DE2177C - Poststempelmaschine mit wechselndem Stempel und selbsttätigem Datum- und Stundenwechsel - Google Patents
Poststempelmaschine mit wechselndem Stempel und selbsttätigem Datum- und StundenwechselInfo
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- DE2177C DE2177C DENDAT2177D DE2177DA DE2177C DE 2177 C DE2177 C DE 2177C DE NDAT2177 D DENDAT2177 D DE NDAT2177D DE 2177D A DE2177D A DE 2177DA DE 2177 C DE2177 C DE 2177C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/02—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
- B41K3/04—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
- B41K3/06—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped having type-carrying bands or chains
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
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Description
1S77.
E. TH. FISCHER in CHEMNITZ. Poststempelmaschine mit wechselndem Stempel und selbstthätigem Datum- und Stundenwechsel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. October 1877 ab.
Die vorliegende Poststempelmaschine hat den . Zweck, das Typeneinsetzen und das Bestreichen
des Farbekissens vollständig zu beseitigen, so dafs man nur den Zeiger an dem zur Seite der
Maschine angebrachten Zifferblatt auf die betreffende Stunde einzustellen braucht, um die
entsprechende Stunde zu stempeln. Sind die Stunden eines Tages sämmtlich durchlaufen, so
stellt beim Drehen von zwölf Uhr Nachmittags nach ein Uhr Vormittags der Mechanismus das
Datum des nächsten Tages ein, ebenso den Monats- und für einen gewissen Zeitraum auch
den Jahreswechsel.
Um die Art und Weise, wie dieser Zweck erreicht wird, näher zu erläutern, ist auf Blatt I
und II der Mechanismus in seinen Einzelheiten dargestellt.
Die Haupttriebwelle α ist vorn mit einem Viereck versehen, auf welches beim Drehen ein
Schlüssel aufgesteckt werden kann.
Am entgegengesetzten Ende trägt diese Welle das Arretirungsrad b mit sechs Einschnitten,
welches verhindert, dafs der Mechanismus während des Stempeins sich verstellen kann. Neben
diesem ist das Kettenrad c fest mit der Welle verbunden, welches die mit den Zeichen 1 V.,
2 V. etc., ι N., 2 N. etc., das heifst mit sämmtlichen
Stundenzahlen Vormittags und Nachmittags versehene Kette d jedesmal um ein Glied in
der Richtung des Pfeiles, Fig. 11, weiter rückt, wenn die Welle um '/0 gedreht und der Zeiger
vermittelst des Räderpaares ef um eine Stunde vorwärts gestellt worden ist. Das Weiterrücken
der Kette d wird dadurch vermittelt, dafs, Fig. 11
und 17, an den Gliedern nach innen Vorsprünge angebracht sind, gegen die entsprechende Zähne
des Rades c sich anlegen. Während 23 Vorsprünge in horizontaler Richtung nur bis auf die
Hälfte der Kettenglieder gehen, erstreckt sich einer derselben über die ganze Breite, so dafs
dieser Vorsprung, wenn von 12 N. nach 1 Uhr V.
gestellt wird, den Haken g erfafst, denselben und die mit ihm fest verbundene Klinke h und
somit auch die Kette i, auf deren Glieder die Nummern 1 bis 31 eingravirt sind, um ein Glied
weiter schiebt, das heifst einen anderen Tag einstellt.
Beim Einspringen der Sperrklinke k in das Arretirungsrad b wird der am anderen Ende der
Klinke angefeilte Stift/, Fig. n, nach links bewegt
und der Haken g von dem Vorsprung der Kette abgezogen, so dafs er unter dem Druck
der Feder m in seine tiefste Stellung zurückspringt, um das Spiel bei Beginn des nächsten
Tages zu wiederholen. Neben der Kette i liegt nach rechts, Fig. 10, das Rad η mit den zwölf'
Monatstypen, welches auf folgende Weise bewegt wird: Vom 31. zum 1. greift ein über die ganze
Breite der Kette i gehender Vorsprung unter den Haken 0, Fig. 13, und hebt denselben sowie
den mit diesem verbundenen Klinkhebel / soweit, bis die dabei sich nach rechts bewegende
Klinke q das "Monatsrad um einen Zahn vorgeschoben hat, hierbei wird aber gleichzeitig der
Haken ο durch Gleiten an dem Stifte r soweit na'ch links gedrückt, dafs er von dem Vorsprunge
abschnappt, worauf die Feder s den Klinkhebel wieder in die ursprüngliche Lage zurückbringt.
Bei jedem Hub des Klinkhebels / hebt sich auch der Hebel t mit, die Klinke ti kann aber
das mit zehn Jahrestypen versehene Rad ν nur dann weiterrücken, wenn die zur Seite des
Monatsrades angebrachte Vertiefung der Klinke u gestattet, sich in die Lücke des Rades υ einzulegen.
Soll der Mechanismus auf eine bestimmte Stunde eingestellt werden, so mufs man zunächst
die das Rad b arretirende Klinke k ausheben, worauf man dann mit dem Schlüsssei die betreffende
Stunde einstellen kann.
Das Stempeln selbst geschieht in der Weise, dafs die den Mechanismus enthaltende, in einem
Prisma geführte Hülse A niedergedrückt wird. Bei diesem Niederdrücken bewegt sich das Farbkissen
F nach rechts, so dafs es die in Fig. 6a angegebene Stellung einnimmt, wenn der Stempel
am tiefsten steht. Diese Seitwärtsbewegung des Farbkissens wird dadurch bewirkt, dafs dasselbe
an dem einen Arme des Winkelhebels C befestigt ist, dessen anderer Arm gezwungen wird,
beim Niederdrücken der Hülse die in Fig. 9 angegebene Stellung einzunehmen.
Die Färbvorrichtung ist so eingerichtet, dafs
ein Aufstreichen der Farbe nicht erforderlich ist. Sie besteht aus einem Gefäfs, welches zur Aufnahme
der Farbe dient und über welches vermittelst eines Metallrahmens ein Stück Tuch so
aufgespannt wird, dafs die Ränder desselben in die Farbe eintauchen und so dochtartig die
Farbe aufsaugen. Damit aber auch die mittleren Partien des Stempels mit Farbe versorgt werden,
Claims (3)
1. Der Mechanismus zum Stunden-, Tag- und Monatswechsel.
2. Die Einrichtung des Farbekissens.
3. Die seitliche Beweglichkeit des Stempels und die Art und Weise, wie derselbe parallel gehalten
wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2177C true DE2177C (de) |
Family
ID=281546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2177D Active DE2177C (de) | Poststempelmaschine mit wechselndem Stempel und selbsttätigem Datum- und Stundenwechsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2177C (de) |
-
0
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