DE216730C - - Google Patents
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- DE216730C DE216730C DENDAT216730D DE216730DA DE216730C DE 216730 C DE216730 C DE 216730C DE NDAT216730 D DENDAT216730 D DE NDAT216730D DE 216730D A DE216730D A DE 216730DA DE 216730 C DE216730 C DE 216730C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
- F01D1/02—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
- F01D1/023—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKS 216730 -KLASSE 14 c. GRUPPE
SOCIETE D'EXPLOITATION DES APPAREILS RATEAU in PARIS.
Regelung für eine vom Abdampf von Hauptmaschinen gespeiste Dampfturbine.
Wenn man eine Niederdruckturbine mit dem Auspuffdampf einer Primär - Kolbenmaschine
speist, so bringt man auf der Rohrleitung bzw. dem Aufnehmer oder Sammler ein Auspuffventil
an, welches den für die Speisung der Turbine überschüssigen Dampf in die Atmosphäre
oder den Kondensator entweichen läßt, um zu verhindern, daß der Dampfdruck hinter
der Primärmaschine eine vorher bestimmte
ίο Grenze überschreite. Diese Einrichtung hat
folgenden Übelstand:
Wenn die Belastung der Turbine sich ändert, z. B. verringert, so drosselt der Schieber den
Dampf, bis die Einlaßspannung eine der augen-
blicklichen Belastung der Turbine entsprechende . Stärke erreicht; dadurch entsteht eine immer
größer werdende Differenz zwischen der Aufnehmerspannung und der Einlaßspannung der
Turbine.
Man bewirkt so vor und hinter dem Schieber einen Druckverlust, der um so größer ist, je
schwächer die augenblickliche Belastung der Turbine ist. Bei einer Turbine z. B., die bei
voller Belastung unter atmosphärischem Druck laufen soll, kann dieser Druckverlust am
Schieber 500 g pro Quadratzentimeter bei halber Belastung erreichen und noch mehr bei noch
geringerer Belastung betragen.
Hieraus ergibt sich, daß durch den gleichmäßigen Druck im Aufnehmer ein unnötiger
Gegendruck geschaffen wird, der für den Gang der vorgeschalteten Maschine nachteilig ist.
Die Erfindung soll nun selbsttätig den Druck im Aufnehmer regeln, und zwar gleichzeitig
mit der Änderung der Belastung in der Turbine, derart, daß dieser Druck stets .möglichst niedrig
bleibt, entsprechend der Einlaßspannung der Turbine, und insbesondere der Gegendruck auf
die Primärmaschinen so weit als möglich verringert wird. ·
Eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist 'in der Zeichnung schematisch dargestellt,
ohne daß jedoch die Erfindung auf diese besondere Ausführungsform beschränkt würde. .
A ist ein Auspuffventil, das in die Atmosphäre oder nach einem Kondensator öffnet
und von beliebiger Bauart sein kann. Die beiden Ventilklappen B werden durch einen
Doppelhebel oder Balancier C gehoben, der wieder durch Kolben, elastische Membrane oder
andere Vorrichtungen P bewegt wird. Eine Seite jedes Kolbens steht mit dem Aufnehmer
oder einem einfachen Dampfrohr in Verbindung, die andere wird mit der Turbine hinter dessen
Regler verbunden. Gewichte D 0. dgl. ermöglichen eine beliebige Regelung der Kolbenbelastung.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn die Turbine bei normaler Belastung
arbeitet, der ein Druck p hinter dem Schieber entspricht, so wird im Aufnehmer der Druck
■p + d herrschen, wobei d eine bestimmte Größe
ist, die dem Druckverbrauch der Regelungsvorrichtung selbst und den zulässigen Druck-
Schwankungen im Aufnehmer, insbesondere wenn es ein Dampfsammler ist, entspricht.
. Wenn die Turbinenbelastung sich ändert, z. B. sich verringert, so wird der Druck j>
auf einen anderen Wert (P1 < f) fallen. Alsdann
bewirkt der Kolben P die Öffnung des Ventils A, und ein Teil des in dem Aufnehmer
enthaltenen Dampfes strömt in die Atmosphäre oder den Kondensator, bis der Druck in dem
Aufnehmer auf den Wert (P1 + d) < (p + d)
herabsinkt. Wenn dagegen die Belastung größer wird, so schließt der Kolben P das Ventil,
und der Druck steigt im Aufnehmer infolge des Dampf Zuflusses aus der Primärmaschine. Daher
wird unter allen Umständen der Druck im Aufnehmer selbsttätig geregelt. Man kann außerdem
der konstanten Größe d durch Änderung der Belastung einen beliebigen Wert geben.
Um andererseits zu vermeiden, daß der Druck im Aufnehmer im Falle einer gelegentlichen
Überbelastung der Turbine über eine bestimmte Höhe steigt und schädlich wirkt,
kann das Auspuffventil ebenfalls unter den Einfluß eines Druckreglers gestellt werden.
Nach der Zeichnung Fig. 1 ist dieser Druckregler ebenso wie die Vorrichtung zur selbsttätigen
Druckregelung ausgebildet, nur steht hier die Kolbenfläche, die bei ersterem mit der
Turbine verbunden war, mit der Atmosphäre oder dem Kondensator in Verbindung. Die
Wirkungsweise dieses Druckreglers ergibt sich nach vorstehendem von selbst. Selbstverständlich
könnte diese Vorrichtung aber auch in anderer Weise ausgeführt werden.
Es ist bekannt, daß mit dem Auspuffdampf von Kolbenmaschinen gespeiste ' Niederdruckturbinen
sehr häufig Vorrichtungen haben, um die Turbinen mit Frischdampf zu speisen, wenn der Auspuff dampf unzureichend ist oder
ganz fehlt. Bei den bekannten Einrichtungen tritt die Dampfzufuhr ein, wenn der Druck im
Aufnehmer unter eine vorher bestimmte Grenze fällt, für die die Vorrichtung eingestellt ist.
Bei vorliegender Erfindung soll diese Grenze in beliebiger Höhe mit der jeweiligen Belastung
der Turbine wechseln, und es empfiehlt sich daher, die Vorrichtung, welche den Sammler
in Tätigkeit setzt (mittels elastischer Membran, Kolben o. a.) gleichzeitig dem Druck vor dem
Turbinenregelventil und am Eintritt in die Turbine zu unterwerfen.
Es folgt daraus, daß diese Vorrichtung geschlossen bleibt, solange der Unterschied zwischen
den genannten Druckwerten eine vorher bestimmte Größe überschreitet. Dagegen öffnet
sich die Vorrichtung, wenn infolge der völligen Öffnung des Turbinenregelventils unter dem
Einfluß des Fliehkraftreglers dieser Druckunterschied unter die erwähnte Größe herabsinkt.
In Fig. 2 ist ein Beispiel einer solchen mit der selbsttätigen Dampfregelung verbundenen
Vorrichtung veranschaulicht. 5;
Die Vorrichtung nach der Fig. 2 wirkt nach demselben Prinzip, wie die der Fig. 1. Das
Ventil L regelt den Zutritt von Frischdampf zur Turbine. Dieses Ventil ist mittels der
Stange K mit einem Kolben M verbunden, welcher unter Federdruck steht. Die eine
Kolbenfläche steht mit dem Aufnehmer und die andere Seite mit der Turbine hinter dem
Drosselorgan in Verbindung.
Claims (4)
1. Regelung für eine vom Abdampf von Hauptmaschinen gespeiste Dampfturbine,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung des Abdampfes entsprechend dem Admissionsdruck
bzw. der Belastung der Dampfturbine selbsttätig geregelt wird.
2. Vorrichtung zur Regelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen Antriebsmaschine und Turbine ein Auspuffventil angebracht ist, das von einem Kolben, einer Membran 0. dgl. in
Tätigkeit gesetzt wird, auf dessen eine Seite der Druck des Aufnehmers und auf dessen andere Seite der Dampfdruck der
Turbine wirkt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Druckregler verhindert, daß der Druck im Aufnehmer eine vorher bestimmte
Höhe übersteigt.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die
Verbindung mit einer Vorrichtung, welche die Speisung der Turbine mit Frischdampf
ermöglicht, wenn der Druck im Aufnehmer unter die durch die zeitweilige Belastung
der Turbine notwendige Höhe sinkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216730C true DE216730C (de) |
Family
ID=478109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216730D Active DE216730C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216730C (de) |
-
0
- DE DENDAT216730D patent/DE216730C/de active Active
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