DE216730C - - Google Patents

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DE216730C
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pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/023Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines the working-fluid being divided into several separate flows ; several separate fluid flows being united in a single flow; the machine or engine having provision for two or more different possible fluid flow paths

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Control Of Turbines (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JKS 216730 -KLASSE 14 c. GRUPPE
SOCIETE D'EXPLOITATION DES APPAREILS RATEAU in PARIS.
Regelung für eine vom Abdampf von Hauptmaschinen gespeiste Dampfturbine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1907 ab.
Wenn man eine Niederdruckturbine mit dem Auspuffdampf einer Primär - Kolbenmaschine speist, so bringt man auf der Rohrleitung bzw. dem Aufnehmer oder Sammler ein Auspuffventil an, welches den für die Speisung der Turbine überschüssigen Dampf in die Atmosphäre oder den Kondensator entweichen läßt, um zu verhindern, daß der Dampfdruck hinter der Primärmaschine eine vorher bestimmte
ίο Grenze überschreite. Diese Einrichtung hat folgenden Übelstand:
Wenn die Belastung der Turbine sich ändert, z. B. verringert, so drosselt der Schieber den Dampf, bis die Einlaßspannung eine der augen-
blicklichen Belastung der Turbine entsprechende . Stärke erreicht; dadurch entsteht eine immer größer werdende Differenz zwischen der Aufnehmerspannung und der Einlaßspannung der Turbine.
Man bewirkt so vor und hinter dem Schieber einen Druckverlust, der um so größer ist, je schwächer die augenblickliche Belastung der Turbine ist. Bei einer Turbine z. B., die bei voller Belastung unter atmosphärischem Druck laufen soll, kann dieser Druckverlust am Schieber 500 g pro Quadratzentimeter bei halber Belastung erreichen und noch mehr bei noch geringerer Belastung betragen.
Hieraus ergibt sich, daß durch den gleichmäßigen Druck im Aufnehmer ein unnötiger Gegendruck geschaffen wird, der für den Gang der vorgeschalteten Maschine nachteilig ist.
Die Erfindung soll nun selbsttätig den Druck im Aufnehmer regeln, und zwar gleichzeitig mit der Änderung der Belastung in der Turbine, derart, daß dieser Druck stets .möglichst niedrig bleibt, entsprechend der Einlaßspannung der Turbine, und insbesondere der Gegendruck auf die Primärmaschinen so weit als möglich verringert wird. ·
Eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung ist 'in der Zeichnung schematisch dargestellt, ohne daß jedoch die Erfindung auf diese besondere Ausführungsform beschränkt würde. .
A ist ein Auspuffventil, das in die Atmosphäre oder nach einem Kondensator öffnet und von beliebiger Bauart sein kann. Die beiden Ventilklappen B werden durch einen Doppelhebel oder Balancier C gehoben, der wieder durch Kolben, elastische Membrane oder andere Vorrichtungen P bewegt wird. Eine Seite jedes Kolbens steht mit dem Aufnehmer oder einem einfachen Dampfrohr in Verbindung, die andere wird mit der Turbine hinter dessen Regler verbunden. Gewichte D 0. dgl. ermöglichen eine beliebige Regelung der Kolbenbelastung.
Die Wirkungsweise ist folgende: Wenn die Turbine bei normaler Belastung arbeitet, der ein Druck p hinter dem Schieber entspricht, so wird im Aufnehmer der Druck ■p + d herrschen, wobei d eine bestimmte Größe ist, die dem Druckverbrauch der Regelungsvorrichtung selbst und den zulässigen Druck- Schwankungen im Aufnehmer, insbesondere wenn es ein Dampfsammler ist, entspricht. . Wenn die Turbinenbelastung sich ändert, z. B. sich verringert, so wird der Druck j> auf einen anderen Wert (P1 < f) fallen. Alsdann bewirkt der Kolben P die Öffnung des Ventils A, und ein Teil des in dem Aufnehmer
enthaltenen Dampfes strömt in die Atmosphäre oder den Kondensator, bis der Druck in dem Aufnehmer auf den Wert (P1 + d) < (p + d) herabsinkt. Wenn dagegen die Belastung größer wird, so schließt der Kolben P das Ventil, und der Druck steigt im Aufnehmer infolge des Dampf Zuflusses aus der Primärmaschine. Daher wird unter allen Umständen der Druck im Aufnehmer selbsttätig geregelt. Man kann außerdem der konstanten Größe d durch Änderung der Belastung einen beliebigen Wert geben.
Um andererseits zu vermeiden, daß der Druck im Aufnehmer im Falle einer gelegentlichen Überbelastung der Turbine über eine bestimmte Höhe steigt und schädlich wirkt, kann das Auspuffventil ebenfalls unter den Einfluß eines Druckreglers gestellt werden.
Nach der Zeichnung Fig. 1 ist dieser Druckregler ebenso wie die Vorrichtung zur selbsttätigen Druckregelung ausgebildet, nur steht hier die Kolbenfläche, die bei ersterem mit der Turbine verbunden war, mit der Atmosphäre oder dem Kondensator in Verbindung. Die Wirkungsweise dieses Druckreglers ergibt sich nach vorstehendem von selbst. Selbstverständlich könnte diese Vorrichtung aber auch in anderer Weise ausgeführt werden.
Es ist bekannt, daß mit dem Auspuffdampf von Kolbenmaschinen gespeiste ' Niederdruckturbinen sehr häufig Vorrichtungen haben, um die Turbinen mit Frischdampf zu speisen, wenn der Auspuff dampf unzureichend ist oder ganz fehlt. Bei den bekannten Einrichtungen tritt die Dampfzufuhr ein, wenn der Druck im Aufnehmer unter eine vorher bestimmte Grenze fällt, für die die Vorrichtung eingestellt ist. Bei vorliegender Erfindung soll diese Grenze in beliebiger Höhe mit der jeweiligen Belastung der Turbine wechseln, und es empfiehlt sich daher, die Vorrichtung, welche den Sammler in Tätigkeit setzt (mittels elastischer Membran, Kolben o. a.) gleichzeitig dem Druck vor dem Turbinenregelventil und am Eintritt in die Turbine zu unterwerfen.
Es folgt daraus, daß diese Vorrichtung geschlossen bleibt, solange der Unterschied zwischen den genannten Druckwerten eine vorher bestimmte Größe überschreitet. Dagegen öffnet sich die Vorrichtung, wenn infolge der völligen Öffnung des Turbinenregelventils unter dem Einfluß des Fliehkraftreglers dieser Druckunterschied unter die erwähnte Größe herabsinkt.
In Fig. 2 ist ein Beispiel einer solchen mit der selbsttätigen Dampfregelung verbundenen Vorrichtung veranschaulicht. 5;
Die Vorrichtung nach der Fig. 2 wirkt nach demselben Prinzip, wie die der Fig. 1. Das Ventil L regelt den Zutritt von Frischdampf zur Turbine. Dieses Ventil ist mittels der Stange K mit einem Kolben M verbunden, welcher unter Federdruck steht. Die eine Kolbenfläche steht mit dem Aufnehmer und die andere Seite mit der Turbine hinter dem Drosselorgan in Verbindung.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Regelung für eine vom Abdampf von Hauptmaschinen gespeiste Dampfturbine, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung des Abdampfes entsprechend dem Admissionsdruck bzw. der Belastung der Dampfturbine selbsttätig geregelt wird.
2. Vorrichtung zur Regelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebsmaschine und Turbine ein Auspuffventil angebracht ist, das von einem Kolben, einer Membran 0. dgl. in Tätigkeit gesetzt wird, auf dessen eine Seite der Druck des Aufnehmers und auf dessen andere Seite der Dampfdruck der Turbine wirkt.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckregler verhindert, daß der Druck im Aufnehmer eine vorher bestimmte Höhe übersteigt.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verbindung mit einer Vorrichtung, welche die Speisung der Turbine mit Frischdampf ermöglicht, wenn der Druck im Aufnehmer unter die durch die zeitweilige Belastung der Turbine notwendige Höhe sinkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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