denjenigen, die in dem anderen Satze erzeugt werden. Daraus resultirt beim Commutator ein continuirlicher Strom, dessen Spannung der elektromotorischen Kraft einer Anzahl Scheiben entspricht.
Als Betriebsmaschine ist der Vorgang der umgekehrte.
Die Armatur hat einen äufserst geringen Widerstand und ist stark und compact.
Die Anordnung der Maschine läfst in ihren Details viele Abänderungen zu; so zeigen beispielsweise Fig. 7 und 8 eine modificirte Anordnung der Maschine.
Fig. 7 ist ein Verticalschnitt durch die Armatur und die Polflächen des erregenden Magneten;
Fig. 8 eine besondere Ansicht der Armatur von dem Commutatorende aus mit dem Commutatorcylinder im Schnitt.
IVS sind die Polflächen des erregenden Magneten, welch erstere ausgehöhlt sind und abgeschrägte Flächen α haben, im übrigen aber in der durch die Fig. ι bis 6 dargestellten Weise angeordnet sind. Die Armatur ist mit einer Eisenplatte B auf der Welle C versehen; auf einer Seite dieser Platte sind durch isolirte Bolzen eine Anzahl Kupferscheiben D angebracht, die durch Papierscheiben von einander und von der Eisenplatte getrennt sind. Eine Anzahl isolirter Kupferrmge oder Ringsegmente E liegen auf dem Kranz der Scheibe B und verbinden die Kupferscheiben in continuirliche Gruppen. Die Scheiben stehen mit den Stäben des Commutatorcylinders F durch Stäbe b in Verbindung, die aus den offenen Scheibencentren nach den Commutatorstäben reichen; die Commutatorverbindungen können auch mit den Ringen oder Ringsegmenten E durch Stäbe oder Platten gebildet werden, die mit diesen Ringen verbunden sind und nach den Commutatorstäben hinabreichen.
Da sich die Scheiben nur an der einen Seite des Kernes befinden, so haben die in denselben erzeugten Ströme sämmtlich gleiche Bewegungsrichtung, welche dann durch die Ringverbindungen zu einem continuirlichen Strom verwandelt werden, dessen Spannung der elektromotorischen Kraft einer Anzahl Scheiben entspricht.
Als Betriebsmaschine benutzt, findet wiederum der umgekehrte Vorgang statt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. In einer dynamo- oder magneto-elektrischen Maschine die Anordnung einer aus isolirten Scheiben zusammengesetzten Armatur, welche von allen Seiten von den Polflächen des Elektromagneten eingeschlossen ist.
2. Die Combination der umschliefsenden Polflächen des erregenden Magneten mit der Armatur, welche aus einer Platte oder einem Kern, sowie aus einer Anzahl Inductionsscheiben besteht, die an einer oder zu beiden Seiten der Platte angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21956D Neuerungen an elektrischen Generatoren und Maschinen Active DE21956C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE21956C true DE21956C (de)

Family

ID=298620

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT21956D Active DE21956C (de) Neuerungen an elektrischen Generatoren und Maschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE21956C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1064712A1 (de) Mehrsträngige transversalflussmaschine
DE69915604T2 (de) Verbesserter elektromotor
DE1538242A1 (de) Elektrodynamische Maschine
DE102015102804A1 (de) Rotierende elektrische Maschine in Scheibenläufer- und Axialflussbauweise
DE1803206A1 (de) Gleichstrommaschine
CH437499A (de) Gleichstrom-Mikromotor
DE21956C (de) Neuerungen an elektrischen Generatoren und Maschinen
DE23316C (de) Anordnung der Spulen an dynamo- und magneto-elektrischen Maschinen
DE26562C (de) Konstruktion des Kommutators und des Ankers bei dynamo-elektrischen Maschinen
DE525004C (de) Elektrischer Stromerzeuger
DE45252C (de) Einrichtungen an dynamo-eleklrischen Maschinen und Elektromotoren
DE31062C (de) Elektromotor
DE437493C (de) Elektromotor fuer Sprechmaschinen
DE50024C (de) Scheiben - Dynamo - Maschine
DE10025C (de) Neuerungen an Maschinen und Vorrichtungen zur Erzeugung elektrischer Ströme
DE84649C (de)
DE188528C (de)
AT92541B (de) Dynamo-elektrische Maschine für Wechselstrom.
DE27172C (de) Magnet-Dynamo-Maschine für Lichterzeugung und Kraftübertragung
DE913939C (de) Abwaelzkontakt
DE31292C (de) Neuerungen an Elektromotoren
DE84593C (de)
DE110502C (de)
DE33007C (de) Methode, um Galvano - Elektrizität auf eine niedrigere oder höhere Spannung zu bringen und die hierzu bestgeeigneten Wechselströme herzustellen
DE68351C (de) Vereinigte Gleich- und Wechselstrommaschine mit zwei getrennten Ankern und einem Feldmagneten