DE218797C - - Google Patents

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DE218797C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/04Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement
    • F04B1/10Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinders in star- or fan-arrangement the cylinders being movable, e.g. rotary

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 218797'.-KLASSE 59 e. GRUPPE
FREDERICK LAMPLOUGH
Die vorliegende Erfindung betrifft Pumpen mit kreisendem und zugleich schwingendem Flügelkolben und hat den Zweck, die Schwingungsbewegung des eigentlichen Pumpenkolbens möglichst gleichmäßig zu gestalten. Dies wird dadurch erreicht, daß der Flügelkolben zwecks Erzeugung seiner Relativbewegung gegenüber der gleichmäßig umlaufenden Antriebs- und Steuerscheibe durch eine Schwingkurbel an dem im Pumpendeckel exzentrisch angeordneten Zapfen angelenkt ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Pumpe dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen vertikalen Querschnitt,
Fig. 2 einen vertikalen Längsschnitt der Pumpe;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der mit der Treibwelle verbundenen Antriebsscheibe, und Fig. 4 ist ein Querschnitt der Fig. 3; die
Fig. 5, 6 und 7 stellen in einer Vorderansicht, Seitenansicht und einem wagerechten Schnitt den Flügelkolben dar.
Das Pumpengehäuse besteht, wie bekannt, aus einem Hohlzylinder a, b mit einer seitlichen muffenartigen Verlängerung d, welche als Lager für die Treibwelle e dient. Die diesem Lager gegenüberliegende Seite des Gehäuses ist durch einen einstellbaren Deckel c verschlossen.
Auf der Welle e ist eine gleichmäßig umlaufende Antriebs- und Steuerscheibe f vorgesehen, mit der ein Flügelkolben g verbunden ist. Die Rückseite der Scheibe f liegt gegen die Wandung α des Gehäuses. Auf der anderen Seite trägt die Scheibe f diametral gegenüberstehende Arme oder Ansätze h, i, welche durch das Gehäuse b bis zu dem Deckel c hindurchreichen und an dem inneren Umfang des Gehäuses gleiten. Der Ansatz h ist an der der Welle zugewendeten Seite / hohlzylindrisch ausgebildet, während der Ansatz i der Welle seine konvexe Seite k zukehrt. Der Mittelpunkt für den Kreisbogen j ist. derselbe wie der für den Kreisbogen k des Ansatzes i.
Zusammen mit der Scheibe f und deren Ansätzen h und i wirkt der Flügelkolben g, welcher an seinem Ende eine dem zylindrischen Ansatz i entsprechende Ausnehmung besitzt, während das andere Ende so ausgebildet ist, daß es genau mit der Innenseite / des Ansatzes h übereinstimmt und an diesem gleiten kann. Der Flügelkolben g liegt gleichzeitig auch gegen die Innenseite des einstellbaren Gehäusedeckels c. An dem Gehäusedeckel c ist ein exzentrisch angeordneter Zapfen I vorgesehen, welcher das eine Ende einer Schwingkurbel m trägt, deren anderes Ende mit dem an dem Flügelkolben g angeordneten Zapfen η in Verbindung steht. Zu diesem Zweck ist eine Seite des Flügelkolbens g offen gelassen, so daß man zu dem Zapfen n gelangen kann.
Das Pumpengehäuse besitzt diametral gegenüberliegende Einlasse o, p, welche in jeder Periode von den Ansätzen h und i des Kolbens geschlossen werden, d. h. zweimal pro Umdrehung der Welle.
An dem Wellenlager d ist eine Stopfbüchse q vorgesehen, in deren Bohrung r ein Stopfbüchsendeckel s eingeschraubt ist. Die Rückwand und die Ansätze h und i der Scheibe f,
ίο welche an den Seitenwänden α und c und an dem inneren Umfang des Pumpengehäuses b gleiten, und ebenso der Flügelkolben g sind mit Verbindungskanälen t versehen.
Um einen Umlauf der Pumpe im umgekehrten Sinne zu veranlassen, muß die Lage des Zapfens I durch eine Drehung des Deckels c verändert werden, derart, daß derselbe auf der anderen Seite der Wellenachse liegt. Sobald die Flächen der Ansätze h und i über die öffnungen 0 und p gleiten, beginnt eine neue Periode mit einem neuen Saug- und Druckhub, d. h. die Pumpe führt bei jeder Umdrehung des Kolbens zwei Saug- und Druckperioden aus.
Die vorliegende Maschine kann auch leicht als Kraftmaschine betrieben werden. In einem solchen Falle wird zweckmäßig der Zapfen / an einer in dem Deckel c vorgesehenen zentralen Welle angeordnet. Diese Welle wird dann durch den Zapfen / bewegt. Bei einer solchen Anordnung fällt die Notwendigkeit, den Deckel c zu verstellen, fort.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pumpe mit kreisendem und zugleich schwingendem Flügelkolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelkolben (g) zwecks Erzeugung seiner Relativbewegung gegenüber der gleichmäßig umlaufenden Antriebs- und Steuerscheibe (f) durch eine Schwingkurbel (m) an dem im Pumpendeckel exzentrisch angeordneten Zapfen (I) angelenkt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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