DE21678C - Feuerzeug - Google Patents

Feuerzeug

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Publication number
DE21678C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
lighter
ignition
oblique bolt
housing
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT21678D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. noeh in Berlin, Grimmstr. 38
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE21678C publication Critical patent/DE21678C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/34Component parts or accessories
    • F23Q2/36Casings
    • F23Q2/365Tabletop lighters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
H. NOEH in BERLIN. Feuerzeug.
In einem taschenuhrförmigen Gehäuse d, Fig. 1, 2 und 3, liegt an der Peripherie ein ringförmiger Kanal α α und in der Mitte ein aufgerolltes Zündband mit Zündknoten. Der Kanal ist an einer Stelle / durchbrochen, und es tritt an dieser Stelle eine Zunge h so in die Oeffnung, dafs ein Ende des Kanals dadurch geschlossen wird und das andere Ende offen bleibt; in dem offenen Ende des Kanals liegt ein lang geformter Bolzen und hinter demselben eine Spiralfeder. Indem man nun den Bolzen mit Hülfe des Knopfes b um eine gewisse Länge zurückschiebt, erfafst ein an dem Bolzen befestigter Federangelhaken g das in dem Gehäuse liegende Zündbandy und zieht es um einen Zündknoten vor. Dem Bolzen gegenüber liegt eine Lunte h, welche durch eine kleine Klappe c, nach Art der Flötenklappen, in dem Kanal a1 luftdicht verschlossen gehalten, dagegen beim Niederdrücken der Klappe c herausgehoben wird.
Sobald nun der zurückgezogene Federbolzen losschnellt, trifft derselbe den Knoten des Zündbandes und entzündet die hervorgezogene Lunte. Ist die Lunte abgebrannt, so kann sie durch den Schieber i wieder entsprechend vorgeschoben werden, und es genügt dies Vorschieben schon, um die Klappe c zu öffnen.
Um das Feuerzeug auch als Tischfeuerzeug stellbar zu machen, wird, wie punktirt angedeutet ist, eine Fufsplatte darunter befestigt oder ein Einsatzgestell angebracht.
Fig. ι zeigt den Flächendurchschnitt des Gehäuses mit seiner Einlage,
Fig. 2 den Querschnitt des Gehäuses mit dem ringförmigen Kanal α α und dem Schlitz für den Federangelhaken g.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht des Gehäuses, wobei b den Knopf an dem Schiefsbolzen, e den Führungsschlitz für den Knopf b und c die Lage der Klappe darstellt.
Fig. 4 zeigt dasselbe Feuerzeug mit der Abänderung, dafs der Schiefskolben durch einen drehbaren Hebel zurückbewegt wird. In α liegt der Schiefsbolzen mit der Spiralfeder, in a1 die Lunte. An dem Schiefsbolzen ist ein kleiner Stift b11 befestigt, hinter welchem der Drehhebel bezw. Schieber b1 federnd hakt. Es ist nämlich dieser Hebel aufserhalb des Gehäuses in dem Punkt e so befestigt, dafs er sich etwa um einen Viertelkreis verschieben läfst. Zieht man nun den Hebel b1 durch den daran befestigten Ring b zurück, so wird der Stift b11 bis bm mitgenommen und ebenfalls der Schiefsbolzen so weit zurückgezogen. In dem Punkt bUI gleitet aber der Stift aus und läfst den Bolzen losschnellen, so dafs er, wie vorbeschrieben und in Fig. ι dargestellt, das Zündband trifft und die dahinter liegende Lunte entzündet.
Gleichzeitig mit dem Zurückziehen des Hebels b1 besorgt die Feder g mit Hülfe der Zunge h das Mitnehmen des Zündbandes um eine Knotenlänge. Ist der Bolzen abgeschnellt, so hält derselbe das Zündband fest, und es kann dasselbe durch das Zurückziehen des Hebels b bezw. der Feder g nicht wieder zurückgezogen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Tisch- oder Taschenfeuerzeug in einem uhrförmigen Gehäuse derartig eingerichtet, dafs ein in dem Gehäuse liegendes Zündband gleichzeitig mit dem Zurückziehen des in einem ringförmigen Kanal liegenden Schiefsbolzens α hervorgezogen und nach Lösung des Schiefsbolzens die gegenüberliegende Lunte entzündet wird.
    Ein Feuerzeug in einem taschenuhrförmigen Gehäuse derartig hergestellt, dafs durch einen drehbaren Schieber b1 der Schiefsbolzen zurückgezogen und das Zündband vorgeschoben wird und nach Auslösung des Schiefsbolzens die Zündung erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21678D Feuerzeug Expired DE21678C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE21678C true DE21678C (de) 1900-01-01

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DENDAT21678D Expired DE21678C (de) Feuerzeug

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