DE217640C - - Google Patents
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- DE217640C DE217640C DENDAT217640D DE217640DA DE217640C DE 217640 C DE217640 C DE 217640C DE NDAT217640 D DENDAT217640 D DE NDAT217640D DE 217640D A DE217640D A DE 217640DA DE 217640 C DE217640 C DE 217640C
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- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/58—Means for varying duration of "open" period of shutter
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57f«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1909 ab.
Zum Auslösen von Objektivverschlüssen unter Verwendung zangenartiger Vorrichtungen
mittels Zündschnüre ist es bereits bekannt geworden, die über die Zangenschenkel
der Auslösevorrichtungen aufzuschiebenden Zündschnurschlingen mit Knoten durch über
diese Zangenschenkel zu windende und festzuklemmende Fäden oder Zündschnüre zu ersetzen.
Doch ist einerseits dieses Aufwinden
ίο und Festklemmen des jeweiligen Fadens oder
der Zündschnur umständlich und zeitraubend, und andererseits werden stets zwei Zündschnüre
benötigt, die in keiner festen Verbindung miteinander stehen und dadurch auch
keine Gewähr für eine sichere Auslösung bieten. Nach der Erfindung soll deshalb zum Sperren
der zangenartigen Verschlußauslösevorrichtung auf deren Schenkelenden ein mit eingehängter
Zündschnur versehener, starrer Ring aus Zelluloid oder anderen gleichen, leicht entflammbaren Stoffen aufgeschoben werden.
Es ist augenscheinlich, daß durch diese Maßnahme eine plötzliche und stets sichere Auslösung
der Verschlüsse erreicht wird.
In der Zeichnung ist an Hand einer an sich bekannten zangenartigen Vorrichtung die
neue Art und Weise der Auslösung zu veranschaulichen versucht.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht einer Zange mit dem die Schlinge der Zündschnur ersetzenden
Zelluloidring,
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß bei geöffneter und geschlossener Zange und
Fig. 3 die Hinteransicht.
Fig. 3 die Hinteransicht.
■ Die veranschaulichte, zur Anwendung des neuen Verfahrens dienende, an sich bekannte
Vorrichtung besteht aus einer zangenartigen Klammer a, deren eines Schenkelpaar kurz
umgebogen und an seinen Enden mit kleinen Schließhaken b versehen ist, und deren andere
Schenkel als Klemmbacken ausgebildet sind. Zwischen die ersteren Schenkel ist eine kräftige
Doppelkegelfeder c eingeschaltet, welche bei plötzlicher Freigabe der vorher zusammengedrückten
Schenkel (Fig. 2) ein Zusammenklappen der Klemmbacken bewirkt, wodurch ein zwischen letztere eingebrachter Auslöser d,
gleichviel welcher Art, betätigt wird.
Zum Gebrauche drückt man die umgebogenen Schenkel der Klammer α möglichst weit
zusammen und zwingt sie durch einen über die Haken b geschobenen Zelluloidring e mit
eingehängter und zusammengedrehter Zündschnur f, in dieser Stellung zu verharren. Sodann
bringt man zwischen die Klemmbacken den Ball d des Luftdruck- oder den Druckstempel
des Federdruckauslösers. Bei letzterer Verwendungsart wird die eine Klemmbacke zweckmäßig als Haken ausgebildet.
Wird nun die durch den Zelluloidring e geführte Zündschnur f von bestimmter Länge,
deren Abbrennzeit für die Längeneinheit, z. B. Zentimeter, durch Versuche ermittelt ist, in
Brand gesetzt, so wird nach einer bestimmten Zeitdauer die Klammer α plötzlich entspannt,
d. h. die umgebogenen Schenkel werden freigegeben, wodurch die Klemmbacken sofort
zusammenklappen und auf den' zwischengeschalteten Ball d bzw. Stempel einen Druck
ausüben, welcher die Auslösung des für Augen-
blicksaufnahmen eingestellten Objektivverschlusses bewirkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zum Auslösen photographischer Verschlüsse unter Verwendung zangenartiger Vorrichtungen durch Zündschnüre, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sperren der Vorrichtung ein starrer, über die Zangenenden geschobener und die Zündschnur tragender Ring aus Zelluloid oder anderen leicht entflammbaren Stoffen benutzt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217640C true DE217640C (de) |
Family
ID=478932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217640D Active DE217640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217640C (de) |
-
0
- DE DENDAT217640D patent/DE217640C/de active Active
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