DE217444C - - Google Patents

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DE217444C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stereokinematographen, dessen Objektive wechselweise derart geöffnet und geschlossen werden, daß bei teilweiser Öffnung beider Objektive die Summe der Öffnungsweiten gleich der Gesamtöffnungsweite eines einzigen Objektivs ist. Auf diese Weise will man das sogenannte Flimmern der Bilder, wie es für Einzelapparate bezeichnend ist, vermeiden. Die be- kannten Vorrichtungen dieser Art erfüllen nun nicht vollständig ihren auf das Vermeiden des Flimmerns gerichteten Zweck, es haften ihnen vielmehr noch Mängel an, die sich aus der Art ergeben, nach der bei ihnen jedes einzelne Bild zerlegt wird. Das projizierte Bild hat den höchsten Grad von Vollkommenheit erreicht, wenn der Beschauer nicht sieht bzw. möglichst wenig sieht, daß das Bild während einer gewissen Zeitdauer aus zwei aneinandergesetzten Bildteilen besteht. Es hat sich gezeigt, daß, wenn diese Aufgabe erfüllt werden soll, die Bildteile so aneinandergefügt werden müssen, daß das Gesamtbild möglichst wenig verzerrt erscheint. Es muß also jedes Einzelbild durch die Verschlußkörper der Objektive derart geschnitten sein, daß bei der Nebeneinanderlage der Einzelteile auf dem Schirm ein möglichst vollständiges unverschobenes Bild erscheint. Ferner darf die Periode des Aneinanderfügens nur von kurzer Dauer sein, und zwar im Verhältnis zur Gesamtöffnung des einen Objektivs. Diesen beiden Bedingungen wird nachgekommen, wenn gemäß der Erfindung die abdeckenden Kanten der Objektivverschlüsse, während sie über die Bildfenster hinwandern, möglichst senkrecht zur Verbindungslinie der Augen des Beobachters, also von oben nach unten gerichtet sind. Bei den bekannten Apparaten verlaufen die abdeckenden Kanten der Verschlüsse sehr schräg oder überhaupt ganz wagerecht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Vor den beiden Bildfenstern 5 bzw. 51 drehen sich um die Achsen 3 bzw. 31 die Verschlußscheiben 2 bzw. 21. Jede der Scheiben hat gleichviel Ausschnitte 4 bzw. 41. Die gegenseitige Lage der Bildfenster und der Scheibenachsen ist so, daß die Abdeckkanten der Scheiben während des Abdeckens bzw. Freigebens der Bildfenster diese möglichst von oben nach unten gerichtet überstreichen.
An Stelle von Scheiben können natürlich auch anders gestaltete Verschlußkörper vorgesehen sein, wenn nur die abdeckenden Kanten möglichst senkrecht verlaufen. Infolge dieses Verlaufs der abdeckenden Kanten wird einerseits das Gesamtbild bei weitem genauer als bisher und kommt andererseits das Flimmern und Zittern des Bildes vollkommen in Wegfall.'

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stereokinematograph, dessen Objektive
    wechselweise derart geöffnet und geschlossen werden, daß bei teilweiser Öffnung beider Objektive die Summe der Öffnungsweiten gleich der Gesamtöffnungsweite eines einzigen Objektivs ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Objektivverschlüsse die Bildfenster in senkrechter oder nahezu senkrechter Richtung teilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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