DE216684C - - Google Patents
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- DE216684C DE216684C DENDAT216684D DE216684DA DE216684C DE 216684 C DE216684 C DE 216684C DE NDAT216684 D DENDAT216684 D DE NDAT216684D DE 216684D A DE216684D A DE 216684DA DE 216684 C DE216684 C DE 216684C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B57/00—Other carbonising or coking processes; Features of destructive distillation processes in general
- C10B57/04—Other carbonising or coking processes; Features of destructive distillation processes in general using charges of special composition
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- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Dr. NIKODEM CARO in BERLIN.
Der in der Kohle enthaltene Schwefel ist zum Teil anorganischer, zum Teil organischer
Natur.
Der anorganische Schwefel befindet sich hauptsächlich in Form von Pyrit und kann
aus der Kohle durch fraktioniertes Waschen entfernt werden.
Der organische Schwefel dagegen ist an die Kohlensubstanz gebunden und kann nicht
ίο durch Waschen (Trennung nach dem spezifischen
Gewichte) beseitigt werden.
Versuche und Untersuchungen haben ergeben, daß bei der Zerkleinerung von Kohle
die an organischem Schwefel reichen. Teile leichter der Zerkleinerung anheimfallen wie
die schwefelarmen Teile. Zerkleinert man z. B. die Kohle, so ist der Kohlenanteil von
0 bis 2 mm erheblich schwefelreicher als der von z. B. 2 bis 12 mm.
Ferner ist beobachtet worden, daß, wenn die Kohle naß in den Ofen eingebracht wird,
ein größerer Teil des Schwefels in die Destillationsgase gelangt wie bei' der Verarbeitung
trockener Kohle, d. h. daß bei Anwendung nasser Kohle ein schwefelärmerer Koks erhalten
wird, wie wenn trockene Kohle der Destillation unterworfen wird.
Auf diese Beobachtungen gründet sich das neue Verfahren.
Es besteht darin, daß in üblicher Weise zerkleinerte Kohle vor dem Waschen auf
einem Sieb von 0 bis 2 mm oder etwas darüber trocken abgesiebt wird. Sodann wird
die nicht durch das Sieb gegangene Kohle wie üblich gewaschen und die gewaschene Kohle mit
einem höheren Gehalte an Wasser, wie zu seiner Verkokung notwendig ist, in den Koksofen
gebracht.
Der übliche Wassergehalt richtet sich nach Art der Kohle. Kohle, welche durch Hineinschütten
in den Ofen eingebracht wird und hierbei .harten Koks ergibt, enthält für gewöhnlich
10 bis 11 Prozent Wasser. Gasreiche Kohle dagegen, welche vor dem Einbringen
in den Ofen gestampft werden muß, enthält für gewöhnlich 12 bis 13 Prozent Wasser.
Bei Ausführung des neuen Verfahrens muß dann die erstere Kohle 12 bis 13, die zweite
14 bis 16 Prozent Wasser mindestens enthalten, doch ist ein höherer Gehalt an Wasser,
soweit wie möglich, zweckmäßig anzuwenden. Dabei sei bemerkt, daß manche Kohlensorten
auch mit dem angeführten hohen Wassergehalt von 16 Prozent verkokt werden.
Auf diese Weise erhält man aus einer Kohle mit hohem Gehalt an organischem Schwefel
einen schwefelarmen, für Hüttenzwecke besonders gut geeigneten Koks.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:60■ Verfahren zur Herstellung eines schwefelarmen Kokses aus schwefelreicher, den Schwefel in organischer Bindung enthaltender Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß die zerkleinerte Kohle vor dem Waschen von den staubigen Bestandteilen (bis 2 mm Korngröße) getrennt wird und mit erhöhtem Wassergehalt der Destillation unterworfen wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE216684C true DE216684C (de) |
Family
ID=478067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT216684D Active DE216684C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE216684C (de) |
-
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